Ich denke das die ganze Sache keinen Sinn macht so wie es läuft dort unten.
1.) Ich habe mir schon vor 8 Jahren gedacht, "Um Gotteswillen was will die Bundeswehr in Afghanistan". Die Bundeswehr ist für solche Sachen gar nicht Ausgebildet und Ausgerüstet. Wenn es richtig zur Sache geht sind die Meisten wegen schlechter und Mangelnder Ausbildung einfach überfordert.
Was mich immer beunruhigt hat war das die Bundesregierung auf Kampfhelikopter und Kampfflugzeuge zur Unterstützung der Bodentruppen verzichtet hat. Damit mit ist die Bundeswehr immer auf das wohl wollen anderer Angewiesen.
Wenn man die Berichte von den Letzen Vorfällen hört, waren sie alle im Umkreis von ca 10KM, das ist für unsere Verhältnisse nicht viel, zB meine nächste Polizeistation liegt im Nachbarort und ist vielleicht auch ca. 10 Km entfernt. Die sind aber mit Blaulicht in 5 Minuten da, in Afghanistan bei den dortigen Verhältnissen dauert so was auch mal Stunden.
Da frage ich mich wie will die Bundeswehr unseren Jungs da schnell helfen. Ich glaube hätte die Bundeswehr schon ihren Tiger Kampfhelikopter hätte man die Situationen mit den Tanklastern oder den Hinterhalt der Letzten Woche anders lösen können. Stattdesen unterlaufen unseren Jungs Fehler aufgrund ihrer schlechten Ausrüstung und Mittel, die ihnen dann wieder zum Vorwurf gemacht werden.
Der Tigerkampfhelikopter ist ja besonders für solche Sachen geeignet, deshalb wundert es mich das die Bundeswehr auf eine Variante mit Bordkanone verzichtet und nur auf Raketen setzt.
2.) Fehlt mir die Unterstützung der Bevölkerung. Eines ist doch klar ohne die Unterstützung der Afghanischen Bevölkerung kann dieses ISAF Projekt nichts werden.
Mir kommen diese Leute immer so vor als ob sie am Straßenrand hocken und warten bis das goldene Care-Packet kommt. Wo ist die Eigeninitiative, die Aufbruchstimmung, die fehlt.
Wenn die Unterstützung und der Wille da wäre, könnte man die Mittel der Nato besser für den Wiederaufbau einsetzten. Aber so geht das meiste Geld für die Absicherung der Helfer verloren.
Mich nervt das einfach das sie uns als Besatzer sehen, wir sind keine Besatzer keiner in unserem Land hat Bock Milliarden an Euros auszugeben, ihre Söhne in den Tod zuschicken für ein Volk welches noch nicht mal den Intellekt aufbringt das zu kapieren. Und sich lieber mit Antiken Stammesstrukturen, Sunniten, Scheiten, Paschtunen, und Religiösen Bräuchen beschäftigt,
also Jeder gegen Jeden, als endlich mal ihr Land fit für 21 Jahrhundert zu machen. Die Reden immer nur davon wie toll und Stolz die Afghanen sind, dabei sehe ich nur ein Korruptes Chaos Land. Heute noch Soldat bei der Afgahnischen Armee morgen ist er dann wieder Taliban, je nachdem wer gerade den höchsten Tageskurs hat.
Und jetzt dreht auch noch der Karsai durch
Ich denke das man denen nicht Helfen kann, und Deshalb ist die ganze Sache aussichtslos.
ALSO HOLT UNSERE JUNGS NACH HAUSE
Smokil@
Wegen den Drogen sind wir schuld den wir zahlen lieber so wenig wie möglich für getreide, dadurch ist es lukrativer Drogen anzubauen den da hat man wenigsten was zu essen (als bauer)
Wir sind aber auch nicht der Markt für ihr Getreide, das ist nicht das Problem, Durch ihren 20 Jährigen Bürgerkrieg haben sie keinen im Land der ihr Getreide zu einem anständigen Preis kaufen kann. Oder die Infrastrukturen sind zu schlecht um mit ihren Nachbarn großen Handel zu betreiben.
Der Drogen Anbau kann halt diese Probleme, durch seine hohe Gewinnspanne kompensieren. was es für viele Interessant macht.
Es gibt aber auch schon Versuche, ihnen Alternativen anzubieten. Die Franzosen zB. haben in ihrer Zone ein Projekt, das die Bauern Blumen und Kräuter für die Parfüm Industrie anpflanzen.