riDDi schrieb:
...
Wieso sollte ich mich nicht aufregen, wenn UAC Rivatuner blockt, obwohl ich ihn über die Aufgabenplanung starte?
Startet dein User die Anwendung über seine Anwendungsplanung oder Root? Weils dein user und nicht Root ist, gehört sich das auch, dass da nicht automatisch Root-Rechte verliehen werden. Ein Programm darf eben nur Root-Rechte haben, wenn es auch von Root gestartet wird, und nicht weil das Programm selbst der Meinung ist, dass es Root-Rechte braucht.
riDDi schrieb:
...
Außerdem hat UAC einen riesigen Designfehler: Es verhindert nicht, dass ein schon installiertes Programm die Meldung selbst wegklickt. ...
Das soll ein Programm auch nicht dürfen: Wichtig ist auf
jedem OS, auch auf Linux und Mac, wer ein Programm startet, wenn es auf Leopard noch anders gehen sollte, würde das nur bedeuten, dass das Scheunentor, das schon in einem Sicherheitsbericht 2004 bemängelt wurde, doch noch nicht geschlossen wurde, obwohl das dutzende Heisetrolle vehement behaupten. Wenn du bspw. Firefox systemweit installierst, willst du jawohl auch nicht, dass der immer mit Root-Rechten läuft. Man könnte vielleicht Windows verbessern, indem man die Anwendungsplanung für die Planung von automatischen Starts von Root/System-Prozessen leichter findbar macht. (ich wollte zugänglich schreiben, hab aber doch ein anderes Wort gewählt, weil sich an der berechtigung, wer was darf, nichts ändern darf) Aber man darf nicht einfach irgendwelchen Programmen erlauben die Rechtegrenzen selbst, ohne vom System dabei eingeschränkt zu werden, zu überbrücken, denn dann können diese Grenzen nicht gehalten werden und wären nichtig - dann kann man auch gleich die ganze Trennung von Root ("Administrator"), Sudoern (Administratorengruppe) und Usern abschaffen.
Was Symantec derzeit an UAC-Modding plant halte ich für grob fahrlässig und den größten Schwachsinn, den ein angeblicher "Sicherheits-Dienstleister" sich ausdenken kann. Aber wenn die Rechtetrennung unwirksam ist, ist halt ein aktiver, permanenter Virenwächter umso wichtiger.