Das G8 in Bayern

PW-toXic

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In Bayern wurde ja das acht-stufige Gymnasium eingeführt. D.h. ab sofort dauert das Gymnasium anstelle von 9 nurnoch 8 Jahre. Abiturienten bilden die Studenten von morgen.

Daher würd mich mal interessieren was für Auswirkungen das auf die Universitäten hat. Muss man nun mit einer Überbelastung rechnen, oder ist das kein Problem? Und für und wann gäbe es eine Überbelastung bei den Universitäten wegen der Umstellung?

Ich frage das nicht, weil ich es wissen will, da ich es bereits weiss.
Ich möchte nur wissen wie die meisten das ganze Einschätzen ;)
 
Vorweg: ich weiß nicht ob es in Bayern irgendwelche Besonderheiten gibt, aber die 8-jährige Gymnasiallaufbahn gibt es doch schon seit Ewigkeiten in anderen Bundesländern. Ich sehe nicht, wie die Umstellungen in Bayern jetzt bundesweit irgendwelche Auswirkungen haben sollte. Höchstens dass es jetzt in einem Jahr zwei Abgangsjahrgänge und somit ein paar mehr Bewerber geben wird, aber das werden die Unis schon verkraften.
 
mir geht es nur um die Auswirkungen auf die unis in bayern mit dieser Umstellung. Dass andere gymnasien breits g8 haben spielt dabei keine Rolle.

Falls jemand etwas anderes denkt als kennyalive, dann bitte nicht im vollem detail erklären. Ich möchte wirklich nur wissen, was die meisten denken, was für Auswirkungen das hat.

Also nur sagen was man denkt, und nicht so erklären dass es alle verstehen, sonst sind alle weiteren antworten sinnlos ;) danke!
Das ist so ne art umfrage ;)
 
Eine Überlastung der Unis erfolgt wohl nur in den ersten Semestern nach Einführung des G8s, da es ja 2 Abschlussklassen gibt. Gengerell wird die Zahl der Studienanwärtern wohl aber eher ein bisschen zurückgehen, da G8 ja eigentlich härter als G9 ist, und deswegen nicht ganz so viele Schüler mit einem entsprechenden Numerus Clausus durchkommen. Für NC-freie Studiengänge wird das vielleicht weniger Auswirkungen haben. Kann man aber schlecht vorhersagen, daher gilt es abzuwarten.
 
Du bist ja ein ganz Toller, die anderen hier vorführen zu wollen...

Wenn wir schon beim Vorführen sind, offenbar scheint trotz Besuch des Gymnasiums die deutsche Sprache nicht deine Stärke zu sein:

In Bayern wurde ja das acht-stufige Gymnasium eingeführt. D.h. ab sofort dauert das Gymnasium anstelle von 9 nurnoch 8 Jahre. Abiturienten bilden die Studenten von morgen.

Daher würd mich mal interessieren was für Auswirkungen das auf die Universitäten hat. Muss man nun mit einer Überbelastung rechnen, oder ist das kein Problem? Und für und wann gäbe es eine Überbelastung bei den Universitäten wegen der Umstellung?

Ich frage das nicht, weil ich es wissen will, da ich es bereits weiss.
Ich möchte nur wissen wie die meisten das ganze Einschätzen

Und auch die Politiker in Bayern sind nicht dumm, sondern haben möglicherweise einfach nicht genug Geld, um die Unis auf den einmaligen "Ansturm" vorzubereiten. Und das sage ich als Absolvent und Student zweier bayerischer Hochschulen.
 
Was für ein riesen Schwachsinn dieser Thread, muss aufpassen das mir nicht die Galle hoch kommt. Diese Thread bietet keine Diskussionsgrundlage, wenn du die Antwort für dich sowieso schon weißt.

Ansonsten kannste Google benutzen, dann weißt du relativ schnell, was die Umstellung für Auswirkungen haben wird.

Und glaube mir, die Politiker haben wichtigere Sachen um die Ohren, als du mit deinen "mathematischen" Problemen :freak:...Leute gibts :rolleyes:
 
Wird offensichtlich dringend nötig, dass die Schule wieder los geht, die Schüler sind nicht ausgelastet... :rolleyes:
 
Grundsätzlich ist es durchaus richtig und wichtig, dass man sich als Schüler Gedanken macht, wie man den persönlichen Schaden durch den doppelten Abiturjahrgang möglichst gering hält.

Aber diese Aussage ist schlicht und einfach falsch:
PW-toXic schrieb:
Das ist eine Art Umfrage. Ich möchte wissen wieviele ein simples mathematisches Problem lösen können. Dies interessiert mich vorallem deswegen, weil die Politiker bei uns in Bayern es scheinbar nicht können ;)

http://www.gymnasium.bayern.de/gymnasialnetz/oberstufe/doppeljahrgang/studium/
 
Das ist eine Art Umfrage. Ich möchte wissen wieviele ein simples mathematisches Problem lösen können.

Was ist denn daran bitte ein simples mathematisches Problem? Hier gilt es viel komplexere Einflüsse zu beachten. Immerhin streicht man nicht einfach nen Jahr, sondern drückt den ganzen Stoff einfach nur zusammen. Die Anforderungen an die Absolventen werden wohl steigen, und das verkraftet jeder Schüler anders. Also wie willst du das in eine einfache mathematische Berechnung umwandeln?
 
Ach ihr seid mir schon ein lustiger Haufen ;) Ist echt traurig wie Spraadhans versucht meine Sprachfähigkeit zu bemängeln.
Ja Deutsch ist nicht meine Stärke. Naund? Ich versuch ja auch nicht einen Gedicht zu schreiben. Die Politiker versuchen aber Probleme zu lösen, die sie nicht verstehen.

Leider konnte bisher auch noch keiner die Frage richtig beantworten. Ich möchte schlicht und einfach wissen, wieviel es schaffen mir zu sagen in welchem Zeitraum eine Mehrbelastung entsteht, und wie stark sich diese (relativ) auswirkt.
Das ist ein reines mathematisches Problem ;) Ich möchte hiermit keine Klugscheissere betreiben, sondern nur herausfinden, wieviele das Problem das durch die Umstellung auf G8 entsteht, verstehen.
Denn ohne das Problem verstanden zu haben kann man es nicht lösen - unabhängig davon ob dafür nun Geld da ist oder nicht.

h@mster schrieb:
Ansonsten kannste Google benutzen, dann weißt du relativ schnell, was die Umstellung für Auswirkungen haben wird.

Und glaube mir, die Politiker haben wichtigere Sachen um die Ohren, als du mit deinen "mathematischen" Problemen :freak:...Leute gibts :rolleyes:
Ich bin leider nicht so fit in google. Kannst du mir bitte sagen, was du in google eingibst, um die richtige Lösung herauszufinden?
Und naja.. eigentlich sollte es ja Aufgabe der Politiker sein, das Problem richtig zu identifizieren, oder nicht? Ich erwähnte dass es ein mathematisches Problem ist um damit auszudrücken, dass es ein triviales Problem ist.


Und jetzt kommt mal alle runter hier.. es ist eine einfache Frage. Wer sich dem scheinbar schwer lösbaren Rätsel nicht stellen möchte, der muss ja nicht antworten!
 
Prinzipiell könnte man sagen: die Mehrbelastung besteht während der Jahre, in der der "doppelte Abi-Jahrgang" an der Uni verweilt, sprich für ca. 3-4 Jahre, je nach Studiengang. Wenn man die anschließenden Masterstudiengänge noch dazunimmt, evtl. auch 1-2 Jahre mehr, wobei da nicht mehr ganz so extrem, weil ja nicht alle den Master machen.

Beispiel: Hochschule mit durchschnittlich 1000 Studenten.
Jedes Jahr (wir nehmen der Einfachheit halber Jahre statt Semester) werden 200 fertig und 200 neue kommen dazu. Die Zahl bleibt also in etwa konstant.
Im Jahr des Doppel-Abis gehen auch 200 weg, aber es kommen auf einmal 400 dazu. Nun ist die Uni bei 1200 Studenten, und das so lange bis diese 400 Leute fertig sind. Nehmen wir an, sie studieren alle dasselbe, dann gehen irgendwann nach X Jahren 400 Leute weg, aber nur 200 kommen dazu, weils wieder einfache Abi-Jahrgänge sind, und wir sind wieder bei 1000 Studenten, wie vorher.

Natürlich ist es nicht ganz so einfach. Man müsste man in diesem Fall davon ausgehen, dass entweder alle Bundesländer das G8 zur selben Zeit einführen oder man nur im eigenen Bundesland studieren darf. Da beides nicht der Fall ist, wird sich das ganze im Endeffekt doch über nen längeren Zeitraum hinziehen, weil es ja nicht nur einen, sondern mehrere Doppeljahrgänge gibt, die sich auf Hochschulen in ganz Deutschland verteilen dürfen.

Aber irgendwann, wenn alle Studenten aller Doppeljahrgänge die Unis verlassen haben, ist alles wieder wie vorher, weils ja nur noch das G8 gibt.

Ist es das, was du hören wolltest? :rolleyes:

Wie stark sich diese Mehrbelastung auswirkt, weiß ich nicht. Ich schätze mal weniger als man denken würde, weil die meisten Unis irgendwann einfach nen Aufnahmestopp verhängen werden, wenn sie keinen Platz mehr für weitere Studenten haben. Wo die Leute dann hingehen, die nirgends nen Platz kriegen weil alle Unis überfüllt sind, ist mir ehrlich gesagt völlig wurscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Mehrbelastung für die Unis kommt vermutlich eindeutig auf den Studiengang und wird sich vermutlich nur auf die ersten 2-4 Semester dehnen.

Ist doch immer so, sind es zuviele Studenten wird einfach entsprechend kräftig gesiebt, Klausuren schwerer, höherer Leistungsdruck etc. (Ich sag nur 1. Semester ca 600, jetzt im 4. sind wir vlt noch 200, was auch noch relativ viele sind)
Was das aber speziell mit Bayern zu tun hat versteh ich nicht. Immerhin ist das in vielen (oder gar allen?) Bundesländern so.
 
Für mich sieht das ganze hier so aus, als hätte der TE so eine Beziehung in der Schule modelliert und will nun ganz schlau rüber kommer;)

Natürlich kann man so ein Problem mathematisch definieren und lösen, jedoch kommt es immer darauf an wie der Modellrahmen und die Einflussfaktoren gewählt werden. Nach Aufstellung eines solches Systems müsste es auf die Räuber-Beute Beziehung hinaus laufen und somit auf ein Differzialgleichungssystem.

Aber ich warte ja darauf bis uns der TE erlöst und sein math. Modell präsentiert, jedoch wird das wohl noch lange dauern...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Räuber-Beute Modell ist das Ergebnis welches vorliegt, wenn die Politik soviel nachdenkt wie die Füchse.
Genau das gilt es zu verhindern. Folglich hat mein ein instabiles System, das Aufgrund einer zeitverzögerten Reaktion existiert. Genau das gilt es eben durch sinnvolle Vorhersagen zu verhindern. Die Räuber-Beute-Beziehung ist also ein typisches nicht reguliertes System. Wenn man so denkt, kann man gleich sagen, dass jede Politik unnötig ist ;) Eigentlich ein ganz interessanter Ansatz wie ich finde ;)

Der Sinn der Umfrage war es herauszufinden, wieviele Menschen dazu fähig sind, dieses Problem richtig zu erfassen (siehe redsector). Folglich stellt sich die Frage, ob man so etwas Politikern zumuten kann. Kann man von Politikern erwarten schlauer als 90% (frei herausgegriffen aufgrund meiner Umfrage mit kleinem n) der Bürger zu sein? Bzw. kann man erwarten, dass sich Politiker die dafür nötigen Experten organisieren, um die Probleme für sie adequat zu analysieren?
Nun wird von bayrischen Politikern groß herausposaunt, dass man die Studentenflut wegen der Umstellung auf das G8 im Griff hat, indem man einfach ein paar im Wintersemester und ein paar im Sommersemester anfängen lasst.

Nach den Erklärungen von redsector sollte aber nun hoffentlich jedem klar sein, dass es keine Rolle spielt, wann die Studenten anfangen, da man über einem Zeitraum von 4 (FH) bzw 5 (Uni) Jahren eine Lehr-Mehrbelastung von 25% (20%) hat. Ob nun ein Professor eine Vorlesung für das 1. oder 10 Semester hält, ist ihm (fast) scheiss egal. Ebenfalls spielt es für ihn keine Rolle, ob er nun eine Stunde Praktikumsarbeit leistet, oder eine Stunde lang eine Masterarbeit korrigiert. Folglich ist diese Lösung einfach vollständig nutzlos um das oben erwähnte Problem (Studentenflut) zu lösen.

In einem nicht-reguliertem System "löst" sich das Problem von alleine: Die "Hasen" (Studenten) werden einfach rausgefiltert, weil es nicht genug Lehrangebote gibt. Da es aber mehr Hasen gibt, kann man auch mehr Professoren einstellen. Nun ist es aber leider so, dass eine Einstellung eines Professors ca 4-5 Jahre dauert (Information aus 1. Hand) Nach 4 bzw 5 Jahren ist das oben genannte Problem jedoch nichtmehr existent. Folglich hätte man dann, würde man jetzt nachträglich anfangen neue Professoren stellen auszuschreiben, heute ein Unterangebot an Lehrleistung, und danach ein Überangebot an Lehrleistung.

Beides kostet sehr viel Geld.

Ist es nun wirklich von der Politik zuviel verlangt so etwas zu verstehen?
Ich habe diese "Umfrage" erstellt, um eben genau das herauszufinden: Ein Professor wollte mir nicht glauben, dass fast alle (auch IQ > 120) auf dem ersten Blick glauben, dass es nur im 1. und 2. Semester eine Studentenflut gibt.

Fakt ist jedoch, dass das vollkommen falsch ist, und zu (u.a.) finanziell schweren Fehlentscheidungen führtE (!!) Ganz davon abgesehn, dass die Schüler von den Übergangszeit einen schweren Nachteil (Das betrifft ganze fünf Jahrgänge) gegenüber anderen haben.

Da wir aber nun in Deutschland einen schwerwiegenden Mangel an gut ausgebildeten Akademikern haben, der der deutschen Wirtschaft jährlich Milliarden kostet (bzw kosten wird.), wirkt sich das nochmals zuästzlich negativ aus.


Man kann froh sein, dass die Umstellung nicht in allen Bundesländern stattfand.




Und noch eine bitte an die Nörgler:
Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt versucht irgendwo mit meinem tollen "IQ" zu profilieren. Ich bin weder großartig intelligent, noch bin ich ein guter Schüler oder Student. Ich darf mich zwar mittlerweile Ingenieur nennen, aber deswegen muss ich hier nicht versuchen mit irgendwelchen nicht-trivialen mathematischen Problemen andere einzuschüchtern, die ein sehr ernstes Problem ansprechen. Zumal das erwähnte System (T & T) hier nicht sinnvoll angewandt werden kann. Das Räuber-Beute Problem besteht im allgemeinen mit Schüler <-> Lehrer, ohne der Ausnahmesituation G8.

Ich weiss dass ich es immer durchaus forciere, einen Eindruck zu verschaffen, dass ich genau so eine "Profilierung" beabsichtige, aber ich möchte dann am Ende den Leuten als kleinen Nebeneffekt zeigen, dass man doch bitte gefälligst nicht immer vom negativen ausgehen sollte, nur weil es so den Anschein hat. Gottseidank ist eben genau so etwas in unserem guten Rechtssystem nicht erlaubt! (Vorverurteilung!)
 
PW-toXic schrieb:
Da es aber mehr Hasen gibt, kann man auch mehr Professoren einstellen. Nun ist es aber leider so, dass eine Einstellung eines Professors ca 4-5 Jahre dauert (Information aus 1. Hand) Nach 4 bzw 5 Jahren ist das oben genannte Problem jedoch nichtmehr existent. Folglich hätte man dann, würde man jetzt nachträglich anfangen neue Professoren stellen auszuschreiben, heute ein Unterangebot an Lehrleistung, und danach ein Überangebot an Lehrleistung.

Anstatt Professuren auszuschreiben könnte man auch problemlos habilitierte Postdocs für gewisse Vorlesungen einspannen - das Vorspiel lässt sich deutlich abkürzen, käme günstiger und man entlässt diejenigen danach wieder in die Forschung zurück (oder whatever).
Da das Studienangebot und die Anzahl der verschiedenen Vorlesungen nicht zunimmt bräuchte man tendenziell auch keine neuen Profs, vorausgesetzt das Platzangebot reicht aus (und hiere sehe ich persönlich den grössten Engpass). Des weiteren wären zwangsläufig mehr Assistenten nötig, allerdings dürfte das wohl das kleinste Hindernis darstellen.
 
Da mein Vater Professor ist weiss ich aber aus erster Hand, dass es an Professoren bereits ohne die Zusatzbelastung mangelt. Professoren halten für die Lehre nicht nur Vorlesungen.
Räume wird man so oder so anmieten müssen.
Die zusätzlich benötigten Professoren würde man problemlos nach diesen 4 bzw 5 Jahren wieder loswerden, da man einfach für die in Rente gehenden Professoren keine neuen Ausschreibungen macht.

Natürlich wird man mit vielen Tricks an allen Ecken das "urplötzlich und nicht vorhersehbare" Problem lösen können, aber das ganze wird dann mal wieder ein Chaos, wie es schon bei den Gymnasien war. Auch das weiss ich auch erster Hand, da meine Mutter Gymnasial Lehrerin ist. An unserem ansich sehr gut organisiertem Gymnasium musste man sich eine ganze weile mit Not-Lösungen zufrieden geben.

Wichtig aber dabei ist, dass all diese Probleme bereits vorher angesprochen worden sind, und in unzählichen Briefen den zuständigen Politikern mitgeteilt worden ist. Auch bei dem von mir in diesem Thread angedeutetem Problem wurden die führenden Politiker sehr frühzeitig darüber informiert.
 
Statt sich hier auszuheulen, schon mal überlegt in die Politik zu gehen? dann kannst du Sachen aktiv verändern und wirst erleben wie das ganze dort abläuft. Du scheinst mir viel zu sehr in deine Theorie verstrickt als im wahren Leben zu stehen...
 
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