Die Digitalpolitik in den aktuellen Koalitionsverhandlungen ....

Martyn schrieb:
Denn WiFi Nutzung verbraucht ja etwas mehr Akku als LTE / 5G Mobilfunkdatennutzung
Ist zwar für das Thema nicht wirklich so relevant, aber dennoch: Gerade die mobile Datenverbindung saugt den Akku leer. Wenn ich mal längere Zeit nicht im WLAN bin, wird das Gerät ordentlich warm und die Prozente purzeln nur so dahin.
 
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Martyn schrieb:
Und heute bekommt man ja bei jedem Anbieter so mindetens so 32GB bis 40GB billig nachgeworfen von denen man eh nur so 12GB bis 25GB verbraucht und den Rest dem Anbieter schenkt.
Du zitierst einen Beitrag, der eindeutig etwas von "uni" schreibt. Das öffentliche Netz bricht zuverlässig zusammen. Ein paar Hörsäle in der selben Funkzelle bedeutet schnell hunderte bis tausend Clients, wenn die anfangen etwas vom Netzwerk zu wollen bekommt Keiner mehr irgendwas.
Während meines Studiums war 2..3mal das eduroam[1] tot, wir hatten das Experiment und es war scheiße.

Ganz abgesehen, dass Datensätze zum Unispielserver[2] zu schieben und nach Verarbeitung zu ziehen und den Umweg übers Internet zu gehen auch irgendwie doof ist und besagte 40GB im Monat für Studieninhalte nicht reichen.

[1]Die Wifilösung der europäischen Universitäten.
[2]Viele Informatikfakultäten haben einen Server, auf den die Studenten drauf können ohne Rechenzeit zu beantragen.
 
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Martyn schrieb:
Denn WiFi Nutzung verbraucht ja etwas mehr Akku als LTE / 5G Mobilfunkdatennutzung
Wo kommt diese Weisheit denn her?
WLAN benötigt in der Regel erheblich weniger Energie als eine teilweise sehr schwankende Mobilfunkabdeckung.
 
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Ich hab schon dein Eindruck das bei WLAN Nutzung der Akku schneller leergezogen wird als bei 4G / 5G Mobilfunknutzung.
 
Mein Vorschlag:
Das Digitalministerium bekommt ein Budget von 2% der jeweiligen Ministerien sowie ein Vetorecht bei neuen Gesetzen / Prozessen
Die Entwicklung der digitalen Umsetzung obliegt dem Digitalministerium und es soll eine einheitliche Plattform aufbauen, auf der man bundesweit alles machen kann.
 
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Vieles was im Rahmen der Digitalisierung läuft, wird zusammen mit den Ressorts der Ministerien und https://www.digitalservice-gmbh.de/ erarbeitet.
War mir bis dato auch nicht bekannt, kam in der letzten Folge des „Lage der Nation“ Podcast. Ein Interview mit Christina Lang.
 
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Hallo Lost_Byte, hallo Knoxxi, ;)

danke für Eure Beiträge:

Mein Vorschlag:
Das Digitalministerium bekommt ein Budget von 2% der jeweiligen Ministerien sowie ein Vetorecht bei neuen Gesetzen / Prozessen. Die Entwicklung der digitalen Umsetzung obliegt dem Digitalministerium und es soll eine einheitliche Plattform aufbauen, auf der man bundesweit alles machen kann.

interessanter Ansatz - und vllt. mal was neues. Denn in der Vergangenheit war die Unterbringung des Digitalen im Verkehrsministrium vllt. nicht der cleverste Gedanke.

danke Knoxxi..

Vieles was im Rahmen der Digitalisierung läuft, wird zusammen mit den Ressorts der Ministerien und https://www.digitalservice-gmbh.de/ erarbeitet.
War mir bis dato auch nicht bekannt, kam in der letzten Folge des „Lage der Nation“ Podcast. Ein Interview mit Christina Lang.

das mit dem Digital-Service Gmbh war mir auch so noch nicht bekannt. Danke!
Machen die Leonberger (mit der ServiceGmbh) wirklich hier federführend mit - wenn es um die Digitalisieurng der Republik geht!?

,,,,man kann imho im Moment noch nicht erkennen ob es zu einem Digitalministerium kommt.

... am 2.4. kommt die Süddeutsche (online) zum Fazit: .... "ist am Ende an der Vielzahl der Querschnittsthemen gescheitert: Digitalminister Volker Wissing." vgl Braucht es ein Digitalministerium? Jemand muss endlich Verantwortung übernehmen

Der Stand der Digitalisierung in Deutschland ist ein Trauerspiel. Es braucht dringend ein eigenes Ministerium, das für Tempo sorgt – und einen Minister, der wirklich bereit ist zu radikalen Veränderungen.
vgl. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/digitalministerium-kommentar-li.3229934?reduced=true


by the way: Bayern hat ein Digitalministerium u. ist aktiv.

Bayern ist in den letzten Jahren zu Deutschlands führendem Premiumstandort für Zukunftstechnologien geworden. Das Gründer-Ökosystem der Münchner UnternehmerTUM wurde zur Nummer Eins in Europa gekürt und zuletzt überholte der Freistaat Berlin als Start-up-Hochburg der Bundesrepublik. Darüber hinaus sind dem Digitalministerium zwei international beachtete Ansiedlungserfolge gelungen:
vgl. https://www.bayern.de/digitalminist...ster-dr-mehring-brain-gain-statt-brain-drain/

klar - auch nicht die Kunst - denn wer viel hat dem wird viel gegeben... Bayern hat halt gute Rahmenbed.

Dies liegt daran, dass München sowohl in den originär digitalen Industrien (IKT) wie auch in den MINT-Berufen in der gesamten städtischen Wirtschaft deutlich mehr Beschäftigte aufweist. Die IKT-Beschäftigung in München liegt bei 141 000 Personen, während die Zahl der MINT-Beschäftigten bei 358 000 liegt – jeweils gut 30 000 mehr als Berlin. In der originären IKT-Industrie hat München circa doppelt so viele Beschäftigte wie Hamburg oder Frankfurt. Bei der Dynamik der MINT-Beschäftigung liegt München mit 14 % Wachstum in den letzten fünf Jahren ebenfalls vorn. Bezüglich des künftigen Potenzials ist vor allem die Münchner Spitzenstellung

vgl. auch den Tech-Hub-Index: deutsche Städte im Vergleich - eine Deloitte-Studie von 19 ( gibts ggf. auch in neuerer Auflage)

https://www.wirtschaftsdienst.eu/in...-hub-index-deutsche-staedte-im-vergleich.html

Grüße ;)
 
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Servus Leute, ;)


vielen Dank für Eure Beiträge - und die vielen Gedanken. Ich hab zwischenzeitlich nicht mehr daran geglaubt - dachte, dass die Koalitionäre sich nicht trauen, ein weiteres (neues) Ministerium zu eröffnen.

Nun kommt es aber doch!

jetzt zumindest ists raus: Union und SPD einigen sich auf Digitalministerium
https://www.zeit.de/news/2025-04/09/union-und-spd-einigen-sich-auf-digitalministerium
Union und SPD haben sich auf die Einrichtung eines neuen Ministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung verständigt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Verhandlungskreisen. Damit wird es künftig ein Ministerium mehr geben als bisher.

Wir können gespannt sein - wie sich nun alles entwickelt.


Viele Grüße u. einen schönen Mittag,
;)


btw: hier noch zwei clips

die Verkündung der Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen:


vom Branchenverband bitkom

Ein echtes Digitalministerium für Deutschland

PS. Man kann ja jetzt echt gespannt sein, wie es weitergeht - was da aus der Geschichte wird: - ich denke dass Innovation selten mit Bürokratie zu tun hat - und dass es immer wohl noch mehr darauf ankommt welche Rahmenbedingungen gesetzt werden.
 
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CDU-Chef Friedrich Merz hat den Koalitionsvertrag als Mittel bezeichnet, um die Zustimmungswerte für die AfD zu begrenzen. Man werde die Gründe für die Zunahme der AfD-Werte „gemeinsam beseitigen“, sagt Merz. Man werde die Migrationszahlen stark zurückdrängen und die wirtschaftliche Entwicklung ankurbeln. Man werde zeigen, dass die politische Mitte stark genug sei, um die Probleme zu lösen.
Außerdem sind folgende Dinge geplant:
  • Union und SPD wollen das heutige Bürgergeld verschärfen
  • Beschleunigte Einbürgerung für gut Integrierte soll fallen

Aus der Rheinischen Post, wenn das die Politische Mitte sein soll, will ich nicht wissen was rechts ist.

https://rp-online.de/politik/deutsc...-nennt-zeitraum-fuer-kanzlerwahl_aid-56045643
 
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Im Bezug auf Digitalpolitik sehe ich da vorallem nur den Wunsch nach mehr Überwachung.

Das es jetzt ein eigenständiges Digitalministerium geben soll, hat auch der den Touch nach Postenbeschaffung. Denn um wirklich noch viel zu bewegen ist es jetzt eh zu spät. Das wäre eher ein Projekt für die Legislaturperiode 2009-2013 gewesen, da hätte man noch Einiges bewegen können. Aber jetzt ist es, wie es ist.
 
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Hallo und guten Morgen zusammen, :)

Nun ists raus: der neue Digitalminister soll demnach der Chef des Mutterkonzerns der Elektronikmarktketten Media Markt und Saturn, Karsten Wildberger, werden.

:heilig: vgl. Neues Bundeskabinett: Das sind die künftigen CDU-Kabinettsmitglieder

Jetzt kann man gespannt sein.

viele Grüße u. euch allen einen guten Start in die neue Woche.:)


PS. zum Aufgabengebiet - der Querschnittsaufgabe Modernisierung u. Digitalisierung:

Kern des neuen Ministeriums, das erst aufgebaut werden muss, werden die beiden Abteilungen Digitale Verwaltung und Digitale Gesellschaft aus dem Bundesinnenministerium sowie die Abteilungen für Daten- und Digitalpolitik und für Digitale Konnektivität aus dem bisherigen Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Der Koalitionsvertrag sieht dabei als Zielstellung für das Haus unter anderem die umfassende Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen vor. Das schließt unter anderem die Einrichtung eines verpflichtenden Bürgerkontos und einen Wechsel zu "Digital Only" als Verwaltungszugang ein, aber auch den Abschluss der Registermodernisierung und der Neuordnung von Zuständigkeiten zwischen Bundes- und Länderebene.
vgl. https://www.heise.de/news/Regierung...arkt-Manager-zu-Digitalminister-10364144.html
 
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tarifa schrieb:
Digitalminister soll demnach der Chef des Mutterkonzerns der Elektronikmarktketten Media Markt und Saturn, Karsten Wildberger, werden.
Oh wie interessant ... ausgerechnet der Chef eines der größten Tech-Händler Deutschlands.
Ich bin ebenfalls gespannt, denke aber, dass man von dem nicht besonders viel erwarten sollte. Ich hoffe allerdings, dass ich mich irre.
Lost_Byte schrieb:
Das Digitalministerium bekommt ein Budget von 2% der jeweiligen Ministerien sowie ein Vetorecht bei neuen Gesetzen / Prozessen
Beim Vetorecht würde ich mir eine Ausnahme wünschen. Gesetze / Prozesse, die auf die Nachhaltigkeit der Digitalwirtschaft (inkl. Gerätehersteller und deren Produkte) zielen.
Ein Bundesministerium darf meiner Meinung nach nicht im Alleingang Regelungen verhindern können, die z.B. austauschbare Handyakkus, ganz allgemein reparaturfähige Elektronik, längere gesetzliche Gewährleistungsfristen oder Ökostrom bei Serverfarmen fordern.

Dass sowas den Betreibern, Herstellern und Importeuren nicht gerade schmeckt, ist keine Frage ... von diesen sollte das Handeln eines Digitalministeriums aber auch nicht bestimmt werden.

Nicht zuletzt deswegen finde ich es etwas fragwürdig, gerade jemandem aus diesem Geschäft als Minister zu berufen.
 
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DerOlf schrieb:
Beim Vetorecht würde ich mir eine Ausnahme wünschen. Gesetze / Prozesse, die auf die Nachhaltigkeit der Digitalwirtschaft (inkl. Gerätehersteller und deren Produkte) zielen.
Ein Bundesministerium darf meiner Meinung nach nicht im Alleingang Regelungen verhindern können, die z.B. austauschbare Handyakkus, ganz allgemein reparaturfähige Elektronik, längere gesetzliche Gewährleistungsfristen oder Ökostrom bei Serverfarmen fordern.

Dass sowas den Betreibern, Herstellern und Importeuren nicht gerade schmeckt, ist keine Frage ... von diesen sollte das Handeln eines Digitalministeriums aber auch nicht bestimmt werden.
Das sind aber Themen die ohnehin eher gesamteuropäisch geregelt werden müssen, und wo Deutschland als einzelnes EU-Mitglied nur sehr wenig Spielraum für eigene Regeln hat.
 
@Martyn
Es war ja ohnehin nur ein Vorschlag, mit dem ich das Vetorecht von @Lost_Byte einschränken wollte. Realistisch ist ein solches Vetorecht für ein neu geschaffenes Einzelministerium ohnehin nicht.
 
So so, ein Digitalministerium soll Deutschland den Aufschwung bringen.
Da bin ich aber mal so was von gespannt, wie das gelingen soll?

Ich werde die Postenbeschaffer auch gleich einmal nach Inthronisierung dieses Ministeriums mit Vorschlägen/Aufgaben/Mängelanzeigen belästigen!

An Beispielen, was amtlich alles nicht machbar ist, mangelt es mir in der Praxis nämlich nicht.
Ich habe z. Bsp. gerade heute meine erste Strafanzeige über die Onlinewache gestellt und musste leidvoll erleben, das dies gar nicht so einfach ist, Internetbetrug zu melden, wenn man einen Fall außerhalb des üblichen 0815 Schemas hat.
Das ist im System bei der Polizei nämlich gar nicht vorgesehen!
Da wundert es mich nämlich nicht mehr, warum so viele Betrüger lange Zeit unbehelligt online unterwegs sein dürfen und in der Regel erst gehandelt wird, wenn die Anzahl der Strafanzeigen >100 ist.
Im konkreten Fall ging es bei mir um die Aufforderung per Mail über einen mir bekannten Namen, der aber von seinem Glück gar nichts wusste, für ihn 5x100€ Apple Karten zu kaufen und dann frei zu rubbeln und ihm die Codes per Mail zu schicken.
 
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ThomasK_7 schrieb:
An Beispielen, was amtlich alles nicht machbar ist, mangelt es mir in der Praxis nämlich nicht.
Ab heute Perso/Reisepass nur noch mit digitalen Bild. Unser Rathaus nope, dauert noch mindestens 6 Monate bis technisch umsetzbar 😵‍💫 Muss ne richtige Raketenwissenschaft sein.
 
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knoxxi schrieb:
Ab heute Perso/Reisepass nur noch mit digitalen Bild. Unser Rathaus nope, dauert noch mindestens 6 Monate bis technisch umsetzbar 😵‍💫 Muss ne richtige Raketenwissenschaft sein.
Soweit ich weis gibt es eine Übergangsfrist bis erstmal 31. Juli (Verlängerung aber sehr wahrscheinlich da es unwahrscheinlich ist das es so schnell umsetzbar ist) in der die Passämter ganz offiziell noch konventionelle Fotos akzeptieren dürfen.

Und man hat als Bürger ja keine Nachteile dadurch, sondern alle Reisepässe mit konventionellem Foto sind genauso gültig.

Ich finde es eher naiv das man eine so kurze Übergangszeit vorgesehen hat, wo klar ist das man das nicht schaffen wird.

ThomasK_7 schrieb:
So so, ein Digitalministerium soll Deutschland den Aufschwung bringen.
Da bin ich aber mal so was von gespannt, wie das gelingen soll?
Ich finde es ist vorallem jetzt viel zu spät dafür. Sowas hätte es eher zu Zeit von den Kabinetten Schröder I-II, Merken I-III also 1998-2018 gebraucht.

Denn damals war Digitalisierung noch eine Innovation und etwas das den Bürgern Vorteile gebracht hat. Aber heute geht es bei Digitalisierung eher nur noch darum die Bürger mehr zu gängeln und zu überwachen.

ThomasK_7 schrieb:
Im konkreten Fall ging es bei mir um die Aufforderung per Mail über einen mir bekannten Namen, der aber von seinem Glück gar nichts wusste, für ihn 5x100€ Apple Karten zu kaufen und dann frei zu rubbeln und ihm die Codes per Mail zu schicken.
Die Betrüger werden auch immer dreister! 😱

Ansich ist die Masche ja ziemlich alt, das Profile von Influencern, Musikern, Moderatoren, Radiosendern nachgebaut werden, und dann deren Freunde und Follower angeschrieben und um Apple / Google Play / Amazon / UK Cash / Paysafecards angefragt wurden, aber meist nur so 20-60 € / US$ / CA$ / GBP.

Ich denke das besteht wenigstens die Chance das vielleicht einer von fünfhundert darauf anspringt, vorallem wenn wenigstens Sprache und Währung passen, weil das dann doch Beträge sind wo manche Leute nicht soviel überlegen. Und wenn es passiert dann würden es die Leute nicht anzeigen, und wenn es angezeigt würde es wohl kaum verfolgt. Aber bei 500€ überlegen dann die Leute schon viel mehr und würden wenn es ihnen bewusst wird anzeigen.

Wäre allerdings nie auf die Idee angekommen solche Versuche bei der Polizei anzuzeigen wenn man es eh merkt. Entweder ignorieren oder Meldung an die Plattform. Nutzt aber auch nichts, weil die Plattform dann zwar den Account dicht macht, aber sich die Betrüger sofort neue Accounts erstellen können.
 
Martyn schrieb:
Ich finde es ist vorallem jetzt viel zu spät dafür. Sowas hätte es eher zu Zeit von den Kabinetten Schröder I-II, Merken I-III also 1998-2018 gebraucht.
Das stimmt wohl, ist aber nicht mehr zu ändern.
Trotzdem muss man irgendwann damit anfangen, die verlorene Zeit aufzuholen.
Was bleibt denn auch anderes übrig?

Gezielt und kontinuierlich an der Digitalisierung arbeiten, ohne Hektik zu veranstalten und auf die Sicherheit achten ist das Gebot der Zeit.
 
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ThomasK_7 schrieb:
Ich habe z. Bsp. gerade heute meine erste Strafanzeige über die Onlinewache gestellt und musste leidvoll erleben, das dies gar nicht so einfach ist, Internetbetrug zu melden, wenn man einen Fall außerhalb des üblichen 0815 Schemas hat.
Das ist doch im Zuge der Digitalisierung an immer mehr stellen der Fall.
Bist du 0815, geht alles, was du willst, auch online ... ist irgendwas nicht so ganz normal, ist es fast, als würde man mit einer Mauer kommunizieren wollen.
Da fehlen dann entsprechende Bereiche im Formular komplett, und man ist gezwungen, den analogen Weg zu gehen ... auf dem die Bearbeitung aufgrund von Personalmangel dann Jahre dauert ... oder (noch besser) man von einem schlecht geschulten Callcenter-Agenten auf die onlineplattform verwiesen wird (das ist ein bisschen wie Toiletten-Tennis).

Ich habe z.B. bei meinem Internetprovider "dynamic IP" einstellen lassen.
Und als Folge davon bekomme ich nun täglich mehrere eMails von netflix mit dem Inhalt, dass ein neues Gerät für den Zugang verwendet wird.
Es ist aber seit Jahren der gleiche laptop (identische mac-adresse) und seit 2 Jahren noch ein Smart-TV im gleichen Haushalt. Dynamic IP ist ein ganz normaler Service der deutschen Telekom.

Aber Netflix schaut halt nur nach der IP und haut automatisiert diesen Hinweis raus, wenn die sich ändert.
Ich setze die domain nur deswegen nicht auf Spam, weil ja mal was wichtiges kommen könnte (zum Beispiel die Beschuldigung, account-sharing zu betreiben).
Die Sicherheitsrelevanz sehe ich natürlich auch, aber seit Jahrzehnten etablierte Anonymisierungs-Services dabei komplett zu ignorieren, finde ich einfach doof (ich nutze dynamic IP seit über 20 Jahren und bei verschiedenen Providern).

Normabweichung wird im Netz noch viel krasser bestraft, als dies analog je der Fall gewesen ist.
Der Grund: Schlecht umgesetzte Automatisierung, die mit echter Individualität einfach überfordert sein MUSS.
Eine solche Digitalisierung KANN nicht alle mitnehmen. Die bleibt ein Service für 0815-Menschen mit 0815-Wünschen und 0815-Problemen. Ein Uniformierungs- und Überwachungsinstrument.
 
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