Dell XPS 13 vs. aktuellen MacBook vs. (kommenden) MacBook

rebdep04

Lieutenant
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Hey Leute, ich werde demnächst vom Desktop Betrieb weggehen und gerne in die mobile Sektion überwandern (keine Zeit mehr für Games, Studium sehr stressig etc etc).

Ich habe noch einen MacBook Air 13 (late 2010). Den würde ich jedoch dann auch verkaufen.

Jetzt stellt sich für mich die Frage: Was soll ich mir holen???

Habe mich nun ein wenig informiert usw.. Ob es ein Windows oder Mac System wird weiß ich noch nicht.

An sich reizt mich das Dell XPS 13 schon ein wenig, zumahl man es gerade für ca. 1000€ bekommt. Andererseits hätte ich auch gerne ein MacBook Pro. Problem ist da nur, dass ja (zumindest den Gerüchten zufolge) im Herbst neue vorgestellt werden.

Sprich soll ich lieber warten bis die neuen vorgestellt werden und mich dann entscheiden oder das Dell bestellen????
Wäre nett wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen würdet, insbesondere wenn ihr eines dieser eurer Eigen nennen dürft und evtl. schon mal verglichen habt. (unabhängig vom Mac/Win OS-Streit)
 
Was erwartest du denn von einem neuen Macbook Pro, außer dass Skylake Einzug hält?
 
Die Gerüchteküche brodelt. (OLED Leiste usw.)
Ich habe auch gehört das die jetzigen aufgrund der älteren Prozessorreihen relativ schnell warm werden und die Lüfter ziemlich nervig sein können. Das ist für mich ein No-Go.
 
Momentan sind kaum mehr als Gerüchte bezüglich der nächsten Generation des MacBooks vorhanden. Unter anderem sind neben der nächsten Generation von CPU und Ram eventuell auch eine OLED Leiste vorhanden. Aber wie gesagt: nur Gerüchte.

Das Dell hatte ich schonmal in der Hand: ist ein super Teil. Meinen Geschmack trifft es aber nicht, bleibe meinem Mac treu ;)
 
@diamdomi: Könntest du noch mal ausfüllen. Hat dir das äußerliche beim Dell nur gefallen, war die Verarbeitung (bis auf natürlich das Aluminium Case) auf Mac Niveau?

@Nitschi66: Natürlich kann ich noch warten, zur Not habe ich noch mein Air...aber ich bin auch kein Freund des "ich warte und warte und warte"....so kann ich immer sagen ich warte noch, irgendwann kommt was besseres...
 
Wenn du mit dem Gedanken spielst ein Macbook zu nehmen solltest du das aktuelle wählen. Das Leistungsplus mit den neuen Macbooks wird durch die Skylake Prozessoren überschaubar sein. Wahrscheinlich werden aber wieder einige wenn nicht alle Schnittstellen wegfallen. Sprich USB, HDMI, Strom dann wie beim 12" Macbook über 2-3 USB Typ C Anschlüsse, was meiner Meinung nach nichts mehr mit "Pro" zu tun hat.
 
Also ich bei uns im Studium verglichen. Ein Freund hat das xps, ich das Lenovo x1 Carbon und genügend andre das MacBookPro.
Also verarbeitungstechnisch sind das xps und das x1 einem MacBook ebenbürtig.
Finde beim xps den Display genial.
Ist dann eher eine Entscheidung bezüglich des Betriebssystems den vom Rest her sind sie sehr ähnlich. Design ist Geschmackssache, das will ich hier nicht beurteilen
 
Die Verarbeitung war beim Dell gut. Diesbezüglich keine Probleme. Wie bei fast jedem Laptop habe ich Probleme mit dem Touchpad: habe noch keins nutzen können, was an dem des Macs heran kommt. Die Hardware funktioniert wie sie soll und das Teil bleibt lange leise.

Ist im Endeffekt eine Frage des Geschmacks und Einsatzbereichs. Der eine findet den Dell besser, der nächste den Mac. Falls du die Möglichkeit hast, dann teste den Dell.
 
einblumentopf schrieb:
Sprich USB, HDMI, Strom dann wie beim 12" Macbook über 2-3 USB Typ C Anschlüsse, was meiner Meinung nach nichts mehr mit "Pro" zu tun hat.

Seit dem Wegfall der starken Mobilprozessoren und der Einführung der ULV-CPUs im 13" Modell ist das Teil kein "Pro" mehr, sondern einfach nur ein weiteres 0815 Ultrabook mit genauso viel/wenig Leistung wie bei allen Konkurrenten. Früher war das meiner Meinung nach das große Kaufargument für die 13" Modelle...

diamdomi schrieb:
Wie bei fast jedem Laptop habe ich Probleme mit dem Touchpad: habe noch keins nutzen können, was an dem des Macs heran kommt.

Das Touchpad der Series 9 Laptops von Samsung war genauso gut wie das eines Macbooks, leider gibts dafür in Europa nur keinen Vertrieb mehr :(
 
Bezüglich MacBook:

Apple hat zuletzt gezeigt, dass immer weniger leistungsfähige Hardware nötig ist für den Betrieb von OSX. Daher kann man bei einem 13" Gerät in Zukunft von einem Intel i5 oder i7 als U-Modell rechnen. Also 15W TDP. Diese 15W sind mit den bisher bei Apple gesehenen Kühllösungen gut und leise zu handhaben. Eine separate Grafik nutzt Apple auf 13" schon lange nicht mehr. Man setzt eher auf Intels Iris Pro.

Beim Dell kann ich keine Auskunft geben. Generell sind jedoch Hersteller von Windows Hardware nicht so gut in der Optimierung wie Apple. Hier könnte dir eine lautere Kühlung eher begegnen. Im Vergleich zu Apple wird nämlich öfter auf kleinere Kühler & Lüfter gesetzt.
Als Beispiel fallen mir die kleinen 12" Lenovos ein. Leise ist jedenfalls etwas anderes.
 
immortuos schrieb:
Seit dem Wegfall der starken Mobilprozessoren und der Einführung der ULV-CPUs im 13" Modell ist das Teil kein "Pro" mehr, sondern einfach nur ein weiteres 0815 Ultrabook mit genauso viel/wenig Leistung wie bei allen Konkurrenten. Früher war das meiner Meinung nach das große Kaufargument für die 13" Modelle...

Das ist auch nicht ganz richtig, gerade beim neuen skyLake MacBook sieht man wie gut MacOSX mit niedrigerer Hardware umgeht, bei Turn On wurde dazu vor einiger Zeit ein Video gepostet. In diesem wird beschreiben das das MacBook mit einem M -CPU bei 4K Schneiden dass XPS13 mit einem mobilen i5 um Welten schlägt.

Wie mein Vorredner sagt MacOS kommt stand heute besser mit der Hardware klar.

Bezüglich Entscheidung XPS3 vs. MacPro 13....

Ich habe beides schon empfohlen und für Freunde gekauft, Verarbeitung ist bei beiden Top auch wenn beim XPS beim Display kleinere Mängel aufgetreten sind die aber durch Dell via update behoben wurden.

Der wirklich große Unterschied ist das OS und da musst du sehen ob es dir gefällt. Als jemand der mit beiden OS jeden Tag arbeitet kann ich dir sagen das beide ihre vor und Nachteile haben aber wenn ich die Wahl hätte zu 100% auf MacOS gehen würde. ABER DAS IST EINE SUBJEKTIVE BETRACHTUNG.

Und zum Schluss kauf die das Book wenn du es brauchst, denn theoretisch kannst du ewig warten denn sobald du dir ein Notebooks kaufst ist es im Grunde schon veraltet das ist leider der Lauf der Dinge in der EDV.

PS: Vielleicht helfen dir die Videos. Im oberen wird viel auf das Xps13 eingegangen im unteren warum das XPS13 durch ein MacBook ersetzt wurde.

https://www.youtube.com/watch?v=Y0OlMhq82i0

https://www.youtube.com/watch?v=EwSJGlIW_zQ
 
Zuletzt bearbeitet:
Seiyaru2208 schrieb:
Das ist auch nicht ganz richtig, gerade beim neuen skyLake MacBook sieht man wie gut MacOSX mit niedrigerer Hardware umgeht, bei Turn On wurde dazu vor einiger Zeit ein Video gepostet. In diesem wird beschreiben das das MacBook mit einem M -CPU bei 4K Schneiden dass XPS13 mit einem mobilen i5 um Welten schlägt.

Und wie schlägt es sich gegen ein Macbook mit Ivybridge M? Das war nämlich mein Argument, es interessiert mich nicht wie ein Macbook mit ULV 2.0 aka Core M gegen ein Ultrabook mit ULV CPU performt, sondern der Leistungsunterschied zwischen den alten "Pro" Modellen zu den neuen ULV Modellen.
Und da schaut es düster aus für die ULV Modelle...

Die MBPs mit 13" waren mal gute Modelle für rechenaufwändige Arbeit aber inzwischen sind sie auch nur noch schwache dünne etwas schickere Ultrabooks, wie der 0815 Einheitsbrei der restlichen Hersteller.

Wenn man noch ein starkes MBP will muss man inzwischen zu den sehr teuren 15" Modellen greifen, die dann wiederum nicht mehr besonders klein sind :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann auch ein Desktop CPU in ein Notebook Schrauben und hoffen das er dann 1 Stunde mit Akku hält.

Die 13er Pro's sind immer noch sehr leistungsfähig. Gerade im 13 Zoll Segment muss Leistung und Mobilität passen und das tut es.

Du willst also maximale Leistung in einem möglichst kleinen Gerät welches dann auch noch top Akku-Leistung und geringe Lautstärke mit einander vereint? Wenn du diese Eierlegende Wollmilchsau gefunden hast sag bitte Bescheid 😉
 
Danke :D

Also ich hatte ein MacBook Pro 13 non Retina und da hatte ich auch ein mobilen i7 dual Core....

Welches MacBook meinst du genau?
 
Hat einer den nen X1 Carbon von Lenovo? Hab ich auch vieles Gutes von gehört, konnte mir leider noch kein Eindruck von machen!
 
Achtung bzgl. der CPUs in den MacBook Pros. Apple nutzt nicht die Standard iX-6xxxU CPUs mit 15 W, sondern die ix-Xxx7U CPUs mit 28 W. Ein Auflistung gäbe es hier, ob Apple beim Skylake-Refresh tatsächlich diese CPUs benutzt ist natürlich unklar, allerdings haben sie dies bei Broadwell (und auch Haswell gemacht?), von daher gibt es eigentlich keinen Grund anzunehmen, sie würden es dieses mal nicht tun. Diese Chips sind nicht direkt schneller als die normalen U-CPUs, haben aber einfach mehr thermische Reserven, wenn es ans Limit geht, vor allem wenn CPU und GPU belastet werden.
Also ja, die 28W U-CPUs wären ein Grund für das MacBook Pro, auf der anderen Seite macht die geringe Mehrleistung den Kohl oft natürlich nicht fetter, erst die HQ-CPUs würden das tun und die passen derzeit eben auf Grund der Thermik nicht in ein 13 Zoll Gehäuse (jedenfalls nicht bei den Premium-Herstellern/Serien und nicht wenn das Gerät 2cm dick sein soll).

Das T460p ist meiner Meinung nach zu groß/schwer (14 Zoll und 2kg) um es direkt mit den 13 Zöllern (bei <1,5kg) zu vergleichen.

Ich finde die Gehäuse der direkten Konkurrenten einen winzigen Ticken weniger stabil und langlebig als das Gehäuse vom MacBook Pro, dafür sind die Konkurrenten oft deutlich besser wart- und aufrüstbar. Bei Apple ist ja tatsächlich alles verlötet, beim XPS kann man immerhin die SSD tauschen, beim Carbon glaube ich auch. Schaut man sich die ThinkPad X-Serie an oder Dell Latitude 7270 an kann man sich auch über Spielereien wie 32GB Ram freuen. Bei den 14 Zöllern wird es dann noch deutlich besser bezüglich den Features und Aufrüstung.

Die 3 großen Vorteile beim MacBook sehe ich im rundesten Gesamtpaket und beim Touchpad und der Akku-Laufzeit (unter OS X natürlich). Die Windows Geräte haben deutlich aufgeholt zum Apple-Touchpad, aber die Gesten und die Haptik sind immer noch unerreicht. Einige Windows Geräte haben natürlich den Vorteil vom Trackpoint, der - wenn man ihn nutzen kann, bzw. sich an ihn gewöhnt hat - nochmal für schnelleres Arbeiten sorgt wie das Apple Touchpad. Die Akku-Laufzeit kann Apple halt unter ihrem eigenen OS deutlich besser optimieren, als die Windows-Geräte Hersteller das können. Die ganzen Benchmarks zeigen das ja auch, solche Späße wie Akku wechseln oder gar ein modulares Akku-Konzept wie es manche ThinkPads haben, bietet Apple natürlich nicht. Das OS kann natürlich auch immer Nachteil sein, muss es aber nicht. Ist sehr subjektiv. Ich würde aber mal vorsichtig behaupten, dass OS X bzgl. Inkompatibilitäten öfter zum Problem wird, als es tatsächlich ein Gewinn ist.
Bei dem Gesamtpaket muss man einfach zugeben, dass das MacBook Pro keine richtig dicken Schwächen aufweist. Ja der Bildschirm spiegelt, ja Wart- und Aufrüstbarkeit sind (fast) nicht gegeben, Dinge wie Vor-Ort-Support gibt's auch nicht so einfach und das primäre OS ist nicht jedermanns Sache - aber wenn man sich so manchen 250nits Bildschirm der Konkurrenten anschaut...

Echte, große Schwächen hat das MacBook eben nicht, so wie die anderen öfters mal beim Bildschirm streiken.
 
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