Das G8 in Bayern

Joa nur zu.
Ihr müsst nur fleissig die Piraten wählen, damit wir die nötigen Ressourcen bekommen, um uns ausführlich um die Bildungspolitik kümmern zu können!

der CSU tret ich sicher ned bei.

Es scheitert primär an den Wählern.. Fähige Personen und Politiker gäbe es genug. Aber wir haben ja grad gesehn dass die Wähler dazu zu dumm sind. (Das schliesst mich mit ein! Ich bezweifle dass ich das Rätsel selbst richtig gelöst hätte ohne ordentlich darüber nachzudenken).
Daher bleibt mir nur über Werbung für die Piraten zu machen, da dort Leute sitzen, die sich mit dem Thema auskennen, über das sie sprechen. Das ist nachweislich bei den anderen Parteien nicht der Fall. Es ist daher kaum verwunderlich dass schon der 3. Bundestagsabgeordnet die Reisleine zieht, und zur Piratenpartei gewechselt ist.
 
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Ich bin absolut kein Befürworter der Piratenpartei, ihrer Ziele, ihrer Argumente und ihres Verhaltens. Soll ich dich jetzt daher als "unfähig" und "dumm" bezeichnen, so wie du es bei all denen zu tun pflegst, die eine andere (politische) Meinung als du vertreten?
 
Naja du könntest mal Anfangen damit aufzuhören Unwahrheiten zu verbreiten, und anstattdessen Argumente bringen ;)

Ich habe höchstens Festgestellt, dass viele Leute zu "dumm" sind, um gewisse Sachen begreifen zu können. Daran ist nichts schlimmes dran. Ich finde es eher schlimm so zu tun, als wäre es etwas schlimmes dumm zu sein. Dummheit ist keine Beleidigung, sondern eine Feststellung. Aber das Thema "Dummheit" ist ja eh ein Tabuthema, so dass wir aus dem Dilemma keinen Ausweg finden können.
Wenn ein Politiker ein real existierendes Ausländer Problem anspricht, dann wird er gleich als ausländerfeindlich dargestellt, obwohl er nur ein bestehendes Problem anspricht.
(edit: tut mir leid, dass ich Festgestellt groß geschrieben hab. Wie gesagt.. Deutsch ist nicht meine Stärke. Dafür verstehe ich aber das Technische System, das z.B. hinter dem Internet steckt - was in diesem Fall klar Vorrang hat!)

Da ich mich eingeschlossen als "dumm" identifiziert habe, kann man mir denke ich nur sehr schwer vorwerfen, dass ich das "dumm" als Beleidigung aufgefasst habe.
Ich stelle ledeglich als Ergebnis meiner Umfrage (die sich nicht auf diesen Thread beschränkt) fest, dass die Leute zu "dumm" sind, um das Problem zu begreifen.


Und zur Piratenpartei:
Scheinbar hat die Piratenpartei garnichtmal so unrecht, da das was die Piratenpartei derzeit verlangt zum größten Teil bereits geltendes Recht ist (Siehe Thema Kinderporno Sperren, Vorratsdatenspeicherung, ELENA, usw.) Das Bundesverfassungsgericht schiebt bei all diesen Themen den Riegel vor, und die derzeitige und vorherige Regierung brechen bewusst das Gesetz.
Mich würde echt mal schwerstens interessieren wie du so etwas rechtfertigen kannst.

Aber wie ich ja shcon festgestellt habe: Mehr als 90% (mich damals eingeschlossen) sind nicht fähig (weil zu dumm), die Problematik der Vorratsdatenspeicherung und der aufkommenden Zensur und Überwachungsgesetze überhaupt verstehen zu können. Ich musste sehr viel Zeit investieren, um verstehen zu können, wie schwerwiegend die Gesetzesentwürfe unsere hart erkämpften Grundrechte einschränken. Und all das wird Umgesetzt mit der Angstmache und Ausnutzung sehr ernster und wichtiger Themen wie der Kinderpornografie.

Kann man sowas gut heissen?
Ich kann es nicht.

Bestehende Politiker haben sich öffentlich mehrfach bloßgestellt, indem sie ihre Unfähigkeit gezeigt haben, die diese Themen angeblangt. Zum gleichen Zeitpunkt maßen sie sich jedoch an, über solche Themen Entscheidungen für alle Bürger fällen zu können, die das Ausmaß dieser Änderung garnicht begreifen können, ohne einen Großteil ihrer Freizeit zu opfern um es (mit Glück) verstehen zu können.


Die Dummheit ist also keine Bleidigung, sondern einfach ein bestehendes Problem, das mit der Entwicklung der großen Staaten zur Mediengesellschaft einhergeht. Früher gab es zwar auch diese Probleme, aber die Entscheidungen, die dahinter standen waren bei weitem leichter für den normal Arbeitenden Menschen zu durchblicken und zu verstehen.

Das sind sie heute eben nichtmehr, da die Prozesse unserer Gesellschaft zu komplex geworden sind.
 
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PW-toXic schrieb:
Naja du könntest mal Anfangen damit aufzuhören Unwahrheiten zu verbreiten, und anstattdessen Argumente bringen

Argumente bringen? Für was? Für meine Ablehnung der Piratenpartei? Darum geht es hier nicht. Das würde uns hier zu weit führen. Ich wollte dir nur die Frage stellen, ob ich dich als unfähig und dumm bezeichnen soll, weil ich deine politische Meinung nicht teile. Das ist es nämlich, was die Piraten und die Sympathisanten der Piraten in der Regel in all den Internetforen tun ("CDU-Wähler sind alle dumm!") und was auch du hier in Ansätzen getan hast ("Es scheitert primär an den Wählern ... wir haben ja grad gesehn dass die Wähler dazu zu dumm sind."). Mehr wollte ich nicht wissen.

Deine Ausführungen zu Dummheit sind für mich auch nur schwer nachvollziehbar. Da du solch ein Freund von Umfragen bist, schlage ich dir folgendes vor: Sag zu 100 beliebigen Leute auf der Straße "Sie sind dumm!" und frag sie, ob sie das als beleidigend empfunden haben. Ich mache mein Kreuz bei der nächsten Wahl bei der Piratenpartei, wenn mehr als 50 Menschen deine Meinung teilen, dass solch eine Aussage völlig in Ordnung ist und in keinster Weise eine Beleidigung darstellt. Und was jetzt die Tatsache, dass man Ausländer oder auch zum Beispiel Juden nicht öffentlich kritisieren darf, mit der Thematik Dummheit zu tun hat, verstehe ich auch noch nicht.
 
Das Problem ist rekursiv ;)
Aber du wirst wohl kaum verstehen was ich damit meine.

Aber nur soviel dazu: Ich habe gerade erläutert, warum uns diese Dummheit schadet - am Beispiel des bekannten Themas der Ausländerfeindlichkeit. Die Leute denken nicht einfach weit genug, sondern Tabuuisieren mit Ohrenstöpseln und Augenbinden jegliche Diskussion über ein real existierendes Problem.

Zu meinen Piratenkollegen: Das sind auch nur Menschen, und in den meisten Fällen nicht weniger dumm als ich. Du solltest dich lieber mit dem Parteiprogramm beschäftigen, als mit irgendwelchen Berufsnerds, die alles als schlecht und blöd empfinden was nicht 100% mit dem Internet zu tun hat und, und solchen, die nicht alle Details des Internets kennen.

Noch ein Analogon zu meiner Position des Wortes "Dumm":
Allein die Tatsache, dass das Wort "Spasst" eine Beleidigung ist, ist eine Beleidigung für alle echten Spassten. Selbiges Problem beim Wort "Schwul".
Langsam dringt es in den allgemeinen Sprachgebrauch ein, dass dies eben nichtmehr der Fall ist.
"Ey bisch'T du schwul oda was??!"
"Ja, ... und?"

Genausowenig sollte es als "böse" oder "schlecht" angesehen werden, wenn man "dumm" ist. Solange dies nicht passiert, können wir uns nicht offen über die Probleme unserer Gesellschaft unterhalten, weil nahezu alle unsere Probleme die Wurzel in der Dummheit haben.
Daher fange ich damit an, das Wort "dumm" anders zu benutzen als nahezu alle anderen. Damit mach ich mir sicherlich "Feinde", aber damit kann ich leben.
Irgendwer muss damit anfangen.


Ich gebe zu, dass all das etwas schwer zu verstehen ist, da es vorallem teileweise abstrakt und philosophisch ist, aber wenn du es dir ein paar mal trotz meiner sprachlichen Mängel durchliest, dann verstehst du evtl das größere Problem dahinter, und vielleicht auch, wieso das Problem, dass du es nicht verstehst, rekursiv ist.
 
Ich sags mal so..dann müssen halt viele der potentiellen Studenten aus Bayern in andere Bundesländer gehen - ein Tapetenwechsel tut manchmal auch ganz gut.
 
Wenn ich jetzt sagen würde, dass du sehr sehr (Betonung liegt auf sehr) viel Mist schreibst und deine Zeit lieber mit anderen Sachen verbringen solltest, bin ich dann dumm und ignorant? oder kann man das als meine eigene Meinung durchgehen lassen? :stacheln:

wenn du schon Ingenieur bist, dann stellt sich auch noch die Frage, warum du dich für dieses Thema derzeitig überhaupt interessiert?
 
Naja wenn du so etwas sagen würdest, würdest du höchsten erreichen dass ich deine inhaltlosen Aussagen ignoriere, da es sich nicht lohnt mit so etwas zu beschäftigen (hat ja eh keinen Inhalt?!)
Davon abgesehn ginge es dich einen Scheissdreck an wie ich meine zeit am Sonntag nutze!

Inhaltlose Rumfasselei findet man zu Genüge in der Bild.

Warum mich das interessiert? Habe ich nicht bereits erwähnt, dass mein Vater Professor ist, meine Mutter Gymnasiallehrerin ist, und ich Pirat bin, wo das Thema Bildung eines der neuen erarbeitenden Kernthemen sein wird? Davon abgesehn bin ich einfach ein Bürger, der sich um seinen Staat sorgt.
Tut eh fast keiner...
Ergänzung ()

Kryptolan schrieb:
Ich sags mal so..dann müssen halt viele der potentiellen Studenten aus Bayern in andere Bundesländer gehen - ein Tapetenwechsel tut manchmal auch ganz gut.
Das wird so auch zu einem gewissen Teil infolge einer selbst-regulation passieren.
Das Problem ist nur, dass es sich für einige nicht ganz so leicht gestaltet, weil sie möglicherweise einen Studienplatz in ihrer Nähe braucht. Nicht alle sind so flexibel bzw. können es sich leisten woanders zu studieren.
Infolgedessen werden mehrere potentiell für Deutschland wichtige Menschen nicht adequat ausgebildet, weil sich das manche eben nicht antun. Zusätzlich bleibt da immernoch die Frage der Chancengleichheit
 
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PW-toXic schrieb:
Das Problem ist nur, dass es sich für einige nicht ganz so leicht gestaltet, weil sie möglicherweise einen Studienplatz in ihrer Nähe braucht. Nicht alle sind so flexibel bzw. können es sich leisten woanders zu studieren.

Wer braucht denn direkt nach dem Abitur einen Studienplatz in der Nähe?

Diejenigen Personen, die jemanden pflegen oder Kinder haben, dürften wohl einen verschwindend geringen Prozentsatz darstellen.


Zum leisten: Im Regelfall hat man Anspruch auf Bafög, Unterstützung durch die Eltern oder eine Mischung davon.

Wenn die Eltern nicht zahlen wollen, dann geht man zum Bafögamt und beantragt eine Vorausleistung ( http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/paragraph/36.php ), womit das Bafögamt dem Studenten das Geld zahlt und es sich von den Eltern wiederholt.
 
PW-toXic schrieb:
Es scheitert primär an den Wählern.. Fähige Personen und Politiker gäbe es genug. Aber wir haben ja grad gesehn dass die Wähler dazu zu dumm sind. (Das schliesst mich mit ein! Ich bezweifle dass ich das Rätsel selbst richtig gelöst hätte ohne ordentlich darüber nachzudenken).

Nicht der Wähler ist das Problem, das System ist es:
Der Wähler kann nur für eine Partei abstimmen, diese wiederum entsendet ihre MdBs nach Listen. Die "Spitzenpolitiker" wird man also nie los, da diese auf den Top-Plätzen der Parteilisten stehen.
Könnte man gezielt jeden Abgeordneten wählen, wäre dieser in seiner Legislaturperiode im Zugzwang. Trifft er gute Entscheidungen, wird er wiedergewählt, verbockt er es, verschwindet er schnell in der Versenkung.
Die breite Masse ist m. M. mit einem Großteil der Politiker unzufrieden, da der Wähler jedoch nur zwischen Parteiprogrammen wählen kann, kann er sich nur einmal alle 5 Jahre für ein grobe politische Richtung entscheiden, das war's dann aber auch. An der "Macht" bleiben dann diejenigen, die sich gut präsentieren und taktieren können, jedoch nicht die, die etwas bewegen können.
Dieses System ist jedoch so festgefahren, dass wir es wohl nie loswerden.
 
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