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NewsDie nächste Knappheit!?: Unimicrons Kunden für Substrate wollen 7-Jahre-LTAs
Substrate gehören in der Chipfertigung genau so dazu, wie Wafer und Dies. Und genau hier könnte die nächste Engstelle und Knappheit liegen. Unimicron als einer der größten im Geschäft sieht aktuell Verträge mit durchschnittlichen Laufzeiten von fünf Jahren, einige Kunden wollen gar sieben Jahre laufende LTAs.
hoffe die verträge beinhalten dann auch strafzahlungen wenn die da doch nix haben wollen...
für den hersteller ansich gut wenns da auch ne anzahlung und gewisse sicherheit gibt das auch die nächsten jahre die produktion läuft...
ich bin nur gespannt was wird wenn da halt irgendwer doch früher raus will oder dem vorher das geld ausgeht...7 jahre is in sonem schnellebigem markt doch ne eher sehr lange zeit...
Warum sind hier die langen Vertragslaufzeiten hier ein Anzeichen für bevorstehende Knappheit?
Nachdem was ich in den letzten News zu der Speicherknappheit gelesen habe, bedeuten kurze Vertragslaufzeiten meist hohe Volatilität und potentielle Knappheit.
Für mich ist daher die Forderung auf längere Vertragslaufzeiten ein Versuch, Stabilität zu erreichen.
Eine wirklich interessante feststelltung @Krik , ich dachte mir das selbe. Wie kommt diese Unterschiedliche Annahme als Indikator für eine verknappung?
@Volker , vielleicht kannst du dir darauf einen reim machen.
Die Spirale geht weiter, war bis vor 3 Jahren ja immer recht flott mit neuer Hardware. Aber so wie das aktuell läuft werd ich meine Hardware wohl doch ne ganze Ecke länger nutzen wenn Plattformkosten weiterhin nur eine Richtung kennen.
@Cabranium Den Weg den ich sehe wie man zu diesem Schluss kommen kann ist, dass die Käufer eine Knappheit befürchten und liefer Garantien und Sicherheit für länger als 5 Jahre haben wollen und daher solche Verträge fordern.
Aber warum sollte der Verkäufer 5 oder 7 Jahresverträge abschließen, wenn man bei einer knappheit die Preise hoch steuern kann. Kann man mit 7 Jahresverträgen nicht. Und gerade am Speicher sieht man wieviel Gewinn sich bei solch einer knappheit machen lässt. Die Substrathändler wären doch doof den grossen Tech Firmen diese Gewinnmargen zu schenken. Sogar Samsung intern wird das nicht gemacht.
Ich rate jetzt einfach mal.
Die haben selber eine Lagerhaltung an Rohstoffen / Produktionsmittel, bzw. entsprechende Verträge für bestimmte Liefermengen, die das bisher durchschnittliche / übliche Aufkommen an Bestellungen decken. Wobei diese Bestellungen auch immer wieder fluktuieren, sei es dass die nicht so lang laufenden Aufträge nicht direkt durch neue ersetzt wurden, es entsprechend Leerlauf gab in dem wieder die Lager aufgefüllt werden konnten, oder aber die generelle Nachfrage niedriger war.
Wenn jetzt aber alle 5 oder gar 7 Jahresverträge wollen und das dann auch noch für große Produktionsmengen, kann es eher passieren, dass die eingelagerten Rohstoffe / Produktionsmittel knapp werden, während die Nachlieferungen gar nicht den erforderlichen Bedarf stemmen können, während Unimicrons wie z.B. AMD und Intel aktuell durch die rasant wachsenden Nachfrage nach Prozessoren überrascht wurden.
Das ist Usus, aber die kann sich ein jeder Global Player locker aus der Portolasse leisten, als einer der größten Anbieter machen die gerade mal 4,1Mrd. USD Jahresumsatz, sind aber essentiell für die Fertigung.
Da investiert ein jeder Kunde gerne Mal bisschen Risikokapital so das der Bedarf ausreichend gedeckt ist
@Cabranium es steht ja auch drinne, dass die Kunden die wollen und dann auch gerne entsprechenf im Voraus bezahlen. Ob diese Verträge in großem Stil angenommen werden und zu welchem Preis ist ne ganz andere Frage. Man kann sich glaube ich aber dicher sein, dass etwaige Vorauszahlungen gerne für den Produktionsausbau genutzt werden.
Aber warum sollte der Verkäufer 5 oder 7 Jahresverträge abschließen, wenn man bei einer knappheit die Preise hoch steuern kann. Kann man mit 7 Jahresverträgen nicht.
In der News steht doch erstmal nur, dass die Kunden das fordern. Langzeitverträge haben aber auch für den Anbieter den Vorteil der Planungssicherheit. Wenn man z.B. eine ganze Fabrik bauen muss, dann ist es einem ggf. lieber, diese durch Langzeitverträge gesichert betreiben zu können, als vielleicht 700% mehr Marge machen zu können, aber genauso nach einem Jahr komplett ohne tragbares Geschäft die Fabrik wieder schließen zu müssen.
Wird Zeit, dass die Branche auf Glas-Substrate schwenkt
Eine wirklich interessante feststelltung @Krik , ich dachte mir das selbe. Wie kommt diese Unterschiedliche Annahme als Indikator für eine verknappung?
Die Kunden wollen sich Material sichern indem sie langfristige Verträge aushandeln. Die wollen nicht in einem Jahr neu verhandeln müssen, wenn der Markt leergefegt ist.
Wenn ausreichend vorhanden ist und keine Gefahr besteht ohne Material dazustehen, wird man kurze Verträge haben wollen.