Die leistungsstärkste Soundkarte ist...?

D

Dead63

Gast
Hallo,
da ich in vielen Threads rund um die Frage nach einer guten Soundkarte gelesen habe das eine X-FI Xtreme Music bzw. Gamer zwar eine gute Soundkarte ist, sie aber längst nicht zum Highend Bereich zählt; wollt ich einfach mal fragen was denn der High End Bereich bei Soundkarten ist, bei Grafikkarten kann man sowas sagen wie: Die Gtx 280 ist die beste Single GPU und die Hd4870X2 die beste MultiGPU. Kann man solch eine Aussage auch bei den Soundkarten treffen?

Was ist denn die beste Soundkarte die man in einem PC stecken haben kann? Und hört man da überhaupt noch klangliche Unterschiede oder was unterscheidet die XFI Xtreme Music vom High End Bereich?

Ps: Hätt noch ne Frage die AuzenTech Auzen X-Fi Prelude 7.1 ist ja eine Soundkarte mit X Fi Chip, unterstützt sie alle Funktionen die auch die die X FIs von Creative unterstützen? Und hat sie auch besser Klangeigenschaften oder andere Unteschiede?(ist ja deutlich teurer)

Würd mich über eine ausführliche "Aufklärung" sehr freuen!

Mfg Dead
 
Für Spieler die Auzentech, für Musik geht es in die Tausender hoch (Studiokarten) ...
Auzentech verbaut bessere Komponenten als Creative was sich noch mal in der Klangqualität wiederspiegelt, ist aber nicht für jeden hörbar.
 
Moin,

zur Auzentech klick hier.
Da findest du alle wissenswerte zu der Karte.
Ich denke, dass dürfte zur Zeit eine der besten Karten sein.

in diesem Sinne
Greetz blueGod
 
Wenn du eine gute Soundkarte möchtest, musst du schon bald die Entscheidung treffen von Creative Abschied zu nehmen und den ganzen Spielehokuspokus aufzugeben (denn das ist alles wofür die Creative Karten gut sind).

Fangen wir doch mal mit der M-Audio Audiophile 2496 an, die es schon ab ~ 90€ gibt und hauptsächlich eine Einsteiger-Karte in den Pro-Audio Bereich ist. Eine Alternative ist die E-Mu 0404 für ca 100€, die ich aber selbst nicht kenne.

Meiner Meinung nach ist man hier auch schon am Ende der PCI Karten angelangt, danach orientiert man sich zu externen Audio-Interfaces hin die je nach Funktion 1000€ und mehr kosten können. Ein solches Beispiel ist der 1100€ teure Sutherland 12dAX7, der deine Soundkarte überflüssig macht und die Musik direkt über USB holt und verdammt gut aufbereitet. Etwas teuer, aber die Ergebnisse sind mehr als überzeugend!
 
Ich danke euch,
ich habe aber nicht nach einer Soundkarte gefragt die ich mir kaufen will, ich wollt nur meine Fragen beantwortet haben, also wie das im Soundbereich so aussieht, weil ich habe schon ein Xtreme Music, aber bin im Soundbereich völlig unaufgeklärt, wollte nur wissen bis wohin das ganze Dimensionen hat und ob das dann überhaupt noch einen Unterschied macht

Ps: Ich entnehme aus euren Posts das die Auzentech für Gamer derzeit das beste ist was es gibt oder ist die bereits erwähnte M-Audio Audiophile 2496 besser?
(weil sehr hochwertig und volles X FI?)
Oder könnte man selbst Sutdiosoundkarten zum Gamen nutzen?

Mfg Dead
 
Zuletzt bearbeitet:
Infos zur M-Audio Audiophile habe ich grade keine.

Im Prinzip kannst du jede Soundkarte auch zum spielen nutzen, nur unterstützen einzig und allein die X-Fis EAX 5 was eben den Vorteil in spielen bringt. Mit der Audioqualität hat das ganze aber nix zu tun, eine 1000€ Studiokarte wäre für den Privatgebrauch ohnehin zu teuer, solche Karten sind für Bereiche wo der Ton absolut klar und unverfälscht sein muss.
 
Die erwähnte Audiophile 2496 ist ausschließlich für den Musikgenuss (oder als sehr billige Einstiegsvariante für die Produktion) gedacht und kann mit der Spieleperformance einer echten EAX-fähigen Soundkarte wie von Creative/Auzentech niemals mithalten.

Spielen kannst du damit wohl, aber was du erhältst ist purer unbearbeiteter Stereo-Sound.
 
Du musst entscheiden, was du damit machen möchtest. So kannst du z.B. NICHT sagen, dass eine GTX280 die beste Single-GPU und die HD4870 X2 die beste Multi-GPU ist. Das gilt z.B. nur für den Gaming-Bereich. Im Pro-Bereich geht's (u.a.) um Treiber- und Schnittstellensupport. So fallen alle ATI-Karten z.B. beim 3D-Rendering und Compositing raus, weil die kein OpenGL auf dem zweiten Monitor können - berichtigt mich, wenn das mittlerweile funktioniert! Oder sämtliche ATI- und Nvidia-Karten funktionieren nicht, wenn man auf mehr als zwei Monitore angewiesen ist. Dann greift man zu Matrox. Auch wenn die Bildqualität an oberster Stelle steht, geht nichts über Matrox mit 10 Bit Farbtiefe. Ist also nicht alles Schwarz und Weiß.

Und genauso ist es auch bei den Soundkarten. Im Bereich Gaming ist die Auzentech sicherlich top, wobei ich bezweifel, dass man als normal Sterblicher den Unterschied zur Creative hören wird. Im Bereich Audio-Produktion sind es wieder ganz andere Hersteller und Karten. Da geht es u.U. auch nach Ein- und Ausgängen, statt DSP. Teilweise werden ja gar keine Soundkarten benutzt. Der Computer steuert dann über MIDI nur die verschiedenen Sampler und Synthesizer an, die dann den Klang erzeugen. Aufnahme geht auch über externe Geräte.

Dazu muss man natürlich wissen, dass du mit deiner Definition von High-End-Features im Pro-Bereich nicht weit kommen wirst. Von sowas, wie Surroundsound kannst du dich ggf. z.B. verabschieden, wenn es um Musikproduktionen geht, die nicht auf 5.1 oder 7.1 abgemischt werden. Dafür hast du kristallklaren Stereosound. Aber auch da braucht man unbedingt die passende Ausgabe, Umgebung und natürlich das Gehör, um da einen Unterschied zu hören. Viele Amateure denke ja, je lauter der Bass und je schreiender die Höhen, desto besser. Wenn du mal eine sehr teure Hifi-Anlage hörst, wirst du überrascht sein, wie flau das ggf. klingt, weil man als Endkonsument nur Loudness und überkomprimierte (nicht MP3, sondern Pegel-Kompression) Musik aus den Charts kennt. Bei einer teuren Hifi-Anlage geht es vor allem darum, die Musik so neutral wie möglich abzubilden. So, wie der Musiker es auch komponiert hat.


Nicht, dass ich mich jetzt hier zum Pro machen will - im Gegenteil -, aber ich hab seit fast 15 Jahren einen alten, aber sehr guten Technics-Stereoverstärker. Vor gut 10 Jahren habe ich da die Nahfeld-Monitor Reveal von Tannoy angeschlossen. Ich habe damals noch selbst Musik gemacht und deshalb hab ich mir die geholt. Die sind spitze, aber auch nicht Highend. Kommen aber umgerechnet auch ihre 600 € pro Stück. Damals hatte ich ne teure Terratec-Karte im Rechner - damals, wo Terratec noch gute Einsteiger- und Amateur-Audiokarten gemacht hat. Heute ist es eine X-Fi, weil die auch gut klingt und beim Gamen und Filme gucken mehr bringt :)

Anyway, vor gut einem halben Jahr war ich auf der Suche nach einer neuen Film-Ausstattung für's Wohnzimmer (Receiver, HTPC, LCD, usw.). Meine alte Technik bleib am Arbeits-PC. Ich brauchte einen AV-Receiver (Audio/Video) mit HDMI-In und -Out, weil ich Filme und Audio digital aus meinem HTPC übertragen wollte. Ich wollte aber keine Surroundsound-Anlage haben, weil ich keine 8 Boxen im Zimmer verteile und über Kabel stolpere. Außerdem ist Surroundsound bei Musik doch eher die schlechte Wahl. Also Stereo-AV-Receiver mit HDMI 1.3 wird gesucht. Gibt's nicht! Nur Surround. Also hab ich sämtliche Alternativen durchprobiert: Von Stereo an Surroundsound über Bi-Amping an Surround bis Analog-Stereo für 1.500 €. Meinst du, eine der mit vorgeführten Anlagen-Kombinationen kam in etwa meiner alten Kombi nahe? Forget it! Mit Mühe und Not habe ich dann ein System zusammen gestellt, was wenigstens nicht übel klingt.

Was will ich damit sagen? Was man heutzutage an Hifi-Müll im Konsumer-Bereich für teures Geld angedreht bekommt, ist wirklich schlecht. Die teuersten Sachen, die man in normalen Geschäften (Saturn, Mediamarkt, etc.) kaufen kann, sind das Minimum, was man an Hifi stellen sollte. Das ist aber auch verständlich. Ganz dumm gesprochen: Während früher ein Stereo-Verstärker aus einer Endstufe und ein paar Kondensatoren bestand - ein bisschen laut und leise, vielleicht ein kleiner EQ ... That's it! -, sind heutzutage mehrere Endstufen drin, mehrere DSPs am Werkel ... Im Prinzip ein Computer. Und das ganze eigentlich genauso teuer, wie damals. Von teureren Rohstoffen mal ganz zu schweigen. Was passiert also? Die Hersteller sparen, wo sie nur können. Das ist im Prinzip OK. Nur gewöhnen wir uns daran. Musik muss laut und fett klingen, damit der Kunde, der durch's Regal streift aufmerksam wirkt, weil die Anlage anders klingt. Das Gleiche gilt z.B. auch bei LCD-TVs und PC-Monitore. Je satter die Farben, desto besser. Aber so sieht es in der Realität nicht aus! Auf der anderen Seite wird die Chartmusik qualitativ immer schlechter produziert. Und der Mensch gewöhnt sich daran. Wie auch beim Essen! Ohne Geschmacksverstärker und Zuckerzusatz schmeckt's fade. Wenn der Fachmann von Dynamik und kristallklaren Höhen spricht, denkt Otto-Normal-Verbraucher "Warum ist das so leise?", "Wo ist der Bass?".
 
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Schön gesagt, allerdings erzeugt doch erst der Verstärker den Sorroundsound aus dem Stereosignal (wo das Sorroundsignal "versteckt" Mitübertragen wird) oder nicht?

Im übrigen regelt man seine Änderungen selbst z.b. über einen Equalizer wenn man es für nötig hält bzw. über Software ist sowas auch drin ohne diese gezwungener Maßen von diversen Chips untergejubelt zu bekommen.
 
hä? ein verstärker tut nichts anderes als das, was sein name aussagt: er verstärkt. mehr nicht. das bedeutet, dass das signal schon vorher "zerlegt" wurde.

so long and greetz
 
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Also im Stereo-Signal ist kein Surroundsound versteckt. Weiß jetzt auch gar nicht, was du meinen könntest. Es gibt zwar die Möglichkeit, Surroundsound aus einem Stereosignal zu berechnen, aber das ist kein echtes Surroundsound. Dies wird oft bei der Musikwiedergabe auf Surroundsound-Anlagen eingesetzt. Sonst würden die hinteren Boxen aus bleiben. Aber im Normalfall geht ein vollwertiges Surroundsoundsignal über diverse Analog-Stecker, digital SPDIF oder digital HDMI rein.

Aber ein Verstärker verstärkt nicht nur. Das macht die Endstufe. Deshalb hast du in AV-Receivern auch mehrere Endstufen drin, für jedes Boxenpaar + Subwoofer eine. Der Rest kümmert sich um die Aufsplittung, Nachbearbeitung und Ausgabe. Deshalb sind da auch so viele DSPs drin. Zum Beispiel muss das digitale Eingangssignal erst einmal in ein analoges zur Ausgabe umgewandelt werden. Dann ist die Verarbeitung von DTS, AC3 usw. auch komplett unterschiedlich. Das Decoding übernimmt auch der AV-Receiver.
 
Tja, wie gesagt, muss man deutlich unterscheiden zwischen Consumer Karten und Profiequipment.
Für Zocker ist die Auzentech sicher eine sehr gute Wahl, bietet sie doch einen guten Kompromiss zwischen Spieler-Schnickschnack und Klangqualität.

Im Profibereich muss man gucken, oftmals wird - schon ganz richtig gesagt - gar keine Soundkarte eingesetzt. Da gibt es andere Lösungen wie beispielsweise ein RME Fireface 800 als externe "Soundkarte".

Die beste klassische Soundkarte wird wohl die Lynx Studio LynxTWO sein. Kostenpunkt, etwa 1.000€.

Aber eigendlich setzt man im Profibereich auf ADAT, AES/EBU oder MADI Lösungen für Mehrkanalrecording, und ich spreche jetzt nicht von 7.1 sondern von Studioaufnahmen bei denen eine Vielzahl von Instrumenten und Mikrofonen aufgenommen werden.
 
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