Das Räuber-Beute Modell ist das Ergebnis welches vorliegt, wenn die Politik soviel nachdenkt wie die Füchse.
Genau das gilt es zu verhindern. Folglich hat mein ein instabiles System, das Aufgrund einer zeitverzögerten Reaktion existiert. Genau das gilt es eben durch sinnvolle Vorhersagen zu verhindern. Die Räuber-Beute-Beziehung ist also ein typisches nicht reguliertes System. Wenn man so denkt, kann man gleich sagen, dass jede Politik unnötig ist

Eigentlich ein ganz interessanter Ansatz wie ich finde
Der Sinn der Umfrage war es herauszufinden, wieviele Menschen dazu fähig sind, dieses Problem richtig zu erfassen (siehe redsector). Folglich stellt sich die Frage, ob man so etwas Politikern zumuten kann. Kann man von Politikern erwarten schlauer als 90% (frei herausgegriffen aufgrund meiner Umfrage mit kleinem n) der Bürger zu sein? Bzw. kann man erwarten, dass sich Politiker die dafür nötigen Experten organisieren, um die Probleme für sie adequat zu analysieren?
Nun wird von bayrischen Politikern groß herausposaunt, dass man die Studentenflut wegen der Umstellung auf das G8 im Griff hat, indem man einfach ein paar im Wintersemester und ein paar im Sommersemester anfängen lasst.
Nach den Erklärungen von redsector sollte aber nun hoffentlich jedem klar sein, dass es keine Rolle spielt, wann die Studenten anfangen, da man über einem Zeitraum von 4 (FH) bzw 5 (Uni) Jahren eine Lehr-Mehrbelastung von 25% (20%) hat. Ob nun ein Professor eine Vorlesung für das 1. oder 10 Semester hält, ist ihm (fast) scheiss egal. Ebenfalls spielt es für ihn keine Rolle, ob er nun eine Stunde Praktikumsarbeit leistet, oder eine Stunde lang eine Masterarbeit korrigiert. Folglich ist diese Lösung einfach vollständig nutzlos um das oben erwähnte Problem (Studentenflut) zu lösen.
In einem nicht-reguliertem System "löst" sich das Problem von alleine: Die "Hasen" (Studenten) werden einfach rausgefiltert, weil es nicht genug Lehrangebote gibt. Da es aber mehr Hasen gibt, kann man auch mehr Professoren einstellen. Nun ist es aber leider so, dass eine Einstellung eines Professors ca 4-5 Jahre dauert (Information aus 1. Hand) Nach 4 bzw 5 Jahren ist das oben genannte Problem jedoch nichtmehr existent. Folglich hätte man dann, würde man jetzt nachträglich anfangen neue Professoren stellen auszuschreiben, heute ein Unterangebot an Lehrleistung, und danach ein Überangebot an Lehrleistung.
Beides kostet sehr viel Geld.
Ist es nun wirklich von der Politik zuviel verlangt so etwas zu verstehen?
Ich habe diese "Umfrage" erstellt, um eben genau das herauszufinden: Ein Professor wollte mir nicht glauben, dass fast alle (auch IQ > 120) auf dem ersten Blick glauben, dass es nur im 1. und 2. Semester eine Studentenflut gibt.
Fakt ist jedoch, dass das vollkommen falsch ist, und zu (u.a.) finanziell schweren Fehlentscheidungen führt
E (!!) Ganz davon abgesehn, dass die Schüler von den Übergangszeit einen schweren Nachteil (Das betrifft ganze
fünf Jahrgänge) gegenüber anderen haben.
Da wir aber nun in Deutschland einen schwerwiegenden Mangel an gut ausgebildeten Akademikern haben, der der deutschen Wirtschaft jährlich Milliarden kostet (bzw kosten wird.), wirkt sich das nochmals zuästzlich negativ aus.
Man kann froh sein, dass die Umstellung nicht in allen Bundesländern stattfand.
Und noch eine bitte an die Nörgler:
Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt versucht irgendwo mit meinem tollen "IQ" zu profilieren. Ich bin weder großartig intelligent, noch bin ich ein guter Schüler oder Student. Ich darf mich zwar mittlerweile Ingenieur nennen, aber deswegen muss ich hier nicht versuchen mit irgendwelchen nicht-trivialen mathematischen Problemen andere einzuschüchtern, die ein sehr ernstes Problem ansprechen. Zumal das erwähnte System (T & T) hier nicht sinnvoll angewandt werden kann. Das Räuber-Beute Problem besteht im allgemeinen mit Schüler <-> Lehrer,
ohne der Ausnahmesituation G8.
Ich weiss dass ich es immer durchaus forciere, einen Eindruck zu verschaffen, dass ich genau so eine "Profilierung" beabsichtige, aber ich möchte dann am Ende den Leuten als kleinen Nebeneffekt zeigen, dass man doch bitte gefälligst nicht immer vom negativen ausgehen sollte, nur weil es so den Anschein hat. Gottseidank ist eben genau so etwas in unserem guten Rechtssystem nicht erlaubt! (Vorverurteilung!)