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NewsCybersicherheit: Daybreak ist OpenAIs Antwort auf Claude Mythos
Mit Claude Mythos schreckte Anthropic die KI/IT-Welt im April dieses Jahres auf. Zwar versuchte OpenAI mit GPT 5.4 Cyber schnell zu kontern, dennoch zog der Konkurrent weit davon. Mit der neuen Cyber-Sicherheitsinitiative Daybreak will das Unternehmen verlorenen Boden im Bereich Sicherheit nun wieder gutmachen.
Also OpenAI hat irgendwie nicht nur an Boden verloren, auch in Sachen PR fühlt sich Anthropic einfach runder an. Mythos ist ein besserer Name, und gleich zum "offiziellen Start" hatte man echte Erfahrungsberichte von z.B. Mozilla am Start.
Daybreak dagegen klingt wie zwischendurch einen saufen...
Wenn ich mir die zwei kritischen Linux Lücken (Copy Fail, Frag) anschaue dann ist das insgesamt eien gute Entwicklung. Müssen halt nur die Patches bei allen ankommen
Die Realität bei realer Nutzung sieht anders aus: Claude hat mit sehr eingeschränkten Limits viel Boden und Wohlwollen verloren in den letzten Wochen während der Zulauf zu Codex seit GPT5.5 riesig ist.
Und Opus 4.7 war auch nicht gerade der große Wurf, im Gegenteil.
Ja, die Limits sind recht knapp bemessen, für das, was man zahlt. Die Preislücke zwischen Claude Pro (17/20$ pro Monat) und Claude Max (100/200$ pro Monat) ist riesig.
Mit den Ergebnissen bin ich aber soweit mehr als zufrieden. Der Code, welcher mir Claude generiert sieht technisch super aus (ich würd es auch nicht viel anders schreiben). Die Agenten helfen enorm.
GPT hab ich persönlich (privat) aber nur in der Free Version genutzt und das ganze hat mir nicht so einen runden Eindruck vermittelt. Bei der Arbeit nutze ich GitHub Copilot (Enterprise Version immer wieder getestet --> GPT5.2/5.3/5.4). Auch dort gefallen mir die Ergebnisse nicht so gut.
Zum eigentlichen Thema find ich gut, dass man bei OpenAI versucht an diesem Punkt anzusetzen. Ich kann mir gut vorstellen, dass andere KI-Firmen auch nachziehen werden. Halte das im Bezug auf Sicherheit eine gute Sache. Wobei, man kann die Technik auch für das Gegenteil nutzen.
Ich bin gespannt, wo die Reise uns hinführt. Die Art und Weise, wie man Software entwickelt dürfte sich früher oder später grundlegend ändern.
Eine Interpretation die man höchstens wohl im deutschsprachigen Raum anstellen würde und auch nur dann wenn man selbst schon einen sitzen hat
Es steht ja im englischen für den Tagesanbruch, die Morgendämmerung. Glaube im englischsprachigen Raum denkt man da nicht an "zwischendruch einen saufen".
Aber ich lasse mich hier gerne auch eines besseren belehren.
@Topic:
Ich frage mich, wie lange das abkupfern von Features weitergehen wird und wann die Unternehmen für sich ihre jeweiligen Spezialgebiete entdecken und sich darauf konzentrieren. Bei OpenAI versucht man ja irgendwie alle zu bedienen.
@Topic:
Ich frage mich, wie lange das abkupfern von Features weitergehen wird und wann die Unternehmen für sich ihre jeweiligen Spezialgebiete entdecken und sich darauf konzentrieren. Bei OpenAI versucht man ja irgendwie alle zu bedienen.
Ganz ehrlich: So wie es momentan läuft ist für die User doch super. Aktuell kann man ganz niederschwellig zwischen den verschiedenen Angeboten wechseln, was auch fleißig gemacht wird. Das treibt den Wettbewerb.
@Blaexe Klar, aber das wird ja nicht ewig so weitergehen.
Auch die Preise sind ja nur "Anfixpreise". Man sollte sich gar nicht erst dran gewöhnen, was man aktuell bereits für 20€/Monat bekommt.
Deswegen frage ich mich ja auch, wann das ganze wohl in dieser Form endet.
Zumal ich aber sagen muss, dass ich mir die ständigen Wechsel mittlerweile auch erspare. Fürs produktive Arbeiten nehme ich es in Kauf, eine Woche nicht das "Super Duper"-Modell zu nutzen, bis der Anbieter meiner Wahl kurz darauf das "Super Duper x 2" Modell vorstellt. Ich habe meine workflows und Skills definiert und nutze es produktiv. Das ständige springen und vergleichen kostet mir aktuell zu viel Zeit.
Daybreak ist nicht die Antwort auf Claude Mythos, Mythos ist ein Model oberhalb von Opus, Daybreak ist kein Model sondern eher ein Projekt wie Glasswing.
Man sollte sich gar nicht erst dran gewöhnen, was man aktuell bereits für 20€/Monat bekommt.
Deswegen frage ich mich ja auch, wann das ganze wohl in dieser Form endet.
Die Abos sind auf jeden Fall stark subventioniert bzw Querfinanziert. Die API Kosten könnten mMn durchaus gewinnbringend sein, sind ja auch im letzten Jahr stark gestiegen während die Nutzung durch Firmen auch massiv nach oben ging.
Eventuell werden private Abos auch langfristig durch kommerzielle Nutzung Querfinanziert.
Wobei man sagen muss, das lokal betreibbare Modelle inzwischen eine Leistungsfähigkeit erreicht haben, das sie für viele Sachen ausreichen.
Im Prinzip kann man das also so machen, das man sich ein kleines LLM installiert, wo man dann unlimited-use hat und die großen Cloud-Modelle dann nur noch für die Aufgaben nutzt, wo die unbedingt erforderlich sind.
Das könnte auch ein Grund sein, warum man rein private Nutzung weiterhin günstig anbieten wird. Weil lieber treibt man die Leute im Lock-in, als das die auf die Idee kommen lokale LLMs einzusetzen.
Ja, die Limits sind recht knapp bemessen, für das, was man zahlt. Die Preislücke zwischen Claude Pro (17/20$ pro Monat) und Claude Max (100/200$ pro Monat) ist riesig.
Mit den Ergebnissen bin ich aber soweit mehr als zufrieden. Der Code, welcher mir Claude generiert sieht technisch super aus (ich würd es auch nicht viel anders schreiben). Die Agenten helfen enorm.
Aber wenn einen das 20% effektiver macht, ist der Preis ja eigentlich irrelevant bei westlichen Entwicklern?
Oder ist nichtmal das realistisch? Also auf meinen Stundensatz gerechnet und wie viel mir eine AI bringt, sind sogar 4-Stellige Lizensen im Monat zu rechtfertigen (Sales, Banking). Bei wohl sehr überschaubaren Rechenaufwand. Sehe da auch eher die ganzen outgesourcten Rollen drunter leiden.
Edit: liegt einfach daran, dass es extrem viel Recherche und Call Reports sind - ich erschlage damit wirklich viel Admin und Schreibaufwand. Ich bekämpfe aber damit nur sowieso unnötig aufgeblähte Prozesse 😁😂
@Floxxwhite
Für die Arbeit bin ich total bei dir. Mit Claude wäre ich auch deutlich produktiver (bin ich mir sicher). Aber der Arbeitgeber hält an Copilot fest. Im privaten Umfeld sehe ich es noch nicht. Wenigstens nicht für 100 oder gar 200$ den Monat. Vereinzelte Monate vielleicht...
Ein Freund hat mich vor kurzem gefragt wie viel ich pro Monat bereit wäre, für AI zu zahlen. Bei mir privat wären es aktuell 50$. Er meinte, dass er ohne die AI-Features (Gemini/, Whisper AI, ChatGPT) nicht mehr könne und bei ihm dies auch über 200$ pro Monat Wert wäre.
Grundsätzlich ist die Taktik der Konzerne ja die, dass sie zuerst alle anfixen und dann die Preise erhöhen, wenn man sich daran gewöhnt hat. Preise dürften deswegen ob kurz oder langfristig steigen.
Ein Freund hat mich vor kurzem gefragt wie viel ich pro Monat bereit wäre, für AI zu zahlen. Bei mir privat wären es aktuell 50$. Er meinte, dass er ohne die AI-Features (Gemini/, Whisper AI, ChatGPT) nicht mehr könne und bei ihm dies auch über 200$ pro Monat Wert wäre.
Das finde ich krass! Privat nutze ich das Ding für Sport-Training, kochen, mal was zusammenfassen oder aus Screenshots extrahieren, vielleicht noch Urlaubsplanung. Aber mehr als 15 EUR sehe ich da nicht. 200 ist schon ne Ansage.