Deutsche Glasfaser und IPv6

Avenger84

Lt. Commander
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Hallo,
nächstes Jahr sollen wir FTTH bekommen, für´s Büro gibt es eigentlich nur einen Tarif:
https://www.deutsche-glasfaser.de/tarife/dg-professional/
der ist im Prinzip genau gleich wie die Privatangebote, nur etwas teurer.

Die anderen Businesstarife fangen ab 298€ p.M. an - erst hier gibt es eine feste IPv4 Adresse.

Auf Nachfrage bei DG sagte man mir, man bekomme eine IPv6 Adresse, die sich aber alle 24h ändert durch Zwangstrennung.
Eine feste IPv6 könne man nicht buchen, außer man nimmt das Paket für 300€ mit fester IPv4 :(.
Man könne eine feste IP Adresse nur bei einem externen Dienstleister buchen, eine Empfehlung dürfte man nicht aussprechen.

Im Netz finde ich die Aussage dass man einen festen IPv6 Bereich zugeteilt bekommt, der sich nicht ändert.
Man kann den Heimnetzwergeräten separate IPv6 Adressen zuweisen per FritzBox, wo sie direkt erreichbar wären. (NAS / VPN Server z.B.)
Siehe:

Das würde mir eigentlich ausreichen. Ist dem so ?

Da IPv6 die Zukunft ist, sollte man sich damit langsam mal befassen :).
 
Wenn feste IPs nicht zugesagt sind würde ich mich nicht drauf verlassen.

Wie die Umsetzung dann genau erfolgt, liegt an den Anforderungen.
 
Mal andersherum gefragt, warum benötigst du ein festes IPv6 Subnetz?
Das kann man doch mit DynDNS managen, MyFritz unterstützt beispielsweise schon IPv6, mWn auch für einzelne Geräte im Netzwerk.
 
ich habe ein dauerhaftes VPN zwischen Büro & Zuhause per Wireguard.

Per myfritz (dyn dns) funktioniert ein reconnect nicht richtig, per fester IPv4 schon.
Sprich das VPN ist so wie es jetzt läuft super stabil, der Tunnel steht immer, egal auf welcher Seite man den Stecker zieht (und wieder rein steckt).
 
Also geht es um den Anschluss für des Büro, wo der VPN Server läuft?

Das scheint aber ein Problem von Wireguard zu sein, hier wird ein Workaround beschrieben:
https://www.tech-blogger.net/wireguard-peer-ip-check/

Btw. ich würde Wireguard noch nicht im geschäftlichen Umfeld einsetzen, es ist immer noch nicht als "stable" anzusehen.
Ich würde da eher auf IPSec, ggf. über L2TP setzen.
 
kannst du vergessen, viel zu instabil und/oder langsam.

Danke für das Skript.

Dennoch wird die feste IPv4 im Büro demnächst Geschichte sein.

Die IPv4 ist dann keine echte, die IPv6 ist dann zwar echt aber wechselt auch alle x Tage.

WG muss dann per IPv6 verbunden werden, leider.
 
Avenger84 schrieb:
kannst du vergessen, viel zu instabil und/oder langsam.
Ordentlich konfiguriert und mit passender Hardware (AES) läuft IPSec sehr schnell und stabil.
Was setzt du denn ein, also an Hardware?
Avenger84 schrieb:
WG muss dann per IPv6 verbunden werden, leider.
Ich sehe da kein Problem, läuft in der Regel sogar besser da kein NAT dazwischen funkt.
 
Ja gut, der Raspberry ist jetzt nicht unbedingt für IPSec geeignet.
Ich habe das beispielsweise mit MikroTik Hardware gelöst. Ein MikroTik hEx schafft beispielsweise bis zu 470 Mbit/s IPSec (AES) Durchsatz.
Das RouterOS kann man bei Bedarf auch als VM installieren, aber ich habe für so etwas immer gerne separate Hardware.
 
Ok, das ist etwas overload für die 100MBit Upload... im Moment schafft der Raspberry genau die 100MBit/s per Wireguard. Mehr benötige ich auch nicht.

Weißt du ob man per Wireguard IPv4 in IPv6 tunneln kann?
Also WG-WG per IPv6 verbinden und dann vom Netz A die Geräte aus Netz B mit den lokalen IP4 Adressen (wie bisher) ansprechen ?
 
Ich habe Wireguard bis jetzt noch nicht genutzt, ist halt noch nicht "stable", daher sehe ich vom Einsatz in der Firma ab.
Da müsste dir jemand helfen, der mehr Erfahrung hat.
 
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