Joker*
Lieutenant
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Dito schrieb:Nun ist er da, der Star Trek Kommunikator!
Oder der Babelfisch.
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Dito schrieb:Nun ist er da, der Star Trek Kommunikator!
incurable schrieb:"Echtzeit" ist bei Übersetzungen praktisch unmöglich.
Man kann höchstens die Latenz zwischen gesprochenem Wort und Übersetzung minimieren.
So meinte ich es nicht. In Star Trek bekommt man die Fremdsprache ja erst gar nicht zu hören da die übersetzer anscheinend im ohr implantiert sind und permanent übersetzen. Das ist iwie nicht logisch zu ende gedacht. Zumindest wurde das in der Serie nie wirklich genauer beleuchtet. Da muss wohl irgend eine hochkomplexe KI wohl im Hintergrund die intention oder absicht des Sprechers erraten das der in dem moment eine bestimte Sprache mit dem gesprächspartner anwenden will.Kaufmannsladen schrieb:Das ist die gleiche Logik, wieso viele Menschen immer noch Zeichnen lernen wollen, obwohl es schon lange Fotoapparate und mittlerweile auch KI-Bildgeneratoren gibt:
Absolut. Aber wenn die Software in Echtheit übersetzen kann, könnte sie auch als Lehrer dienen. Wenn das Modell dann auch den kulturellen Kontext kennt, um so besser.Kaufmannsladen schrieb:Sprachen zu lernen, bringt nämlich viel mehr als nur den reinen Spracherwerb.
Richtig und wichtig. Es kann aber auch eine Hürde darstellen, wenn man andere Kulturen kennenlernen möchte. Und ich finds gut, wenn wir die für Legastheniker und Co abbauen. Ich komm ja selber auch besser mit Mathe als mit Sprachen klar. ^^Sprachen zu lernen, bringt nämlich viel mehr als nur den reinen Spracherwerb.
Muss nur noch der Quellcode via CRISPR ähnlichen Technologien in das Genom eines Goldfischs kopiert werden … Ich mach mich selbstständig …konkretor schrieb:Jetzt wird er Wirklichkeit
Ich nutze DeepL schon lange, klar nicht als Echtzeit Kommunikation, jedoch als Unterstuetzung.Thares schrieb:iwann müssen wir gar keine Sprachen mehr lernen :-)
Cognitive Offloading... irgendwann haben wir dann ein Niveau persönlicher Fähigkeiten, das einem Toastbrot entspricht 😉.Jagdwurst schrieb:wenn das richtig ausgereift ist, braucht man keine Sprachen mehr lernen.
JaeinAGB-Leser schrieb:Zum Glück, denn sonst wäre es schnell vorbei mit denen und gratis auch
Jagdwurst schrieb:Sollte ja auch heutzutage durch KI etc. eigentlich kein Problem mehr sein, dass sämtliche Anwendungen wie Spiele etc. nun in Wort und Schrift in Deutsch sind....🤔
Im Produktvideo (auf https://www.deepl.com/de/springlaunch) sprechen sie konsequenterweise auch von "very low latency". Komplett natürlich erscheint mir die Konversation da auch nicht. Trotzdem: schon recht eindrucksvoll, was das DeepL-Team da auf die Beine gestellt hat!incurable schrieb:"Echtzeit" ist bei Übersetzungen praktisch unmöglich.
Man kann höchstens die Latenz zwischen gesprochenem Wort und Übersetzung minimieren.
Kennst die StarTrek Folge Darmok? Diese führte eigentlich die eigene Translator-Erklärung schon ad absurdum. Mal abgesehen davon, dass dieses Technobabble sowieso nur ein produktionstechnischer Kniff, genauso wie das Beamen der Autoren war, und auch abgesehen von Extremfällen wie Metaphern-Sprachen. Es ist doch jede Sprache grammatikalisch anders aufgebaut und man kann in Echtzeit Wort-für-Wort nur sehr schwierig übersetzen, ohne den Rest und Kontext bereits gehört zu haben. Es dürfte also schwierig werden, außer man baut noch eine Zeitschleife ein oder jeder kann über einen manipulativen Chip im Hirn jede Sprache direkt fließend sprechen.samuelclemens schrieb:Da muss wohl irgend eine hochkomplexe KI wohl im Hintergrund die intention oder absicht des Sprechers erraten das der in dem moment eine bestimte Sprache mit dem gesprächspartner anwenden will.