Diagramm von überlagerter Schwingung befreien

RenTzio

Lt. Junior Grade
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334
Hey,

ich habe Diagramme mit x- y- Werten ca. 2000 und möchte die überlagerte Schwingung entfernen.
Kann mir jemand helfen, wie ich die Diagramme sozusagen glätten kann?
Gibt es da extra Programme oder kann ich das bei exel direkt machen?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß
RenTzio
 
Die zugrundeliegende Funktion mit einem Hochpassfilter (oder Tiefpassfilter, je nach Bedarf) bearbeiten?
Das erfordert mathematischen know how. Weder hast du angegeben, ob deine Überlagerung ein bestimmtes Schwingungsverhalten hat (Sinus, Rechteck,....) überhaupt über ein Zeitintervall T (davon ausgehend, das y eine Zeitachse ist) konstant ist. Excel kann das wohl nicht. Normal verwendet man Matlab für sowas :)

Alternativ: Deine "Überlagerung" Mathematisch beschreiben (z.B.: xü=sin(y)) und dann:

xk(y) = xa(y)-xü(y)
mit xk: korrigierter Wert
xa: alter (ursprünglicher Wert)
xü: X-Wert der überlagernden Schwingung

@unter mir: Fouriertransformation war mir nicht eingefallen, deswegen Hochpass/Tiefpass ;)
 
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Homoioteleuton schrieb:
einmal Fouriertransformation draufwerfen, zu hohe/niedrige Frequenzen abschneiden, dann zurücktransformieren

Wie macht man das, wenn man nur die Wert zugrunde hat. Habe das vorher noch nicht gemacht :) Sind Werte aus einem realen Versuch.
Danke für eure Hilfe!
 
Hast zu zugang zu Matlab (über die Uni oder so [falls du Student bist])? Sowas ist für das eine leichte Übung.
Kann man viele tolle Sachen mit machen.
 
kommt auf die Wertestreuung drauf an ...

wenn es sehr homogen ist kann dir schon eine Trendlinie die Exponential ist reichen.
 
skizze.png

So sieht der Verlauf aus und wie rechts sollte er aussehen.

Ja ich bin Student, könnte man das auch mit Maple machen?
Habe Matlab gerade nicht.
Aber ich habe mit dem Programm noch nie gearbeitet, oder wie geht es am einfachsten?

Danke
 
https://www.maplesoft.com/support/help/maple/view.aspx?path=inttrans/fourier

maple kann scheinbar eine Fouriertransformation machen, genauer kenne ich mich damit aber auch nicht aus, nutze sonst matlab

aber im prinzip ist die Funktionsweise dieser Programme gleich:
1.) Du hast y-Werte, die du auf x-Werte abbildest.
2.) Du übergibst der Fouriertransform die Variablen/Vektoren (wie auch immer die Daten gespeichert sind) mit den x und y Werten. Den genauen Syntax findest du halt in der Hilfe der Software
3.) Du erhältst das Spektrum wieder in Form einer x-y-Kurve (genauer Amplitude versus Frequenz). Hier kannst du dann den hochfrequenten Teil abschneiden (das entspricht, alle Werte ab einer bestimmten frequenz null setzten). Wichtig: Eine Fouriertransformation kann auch komplexe Anteile enthalten, einfach mal Real und Imaginärteil plotten bzw. auch mal den Betrag.
4.) Du übergibst die bereinigten Werte der Inversen Fouriertransformation (erneut: Syntax nachgucken) und erhälst eine schöne Kurve. Eventuell musst du ein bisschen rumspielen, ab wo du die FT nullsetzt


Edit: Alternativ kannst du numerisch eine Fouriertransformation berechnen
https://de.wikipedia.org/wiki/Diskrete_Fourier-Transformation
Das kann man in jeder beliebigen Sprache relativ schnell Programieren (z.B. c++)
 
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