also, wer fragt, warum der an dem auto nicht vorbeigefahren ist, hat noch nie ein motorrad gelenkt geschwige den bei hohen geschwindigkeiten daufgesessen. zeigt sehr schoen, dass in grenzsituationen selbst der beste rennfahrer ueberfordert ist und kann nur noch in die eisen gehen und offen kann, dass alles gutgeht. ist halt kein lenkrad dran, an dem man dreht und dann faehrt das krad nach links oder rechts, ist ein balancefahrzeug, und gerade bei ohnen geschwindigkeiten legt man bei einer kurvenbewegung lange strecken zurueck. hier hats nicht mehr gereicht.
ich habe in meinen 12 jahren krad erfahrung einmal erlebt, wie einer der geistigen tieflieger bei einer tieffluguebung auf einer landstrasse bei eckernfoerde, s.-h. auf einer der beruehmt-beruechtigten giftgruenen kawasaki frontal mit einem auto zusammengestossen ist, bei ca 150+ km/h. wir konnten in einem ca 50 m grossem radium die teile des krad zusammensammeln, leider auch die des fahrers, arme, beine und der kopf. das fahrzeug hatte eine 1,5 m tiefe "delle" in der frontpartie, die beiden personen in front wurden lebensgefaehrlich verletzt, die beiden in fond hatten auch was abbekommen.
das war ein anblick, als ich den torso im graben liegen sah, den werde ich nicht mehr vergessen.
der typ im video kann von gleuck sagen, dass er sich nicht die birne am dach des pkw eingeschlagen hat. die birne ist ja bekanntlich das problemkind des kradfahrers, erfaehrt in erster linie toetliche verletzungen, obwohl bei einigen bikern das ding nur zum haarescheiden oder als helmhalter taugt. ein adac crashtest, dem ich mal beiwohnen durfte, hat das eindruecklich gezeigt. trotzdem ist die johgurtbecher-fraktion nach der veranstaltung wieder mit dragsterstart-manier davongefahren. dumm geboren und nix dazugelernt.
gruss