Desktop Linux Distro's

Welche Linux Distro gebt Ihr den Vorzug?


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    28
Status
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Tuxman schrieb:
(Denn, mal ernsthaft, Linux hat zwar eine Menge Burgtrompeter, die die Kunde vom einzig wahren Betriebssystem ungefragt jedem ins Gesicht brüllen, der ihnen gerade über den Weg läuft, aber warum die Kopie einer Kopie von BSD, wenn man auch das Original haben kann?)

Nenn mir Gründe was BSD besser macht als Linux, es kommt ja öfter vor dass Kopien das original übertreffen. In dem Fall ist es eben Geschmackssache ob man auf die Philosophie von BSD klarkommt, zb. dass viele Comitter OSX supporten und sich Apple am BSD Code bereichern darf. Da ich Apple abgrundtief hasse kommt es schon alleine deshalb nicht in Frage :lol:

Es stellt im gegenüber einer "nerdigen" Linux Distro wie Gentoo, Arch, Slackware oder Debian Stable einfach keinen Mehrwert dar. Vielleicht für Leute die nur in die Konsole Booten und auf jede Änderung im Dateisystem allergisch reagieren.
 
Mr.Wifi schrieb:
Nenn mir Gründe was BSD besser macht als Linux
Grund Nummer 1: Die Lizenz ist frei (die GPL ist es nicht).
Grund Nummer 2: BSD ist gestaltet, nicht gewachsen. Linux wird immer fetter, weil immer mehr Zeug reingeklatscht wird. Bei BSD ist alles sorgsam implementiert worden. (Bei Lust und englischen Sprachkenntnissen hier eine detaillierte Fassung von Grund 2.)
Grund Nummer 3: Die BSD-Communitys sind nicht voller "omg scheisz Windooof"-Kinder, deren Lieblingsfrage "wat isn ein Terminal?" lautet, sondern ausschließlich bevölkert von Leuten, die ein System aus technischen und nicht aus irgendwelchen Kindergartengründen bevorzugen. (Lies mal Ubuntuforen, da bekommste das Kotzen.)

Reicht das?

Mr.Wifi schrieb:
In dem Fall ist es eben Geschmackssache ob man auf die Philosophie von BSD klarkommt, zb. dass viele Comitter OSX supporten und sich Apple am BSD Code bereichern darf.
Das hat mit der Philosophie hinter dem System erst mal gar nichts zu tun.

Mr.Wifi schrieb:
Es stellt im gegenüber einer "nerdigen" Linux Distro wie Gentoo, Arch, Slackware oder Debian Stable einfach keinen Mehrwert dar.
Hierzu siehe Grund 1 bis 3.

Mr.Wifi schrieb:
Vielleicht für Leute die nur in die Konsole Booten
Hast du dir PC-BSD überhaupt mal angesehen? Scheint nicht so.
Zusammengefasst: PC-BSD ist FreeBSD für Dummies ;-) mit vorgefertigter KDE-Umgebung und "App-Store". - Nachtrag zur Klarstellung: Es bringt natürlich auch andere Umgebungen mit, die ohne weitere Anpassung nach der Installation sofort laufen, allerdings ist KDE der Standard.

-----

Nachtrag, Grund Nummer 4: BSD ist Linux technisch weit voraus. Ich sag' nur ZFS und jails.
 
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Möchte ja nicht Unhöflich sein Tuxman aber KDE ist mittlerweile keine ernstzunehmende Gui mehr. Sie ist nichts anderes als ein Speicherfressender Block der fest im Speicher sitzt . Dagegen ist Gnome 2/3 noch schlank. Ich meine wenn wer einen Kinderspielplatz auf dem Desktop haben will ,mir egel ,jedem das seine aber dann darf man sich auch nicht wundern das man keine Performacevorteile mehr hat . Da kann man gleich sich Windows 7 auf die Kiste knallen ,wäre das gleiche.
 
"Keine GUI"? "Keine Interface"? Nicht alles, was mit "i" endet, ist weiblich. ;-)
Davon mal ganz abgesehen:

1. Du kannst KDE sehr schlank konfigurieren. Du musst es nur wollen. Das geht bei Gnome nicht, da wurden ja die meisten Konfigurationsdialoge weggeworfen. (Das ist jetzt etwas übertrieben formuliert.)
2. Niemand zwingt jemanden, KDE zu nutzen, nicht mal PC-BSD. Bei der Installation hat man die Auswahl zwischen GNOME, LXDE, Xfce und KDE, letzteres ist lediglich die Vorgabe.

Ich mag KDE, ich bin vor einiger Zeit von Xfce (nach Jahren wieder) zu KDE gewechselt. Nach zwei, drei Tagen hatte ich es so schlank und übersichtlich, wie ich es haben wollte. - Auf dem Produktivlaptop würde ich aber nie was anderes als Windows haben wollen. Ganz einfach, weil ich damit quasi aufgewachsen bin und es alles kann, was ich für meine Arbeit brauche. (Das ist halt keine philosophische Entscheidung.) Aber das gehört nicht unbedingt hierher.
 
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Ich weis ja was KDE alles kann und wofür es gedacht ist ( hab es auch mal zeitweise benutzt) ,aber aus meiner Sicht ist Kde nicht mehr Vertretbar. Natürlich kann man es schlank machen ,kannst das mit Gnome und anderen Guis auch (wenn du nur willst).
Den Aufwand den man aber bei KDE betreibt um das zu erreichen finde ich nicht mehr Vertetbar. Jeder hat so seine vorlieben aber generell Lehne ich die Anwendung von KDE grundlegend ab. Ich bin eher jemand der einfache Guis verwendet (siehe z.B. Fluxbox) ,benötige keine Grafischen Effekte. Wenn es nach mir ginge könnte der Desktop sogar so aussehen wie Windows 3.11 einfach, schlicht, spartansich oder ganz einfach S/w Stil wie auf den Atari ST das Tos. Eines Meiner Hauptargumente is die Funktionailtät und die erreicht man definitiv nicht mit grafischen Effekten (siehe z.B. Aero, das Windows 7 sogar abegekupfert hat) . Wie ich schon geschriebne habe wer nen Kinderspielplatz auf dem Desktop haben will ist mit KDE bestens bedient.

Ausserdem kannst dir auch mal andere Guis ansehen ausser XFCE,LXDE,Gnome oder KDE

http://xwinman.org/

Viel spaß beim Ausprobieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nugget100 schrieb:
aber aus meinersicht ist Kde nicht mehr Vertretbar
Dann nutz es nicht. :)

Nugget100 schrieb:
Den Aufwand den man aber bei KDE betreibt um das zu erreichen finde ich nicht mehr Vertetbar.
Das Wesentliche ist in jedem Fall mit - ich werfe jetzt mal eine Zahl in den Raum - weniger als zehn Klicks erledigt - auch ohne Zuhilfenahme der Tastatur. Das Kickstarter-Ding austauschen, Akonadi/Nepomuk rauswerfen, vielleicht die ganze KDE-Leiste durch tint2 ersetzen, fertich.

Nugget100 schrieb:
Jeder hat so seine vorlieben aber generell Lehne ich dei anwendung von KDE grundlegend ab.
Macht nichts, es gibt genug Alternativen. Auch unter BSD. :)

Nugget100 schrieb:
wer nen Kinderspielplatz auf dem Desktop haben will ist mit KDE bestens bedient.
Wer keinen haben will, der auch. Du kannst einen haben, aber du musst nicht. Die Flexibilität hast du unter Gnome so nicht. ;)

Nugget100 schrieb:
Ausserdem kannst dir auch mal andere Guis ansehen ausser XFCE,LXDE,Gnome oder KDE
Danke für den Tipp, aber ich beschäftige mich mit dem Thema schon ein paar Jahre. Ich schätze, ich kenne mittlerweile die meisten, die irgendeine Relevanz besitzen, inklusive awesome, twm, IceWM und e17. (Die übrigens allesamt bei FreeBSD/PC-BSD im Repository verfügbar sind, so weit ich weiß. Bei twm bin ich mir nicht sicher.) Aber der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier.

(Und wie irgendjemand Enlightenment nutzen kann, ohne Zucker zu kotzen, ist mir ja ein Rätsel. Dagegen ist KDE in der Standardeinstellung fast schon trist und monochrom.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Tuxman schrieb:
Dann nutz es nicht. :)
Das Wesentliche ist in jedem Fall mit - ich werfe jetzt mal eine Zahl in den Raum - weniger als zehn Klicks erledigt - auch ohne Zuhilfenahme der Tastatur. Das Kickstarter-Ding austauschen, Akonadi/Nepomuk rauswerfen, vielleicht die ganze KDE-Leiste durch tint2 ersetzen, fertich.

Es gibt andere guis die weniger "Klicks" brauchen. Ich selber hab mir ein Script gebaslten das das mit 2 Mausklicks erledigt. Also diese runklickerei lassen wir mal Außen vor. wenn wir schon von Änderungen sprechen und diese wollen, dann über Konsole und nicht über Mausrumgeschubse.

Macht nichts, es gibt genug Alternativen. Auch unter BSD. :)

BSD nutze ich nicht ,dafür hab ich meine Gründe. sie alle zu nennen würde den Thread sprengen und wir sind schon fast Offtopic.

Wer keinen haben will, der auch. Du kannst einen haben, aber du musst nicht. Die Flexibilität hast du unter Gnome so nicht. ;)

Dafür kennst du Gnome zuwenig. Gnome kann mehr als viele nur vermuten ,aber das soll kein vorwurf sein. Information ist letztendlich alles.

Danke für den Tipp, aber ich beschäftige mich mit dem Thema schon ein paar Jahre. Ich schätze, ich kenne mittlerweile die meisten, die irgendeine Relevanz besitzen, inklusive awesome, twm, IceWM und e17. (Die übrigens allesamt bei FreeBSD/PC-BSD im Repository verfügbar sind, so weit ich weiß. Bei twm bin ich mir nicht sicher.) Aber der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier.
(Und wie irgendjemand Enlightenment nutzen kann, ohne Zucker zu kotzen, ist mir ja ein Rätsel. Dagegen ist KDE in der Standardeinstellung fast schon trist und monochrom.)

Es ist ja kein zwang alle kennen zu müssen ,erst recht nicht die unter BSD alleine zu Verfügung stehen. Ich hab mir mal den Spaß gemacht und mir ein Debian auf eine kleine Kiste aufgezogen. ( alten PIII mit 1 GHZ und 512 MB Ram) . Anhand des Aufbaus und wann die Oberfläche zu verfügung steht kann man klar auch sehen welches schneller und welches langsamer ( also mehr Power ) ist/braucht. Bei KDE konnte ich glatt nen Kaffee trinken gehen bis die Gui aufgebaut war (Komplett) . Unter FLuxbox kam ich noch nicht mal dazu aus meinem Sessel aufzustehen so schnell war es da. Selbst Enlightenment war schneller als KDE . Das Hauptproblem sind die vielen Libs in KDE und die dazugepackten Programme die unter KDE arbeiten sollen. bitte nicht böse sein oder es Mißverstehen aber nicht jeder mag KDE ,das musst Akzeptieren. Genauso wie nicht jeder Mercedes oder Ferrari mag :-)
 
Nugget100 schrieb:
Es gibt andere guis die weniger "Klicks" brauchen.
Ich selbst brauche gar keinen Klick. Ich warte aber immer noch sehnsüchtig auf einen BSD-Port von Synapse...

Nugget100 schrieb:
wenn wir schon von Änderungen sprechen und diese wollen, dann über Konsole und nicht über Mausrumgeschubse.
Geht klar!

Nugget100 schrieb:
BSD nutze ich nicht ,dafür hab ich meine Gründe. sie alle zu nennen würde den Thread sprengen und wir sind schon fast Offtopic.
Eine PN würde mich freuen. Ernsthaft! Ich höre mir bei so was ja immer gern Argumente an, es kann gut sein, dass ich etwas Wesentliches übersehe.

Nugget100 schrieb:
Dafür kennst du Gnome zuwenig. Gnome kann mehr als viele nur vermuten
Ja, mit Drittanbietertools kann es eine Menge. Von Haus aus konnte es auch mal vieles. Dann kam Gnome 3.

Nugget100 schrieb:
Es ist ja kein zwang alle kennen zu müssen ,erst recht nicht die unter BSD alleine zu Verfügung stehen.
FreeBSD hat m.W. das größte Repository überhaupt. Was da nicht drin ist, existiert einfach nicht. ;)

Nugget100 schrieb:
Bei KDE konnte ich glatt nen Kaffee trinken gehen bis die Gui aufgebaut war (Komplett) .
DAS GUI, nicht DIE GUI, verflixt! ;)

Nugget100 schrieb:
Unter FLuxbox kam ich noch nicht mal dazu aus meinem Sessel aufzustehen so schnell war es da. Selbst Enlightenment war schneller als KDE .
Der Vergleich hinkt. KDE ist eben "integriert". Fluxbox und Enlightenment sind Fenstermanager und keine Arbeitsumgebungen, die kennen nix außer sich selbst. KDE versucht natürlich normalerweise maximalen Komfort, Indexsuche usw. zu bieten - wenn man das nicht abschaltet, muss man eben mit den Konsequenzen leben. Aber das ist bei allen modernen Systemen so: Sobald es mehr macht als Vierecke auf den Bildschirm malen, dauert's eben.

Und so viel mehr macht auch Enlightenment nicht.

Nugget100 schrieb:
bitte nicht böse sein oder es Mißverstehen aber nicht jeder mag KDE ,das musst Akzeptieren. Genauso wie nicht jeder Mercedes oder Ferrari mag :-)
Mir isses wurscht, ich bin ja kein KDE-Entwickler. - Ich meine nur, dass "Standard" und "Möglichkeiten" oft weit auseinander klaffen. ;)
Wer ein sauberes und schnelles System ohne viel Schnickschnack "out of the box" will, der sollte Xfce nehmen, stimmt.
 
Tuxman schrieb:
Grund Nummer 1: Die Lizenz ist frei (die GPL ist es nicht).

Die GPL ist nur für die nicht frei die aus Freiem Code unfreien Code machen wollen. Und das ist gut so. Die BSD Lizenz hingegen kann jeder benutzen, doch sie garantiert eben keine Freieheit auf dauer wie die GPL da Code auf Basis der BSD Lizenz eben für closed source Projekte verwendet werden kann. Fazit für mich: GPL = freiheit der User wird dauerhaft sichergestellt, BSD = Freieheit der Hersteller wird dauerhaft sichergestellt.

GPL ist eben eher Anwender orientiert und BSD Produzenten orientiert was die Philosophie betrifft.

Grund Nummer 2: BSD ist gestaltet, nicht gewachsen. Linux wird immer fetter, weil immer mehr Zeug reingeklatscht wird. Bei BSD ist alles sorgsam implementiert worden. (Bei Lust und englischen Sprachkenntnissen hier eine detaillierte Fassung von Grund 2.)

Dafür unterstützt Linux auch viel mehr Hardware und Anwendungsbereiche als BSD. Die Treiber können sich ja nicht in Luft auflösen, somit klar dass es an Daten zunimmt wenn 20 jahre alte geräte und neuste Architekturen supportet werden.

Grund Nummer 3: Die BSD-Communitys sind nicht voller "omg scheisz Windooof"-Kinder, deren Lieblingsfrage "wat isn ein Terminal?" lautet, sondern ausschließlich bevölkert von Leuten, die ein System aus technischen und nicht aus irgendwelchen Kindergartengründen bevorzugen. (Lies mal Ubuntuforen, da bekommste das Kotzen.)

Ich finds gut dass es Ubuntu gibt, dort können sich Leute langsam an Unix artige Systeme gewöhnen. Schon ein deutlicher Fortschritt gegenüber Windows.

Und viele finden von dort aus später den Weg zu anderen Distros oder gar BSD wenn sie wissen was sie möchten und mit dem System klarkommen.


Also ich finde deine Gründe wenig überzeugend.

Das hat mit der Philosophie hinter dem System erst mal gar nichts zu tun.

Für mich schon. GNU/Linux entspricht genau meiner Weltanschauung, BSD weniger (jedoch ohne Frage mehr als Windows oder OSX die nur existieren um die Schafe auszubeuten)

Hast du dir PC-BSD überhaupt mal angesehen? Scheint nicht so.
Zusammengefasst: PC-BSD ist FreeBSD für Dummies ;-) mit vorgefertigter KDE-Umgebung und "App-Store". - Nachtrag zur Klarstellung: Es bringt natürlich auch andere Umgebungen mit, die ohne weitere Anpassung nach der Installation sofort laufen, allerdings ist KDE der Standard.

Klar hab ich mir Free BSD angeguckt, wie gesagt ich sehe da kein Mehrwert zu Linux. Desktopumgebungen wie KDE, nutze ich nicht. Ich nutze Tiling Windowmanager wie Awesome oder Subtle und dazu einige CLI Programme wie irssi, ncmpcpp und Emacs sowie den Conkeror Browser auf meinem Produktivsystem.

Leichte normale Desktops wie Openbox oder E17 sind jedoch auch ganz nett.

Nachtrag, Grund Nummer 4: BSD ist Linux technisch weit voraus. Ich sag' nur ZFS und jails.

Naja, ZFS kommt von Sun und den Solaris Leuten die heute die illumos Distris pflegen. Gibts auch für Linux, und dann gibts noch btrfs mit ähnlichem Ansatz. Chroot Jails kannst du in Linux auch einrichten.

Also wie gesagt, ich sehe da nicht unbedingt einen Mehrwert bei BSD.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mr.Wifi schrieb:
Die GPL ist nur für die nicht frei die aus Freiem Code unfreien Code machen wollen.
Somit ist sie im geschäftlichen Umfeld nutzlos.

Mr.Wifi schrieb:
BSD = Freieheit der Hersteller wird dauerhaft sichergestellt.
Keineswegs. Die ursprüngliche Software wird niemals "Closed Source" werden. Das war doch einer der Gründe, wieso 386BSD überhaupt entstand.

Mr.Wifi schrieb:
Dafür unterstützt Linux auch viel mehr Hardware und Anwendungsbereiche als BSD.
Nicht "mehr", "andere". iOS unterstützt ja auch Hardware, die Linux niemals unterstützen wird. Und nun?

Und das mit den Anwendungsbereichen ist Mumpitz. Immerhin ist der FreeBSD-Kernel binärkompatibel mit ELF. Was unter Linux läuft, läuft auch unter FreeBSD. Andersherum hingegen...

Mr.Wifi schrieb:
Ich finds gut dass es Ubuntu gibt, dort können sich Leute langsam an Unix artige Systeme gewöhnen. Schon ein deutlicher Fortschritt gegenüber Windows.
Ubuntu mit seinem Klickibunti-Irrsinn, seiner arschlochhaft-arroganten Community aus Predigern und Jüngern ("Anwender" scheint's da nicht mehr zu geben) und seiner einsteigerfreundlichen Attitüde soll "unixartig" sein?

Lassen wir dies mal dahingestellt, bleibt die Frage: Wieso ist das automatisch ein Fortschritt gegenüber Windows? "Unixartig" = "besser"? Warum?

Mr.Wifi schrieb:
Und viele finden von dort aus später den Weg zu anderen Distros oder gar BSD wenn sie wissen was sie möchten und mit dem System klarkommen.
Oder sie wechseln entnervt zu Windows zurück, weil sie damit besser arbeiten können, und haben mit dem ach-so-tollen Ubuntu eigentlich nur wertvolle Lebenszeit vergeudet.

Jedes Betriebssystem hat seine Vorzüge - und es gibt exakt keinen Grund, irgendjemanden aus philosophischen Erwägungen heraus zum Umstieg von "seinem" System zu bewegen. Wann werdet ihr Linuxer das endlich kapieren?

Mr.Wifi schrieb:
Also ich finde deine Gründe wenig überzeugend.
Macht nichts. Bekomme ich die PN eigentlich noch?

Mr.Wifi schrieb:
Für mich schon. GNU/Linux entspricht genau meiner Weltanschauung, BSD weniger (jedoch ohne Frage mehr als Windows oder OSX)
Das ist subjektiv. Leider nicht begründet, so dass es schwierig ist, mit dir sinnvoll darüber zu diskutieren. Du magst BSD und Windows nicht und findest, Linux sei das Allergeilste wo gibt. Verstanden, aber sinnlos.

Nachtrag: Ah, nun doch begründet. "Die Systeme kosten Geld, also dienen sie nur der Ausbeutung." Hm, glaubst du, Canonical würde sich von Luft und Liebe ernähren? Die haben auch Gründe, dass sie in Unity nun Amazonwerbung anzeigen. Und ob ein werbefinanziertes System unbedingt besser ist?

Nicht alles, was Geld kostet, ist Abzocke. ;)

Mr.Wifi schrieb:
Klar hab ich mir Free BSD angeguckt, wie gesagt ich sehe da kein Mehrwert zu Linux.
Dann bist du aber über ein oberflächliches Angucken nicht hinausgekommen. Lies meinen Link. Ich gehe eh nach diesem Beitrag schlafen, dann hast du ein bisschen Zeit. ;)

Mr.Wifi schrieb:
Ich nutze Tiling Windowmanager wie Awesome oder Subtle und dazu einige CLI Programme wie irssi, ncmpcpp und Emacs sowie den Conkeror Browser auf meinem Produktivsystem.
"Emacs" und "produktiv" in einem Satz ... :D
awesome ist awesome! Diesmal gebe ich dir Recht. ;)

Mr.Wifi schrieb:
Naja, ZFS kommt von Sun und den Solaris Leuten die heute die illumos Distris pflegen.
Ja.

Mr.Wifi schrieb:
Gibts auch für Linux
Nein, nur als FUSE-Modul - mit allen dadurch entstehenden Nachteilen.

Mr.Wifi schrieb:
und dann gibts noch btrfs mit ähnlichem Ansatz.
Ja, ein schlechter Versuch, ZFS zu kopieren. Wie alles, was Linux ach-so-innovativ macht: Es war Jahre vorher schon in FreeBSD implementiert. Und zwar besser. :)

btrfs sollte erst mal produktivsystemtauglich werden. Es ist zweifelsohne ein interessantes Dateisystem, gerade auch wegen der Snapshots. Hier gibt's ein paar Anregungen, was btrfs im Vergleich mit ZFS noch fehlt. Ist nicht wenig.

Mr.Wifi schrieb:
Chroot Jails kannst du in Linux auch einrichten.
chroot und jail sind zwei vollkommen verschiedene Konzepte. Jails kannst du unter Linux nicht einrichten, nur eine chroot-Umgebung.

Mr.Wifi schrieb:
Also wie gesagt, ich sehe da nicht unbedingt einen Mehrwert bei BSD.
Weil du dich offenbar nicht auskennst. ;)

So, gute Nacht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Tuxman schrieb:
Somit ist sie im geschäftlichen Umfeld nutzlos.

Das finde ich geil! :freaky:

Keineswegs. Die ursprüngliche Software wird niemals "Closed Source" werden. Das war doch einer der Gründe, wieso 386BSD überhaupt entstand.

Sämtlicher Code der unter BSD Lizenz fabriziert wird kann wiederum von Herstellern von closed source Software dazu benutzt werden andere Menschen durch unfreie Software die Freiheit zu entziehen.

Sowas möchte ich eben möglichst nicht unterstützen.

Nicht "mehr", "andere". iOS unterstützt ja auch Hardware, die Linux niemals unterstützen wird. Und nun?

TV Karten, Audio interfaces, da gibt es genug was unter BSD nicht läuft und unter Linux hingegen schon.

Und das mit den Anwendungsbereichen ist Mumpitz. Immerhin ist der FreeBSD-Kernel binärkompatibel mit ELF. Was unter Linux läuft, läuft auch unter FreeBSD. Andersherum hingegen...

Was möchtest du mit einem programm wenn die hardware um es optimal zu nutzen gar nicht unterstützt wird? Zudem kommt demnächst interessante Software für Linux, wie zb. Lightworks für Videoschnitt.

Ubuntu mit seinem Klickibunti-Irrsinn, seiner arschlochhaft-arroganten Community aus Predigern und Jüngern ("Anwender" scheint's da nicht mehr zu geben) und seiner einsteigerfreundlichen Attitüde soll "unixartig" sein?

Naja, ich meinte eher das dateisystem, einfache Terminal Kommandos usw.. es ist eben die Einstiegsdroge für die meisten.

Der Klickibunti Vorwurf von jemandem der KDE gut findet ist schon lustig :lol:

Lassen wir dies mal dahingestellt, bleibt die Frage: Wieso ist das automatisch ein Fortschritt gegenüber Windows? "Unixartig" = "besser"? Warum?

Der Fortschritt hin zu freier Software und einem offenen anpassbarem System welches logisch aufgebaut ist.

Oder sie wechseln entnervt zu Windows zurück, weil sie damit besser arbeiten können, und haben mit dem ach-so-tollen Ubuntu eigentlich nur wertvolle Lebenszeit vergeudet.

Und du meinst die Leute wären so von BSD beeindruckt dass sie dann nicht zu Windows zurück wechseln oder was? :lol:

Jedes Betriebssystem hat seine Vorzüge - und es gibt exakt keinen Grund, irgendjemanden aus philosophischen Erwägungen heraus zum Umstieg von "seinem" System zu bewegen. Wann werdet ihr Linuxer das endlich kapieren?

Wer eh schon dahin tendiert und eher gesellschaftskritisch ist, bzw. dem mainstream stark abgeneigt dann ist es eben eine Möglichkeit Worte Taten folgen zu lassen indem man es für sich selbst umsetzt. Du kannst nicht M$, Apple und Facebook unterstützen und gleichzeitig die Banken bzw. das politische System kritisieren. Darum geht es ja auch, um die Unabhängigkeit von ausbeuterischen Systemen.

Ich lebe eben meine Einstellung, und viele andere die Linux aus Überzeugung nutzen auch. Kaufst du ein Apple oder Microsoft Produkt dann stimmst du deren Produktpolitik zu und sogrst dafür dass die Restriktionen immer weiter zunehmen. Weshalb sollen die ihren Kurs ändern wenn es die Leute kaufen/nutzen und so zustimmen?

Und genau das ist vielen eben nicht bewusst.

Macht nichts. Bekomme ich die PN eigentlich noch?

Welche PN?

Das ist subjektiv. Leider nicht begründet, so dass es schwierig ist, mit dir sinnvoll darüber zu diskutieren. Du magst BSD und Windows nicht und findest, Linux sei das Allergeilste wo gibt. Verstanden, aber sinnlos.

Du hast es eben nicht verstanden.

Nachtrag: Ah, nun doch begründet. "Die Systeme kosten Geld, also dienen sie nur der Ausbeutung." Hm, glaubst du, Canonical würde sich von Luft und Liebe ernähren? Die haben auch Gründe, dass sie in Unity nun Amazonwerbung anzeigen. Und ob ein werbefinanziertes System unbedingt besser ist?

Du kannst die Werbung deaktivieren. Ich habe nichts gegen die Werbelinse an sich wenn ich sie so konfigurieren könnte dass ich bei den Händlern einkaufen kann die ich bevorzuge. Ausgerechnet mit Amazon zu konkurrieren zeigt jedoch wie kurzsichtig und mainstream Shuttleworth & co. denken. Eben diese typischen Cafe lounge Bar Kreuzberg Hipster.

Nicht alles, was Geld kostet, ist Abzocke. ;)

Proprietäre Software schon da du sie bezahlst, sie dir jedoch nicht gehört. Du mietest si quasi nur weil sie dir kaum Freiheiten lässt. Das wäre genauso wie ein haus zu kaufen welches du deinen eigenen Wünschen nicht anpassen kannst. Du verlierst durch proprietäre OS die Kontrolle über deinen Computer.

Gerade in Zeiten wie diesen wo Überwachung und Data Mining Salonfähig geworden ist ist es wichtig Software möglichst frei zu halten meiner Meinung nach.

Dann bist du aber über ein oberflächliches Angucken nicht hinausgekommen. Lies meinen Link. Ich gehe eh nach diesem Beitrag schlafen, dann hast du ein bisschen Zeit. ;)

Um mir wirklich ein Bild zu machen müsste ich es längere zeit nutzen, doch dazu fehlt mir die Motivation. Es gibt für mich auch in dem Link keine Indizien die mich dazu motivieren könnten. Not my cup of tea ;)

"Emacs" und "produktiv" in einem Satz ... :D
awesome ist awesome! Diesmal gebe ich dir Recht. ;)

Oh ein Vimmer, habs gewusst :lol:


Ja.


Nein, nur als FUSE-Modul - mit allen dadurch entstehenden Nachteilen.

Auf meinem Desktop brauch ich eh kein ZFS. Wer es braucht nimmt eh das Original, also eine Illumos Distro und kein Free BSD. Eher für Firmen und große Datenbestände interessant.

Ja, ein schlechter Versuch, ZFS zu kopieren. Wie alles, was Linux ach-so-innovativ macht: Es war Jahre vorher schon in FreeBSD implementiert. Und zwar besser. :)

Und die haben es nicht von Sun geklaut oder was? :lol:

btrfs sollte erst mal produktivsystemtauglich werden. Es ist zweifelsohne ein interessantes Dateisystem, gerade auch wegen der Snapshots. Hier gibt's ein paar Anregungen, was btrfs im Vergleich mit ZFS noch fehlt. Ist nicht wenig.

Das wird schon noch.


chroot und jail sind zwei vollkommen verschiedene Konzepte. Jails kannst du unter Linux nicht einrichten, nur eine chroot-Umgebung.


Weil du dich offenbar nicht auskennst. ;)

So, gute Nacht!

Ich brauche keine VM für einzelne Anwendungen, wie gesagt, das was BSD kann hat für mich keinen Mehrwert. Gute Nacht :p
 
Zuletzt bearbeitet:
Mr.Wifi schrieb:
Das finde ich geil! :freaky:
Danke.

Mr.Wifi schrieb:
Sämtlicher Code der unter BSD Lizenz fabriziert wird kann wiederum von Herstellern von closed source Software dazu benutzt werden andere Menschen durch unfreie Software die Freiheit zu entziehen.
"Freiheit entziehen"? Was für ein Quark. Das klingt, als würd' man Leute einsperren. ;)
Ich habe übrigens eine ganz, ganz schlechte Nachricht für dich: Auch Linux - das Grundsystem - enthält so manche BSD-Software oder Derivate davon.

Mr.Wifi schrieb:
Sowas möchte ich eben möglichst nicht unterstützen.
Dann solltest du kein *ix nutzen, Problem gelöst.

Mr.Wifi schrieb:
TV Karten, Audio interfaces, da gibt es genug was unter BSD nicht läuft und unter Linux hingegen schon.
Konkretes Beispiel?

Mr.Wifi schrieb:
Was möchtest du mit einem programm wenn die hardware um es optimal zu nutzen gar nicht unterstützt wird?
Konkretes Beispiel?

Mr.Wifi schrieb:
Zudem kommt demnächst interessante Software für Linux, wie zb. Lightworks für Videoschnitt.
Wird somit auch unter FreeBSD lauffähig sein. Binärkompatibel, du erinnerst dich?

Mr.Wifi schrieb:
Naja, ich meinte eher das dateisystem, einfache Terminal Kommandos usw.. es ist eben die Einstiegsdroge für die meisten.
Bahaha, als würden Ubuntu-Einsteiger das Terminal nutzen. Ich kenne keinen einzigen. Die wollen Linux wie Windows bedienen. Klickorgien.

Mr.Wifi schrieb:
Der Klickibunti Vorwurf von jemandem der KDE gut findet ist schon lustig :lol:
KDE nutzen und keine Maus verwenden - funktioniert prima zusammen. KDE sieht nur einfach gut aus. :D

Mr.Wifi schrieb:
Der Fortschritt hin zu freier Software und einem offenen anpassbarem System welches logisch aufgebaut ist.
Auch Windows ist anpassbar und logisch aufgebaut. Der Endnutzer hat keinen Vorteil von freier Software, außer dass sie ihn nix kostet. Und wenn das alles ist, rechne mal nach, was so an Kosten für Schulungen (inkl. Arbeitsausfall) anfallen, wenn ein Unternehmen auf Linux umsteigt. 'n Windowsupdate ist billiger.

Mr.Wifi schrieb:
Und du meinst die Leute wären so von BSD beeindruckt dass sie dann nicht zu Windows zurück wechseln oder was? :lol:
BSD ist keine "Alternative zu Windows", BSD ist ein eigenständiges Betriebssystem. Wer Windows will, soll Windows nutzen. Linuxer kapieren das nicht so einfach, ich weiß. ;)

Mr.Wifi schrieb:
Du kannst nicht M$, Apple und Facebook unterstützen und gleichzeitig die Banken bzw. das politische System kritisieren.
"M$". "$anonical". ;)

Mr.Wifi schrieb:
Darum geht es ja auch, um die Unabhängigkeit von ausbeuterischen Systemen.
Ausbeuterisch? Weißt du eigentlich, wie deine Hardware hergestellt wird? Du würdest nie wieder einen Computer anfassen wollen.
Geld verdienen wollen != ausbeuten.

Mr.Wifi schrieb:
Ich lebe eben meine Einstellung, und viele andere die Linux aus Überzeugung nutzen auch.
:evillol: Du hörst dich schon an wie ein Veganer.

Warum fällt es dir so schwer, zu akzeptieren, dass die Wahl eines Betriebssystems vor allem nach seinem technischen Mehrwert für den eigenen workflow getroffen werden sollte?

"Ist zwar scheiße, aber frei." Na, Glückwunsch. :freaky:
(Das war jetzt übertrieben.)

Mr.Wifi schrieb:
Kaufst du ein Apple oder Microsoft Produkt dann stimmst du deren Produktpolitik zu und sogrst dafür dass die Restriktionen immer weiter zunehmen.
Lustig, dasselbe trifft auf Ubuntu zu. Wer Canonicals Produktpolitik nicht zustimmt, der hat keine Wahl als etwas anderes zu nutzen.

Mr.Wifi schrieb:
Weshalb sollen die ihren Kurs ändern wenn es die Leute kaufen/nutzen und so zustimmen?
... siehe Ubuntu.

Mr.Wifi schrieb:
In der du mir erklärst, was du gegen BSD hast. ;)

Mr.Wifi schrieb:
Du hast es eben nicht verstanden.
Dann erkläre es.

Mr.Wifi schrieb:
Du kannst die Werbung deaktivieren.
Der (ethische) Unterschied zwischen Opt-out und Opt-in ist dir bekannt?
"Sie werden gleich nach der Installation ausgepeitscht. Wollen Sie das nicht mehr, drücken Sie einfach einen Knopf in irgendeinem obskuren Untermenü."

Toll, diese Freiheit. :D
Würde Microsoft das machen, hättest du einen weiteren Anlass, zu lästern, richtig?

Mr.Wifi schrieb:
Proprietäre Software schon da du sie bezahlst, sie dir jedoch nicht gehört.
Ich erwerbe ein Nutzungsrecht, ja. Mehr benötige ich als Anwender nicht.
Du machst von deinen Rechten, die du bei freier Software zusätzlich hast, ja auch keinen Gebrauch.

Mr.Wifi schrieb:
welches du deinen eigenen Wünschen nicht anpassen kannst.
Quark. Natürlich kannst du das. Du kannst lediglich den Quellcode nicht ändern. Aber warum solltest du das wollen, wenn dir die proprietäre Software so, wie sie ist, gefällt? Aus Prinzip? Ach, komm.

Mr.Wifi schrieb:
Gerade in Zeiten wie diesen wo Überwachung und Data Mining Salonfähig geworden ist ist es wichtig Software möglichst frei zu halten meiner Meinung nach.
"Überwachung". Soso.
Du weißt, dass Canonical deine installierte Software kennt, wenn du Ubuntu verwendest? Warum stört es dich nicht, dass Canonical (per Amazon Shopping Lens) erfährt, wonach du auf deinem lokalen System suchst, weil jede Anfrage standardmäßig über ihren Server geleitet wird?

Weit ist es aber nicht her mit deiner Paranoia.

Mr.Wifi schrieb:
Es gibt für mich auch in dem Link keine Indizien die mich dazu motivieren könnten.
Ohren zuhalten und Lalala brüllen. :D
Dabei gibt allein schon die erste Seite genug Grund, sich das mal anzusehen...

Mr.Wifi schrieb:
Oh ein Vimmer, habs gewusst :lol:
Eigentlich ein Sublime Texter, aber gelegentlich (etwa auf dem Server) bevorzugt Vim, ja. Mit Emacs kann ja kein Schwein arbeiten.

Mr.Wifi schrieb:
Auf meinem Desktop brauch ich eh kein ZFS.
Du bekämst es auch nicht, wenn du es wolltest.

Mr.Wifi schrieb:
Wer es braucht nimmt eh das Original, also eine Illumos Distro und kein Free BSD.
Du weißt, dass das FreeBSD-ZFS nicht identisch mit dem "Original"-ZFS ist, sondern weiter entwickelt wurde und wird?
Jetzt schon.

Mr.Wifi schrieb:
Eher für Firmen und große Datenbestände interessant.
Genau wie btrfs, nur dass das weniger kann. :D
Und nein, auch ein Desktopnutzer wird Schnappschüsse zu schätzen wissen. ;)

Mr.Wifi schrieb:
Und die haben es nicht von Sun geklaut oder was? :lol:
"Geklaut"? Nun, nein. BSD war vorher da. ;)
:lol: :lol: :lol:

Tja.

Mr.Wifi schrieb:
Das wird schon noch.
Bezweifle ich.

Mr.Wifi schrieb:
Ich brauche keine VM für einzelne Anwendungen, wie gesagt, das was BSD kann hat für mich keinen Mehrwert.
Das wäre ein chroot, aber kein jail. :p
 
(Denn, mal ernsthaft, Linux hat zwar eine Menge Burgtrompeter, die die Kunde vom einzig wahren Betriebssystem ungefragt jedem ins Gesicht brüllen, der ihnen gerade über den Weg läuft, aber warum die Kopie einer Kopie von BSD, wenn man auch das Original haben kann?)
Du bist doch derselbe. Mag sein, dass BSD vor Linux da war, aber du versuchst doch auch nur, BSD als einzig wares Betriebssystem zu verkaufen.
 
@Dese:
Danke für den Hinweis, Ubuntu Gnome Remix war mir bislang nicht bekannt, werde ich demnächst mal Testen denke ich ;)

@Daaron
Is nicht alles außer Synaptic ne totale Katastrophe? Also das Ubuntu Software Center ist immer das erste, was ich abschaffe.
Das Softwarecenter kann Synaptic natürlich nicht das Wasser reichen. Dafür find ichs aber gerade für Spiele/Mulitmedia kram vom GUI her besser aufbereitet.

@Tuxman:
Warum willst du überhaupt Linux auf dem Desktop haben? Was reizt dich daran?

Einfach etwas neues auszuprobieren? Freie Software? Der Nerdfaktor?
Dann solltest du dir mal PC-BSD angucken. Bringt standardmäßig auch KDE mit.
Linux auf dem Desktop reizt mich in erster hinsicht einfach wegen dem System an sich. Die ganze Funktionsweise gerade im vergleich zu Windows.
Was neues Ausprobieren stimmt teilweise, nutze jetzt aber doch schon recht lange Linux und habe in der richtung auch schon etliche Distributionen ausprobiert.
Ein BSD Derivat steht schon lange ganz oben auf meiner To-Do liste an Systemen die ich mir nochmal genauer anschauen wollte.

Die BSD vs. Linux Diskussion lese ich mir später durch, meine Freundinn regt sich schon auf was ich schon wieder so lang vor dem pc bin ;)

Gruß,
anonymous_user
 
anonymous_user schrieb:
Linux auf dem Desktop reizt mich in erster hinsicht einfach wegen dem System an sich. Die ganze Funktionsweise gerade im vergleich zu Windows.
Da kannst du auch Haiku nutzen, das funktioniert auch anders als Windows. ;)

anonymous_user schrieb:
Ein BSD Derivat steht schon lange ganz oben auf meiner To-Do liste an Systemen die ich mir nochmal genauer anschauen wollte.
Solltest du unbedingt tun!

anonymous_user schrieb:
Die BSD vs. Linux Diskussion lese ich mir später durch, meine Freundinn regt sich schon auf was ich schon wieder so lang vor dem pc bin ;)
Such dir eine andere. :king:

Aber ich bin gespannt, zu welchem Schluss du kommst.
 
würdet ihr evtl auch mal einen blick auf ein doch sehr interessantes system wie BeOS werfen. das war bei erscheinen sehr gut in der resourcennutzung. wir hatten auf nem k6III450MHz mehrere simulationen von weltraum etc offen. und die konnte man on the fly in der windowsize mit der maus vergrößern oder verkleinern, ohne dass der renderprozess unterbrochen wurde.

hab mich damals ein wenig in BeOS verliebt. leider wurde es ja sehr bald eingestampft.
 
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