News Desktop-Mainboards: Preise steigen binnen zwei Jahren um über 25 Prozent

Wäre schön wenn die Hersteller auch Mal wieder günstige Boards mit guter Ausstattung bieten würden, ohne den ganzen überflüssigen RGB Rotz. Leider bekommt man gute Ausstattung nur mit viel Klimbimbling.
 
Majestro1337 schrieb:
dass wir erstmal anders denken sollten und nicht einfach erwarten dass alles billig und in schier unbegrenzten Mengen zur Verfügung steht.
Ich mag günstige Preise und gute Verfügbarkeit.
 
mojitomay schrieb:
ch glaube nicht, dass die Inflation wirklich bei "nur" 10% lag.
Ich glaube das passt schon mit 10% denke das wird sich der Handel und die Hersteller auch ordentlich was draufschlagen. Immer wenn es irgendwelche äußeren Umstände gibt, wie eine Flut etc gehen die Preise hoch und bleiben da gefühlt ewig.

@Topic wow ich habe Anfang 2021 ein Mainboard das aus meiner Signatur gekauft für 140 Euro. Wenn ich jetzt ein AM5 Board mit ähnlicher Ausstattung kaufen wollte würde ich locker 250 oder mehr Euro auf den Tisch legen müssen. Also mindestens 80% mehr.

Da habe ich jetzt zwei gute Gründe weiter auf AM4 zu setzen, die Boardpreise und kaum Vorteile durch DDR5.
Ach ja und DirectStorage lässt bis auf ein Game auch noch auf sich warten.
Das kann ich auch. Vielleicht fallen in 2-3 Jahren die Preise für vernünftige Boards wieder deutlich unter 200 Euro und es gibt dann auch deutlich schnelleren DDR5 Speicher zu kaufen.
 
jusaca schrieb:
Ich bin daher schon der festen überzeugung, dass die aktuellen Preise maßlos überzogen sind und sich an den traumhaften Margen der Grafikkartenhersteller orientieren.
Das lustige ist das die meisten Mainboardhersteller gleichzeitig auch Grafikkarten herstellen. Ein Schelm wer dabei böses denkt.
 
Majestro1337 schrieb:
Das im globalisierten Kapitalismus genau die von dir angesprochenen Effekte eintreten möchte ich gar nicht bestreiten oder mir schön reden.
Die Globalisierung hat zu massiv sinkenden (nur zu welchem Preis?) Preisen geführt. Denn die grossen Hersteller lassen im Normalfall dort produzieren, wo es am günstigstens ist.
Der Konsument hier im Westen hat also massiv von der Globalisierung profitiert. Dass wir uns so aber abhängig gemacht haben, als ob wir alle Junkies wären, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Apropos globalisierter Kapitalismus: Lieber lebe ich doch in dem, als in einem globalisierten Sozialismus oder gar Kommunismus. Denn dass es dann besser käme, wage ich zu bezweifeln.
 
Kazuya91 schrieb:
Einfach liegen lassen. Den Rest regelt der Markt. Ganz ehrlich, die meisten die upgraden wollen, brauchen das Upgrade gar nicht.
Ich fürchte sowas funktioniert nur bei Butter (Preise plötzlich von 2,50 auf 1,50 wieder runter).
Einen PC über 500,-(komplett mit allem und Bildschirm) braucht sowieso niemand privat zu Hause. Den möchte oder will man haben. Den gönnt man sich und manche sind da eben realistischer und/oder haben einen PC, der noch ok ist und zahlen halt die Preise nicht.
Viele Andere gehen halt in den Laden und kaufen einen PC zu dem Preis, den er nunmal kostet oder profitieren selber von den hohen Preisen am Gebrauchtmarkt (verkaufen die alte und zahlen nur "etwas" drauf für die neue Hardware).
 
seyfhor schrieb:
Einen PC über 500,-(komplett mit allem und Bildschirm) braucht sowieso niemand privat zu Hause.
Ist auch eine Herangehensweise.

Rückblickend betrachtet braucht man auch kein Strom bzw. fliessendes Wasser - haben Menschen sehr lange nicht gekannt und trotzdem überlebt...

Alles ist relativ.
 
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25% mehr?
Kein Problem, da wir alle in den letzten beiden Jahren auch 25% Lohnsteigerungen hatten.
 
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wir haben uns für 150 € ein mainboard von asus gegönnt und für 260 € einen passenden prozessor von amd gekauft. preislich ganz ok
 
polyphase schrieb:
Habe gerade geschaut, für ein ASRock 870 Extreme3 R2.0 hatte ich 2009 neu 68€ bezahlt, von Mindfactory mit Garantie!
Ja, das war aber die Zeit, in der AMD ziemlich abgeschlagen war und sich alles, was mit AMD zu tun hatte, nur über den Preis verkauft hat. Wobei der PhenomII ja noch passabel aufgestellt war und der große Absturz in Form des Bulldozer erst noch bevorstand.
Ausserdem hatte AsRock (gegründet 2002) da immer noch nicht so eine gefestigte Marktposition wie heute und war plattformübergreifend niedrigpreisig aufgestellt. Das hat AsRock heutzutage nicht mehr nötig, sie haben sich einen Ruf und Marktposition erarbeitet, der höhere Preise und Margen erlaubt.

So wie bei AMD: Zen 1 - 2 waren deshalb so günstig, weil AMD am Boden lag. Keiner traute AMD zu, noch eine Wurst vom Teller zu ziehen, außerdem war Zen 1 doch problembehaftet (Speicherkompatibilität) und der Abstand zu Intel zumindest im Gaming signifikant. Der einzige Weg Käufer zu finden und neues Vertrauen aufzubauen, war über den Preis zu gehen. Hat ja auch geklappt. Zen 1 hatte noch ein bißchen den Bastelruf, während Zen+ und Zen2 schon als deutlich stabiler und problemloser wahrgenommen wurden.

Spätestens mit Zen 3 war allen klar, dass die Qualität stimmt, und AMD in der Lage war, zu Intel aufzuschließen bzw. je nach Szenario zu überholen. Seit dem sehen wir bei AMD anziehende Preise.
 
Joshua2go schrieb:
Ich würde lieber am Verbrauch sparen. Systeme mit unter 10Watt idle Verbrauch wär ja mal was.
Was'n Traum :daumen: Warscheinlich dauert es aber dann 3 Sekunden bis die wieder auf volle Leistung sind und das dauert dem Kunden zu lange :evillol:
 
da ich mein X570 Mainboard teilgeschrottet habe (zu dumm die Grafikkarte aus der Halteklammer zu kriegen), musste ich mich nun auch neu orientieren. Ich hab folgendes, wie ich finde sehr günstiges Angebot wahrgenommen :
asus rog strix b550 a gaming

Das hat zumBsp ne gute Spannungsversorgung, nen ALC 1220, USB-C, BIOS Flashback, TPM2.0 und Diagnostic LED's. Mit 10% Shoop Cashback liegt man bei 122,30€ inklusive Versand. Ich find das sensationell günstig...
 
Mir ist mittlerweile klar, wie unbeschreiblich günstig mein MSI B450-Tomahawk Max im Herbst 2019 war.
Für 99 Euro ein phänomenal gutes und preiswertes Brett...
 
Bis 2020 waren die Boards ja auch im Schnitt bis auf die etwas "größeren" Modelle ja alle noch im Rahmen von 100-200€, da konnte fast jeder glücklich werden. Was man bei AM5 und auch LGA1700 unter 200€ bekommt ist ja nur noch der Einsteiger-Müll*

*Kann man natürlich nutzen, keine Frage!
 
Mein OC-Mainboard für die jetzige Generation hat 189 Euro gekostet und mehr zahle ich auch nicht.
Die meisten Argumente der Preistreiber kann man schlichtweg in Gier übersetzen. PCIe5 ist sicherlich etwas teurer was Lizenz und Bereitstellung angeht, aber das rechtfertigt keine Mainboardpreise über 400 Euro. In keinster Weise. Es gibt ja auch Boards die darunter liegen und es bereitstellen.
Mainboards müssen auch nicht in der neuesten Technologie hergestellt sein, das senkt die Kosten erheblich, auch wenn es da Preissteigerungen gab (mangelnder Wettbewerb). Es sollte auch nicht überraschen das die Verkaufszahlen im PC Markt derzeit rückläufig sind, dafür sind eben auch Preisschübe verantwortlich.

Frachtpreise sind auch wieder stark gesunken nachdem es den Panikschreck gab. Die Mitarbeiter die sowas täglich buchen wissen das genau und lassen sich nicht für dumm verkaufen.
 
Schon witzig gegenüber AM4 und AM5 jeweils mit High End Chipsatz gegen Intel Sockel 1700 oder 1151 mit High End Chipsatz ist intel günstiger.

An sich sind die Intel auch bei billo Chipsätzen zumindest gleich teuer wenn nicht sogar günstiger.

Verstehe nicht, AMD ist bereits teurer als Intel!
 
Tja, dass die Preise etwas anziehen wäre ja noch in Ordnung, aber was da teilweise immer mehr zugunsten von RGBimsel und dämlichen Verkleidungen weggespart wird, ist schon teilweise peinlich, früher hatten eben viele einen ordentlichen VRM-Kühler mit Heatpipe und Alulamellen, teilweise sogar Kupfer, jetzt haben viele nur noch solche unförmigen Aluklötze (oder hat es sich nach dem X299-Debakel wieder etwas gebessert?)


Bei X570 ja auch mit den Chipsatzlüftern, löblicherweise davon auch viele mit 0 rpm-Modus, aber mit ner gescheiten Konstruktion mit Heatpipe und Lamellenkühlkörper (hat z.B. das Rampage IV Formula hier, Heatpipe am X79-Chipsatz und der Kühlkörper sitzt zwischen Sockel und erstem PCIe-Slot hätte man den ganzen Lüfter weglassen können.
Oder auch andere Details, das MSI X370 Xpower hatte noch "hübsche" Taster für Power- und Reset, ich meine sogar beleuchtet, das X470 Gaming M7 hatte hingegen nur noch solche nackten SMD-Taster.

 
Hoffe, dass mein altes X370 Board mir mit dem geplanten 5800X3D noch lange Freude bereiten wird. Aufgerüstet wird erst, wenn die Preise sich normalisiert haben und eine gut ausgestattetes Brett wie mein x370 100€ kostet (habe damals im Sale nur 70€ bezahlt). 200€ und mehr zahle ich nicht. Vielleicht reizt mich ja in 3 Jahren die 9000er Generation. 7000 und 8000 werde ich aussitzen (bei den GPUs ebenfalls).
Ergänzung ()

wahli schrieb:
25% mehr?
Kein Problem, da wir alle in den letzten beiden Jahren auch 25% Lohnsteigerungen hatten.
Und uns nun jährlich mind. 10% Lohnsteigerung erwartet ;)
Schön wär's, aber die Kaufkraft sinkt seit Jahren.
Ergänzung ()

C4rp3di3m schrieb:
Also wenn man die Preise von X570 zu X670 anschaut und vergleicht dann Reden wir hier wohl eher von 100% und mehr.

mfg
Bei 100% mehr Performance und Anschlüssen wäre das dann auch mehr als gerechtfertigt. So leider nicht.
 
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