News Datensicherung: Duplicati 2.2.0.0 führt nicht nur neue Ober­fläche ein

luckysh0t schrieb:
Ich habe lange Zeit daheim Duplicati für meine Backups genutzt, allerdings waren dann und wann mal Backupdateien korrupt. Dann sind die Daten inkrementell und ein proprietäres Format, wo ich entsprechend wieder ein lauffähiges Duplicati benötige, um daran zu kommen.
Mir sind solche Backup-Programme ebenfalls suspekt, welche die Dateien in einem eigenen Format speichern und vielleicht noch eine eigene Datenbank haben. Das sind dann einfach zu viele Sachen, die schief gehen können und oft genug liest man auch von korrupten Datenbanken und das Backup ist nicht mehr herstellbar. Vor allem Duplicati hat da keinen guten Ruf.
Ich sichere die Daten lieber 1:1 und um Snapshots kümmert sich das Dateisystem des NAS (ZFS, Btrfs, etc.)
 
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ottoman schrieb:
Ich sichere die Daten lieber 1:1 und um Snapshots kümmert sich das Dateisystem des NAS (ZFS, Btrfs, etc.)
Mit Syncovery sichere ich meine Dateien als verschlüsselte Zip Datei - jede einzeln. Einfacher kommt man nicht an ein Programm zum Entschlüsseln ^^
 
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Die Oberflaeche war das geringste Problem dieser Software.
Wenn man mal 2-3 Jahre taegliche Backups gemacht hat, wurde das Zeug einfach nur ultra lahm. Auf Iperius umgestiegen, und schon ist der Windows User Folder in 4 Minuten gebackupt, statt teilweise 20 Minuten bei Duplicati.

Zumal bei Iperius die Daten 1:1 sichtbar am Ziel liegen, und ich da einfach ne Datei rauskopieren kann wenn ich sie brauche. Snapshots macht eh das BTRFS Filesystem des Samba Servers.
 
duklum schrieb:
Bisher musste ich noch nie ein backup wiederherstellen.
Aber Du hast es schonmal getestet, oder?
Wintermute schrieb:
Abo, wäre das eine Idee?
Es sind unterschiedliche Dinge. Acronis macht in der Regel ein Backup vom ganzen System. Duplicati nur von ausgewählten Daten. Also ein Bare Metal Restore fällt damit aus. Daten kannst Du natürlich wieder herstellen
Spriti schrieb:
Technisch, wie gesagt, top.
Kannst Du näher beschreiben, was die Lösung technisch so gut macht, bzw. was sie besser als andere, wie bspw. Veeam macht?
 
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DFFVB schrieb:
Aber Du hast es schonmal getestet, oder?
Nee, warum? Ich gehe davon aus, dass das Programm seine Grundfunktionen "backup" und "backup wiederherstellen" reibungslos beherrscht. Aber vielleicht verlange ich da ja zu viel? Das werde ich rausfinden, falls ich die Funktion jemals benötigen werde.
 
Nur das es dann zu spät ist...
 
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M-X schrieb:
Das ist für dich ein Sellingpoint ? Eine TLS Verbindung nach aktuellem Standard aufbauen kann doch so gut wie jeder..
Es ist kostenlos und braucht keinen Account, es braucht also keinen "Sellingpoint". Man muss auch keine Ports öffnen, weil die Daten dank der Verschlüsselung bedenkenlos automatisch über Relays übertragen wird. Außerdem ist es leicht einzurichten und sehr zuverlässig, Änderungen werden nur blockweise übertragen, so dass nicht die ganze Datei neu übertragen werden muss. Dateiversionierung gibt es auch noch. Da hast du ein paar "Sellingpoints". ;)
 
Ich nutze Duplicati in meinem Homelab im Container, um die Volumes der anderen Container nach der 3-2-1-Backup-Regel zu sichern. Besonders praktisch ist, dass man in den einzelnen Backup-Konfigurationen Before- und After-Skripte einbinden kann, um die Container und deren Datenbanken sauber herunterzufahren und anschließend wieder zu starten. Das hat mir sogar einmal bei einem Totalausfall des Homelabs geholfen, alle Daten vollständig wiederherzustellen (Erfüllt also seinen Sinn). 💪
 
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@duklum sorry aber das ist so ziemlich das dümmste was man machen kann. Regel Nr 1 bei Backups, Wiederherstellung testen. Es gibt häufig Fallstricke und dann hast du gar kein Backup
 
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Tja ich bin halt einfach so ein wilder Kerl der es liebt riskant zu leben. Ich wette meine Daten drauf, dass es funktionieren wird. Aber danke für deine Anteilnahme. 😂
 
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Solange deine Entscheidung informiert ist, soll es mir Recht sein 😉
 
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Leider gibt es doch auffällig viele Berichte über korrupte Backups, mit der Vorgängerversion leider selbst erlebt. Kopia leidet mitunter unter vergleichbaren Berichten, da fehlen mir die Erfahrungen. Bei Restic und Duplicacy liefen Restores bisher immer konsistent ohne Probleme. Für restic kann ich backrest als UI empfehlen.
 
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Hi!

Frage an die Profis. Diese Software ist nehme ich an nicht geeignet einen ganzen Snapshop meiner Windowsinstallation als bootfähiges Image zu erstellen?

Hätte gerne einen "Windows Stick" mit allen benötigten Treibern und SW, welche ich sowieso nachinstallieren würde...

Danke vorab :confused_alt:
 
DFFVB schrieb:
Acronis macht in der Regel ein Backup vom ganzen System.
Mein System sichere ich damit nicht. Nur täglich meine Arbeitsdaten und alle paar Tage meinen Ressourcenhort. Acronis meinte neulich zB nach meinem Urlaub ein Full Backup machen zu müssen, was total beknackt ist, weil ich mit Videos arbeite und das Terabytes an Daten sind. Ich war bloß ein paar Wochen weg und verhindern ließ es sich nicht. Hab dann tatsächlich alles gelöscht und ihn von vorne anfangen lassen, anstatt zwei komplette, volle Backups zu speichern.
 
Acronis ist leider noch mit Abstand das beste Programm für Backups. Hab diverse andere Programme getestet aber keine Software bekommt ein inkrementelles Update so schnell und so klein hin.
 
@T3rm1 Finde Macrium Reflect schneller und kompaktere Images.
Finde aber die Bedienung von Acronis besser.
 
Seit Jahren sichere ich mit Syncthing. Zuvor hatte ich Duplicati in der Version 1 benutzt. Die Bedienung fand ich aber nicht so gut.
 
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