Deutschland im Krieg - Raus aus Afghanistan?

Soll sich die Bundeswehr aus dem Afghanistan-Einsatz zurückziehen?


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AW: Afghanistan Ja/Nein

@ Darkwonder

Was für Rohstoffe bzw. Ressourcen sollen das deiner Meinung nach sein, die die westliche Militärpräsenz dort rechtfertigen?
 
AW: Afghanistan Ja/Nein

Für humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe finde ich den Einsatz, militärisch erst einmal dahin gestellt, in Ordnung. Für unsere wirtschaftliche Gier sage ich dagegen ihr habt dort nichts zu suchen und heizt die Situationen erst noch richtig an.
Wir kennen ja den Grund (Vorwand) weshalb man in Afgahnistan interveniert hat - die Realität sieht anders aus. Man ist in ein Land einmarschiert, mit dessen Kulturen und Strukturen man sich nicht auseinandergesetzt hat - so steht geschrieben das die Afgahnen seit jeher ein eher kriegerisches Völkchen sind, Afgahnistan konnte nie kolonisiert werden und ließ sich auch nie von irgendjemanden Okkupieren oder ließ sich gefallen von heut auf Morgen eine andere "Indentität" anzunehmen. Die UdSSR setzte z.B. von heut auf Morgen durch das Frauen und Mädels in Röcken gehen können - das so ein Prozess in einem Stammesland nur nach hinten los gehen kann ohne langfristig mit Aufklärung, Bildung, Vorträgen ect. diese Veränderungen herbei entwickeln zu lassen.
Die UdSSR hatte sich verschanzt, einfach kriegerisch Konflikte gelöst und ging teilweise dazu über Vergeltungsschläge auszuüben - das kann nur einen gewaltigen Zorn in einem kriegerischen Volk erwecken und in einem Fiasko enden, was es ja auch getan hat.
Die NATO wurde weitgehends von den Afgahnen begrüßt - nur die Nordallianzgebiete hielten sich zurück. Die ehemalige Nordallianz in Afgahnistan ist eh nicht das Hauptübel in Afgahnistan, nach wie vor, wie zu Talibanzeiten sind es südlicheren, westlichen und nördlichen Teile - wie z.B. Herat wo die Drogenbarone sitzen. Der Sturz der Taliban war absolut richtig, die Drogenbarone und "Warlords" wurden nicht gestürzt und sitzen noch heute bestimmend bis in die Regierungsplätze.
Die Struktur für den Wiederaufbau war falsch, die Stämme wurden weitgehends nicht integriert. Die Regierung in Kabul ist eine Farce, wenn man mit den Stämmen nicht zusammen arbeitet.
Man mag die Stammesverwaltung mittelalterlich halten, aber ein Stamm kann teilweise über ein Gebiet so groß wie das Saarland bestimmen. Die Stamesverwaltung kann man meiner Meinung nach eins zu eins mit unserer westlichen Erfindung "Kommunenverwaltung" gleichsetzen.
Wo ist da also das Problem und im Grunde die Rückständigkeit?

Jedenfalls gehts der NATO nicht direkt um die Hilfe für Afgahnistan, das was man als Hilfe tut dient nur als Schminke. Die westlichen Länder halten sich in gleichen Durchhalteparolen, ein Guttenberg bekräftigt erneut die fokusierte Ausbildung von afgahnischen Polizisten und dem Wiederaufbau - was zur Hölle hat Deutschland denn in den ganzen Jahren gemacht wenn keine Polizisten ausgebildet und wieder aufgebaut wie es Rot-Grün beschlossen hat?
 
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Hi

Ich hab mir aus aktuellen anlass, diese Sendung (phoenix) wieder an geschaut: Deutschland im Krieg - Raus aus Afghanistan? (1/4) http://www.youtube.com/watch?v=9NrVV3OFCL8&feature=related


Da spricht ein Afghane (deutsch), gleich am anfang! Er meint, die Afghanen kämpfen gegen die auf gezwungene abhängigkeit, ... Ich könnte mir vorstellen das Afghanistan mal einen sehr ähnlichen schuldenberg aufweisen wird, wie Deutschland heute! Wahrscheinlich im grösserem Aussmaß! Ich glaube auch, das Deutschland ohne einen 2wk, diese Abhängikeit bekämpft hätte!


Und die erhöhte drogenproduktion wird auch viel zu wenig erwähnt, das kann doch nicht wahr sein! Hätte ich das gefühl das man da wirklich für frieden sorgt, würde ich das unterstützen! So vote ich für - raus!!! Es geht auch nicht um Angst: Ich will nur nicht das da Unschuldige Menschen für Peipleins und Drogen sterben!


MfG
 
Schon wieder sowas .
Bitte bitte leute bitte bittte bitte kuckt nicht fern und denkt dan ihr wiesst was .

Den es geht um sehr viel mehr als nur irgend ein scheiss den reporter sich aufgeilen .
Eigendlich dürfte sich hier keiner jetzt noch melden da ich mal denke das noch nicht mal 2 hier aus diesen forum schon mal je in afghanistan wa oder ist .
 
FuTuRe51 schrieb:
Schon wieder sowas .
Bitte bitte leute bitte bittte bitte kuckt nicht fern und denkt dan ihr wiesst was .

Haben dennn die Entscheidungsträger etwas anderes gemacht?
 
Wenn man etwas beginnt muss man es auch zu Ende bringen.
Jeder Krieg gibt Verluste ob er sinnvoll oder sinnlos (was wohl fast immer zutrifft) ist.

Ich bin zwar Schweizer, aber meiner Meinung nach ist die Bundeswehr zum Teil wirklich nicht ganz perfekt ausgerüstet und vielleicht auch trainiert. Klar, mein Wissen ist eher (ganz) oberflächlich.

Als Beispiel, die Schweiz hat ja auch Truppen im Kosovo (einiges ruhiger), die fahren das eher selten im gepanzerten Fahrzeug auf Patrullie, wenn ein Risiko besteht, die nehmen gleich den Mowag Piranha (recht gut gepanzerter Radschützenpanzer). Jetzt habe ich sogar gehört, das die Bundeswehrsoldaten in ihrer Ausbildung zu wenig gepanzerte Fahrzeuge hatten.

Der Leopard währe wohl als Unterstützungswaffe noch denkbar, da er wirklich gut gepanzert ist und einen "starken" Eindruck macht, aber schon die grosse Grösse und das hohe Gewicht sind enorme Nachteile.

Aus dem Krieg raus? Kann man erst wenn er wieder vorbei ist und man alles wieder aufgebaut (soweit es geht) hat was man zerstört hat.
 
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Objektiv ist ein Krieg verloren sobald er anfängt, da es immer Verlierer gibt. Ich finde es vermessen in ein Land einzumarschieren, wegen einer Kriegslüge. Zweitens sind die Taliban doch keine Afghanen. Ich bezweifele somit ob der Krieg gut ist. Sind wir Amerika ewig verpflichtet? Nein. War jemals ein Krieg gewonnen? Siehe oben, wohl auch nein. Nein und nochmals nein. Du wirst Gott danken wenn das aufhört.
 
Entweder raus, oder ihnen die notwendige Ausrüstung/Truppen zur verfügung zu stellen


Wegen den Drogen sind wir schuld den wir zahlen lieber so wenig wie möglich für getreide, dadurch ist es lukrativer Drogen anzubauen den da hat man wenigsten was zu essen (als bauer)

@Sha

Ohne einen 2wk würde es glaub ich kein Europa mehr geben
Ergänzung ()

jhoech schrieb:
Objektiv ist ein Krieg verloren sobald er anfängt, da es immer Verlierer gibt. Ich finde es vermessen in ein Land einzumarschieren, wegen einer Kriegslüge. Zweitens sind die Taliban doch keine Afghanen. Ich bezweifele somit ob der Krieg gut ist. Sind wir Amerika ewig verpflichtet? Nein. War jemals ein Krieg gewonnen? Siehe oben, wohl auch nein. Nein und nochmals nein. Du wirst Gott danken wenn das aufhört.

Was sind die Taliban dan? Krieg ist niemals gut auch wen er manchmal notwendig ist, und dieses ich tu mal auf klug und sag ein krieg ist schon verloren sobald er anfängt ist hirngespinnst um sich mal eben als schlau hinzustellen. Warst du mal in einen Kriegsgebiet?

Ich war im Kongo und Libanon wen du mal mit eigenen augen siehst was da abgeht wie sich die bevölkerung gegenseitig abschlachtet (kongo) dann wirst du schnell sehen das kriege manchmal notwendig sind, man kann wegsehen und schauen das sich das von alleine regelt und irgendein Diktator an die macht kommt oder das beste versuchen und zu schauen das dort eine Demokratie herrscht die das volk auch will.

Die meisten die in einen kriegsgebiet leben wollen das der krieg einfach aufhört aber sie wollen sicherlich nach dem krieg auch frei sein und sich niemmanden unterwerfen.
 
Tja bin da sehr geteileter Meinung ... nunja da ist nunmal Krieg (auch wenn uns das unsere Politiker nicht eingestehen wollen) und in einem Krieg gibt es immer Opfer ... das Problem ist doch das unsere Jungs da ihren Arsch hinheben sollen aber nix reinegar nix machen dürfen wenn sie nicht direkt beschossen werden ... da wir ja nicht im Krieg sind.

War doch im Kosovo auch nicht anders war ich im gepanzerten Fahrzeug unterwegs und wurde mit nem Gewehr/Schrottflinte beschossen ... zurückschiessen ? nee erst wenn ein Kamerad zu Boden geht oder der sich überlegt die Panzerfaust auszupacken ... sry wer auf mich schiesst hätte sich das vorher überlegen sollen ... wenn ich ne 20mm Automatikkanone und der nur nen Gewehr hat, hat er eben Pech gehabt ...

auf der anderen Seite: heh das sind innerpolitische Probleme in Afghanistan, also was gehts uns an, sollen die sich abschlachten, solange sie innerhalb ihrer Grenzen bleiben ... der Eid lautete: die BRD vor inneren und äuseren Feinden zu schützen ... Afghanistan gehört nunmal nicht zur BRD oder hab ich da was verpasst ?

also entweder oder: raus oder Freigabe nach eigenem Ermessen ...
 
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serra.avatar schrieb:
auf der anderen Seite: heh das sind innerpolitische Probleme in Afghanistan, also was gehts uns an, sollen die sich abschlachten, solange sie innerhalb ihrer Grenzen bleiben ..

ja lieber wegsehn, hätte man beim 2 wk lieber auch machen sollen :rolleyes:
 
serra.avatar schrieb:
Tja bin da sehr geteileter Meinung ... nunja da ist nunmal Krieg (auch wenn uns das unsere Politiker nicht eingestehen wollen) und in einem Krieg gibt es immer Opfer ... das Problem ist doch das unsere Jungs da ihren Arsch hinheben sollen aber nix reinegar nix machen dürfen wenn sie nicht direkt beschossen werden ... da wir ja nicht im Krieg sind.

War doch im Kosovo auch nicht anders war ich im gepanzerten Fahrzeug unterwegs und wurde mit nem Gewehr/Schrottflinte beschossen ... zurückschiessen ? nee erst wenn ein Kamerad zu Boden geht oder der sich überlegt die Panzerfaust auszupacken ... sry wer auf mich schiesst hätte sich das vorher überlegen sollen ... wenn ich ne 20mm Automatikkanone und der nur nen Gewehr hat, hat er eben Pech gehabt ...

auf der anderen Seite: heh das sind innerpolitische Probleme in Afghanistan, also was gehts uns an, sollen die sich abschlachten, solange sie innerhalb ihrer Grenzen bleiben ... der Eid lautete: die BRD vor inneren und äuseren Feinden zu schützen ... Afghanistan gehört nunmal nicht zur BRD oder hab ich da was verpasst ?

also entweder oder: raus oder Freigabe nach eigenem Ermessen ...



Sehr gut. Kann ich so unterstreichen. Man müsste sich endlich aml entscheiden, ob man Krieg will oder zügig den Ruckzug antritt. Schlimm, dass die armen Soldaten dort die pervertierten Moralvorstellungen von Teilen der Öffentlichkeit befriedigen muss. Ich hätte keine Lust für ein Land auch nur einen Kratzer zu riskieren, das mich als Kriegsverbrecher hinstellt, wenn ich in Notwehr handle und beschimpft, wenn ich falle.


Smockil schrieb:
ja lieber wegsehn, hätte man beim 2 wk lieber auch machen sollen :rolleyes:

Man sieht zumindest, dass eine anders gesinnte Mehrheit gegen gewaltbereite (Para)Militärs einen recht aussichtslosen Stand hat. :( Vielleicht müssten wir gerade wegen nicht trotz unserer Geschichte in den 40er Jahren energischer dort eingreifen.
 
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Das Problem beim Afghanistankrieg ist einfach das es ein asymetrischer Krieg ist. Also ein Krieg gegen keinen klar deffinierten Feind (in diesem Fall die Taliban). Solch einen Krieg kann man nur dadurch gewinnen das man der Bevölkerung zeigt das man etwas gegen die Taliban tut, dass man der Bevölkerung hilft. Sowas geht allerdings nicht aus einem Panzer heraus.

Am besten sieht man es doch auch am Irakkrieg welcher 2003 begonnen wurde kurz danach als beendet erklärt wurde. Man hatte einen sichtbaren Feind aus dem Land "vertrieben", nämlich Sadam Hussein und sein Gefolge. Und was bleibt zurück?! Kleine Mobile Einheiten die das Land durch ihre asymetrische Kriegsführung zurückgewinnen wollen. Die USA sind der erklärte Feind und damit auch alle Verbündeten.
Wie willst du einen Feind bekämpfen den du nicht siehst? Indem du anderen dazu bringst ihn zu verraten und zu hintergehen! Was musst du dafür machen? Leute aus dem Land auf deine Seite ziehen! Allerdings könnten diese Leute auch für mehrere Akteure spielen?!

Was passiert wenn ich abziehe? Chaos? Anarchie? Oder wird gerade die neu eingesetzte Regierung unterminiert oder gar gestürzt?!
Wenn die Taliban wieder an die Macht kommen, dann fängt alles wieder von vorne an. Es wird sich wieder eine Radikale Gruppierung irgendwo in den Bergen verstecken und von dort aus Anschläge auf westliche Ziele planen.

Der 11. September war ein Zeichen was man nicht ignorieren sollte. Einfach mal eben abziehen bringt nichts. Afghanistan ist ein Land in dem unter Herrschaft der Taliban keine Menschenrechte nach westlichen Massstäben gegolten haben. Die Frauen wurden Unterdrückt...Ausländer getötet und entführt.

Wir können abziehen und das Land seinem Schicksal überlassen. Dann muss sich aber keiner wundern wenn nach ca. 5 Jahre die Taliban wieder an der Macht sind und nach 10 Jahren das erste entführte Flugzeug versucht in einer europäischen Großstadt zu "landen".


Deutschland hat lange dafür gekämpft in Europa wieder angesehen zu werden als eine gleichwertige Nation, aber dennoch müssen wir uns heute noch unsere Fehler aus der Vergangenheit vorwerfen lassen. Was würde erst passieren wenn wir jetzt sagen würden, uns sind die Opferzahlen zu hoch oder gar wir haben keine Lust auf Krieg.
Was sollen die Amerikaner erst sagen.

Wir Deutschen müssen einfach lernen hinter unseren Soldaten zu stehen und die Politik entscheiden zu lassen. Aktionismus wie wir ihn nach jedem schrecklichem Ereignis fordern bringt nichts und ist einfach nur Unüberlegt.


EDIT: @ sunset_rider: muss mich dir anschließen. Ein Soldat muss sich gut fühlen wenn er aus seinem Camp geht und wissen das man hinter ihm steht und ihm nicht zeigen das jede verschossene Patrone die sein Leben rettete dieses sogleich für immer zu einer Lebenslangen Gefängnisstrafe umformen wird.
 
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@ Atomaffe
Dem kann ich ersteinmal uneingeschränkt zustimmen bis auf einem Punkt. Nicht nur wir müssen lernen zu unseren Soldaten und ihren einsätzen zu stehen sondern auch die Politik. Vor allem muss eine Regierung den Mut finden öffentlich zu den Zielen und dem Auftrag zu stehen. M an muss ganz klar sagen, dass der Einsatz der Bundeswehr nicht mehr dazu dient, neue Infrastrukturen oder ähnliches in Afghanistan zu errichten, sondern dass sich unsere Soldaten in einem kriegerischen Einsatz befinden. In dieser Deutlichkeit wurde das aber lange Zeit nicht gesagt.
 
Ich habe hier noch ein interessantes Video gefunden zum Kriegsalltag im Irak..

Klick

@Atomaffe, Jelais99: Ich gebe euch beiden recht..
 
Atomaffe schrieb:
Das Problem beim Afghanistankrieg ist einfach das es ein asymetrischer Krieg ist. Also ein Krieg gegen keinen klar deffinierten Feind (in diesem Fall die Taliban). Solch einen Krieg kann man nur dadurch gewinnen das man der Bevölkerung zeigt das man etwas gegen die Taliban tut, dass man der Bevölkerung hilft. Sowas geht allerdings nicht aus einem Panzer heraus.

Korrekt!
Die Nato und USA haben in Afgahnistan gesiegt, sie hatten das Talibanregime in binnen wenigen Wochen gestürzt und vertrieben und eine neue Regierung aufgebaut.
Mit dem was wir zu kämpfen haben ist eine Kriegsführung der kleinen und armen Leute, die nur dadurch gegen eine Großmacht - mit ihren tollen Panzern und Flugzeugen, ankommen können.
Die USA hat doch schon solche Niederlage erlebt, Vietnam das Desaster schlechthin - oder auch Somalia in den 90ern.

Man kann es Feige und Brutal nennen Krieg mit Selbstmordattentätern oder Angriffen aus dem Hinterhalt zu führen, aber viele westliche Menschen bedenken nicht wie die Lebenssituationen da unten sind. Glaubt ihr die haben eine tolle Infrastruktur und die Jobaussichten sind super? Das die Menschen ausreichend Unterhalt bekommen? Stimmt die Perspektive? Eben nicht, Afganistan ist bitter arm - die Infrastruktur liegt in vielen Regionen noch immer brach (Kinder lernen in zerschossenen Schulen) trotz seit 9 Jahren Wiederaufbau. Die Menschen haben begriffen das sich trotz der Hilfe des Westens, die von Afgahnistan in den ersten Jahren Willkommen wurde, nichts tut. Die ethnischen Gruppen, ehemalige Warlords und Überbleibsel der Taliban haben mit ihrer Arbeit nie aufgehört. Keiner der Macht hatte, will die freiwillig abtreten. Da sind deutsche Politiker kein bisschen anders, nach der Politik wandert man in Aufsichtsräte von Konzernen - die Situationen und Gegebenheiten sind nur anders.
Keine Perspektiven zu haben machen einem Gefügig für Worte. Das kennen wir Deutschen doch auch: 1930 bis 1933 hat es doch gezeigt.
Nicht vergessen dürfen wir das die Taliban oder Al Quida Geld hat, und damit die Menschen ihr Brot bekommen und gute Aussichten im Kopf getrichtert werden - sei es das Leben im Himmel mit den zig dutzenden Jungfrauen.
Kurz gesagt - die Nato hat nach 9 Jahren das Land Afgahnistan versaut, mit kriegerischen Handlungen kann man das Volk nicht überzeugen. Die Sowjets hatten es nicht geschafft und wir werden es so auch nicht schaffen. Obwohl die UdSSR total geführt wurde, wurde der Druck aus der Öffentlichkeit zu groß, die Truppen mussten abgezogen werden. Der Rückhalt des Volkes war verloren gegangen und letztenendes wird noch gemunkelt das der Afgahnistan-Krieg die UdSSR auch finanziell gebrochen hat. Das Ende der UdSSR wurde eingeleitet.

Der Wiederaufbauwille der Nato war offensichtlich bescheiden. Kontrolle der Mittel bzw. Auflagen gab es wohl nicht, wie sonst konnte die Korruption fast ungehindert sprießen? Was geholfen hätte wäre ein durchdachter Marshallplan ähnlich wie einer den es für die BRD gab.
Die Auseinandersetzung mit den zahlreichen Ethnien in Afgahnistan und dessen Geschichte war offensichtlich bescheiden. Afgahnistan ließ sich nie kolonisieren (darauf sind viele Afgahnen sehr Stolz!), die Stämme haben eine kriegerische Veranlagung. Krieg gegen Krieg gleich Frieden? :rolleyes:
Tolle Rechnung!

Atomaffe schrieb:
Einfach mal eben abziehen bringt nichts. Afghanistan ist ein Land in dem unter Herrschaft der Taliban keine Menschenrechte nach westlichen Massstäben gegolten haben. Die Frauen wurden Unterdrückt...Ausländer getötet und entführt.

Ausländer durften in Afgahnistan überhaupt nicht rein. Berichte aus dem Afgahnistan der Taliban sind deswegen sehr rar, erst recht filmische Dokumentationen. Musik und Kamera war im Taliban Afgahnistan verboten. Das mit einzige Eintrittstor für Ausländer in Afgahnistan war meist nur über die Nordallianz möglich.

Atomaffe schrieb:
Deutschland hat lange dafür gekämpft in Europa wieder angesehen zu werden als eine gleichwertige Nation, aber dennoch müssen wir uns heute noch unsere Fehler aus der Vergangenheit vorwerfen lassen. Was würde erst passieren wenn wir jetzt sagen würden, uns sind die Opferzahlen zu hoch oder gar wir haben keine Lust auf Krieg.
Was sollen die Amerikaner erst sagen.

Die Deutschen machen sich das Problem, nicht das Ausland (gut vll. steht Israel bzw. israelische Gruppierungen anders zum Thema).
In Frankreich hatte ein hoher Staatsmann so in etwa gesagt das sich die Deutschen keinen Kopf mehr über Dinge machen sollten die für die anderen Nationen überhaupt kein Thema mehr sind.
 
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Wie wäre es z.B. mit Aufklärung gewesen und Präventiver Strategien? Gesprächen? Taliban sind US-Bürger, und auch Deutsche. Also los. Wer wartet noch...

In Deutschland sitzen ein paar Vertreter hinter Gittern, wobei auch die nicht Erklärtermaßen gegen Deutschland waren, oder sehe ich da was, was es garnicht gibt.
 
Ich denke das die ganze Sache keinen Sinn macht so wie es läuft dort unten.


1.) Ich habe mir schon vor 8 Jahren gedacht, "Um Gotteswillen was will die Bundeswehr in Afghanistan". Die Bundeswehr ist für solche Sachen gar nicht Ausgebildet und Ausgerüstet. Wenn es richtig zur Sache geht sind die Meisten wegen schlechter und Mangelnder Ausbildung einfach überfordert.
Was mich immer beunruhigt hat war das die Bundesregierung auf Kampfhelikopter und Kampfflugzeuge zur Unterstützung der Bodentruppen verzichtet hat. Damit mit ist die Bundeswehr immer auf das wohl wollen anderer Angewiesen.

Wenn man die Berichte von den Letzen Vorfällen hört, waren sie alle im Umkreis von ca 10KM, das ist für unsere Verhältnisse nicht viel, zB meine nächste Polizeistation liegt im Nachbarort und ist vielleicht auch ca. 10 Km entfernt. Die sind aber mit Blaulicht in 5 Minuten da, in Afghanistan bei den dortigen Verhältnissen dauert so was auch mal Stunden.

Da frage ich mich wie will die Bundeswehr unseren Jungs da schnell helfen. Ich glaube hätte die Bundeswehr schon ihren Tiger Kampfhelikopter hätte man die Situationen mit den Tanklastern oder den Hinterhalt der Letzten Woche anders lösen können. Stattdesen unterlaufen unseren Jungs Fehler aufgrund ihrer schlechten Ausrüstung und Mittel, die ihnen dann wieder zum Vorwurf gemacht werden.

Der Tigerkampfhelikopter ist ja besonders für solche Sachen geeignet, deshalb wundert es mich das die Bundeswehr auf eine Variante mit Bordkanone verzichtet und nur auf Raketen setzt.


2.) Fehlt mir die Unterstützung der Bevölkerung. Eines ist doch klar ohne die Unterstützung der Afghanischen Bevölkerung kann dieses ISAF Projekt nichts werden.
Mir kommen diese Leute immer so vor als ob sie am Straßenrand hocken und warten bis das goldene Care-Packet kommt. Wo ist die Eigeninitiative, die Aufbruchstimmung, die fehlt.

Wenn die Unterstützung und der Wille da wäre, könnte man die Mittel der Nato besser für den Wiederaufbau einsetzten. Aber so geht das meiste Geld für die Absicherung der Helfer verloren.

Mich nervt das einfach das sie uns als Besatzer sehen, wir sind keine Besatzer keiner in unserem Land hat Bock Milliarden an Euros auszugeben, ihre Söhne in den Tod zuschicken für ein Volk welches noch nicht mal den Intellekt aufbringt das zu kapieren. Und sich lieber mit Antiken Stammesstrukturen, Sunniten, Scheiten, Paschtunen, und Religiösen Bräuchen beschäftigt, also Jeder gegen Jeden, als endlich mal ihr Land fit für 21 Jahrhundert zu machen. Die Reden immer nur davon wie toll und Stolz die Afghanen sind, dabei sehe ich nur ein Korruptes Chaos Land. Heute noch Soldat bei der Afgahnischen Armee morgen ist er dann wieder Taliban, je nachdem wer gerade den höchsten Tageskurs hat.


Und jetzt dreht auch noch der Karsai durch

Ich denke das man denen nicht Helfen kann, und Deshalb ist die ganze Sache aussichtslos.

ALSO HOLT UNSERE JUNGS NACH HAUSE


Smokil@
Wegen den Drogen sind wir schuld den wir zahlen lieber so wenig wie möglich für getreide, dadurch ist es lukrativer Drogen anzubauen den da hat man wenigsten was zu essen (als bauer)

Wir sind aber auch nicht der Markt für ihr Getreide, das ist nicht das Problem, Durch ihren 20 Jährigen Bürgerkrieg haben sie keinen im Land der ihr Getreide zu einem anständigen Preis kaufen kann. Oder die Infrastrukturen sind zu schlecht um mit ihren Nachbarn großen Handel zu betreiben.

Der Drogen Anbau kann halt diese Probleme, durch seine hohe Gewinnspanne kompensieren. was es für viele Interessant macht.


Es gibt aber auch schon Versuche, ihnen Alternativen anzubieten. Die Franzosen zB. haben in ihrer Zone ein Projekt, das die Bauern Blumen und Kräuter für die Parfüm Industrie anpflanzen.
 
Zuletzt bearbeitet: (was Hinzugefügt)
Also ich finde wir sollten da bleiben, hat den einfachen Grund das die Menschen da was besseres verdient haben als Krieg usw. , das Bild der Soldaten die Brunnen bauen und Schulen wieder fertig machen haben die Medien geschaffen das war net die Bundeswehr, aber die Bundeswehr kann dazu beitragen das die menschen dort wieder ein normales Leben führen können, es sterben auch Soldaten wie Freitag das bleibt leider nicht aus und wenn ich dann so Sprüche höhre wie "JA ihr Soldaten seits ja selber Schuld berufsrisiko halt" könnt ich Ausrasten das sind so die Leute die echt keinen Plan davon haben und davon gibts in Deutschland zu viel.
Auch wenn man sich überlegt das auf einen BAT (Bewegelicher Arzt Trupp) ein Kopfgeld von 100$ pro getötetn Sanitäter und 1000$ wenn man den TPS Fuchs mit samt Besatzung ausschaltet ähm da muss man dann doch schon eingestehen das es dort unten Rund geht z.B einer der Gründe warum die Bundeswehr nicht mehr mit dem Schutzzeichen auf den TPZs raus fährt alles Zeichen dafür wie sehr es da unten rund geht und unsere Politiker wollen es net einsehen
Es gibt viele Gute Menschen da unten Kinder freuen sich über Kugelschreiber oder ein kleines altes Stofftier und wenn man dann Kinder sieht die sich freuen das sie was bekommen wo hier in Deutschland die Blagen sich aufregen wrden was für einen scheiß sie bekommen finde ich es gut was da unten gemacht wird und diese Momente das deutsche Soldaten Kugelschreiber verteilen oder Stofftiere oder sowas gibt es oft nur sowas wird in den Medien ja nicht gezeugt warum auch bringt ja keine Einschaltquoten denn tote Soldaten die in einem Feuerkampf gefallen sind in einem Land wo Krieg ist sind ja viel intersannter oder=?!!!!
NUnja das is meine Meinung
 
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Ich habe die beiden thematisch sehr ähnlichen Threads zusammengeführt. Bitte nutzt die Suchfunktion vor dem erstellen neuer Threads.
 
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