News Dell baut im Zentrum von Halle an der Saale

Frank

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Dell beginnt Ende Januar die Aktivitäten rund um den Neubau seines Service- und Vertriebszentrums in Halle an der Saale. Der Einzug in die neue Niederlassung soll im Herbst 2006 erfolgen. Nachdem sich Dell im vorigen Jahr zunächst in einem Büro- und Dienstleistungskomplex eingemietet hatte, entsteht im Riebeckviertel nun die endgültige Niederlassung.

Zur News: Dell baut im Zentrum von Halle an der Saale
 

Silencer83

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nicht nur Dell sollte es so machen! ...
 

smidge

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fragt sich nur, mit wieviel millionen steuergeldern das wieder subventioniert wird, und ob das nicht nur rausgeworfenes geld ist, da die gelder vom land/der stadt nicht wieder eingenommen werden können....

ansonsten gruss :)
 
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1.000 Mitarbeiter? Das ist für mich ein Rätsel. Wenn ich Großunternehmer wäre würde ich überall, aber mit Sicherheit nicht in D 1000 !?!?!? Mitarbeiter einstellen.

Das sind bestimmt keine Vollzeitkräfte. Vermutlich alles Teilzeit, Minijob und Co.


Christian Wagner
 

MKatrix

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traurig das der staat dell da helfen muß was grundstückpreise und co angeht :rolleyes:
 

Atrejo

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Leute, Leute. Denkt doch mal nach.
Die haben 700 MA in Frankfurt sitzen für teuer Geld. Jetzt können sie staatlich subventioniert in Halle bauen und dort billig einstellen, denn da arbeiten die Leute auch gerne für die Hälfte - hauptsache Arbeit eben. Was aber mit den 700 Frankfurtern wird, darüber spricht keiner...
 

Radeonnator

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das ist wie ein goldregen für halle. wenn es nich weiter aufwärts geht dann werden ostdeutsche städte nur noch einkaufspromenaden sein und letzte ruhestätte für rentner, weil alle jungen menschen abhauen..wohin auch immer denn ich glaube das wird sich auch auf den westen abfärben bzw ausweiten.
ich finds genial und hoffe das es ein grund wird das ich weiterhin hier wohne.
 

DerKleineFreak

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Ich finde man sollte generell keine Subventionen an Großunternehmen geben. Warum? Weil Großunternehmen alles dafür tun, um möglichst den Staat auszunutzen, um einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen. Was bringt es, wenn man Subventionen bezahlt, wenn ein Großunternehmen von einem Bundesland zum nächsten zieht. Dafür immer wieder Geld bekommt, weniger Leute einstellt, bei gleichbleibender Prdouktion? Suventionen fördert die unsoziale Verantwortung der Unternehmen.

Eine schöne Geschichte über Herrn Müller
Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus
Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden.

Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von
Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn
ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen
her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die Kühe die
Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt
dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen
könnt.

Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, daß sogar
der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein
Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue
Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten.

Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele
davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr
Müller hat sie trotzdem gebaut.

Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze
haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.
Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie
genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post
gebracht und abgeschickt.

Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von
der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen
Euro geschickt.

70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld. Viel
mehr, als in euer Sparschwein passt.

Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute
eingestellt. Hurra, Herr Müller. Nachdem die neue Fabrik von Herrn
Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt,
daß er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele
Fabriken und Milchprodukte.

Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom
Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist
nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben.

Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so. Also was
hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im
Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85
Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die
schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte
Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175
Menschen haben ihre Arbeit verloren.

Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon
gemerkt, daß der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen
hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.

Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr
ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr
Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro
bekommen hat.

Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht.
Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm
geht.

Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch
dafür, daß es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr
Müller.

Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn
Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das
ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine
Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil
man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings
sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr
Müller. Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle.

Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr
Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann
muß Ich euch sagen, daß man so etwas einfach nicht tut.

Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch
einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen,
die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden
vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff
"soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat.
 

StreetStyleDD

Ensign
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Spekulation über Spekulation. Subventioniert wird auf jeden fall und so gering ist das Gehalt gar nicht :) hehe. Und warum Sie gerade dort bauen? Weils im DreiLänder Eck ist und massig Fachkräfte nur darauf warten eingestellt zu werden.
 

Joe_Armstrong

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DELL?

Ich hatte mich da auch beworben...
Die wollen Hochleistungsinformatiker von der Uni :-(
aber letztendlich ist es reiner Telefonverkauf und wer über 36 ist wird abgelehnt

naja in Halle gibt es genug Arbeitslose und Fördermittel und die Löhne sind meistens Hälfte vom Westniveau

und wenn wir im Osten zu teuer werden, gehts weiter nach Osten *traurig*
 

gordonX

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Haha ich bin "betroffen"^^ Wohn hier in Halle, und habe daher auch krasse 56k Speedmodem....
Finds gut, was Dell macht, hoffe nur, das es ordentlich gemacht wird.
Naja mehr als hoffen kann man sowieso nicht!

Ciao!
 

Loopo

Admiral
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Hier geht's ja auch nicht um Jobs, die man in Billiglohnländer verfrachten kann (Entwicklung, Fertigung) - sondern um Vertrieb und Support. Der lässt sich nur schwerlich auslagern. Also so toll und großzügig ist Dell auch nicht. ;)
 

Drago R

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Trotzdem :Daumen
Immerhin werden neue Arbeitsplätze geschaffen an Orten, an denen sie dringend nötig sind.
@13
Hattest du mal mit dem DELL support zu tun? Ich denke nicht, das es viel mit dem Alter zu tun hat, sondern mit der Qualifikation.
@8
bist Du sicher, das DELL den Standort FF aufgibt? Hast Du Quellen?

So long R.
 

vengeance

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Seit nicht blind und glaubt die DELL Propaganda. Der Laden ist ein Heuschreckenschwarm und läßt sich subventionieren wo er nur kann.
Komischweise hat der Konzern erst 2003 Mitarbeiter in Deutschland abgebaut und nach Bratislava verlagert (macht euch die Mühe und geb in der Heise.de Suche unter News "DELL" und "Bratislava" ein).
DELL macht es nicht allerdings schlecht, hört doch gerade die öffentliche Hand auf die Schlagworte "Arbeit" und "Deutschland".
Im Endeffekt bezahlt der Steuerzahler die Zeche. Wurde erst der Arbeitsplatzabbau und nun der Arbeitsplatzaufbau finanziert. Gewonnen hat dabei nur DELL und sonst keiner.
 
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