dem Kondenswasser Herr werden...

spr

Lieutenant
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Juni 2003
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Hi

ich wollte mal eure Meinungen und Tips erfragen, was ihr für EXTREMfälle von Minusgraden und Temperaturunterschieden machen würdet.
Es geht im Grunde um einen PC der mobil in der Weltgeschichte herumfahren wird. Und auch in kalten Gebieten wo es mal gut -20 Grad sein kann.
Wenn nun der PC direkt eingeschaltet wird, bildet sich direkt Kondenswasser.

Die Frage ist nun zB. wird man dem ganze Herr indem man einfach einen großen Haufen Feuchtigkeitsabsorbierende Tüten (zB. die kleinen Tüten aus PC Teile Packungen, die kleinen weisen mit "SILICA").
Ich denke mir das vor allem beim Einschalten erstmal an den wärmeentwickelnden Komponenten direkt! das Wasser entsteht.

Danke für die Hilfe
 
Wenn der Rechner ein ist und sich dementsprechend erwärmt, dann bildet sich kein Kondenswasser. Kritisch ists, wenn der Rechner kalt ist (weil er im Freien war) und du in dann in einen warmen Raum o. Ä. bringst...
 
Richtig, sobald der dann im Warmen ist bildet sich Kodenswasser, was dagegen hilft ist eigentlich nur "Warten"...
 
richtig. Er wird dann wahrscheinlich, weil er hinten im Transporter liegt, die Außentemperatur haben.
Dann beim Einschalten wird er sich dann erst erwärmen.
 
Wickel ihn in eine Decke ein, sodass er nicht auskühlt. Wenn du richtig schiss hast, dann kann man bei solchen Dingen ihn in eine Styroporbox tun und eine Wärmflasche in einer Decke wegen Wasser beilegen. Kein Scherz.
 
Zuletzt bearbeitet:
der PC wird da mehrere Stunden/Tage im Stauraum liegen mitunter. Daher leider auch keine Option ;(
Habe mir schon überlegt den PC einzubauen in ein 2. Gehäuse (selbstkonstrukt) und das dann immer beheizt lassen mit ca. 10 grad.. Aber das ist ein Riesenaufwand ;)
 
Diese Absorber werden nicht ewig halten. Bei -20°C dürfte schon so einiges an Wasser entstehen. Ich weiß ja auch nicht wie lang der Rechner in Betrieb sein soll. Aber lange wird das nicht halten. Vor allem müssten die Absorber danach ja wieder entwässert werden für den nächsten Betrieb.

Mein Tipp wäre: Ein komplett abgedichtetes Gehäuse, das seine Wärme allein über die Gehäuseoberfläche abführen kann. Das geht natürlich nur mit kleinen sparsamen Prozessoren, aber so kann wenigstens keine neue Feuchtigkeit im Gehäuse entstehen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie bekomme ich das Gehäuse absolut dicht und(!) wie bekomme ich das Gehäuse feuchtigkeitsleer damit es abgedichtet werden kann?
 
der PC ist zu Kraftvoll dafür. Da ist eine 500 EUR Grafikkarte verbaut. und i7-2700k etc..
 
Soweit ich weis kann man einen PC auch problemlos komplett in ÖL Lagern. Somit würde gar keine Feuchtigkeit an die komponenten kommen.

Wäre jetzt mein erster ansatz.

Es gibt aber auch so sprays die sollen sehr gut isolieren und sind für solche zwecke gedacht.
 
Mhh, ggf. wäre mehr input interessant... was ist das für ein PC? was soll gemacht werden... wie sieht der kostenrahmen aus... ggf. "Platzprobleme"?
 
darf man nach dem anwendungsfall fragen? vll. kann man dir ja dann zielgerichtetere tipps geben
 
wie wärs mit nem panasonic toughbook, die laufen von -20°C bis+ 60°C. sind halt bissle teuer
 
Check ich nicht...woher bekommt der dann Strom ? Autobatterie ? ..da könnte man ja auch eine Heizdecke drüberlegen, über die Autobat versorgen.
 
Die Idee von chris ist denke ich garnicht mal so schlecht
Nach einer gewissen Zeit werden Zwar gummi ummantellungen der Kabel Brüchig, aber das schadet nicht wirklich
du musst dabei beachten, dass die Festplatte nicht im Öl schwimmt
als öl kann man baby-öl ohne Zusatzstoffe nehmen, dass ist ziemlich gut
du musst dann nur noch das Monitor-Problem lösen
 
haben diese Sprays einen bestimmten Namen, das man danach mal googlen kann?
 
-20°C ist weit unterhalb der zugelassenen Lagertemperatur. (und natürlich noch weiter unterhalb der zugelassene Betriebstemperatur)

Keine Ahnung ob der PC über Monate hinweg solche Temperaturschwankungen überhaupt mitmacht. Solange der PC im Kalten ist, musst du dir keine Sorgen machen. Anschließend wird es allerdings tricky. Beim Erwärmen würde ich den PC mehrere Stunden ohne Strom aber mit offenem Gehäuse mit einem Ventilator anblasen. Sobald sich kleinste Tröpfchen bilden, verdunsten diese theoretisch im Luftstrom. Ob der Luftstrom auch wirklich jede Ecke erwischt, ist die andere Sache.:D

PS: Silica Gel kannst du vergessen.
PPS: Öl ist eine solche Sauerei, dass nachher auch alles im Eimer ist. (und transportabel ist soetwas auch nicht) Des weiteren bekommst du unter Öl Probleme mit der Wärmeabgabe von CPU und GPU.
 
Andere crazy Idee: Wie wärs, wenn du ihn in ne Tüte packst, bevor er ins Warme kommt und ihn erst nach dem Erwärmen wieder auspackst? In der Tüte wär dann die trockene Luft. Wenn du ihn dann aus der Tüte holst, is er schon warm genug, dass nichts mehr kondensiert, wenn die warme feuchte Luft an die Komponenten kommt.
Wenn du ihn wieder in die Kälte stellst sind die Komponenten noch warm genug, dass sich kein Kondenswasser bildet von der sich abkühlenden feuchten Luft.
 
gut..
ich habe bei neueren Mainboard teilweise eine Option entdeckt, die speziell für sowas gedacht ist. Also eine Aufwärmfunktion, auch übers BIOS Steuerbar etc.
Weis nun spontan nicht bei welchem Board. Aber das ist mir eben erst wieder eingefallen. Das ist sicher ne gute Option für die Zukunft.
 
Was soll denn bitte die Anwärmfunktion bringen? Wenn an der kalten Gehäusewand das Kondenswasser schon in Strömen runter rinnt, und sich am Boden schon eine Handflächen große Pfütze bildet, kann doch die Sofware nicht mehr zauber, oder?
Bist du sicher, dass du beim Thema "Anwärmfunktion" nicht etwas missverstanden hast?
 
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