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Desktop Linux Distro's
- Ersteller Dystop1an
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MahatmaPech
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haiku hats aber leider auch nicht in die neuzeit geschafft, es liegt derzeit ja laut wikipedia nur ein bootfähiges image einer alphaversion vor.
das wären dann mehr als 10 jahre entwicklung seit beos-anfang
das wären dann mehr als 10 jahre entwicklung seit beos-anfang
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takkatakkatakka
Gast
Tuxman schrieb:Warum willst du überhaupt Linux auf dem Desktop haben? Was reizt dich daran?
Einfach etwas neues auszuprobieren? Freie Software? Der Nerdfaktor?
Dann solltest du dir mal PC-BSD angucken. Bringt standardmäßig auch KDE mit.
(Denn, mal ernsthaft, Linux hat zwar eine Menge Burgtrompeter, die die Kunde vom einzig wahren Betriebssystem ungefragt jedem ins Gesicht brüllen, der ihnen gerade über den Weg läuft, aber warum die Kopie einer Kopie von BSD, wenn man auch das Original haben kann?)
Ich habe vor einigen Monaten BSD ausprobiert, PC-BSD war's glaube ich. Dem Teil sieht man an, dass es von nur ein paar Leuten entwickelt wird. Einfach nur grässlich. Mag sein, dass es in gewissen Ansätzen besser als Linux ist, aber das Ding würde ich höchstens für einen Server empfehlen.
Mr.Wifi schrieb:Die GPL ist nur für die nicht frei die aus Freiem Code unfreien Code machen wollen. Und das ist gut so. Die BSD Lizenz hingegen kann jeder benutzen, doch sie garantiert eben keine Freieheit auf dauer wie die GPL da Code auf Basis der BSD Lizenz eben für closed source Projekte verwendet werden kann. Fazit für mich: GPL = freiheit der User wird dauerhaft sichergestellt, BSD = Freieheit der Hersteller wird dauerhaft sichergestellt.
GPL ist eben eher Anwender orientiert und BSD Produzenten orientiert was die Philosophie betrifft.
Für mich sind die beiden Lizenzen gleich frei, der Code ist frei verfügbar und darfst den benutzen. Der Unterschied besteht aber darin, dass Änderungen von GPL-Projekten wieder in die Projekte zurückfließen, wärend BSD-Projekte dem "Scheissegal-Motto" folgen, es ist egal, was mit der Arbeit passiert.
Man kann nicht sagen, welche Lizenz die bessere ist, das sollte man für einzelne Projekte entscheiden. GPL würde ich für aktive Community-Projekte nehmen. BSD ist eher für die Projekte gut, die "tot" sind, also z.B. es wurde eine kommerzielle Software entwickelt, niemand hat sie benutzt, dann kann man sie unter BSD veröffentlichen und der Entwickler interessiert sich nicht mehr dafür. Das kommt übrigens sehr oft vor.
Zuletzt bearbeitet:
Tuxman
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Was für ein Quatsch. Was glaubst du, wie viele Entwickler FreeBSD/PC-BSD so entwickeln?takkatakkatakka schrieb:Dem Teil sieht man an, dass es von nur ein paar Leuten entwickelt wird.
Und warum? Details bitte.takkatakkatakka schrieb:Einfach nur grässlich. Mag sein, dass es in gewissen Ansätzen besser als Linux ist, aber das Ding würde ich höchstens für einen Server empfehlen.
Somit ist die GPL nicht frei, denn sie legt dem Nutzer mehr Pflichten auf.takkatakkatakka schrieb:Für mich sind die beiden Lizenzen gleich frei, der Code ist frei verfügbar und darfst den benutzen. Der Unterschied besteht aber darin, dass Änderungen von GPL-Projekten wieder in die Projekte zurückfließen, wärend BSD-Projekte dem "Scheissegal-Motto" folgen, es ist egal, was mit der Arbeit passiert.
... weshalb sich BSD mal eben zwanzig Jahre länger hält als Linux.takkatakkatakka schrieb:BSD ist eher für die Projekte gut, die "tot" sind, also z.B. es wurde eine kommerzielle Software entwickelt, niemand hat sie benutzt, dann kann man sie unter BSD veröffentlichen und der Entwickler interessiert sich nicht mehr dafür.
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takkatakkatakka
Gast
Tuxman schrieb:Was für ein Quatsch. Was glaubst du, wie viele Entwickler FreeBSD/PC-BSD so entwickeln?
Drei? Ganz ehrlich, nach mehr sah es mir nicht aus.
Tuxman schrieb:Und warum? Details bitte.
Weil die GUIs wie hingerotzt aussehen und sich genau so anfühlen. Richtig leblos integriert. Ich habe alle DEs durchprobiert, alles war Mist, obwohl die gleichen DEs sich unter Linux deutlich ausgereifter und freundlicher anfühlen. Das ist so, als ob ich mir im Winter nur eine einfache und graue Jacke und Hose anziehe aber nichts darunter. Oder so ähnlich.
Tuxman schrieb:Somit ist die GPL nicht frei, denn sie legt dem Nutzer mehr Pflichten auf.
Frei ist frei. Du darfst den Code nehmen und damit arbeiten. GPL geht einfach von der absoluten Freiheit aus, also alles soll frei sein. BSD interessiert diese "absolute" Freiheit nicht, sie sagen, macht mit dem Code, was ihr wollt. Für mich ist es nicht freier, es nur anders.
Tuxman schrieb:... weshalb sich BSD mal eben zwanzig Jahre länger hält als Linux.![]()
Und?
Tuxman
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Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Mint komplett von Clement entwickelt wurde? Er ist lediglich der Projektleiter, der gelegentlich Tools (etwa mintUpdate) schreibt und das Ganze organisiert.takkatakkatakka schrieb:Drei? Ganz ehrlich, nach mehr sah es mir nicht aus.Guck einfach, was der Mint-Entwickler alleine gemacht hat oder was die paar Mann von Elementary OS auf die Beine stellen.
Nein, es sind weit mehr als drei. PC-BSD hat nur eine völlig andere Zielsetzung als Mint: Während letzteres vor allem auf einen hübschen grünlichen Anstrich achtet, ist PC-BSD näher am Original (ähnlich Arch).
Ist subjektiv.takkatakkatakka schrieb:Das nennt man User Experience.
Dafür können die PC-BSD-Entwickler nichts. Die enthaltenen Arbeitsumgebungen sind beinahe unveränderte Originalversionen. Wenn du findest, dass die wie hingerotzt aussehen, melde das den Entwicklern der Arbeitsumgebungen.takkatakkatakka schrieb:Weil die GUIs wie hingerotzt aussehen und sich genau so anfühlen.
Auf dem Desktop kann es ungefähr das gleiche, hat nur ein riesiges Repository und ist sicherer und vor allem freier.takkatakkatakka schrieb:Ich habe nichts gesehen, wo PC-BSD als Desktop-OS besser als Linux abschneidet.
Flash ist unter jedem Betriebssystem kacke und veraltet.takkatakkatakka schrieb:Flash war Kacke und veraltet
Die PBIs vielleicht. Die sind auch nur eine Ergänzung. In den Ports sieht das ganz anders aus.takkatakkatakka schrieb:wenig Anwendungen zum Installieren, auch oft veraltet
... und sagt, der Anwender bekommt sie nur unter bestimmten Voraussetzungen. Das tut die BSD-Lizenz nicht.takkatakkatakka schrieb:GPL geht einfach von der absoluten Freiheit aus
Damit wäre "BSD-Lizenzen sind was für tote Projekte" eindeutig widerlegt.takkatakkatakka schrieb:
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takkatakkatakka
Gast
Tuxman schrieb:Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Mint komplett von Clement entwickelt wurde? Er ist lediglich der Projektleiter, der gelegentlich Tools (etwa mintUpdate) schreibt und das Ganze organisiert.
Nein, es sind weit mehr als drei. PC-BSD hat nur eine völlig andere Zielsetzung als Mint: Während letzteres vor allem auf einen hübschen grünlichen Anstrich achtet, ist PC-BSD näher am Original (ähnlich Arch).
Arch ist nach meiner Erfahrung nicht wie hingerotzt. Mint wurde ursprünglich nur von einem Mann entwickelt, später sind paar (2?) dazu gekommen, die Ubuntu ganz gut umgestalten. Es wurde Cinnamon entwickelt, dazu irgendwelche Mini-Projekte wie Updater, Software-Center etc. Ich würde es zwar nicht benutzen, aber es sieht nach einem guten Desktop-OS aus, PC-BSD tut das nicht.
Tuxman schrieb:Damit wäre "BSD-Lizenzen sind was für tote Projekte" eindeutig widerlegt.
Nur meine Erfahrung. GPL-Projekte können es sich leisten, als nicht Closed Source Software veröffentlicht zu werden. Die BSD-Software nicht, weil sie sonst gar nicht mehr verwendet wird.
Tuxman
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Dann pass es an. Niemand zwingt dich, das Standardaussehen zu verwenden.takkatakkatakka schrieb:Ich würde es zwar nicht benutzen, aber es sieht nach einem guten Desktop-OS aus, PC-BSD tut das nicht.
Außer Ubuntu vielleicht.
Natürlich. BSD-Software gibt es sehr erfolgreich in beiden Ausführungen.takkatakkatakka schrieb:GPL-Projekte können es sich leisten, als nicht Closed Source Software veröffentlicht zu werden. Die BSD-Software nicht, weil sie sonst gar nicht mehr verwendet wird.![]()
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takkatakkatakka
Gast
Tuxman schrieb:Außer Ubuntu vielleicht.![]()
Alles von Plymouth bis zu den Mauszeigern wähl- und austauschbar. Wooot?
Mr.Wifi
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Tuxman schrieb:Nur meine Erfahrung. GPL-Projekte können es sich leisten, als nicht Closed Source Software veröffentlicht zu werden. Die BSD-Software nicht, weil sie sonst gar nicht mehr verwendet wird.Aber so kann man sich noch bei Apple einschleichen...
Richtig, BSD ist die Art open source die sich Unternehmen wie Apple und Microsoft die von dem Verkauf der Software leben, wünschen.
GPL ist für die eine Bedrohung da sie Innovationen die unter GPL Lizenz stehen nicht verwenden und ausbeuten können.
Games und andere künstlerische Werke können von mir auch ruhig unter nicht GPL Lizenzen veröffentlicht werden, dagegen hab ich gar nichts. Nur wenn es um Tools geht, also Anwendungen die eine bestimmte Aufgabe erfüllen sehe ich sämtliche Lizenzen die die Freiheit auf Dauer nicht sicherstellen als kritisch.
Den Code von Tools zu patentieren ist im Grunde nichts anderes als einen bestimmten Rechenweg in der Mathematik zu patentieren, deshalb muss einfach jede Möglichkeit verhindert werden die so etwas möglich macht da es dem technischen Fortschritt und der Entwicklung der Gesellschaft schadet.
Diese ganze proprietäre Software Tools Industrie sollte aussterben da die Entwicklung durch kommerziellen Interessen zu stark beeinträchtigt wird, bzw. auf diese Weise die Entwicklung der Gesellschaft durch diese Hersteller reguliert wird. Die nächsthöhere Ebene ist dann das Geldsystem und die Banken die diese Hersteller regulieren, zb. dazu zwingen profitabler zu agieren, zulasten derjenigen die diese Tools nutzen.
Die GPL ist die einzige Möglichkeit sich auf IT level von den Zwängen des Systems zu lösen, also wirklich frei zu sein.
Mr.Wifi
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Tuxman schrieb:Noch mal: Microsoft engagiert sich auch im Linuxkernel. Du pauschalisierst unnötig. Man kann Geld verdienen und trotzdem freie Software fördern.
Der Code ist jedoch offen und steht unter GPL weil es anders gar nicht möglich wäre um zum Kernel beizutragen, Microsoft hat ein interesse daran dass Linux auch auf ihren HyperV Servern läuft. Sonst hätten die es nicht "gefördert"
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takkatakkatakka
Gast
Die Beteiligung von MS am Kernel ist gezwungener Natur, sie haben nur ihren Hyper-V-Treiber entwickelt, damit sie auf dem Servermarkt nicht noch mehr Anteile verlieren. Aber grundsätzlich ist MS gegen Offenheit, sie beteiligen sich z.B. nicht an offenen Formaten, stattdessen kommt immer wieder eigener proprietärer Mist, da sie ihre Marktstellung im Desktop-Bereich ausnutzen. Ein Beispiel ist MS Office mit den doc oder sonstigen Formaten, diese Formate können bis heute nicht vernünftig von anderen Anwendungen geöffnet werden. Selbst nach dem MS sich an einem offenen Format für Dokumente beteiligt hat, besteht immer noch keine Interoperabilität. Stattdessen wird der Kunde fast schon gezwungen diese Software zu kaufen, um überhaupt mit diesen Formaten arbeiten zu können. Es gibt aber noch weitere Beispiele: Silverlight, C# (mit Mono als freie Alternative aus der Community), DirectX etc. So etwas hindert die Entwicklung in allen Bereichen, weil man viel Zeit und Kraft in Kompatibilitätsprobleme investiert statt eigene Ideen voranzutreiben.
Außerdem verbreitet MS sehr viel FUD in Richtung Linux und Open Source, ein Beispiel: http://arstechnica.com/information-...-best-buy-employees-how-to-troll-linux-users/
Außerdem verbreitet MS sehr viel FUD in Richtung Linux und Open Source, ein Beispiel: http://arstechnica.com/information-...-best-buy-employees-how-to-troll-linux-users/
Tuxman
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Ja, teilweise.Mr.Wifi schrieb:Der Code ist jedoch offen
... und verletzt sie.Mr.Wifi schrieb:und steht unter GPL
Ergänzung ()
Office XML ist ein offenes Format.takkatakkatakka schrieb:grundsätzlich ist MS gegen Offenheit, sie beteiligen sich z.B. nicht an offenen Formaten
.ods kann auch nicht fehlerfrei in irgendwas anderem als Libre/OpenOffice geöffnet werden.takkatakkatakka schrieb:diese Formate können bis heute nicht vernünftig von anderen Anwendungen geöffnet werden.
Nö, warum?takkatakkatakka schrieb:Stattdessen wird der Kunde fast schon gezwungen diese Software zu kaufen, um überhaupt mit diesen Formaten arbeiten zu können.
Nutzt ja auch keiner.takkatakkatakka schrieb:Es gibt aber noch weitere Beispiele: Silverlight, C# (mit Mono als freie Alternative aus der Community), DirectX etc.
Tuxman
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Fedora ist ziemlich interessant, so etwas wie yum history (inkl. Rollback) vermisse ich in anderen Distributionen (und unter FreeBSD) schmerzlich. Was bei Fedora etwas stört, ist, dass es kein rolling release ist. Das macht Updates unnötig aufwändig.
Mr.Wifi
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Tuxman schrieb:
Teilweise? Was hast du geraucht?
Wo steht dort dass Code im linux kernel vorhanden ist der nicht GPL konform sein soll? Dort geht es im grunde nur darum ob es erlaubt sein sollte sogenannte Binary Blobs (wie zb. Nvidia Treiber) nachzuinstallieren. Solange sowas nicht im Auslieferungszustand Teil des kernels ist gibt es doch keinen Grund zur Sorge.
Und vor allem, was hat der Artikel mit Microsoft zu tun?
Tuxman
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Nichts.Mr.Wifi schrieb:Teilweise? Was hast du geraucht?![]()
Schau dir doch einfach mal das Git-Repository des Kernels an. Dort wirst du jede Menge Binärdateien finden - ohne Quellcode.Mr.Wifi schrieb:Wo steht dort dass Code im linux kernel vorhanden ist der nicht GPL konform sein soll?
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