Die Unterschicht in Deutschland

Zumindest darf kritisch nachgefragt werden, ob deren Arbeit stets auf „Hilfe zur Selbsthilfe“ ausgerichtet ist. Und zwar nicht in dem Sinne, dass sich das Wort „selbst“ auf den Sozialarbeiter bezieht. Denn der könnte (theoretisch) ein Interesse daran haben, die betreuten Familien nur so weit zu unterstützen, dass ihnen für den Moment geholfen ist, sie aber nicht in die Lage versetzt werden, in Zukunft ohne seine Hilfe auszukommen.


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Und noch eine Baustelle: "sexuelle Verwahrlosung"

http://www.morgenpost.de/berlin/article574598/Arche_Pfarrer_schockt_mit_sexuellen_Tragoedien.html
http://www.morgenpost.de/berlin/article877758/Wenn_Kinder_nicht_mehr_lernen_was_Liebe_ist.html
http://www.pro-medienmagazin.de/the...ruettelt-auf-deutschlands-sexuelle-tragoedie/
 
Zuletzt bearbeitet:
"Selbsthilfe" ist ein gutes Stichwort. Für mich sieht dabei der Idealfall ziemlich genau so aus. "Mutual Aid Societies". Meiner Meinung nach wäre allen sehr geholfen, wenn unser Staat für sowas entsprechende Anreize schaffen würde.
 
MunichRules schrieb:
Jetzt gerade in "Kontraste" wurde offen gelegt, dass die Bundesregierung wahrscheinlich 11 Mrd Euro mit Hilfe der IKB verzockt hat.
Aber wie geschrien wurde als die Rente um 0.5% zusätzlich erhöht wurde. Da war kein Geld da. Ist ja auch klar das landet bei den Banken.

MunichRules schrieb:
Noch ein Wort zum Thema Wiedekind:
Er kann sich die besten Steuerberater leisten die es für Geld gibt !
Dennoch ist das schwer verständliche Steuersystem daran schuld das dieser arme Mann sein Geld ins Ausland schafft.
 
Odium schrieb:
Vielleicht muss man einfach besser wirtschaften, Dod? Alkohol, Tabak, Süßigkeiten und der ganze andere Kram sind keine Grundnahrungsmittel. Jemand, der am untersten Ende der Einkommensskala ist, wird auch locker mit 4€ satt und bleibt gesund. Mir reichen maximal 60€ im Monat.

Deine Einstellung ist krank. Nur KRANK. Hast du Kinder? Weißt du, wie teuer es ist, ein Kind zu haben?

Alkohol und Tabak gibt es bei uns nicht. Süssigkeiten eher selten und dann meist selbstgemachtes aus preiswerten Zutaten. Mehr ist eben nicht drin. Aber : gesunde Lebensmittel, Gemüse, Obst und so weiter müssen einfach sein, eben auch wegen dem Kind. Fastfood geht gar nicht.

Mit 4 Euro satt UND dabei noch arbeiten? Körperlich schwere Arbeiten? Mit 4 Euro und dann auf dem Damm bleiben um den Job nicht wegen Mangelerscheinungen zu verlieren? In welcher Welt lebst du bitte? Hast du dich in der Realität (also dem Leben mit wenig Geld) mal umgesehen? Von 60 Euro im Monat konnte ich gut leben als Zivi oder in der Schule. Studenten schaffen das dank vieler Vergünstigungen wohl auch noch gerade so.
 
Heute bin ich wieder auf meinem Weg an einer Kirche vorbei und davor standen etwa 100 Leute. Jeder von denen hatte ungefähr 4 Plastiktüten mit Lebensmittel voll. Zu sehen waren vor allem alte Leute und viele Ausländer.
Kurz zuvor sah ich wieder einen dieser" Pfandflaschen im Müll suchen" Typen. Vor allem in den U-Bahn Höfe seht man die vermehrt. Vor zehn Jahren habe ich keinen einzigen Menschen gesehen der nach Pfandflaschen im Müll gesucht hat.

4 Euro am Tag reichen nie und nimmer. Was ist den mit Kleidung, Körperhygiene und und und.

Ein Problem der UNterschicht ist auch, dass die einfachen Jobs eigentlich immer an die falschen gegeben werden. Z.B Zeitungen austragen:
Wer macht das ? Früher Schüler und Studenten die sich was dazuverdienen wollten. Heute die zwei und dreifach Jobber. Man könnte auch einen Harz4 nehmen, der keine Ausbildung oder Schulabschluss hat.
Ein Schüler sollte ein schlechtes Gewissen haben, wenn er Zeitungen austrägt, denn wahrsscheinlich gibt Hunderte die diesen Job brauchen um sich und ihre Familien über Wasser zu halten.

Auf der anderen Seite gibt es dann auch wieder den Missbrauch von StudentenJobs. Tausende von ausländischen Studenten studieren gerade in Deutschland, weil hier im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wie Spanien, Italien, frankreich usw. die Chancen neben dem Studium geld zu verdienen einfach enorm sind. Vor allen die Studenten aus den ehemaligen OST-Blockländern profitieren davon. Es reicht um hier gut oder besser als daheim zu leben und vielleicht sogar was an die Familie abzuzweigen.

Nachtrag:
Was ist Lebensqualität ?
Dürfen arme keinen Urlaub machen ? Oder arme Kinder keine Schokoriegel essen ?
Wie soll ein Kind aus der UNterschicht jemals den Aufstieg schaffen, wenn ihm alles verwehr wird, wovon die die Mittlestandskinder profitieren.

Was man den Amerikanern wirklich zu Gute halten kann, ist der Zusammenhalt in der Bevölkerung und die positive Lebenseinstellung. Auf uns wirkt das naiv und "wichtigtuerisch". Dieses "we can do it" hat so große Wirkung, dass der größte NIchtsnutz glaubt er können etwas bewirken. Vielleicht sollte man das nächste mal wenn man einem Bettler ein paar Euro schenkt auch mal sagen:
Hier für dich ! Komm rappel dich wieder auf auch du kannst nützlich für unsere Gesellschaft sein !

Negativ Beispiel gibt es ja genug:
Erst neulich in der Fussgängerzone hat ein "rüstiger" Rentner im Vorbeigehen an einer "Biss-Verkäuferin" auszusetzen gehabt, sie halte die Zeitung nicht hoch genug und sie müsse laut auf sich aufmerksam machen. (O-Ton: So verkauft man doch keine Zeitung!) Aber dass er ihr 1 Euro für die Zeitung gibt und etwas gutes tun kann, dass hat er nicht gemerkt !
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt kommt mal langsam wieder runter von euren 4 Euro pro Tag. Der Regelsatz beträgt 351 Euro. Das sind 11,70 Euro pro Tag für den Lebensunterhalt. Die Miete läuft separat.
 
Mit diesen 4€ sind ja nur Lebensmittel gemeint. Und bei einem Brotpreis von 1€ pro kg und 3,5€ pro kg/Fleisch sollte man das kein Ding der Unmöglichkeit werden, oder? Natürlich bietet so ein Supermarkt noch einen Haufen Dinge, die noch toller sind, aber da ist - wie ich schon sagte - Disziplin gefragt.
Was soll da bei Kindern anders sein? Müssen die unbedingt Markenware zu essen bekommen oder was meinst du?
 
Müssen die unbedingt Markenware zu essen bekommen oder was meinst du

Es kommt darauf was man gewohnt ist ! Die haben vor ein paar Tagen Im Fernsehen bei einer Familie, die beim Essen nur das billigste kaufen, einen Test durchgeführt. Dabei ging es um Fischstäbchen und zwar Markenprodukt, Bioprodukt und Billigware. Vom "Nährwert" haben eindeutig Bio- und Markenprodukt gewonnen. Geschmack ist wie gesagt Geschmackssache ;)
Der Sohn der Familie betonte, er habe den größten "Wiedererkennungsgeschmack" beim Billigprodukt. Das spricht Bände ! :D Vor allem das BioProdukt schmeckt ihm überhaupt nicht.

Wie man sieht: Wer von klein auf billig mit viel Geschmacksverstärker und anderer Zutaten gewohnt ist, wird an hochwertigen Essen keinen Gefallen finden, wenn er HUnger hat!

Jetzt ist die Frage: Haben diese Kinder nicht die Chance verdient, mit richtigen Essen aufzuwachsen ? Oder wird das in Zukunft ein Privilig der Besserverdiener bleiben ?
Was machen wir mit denjenigen, die durch probieren richtiger Nahrung auf den Geschmack kommen ? Müssen wir die systematisch daran hindern, weil sie arm sind ?

Aktuelle Zahlen zur Teuerungsrate von Lebensmittel:

Stark gestiegen ist im Vergleich zum Vorjahr vor allem der Preis für Öle und Fette: plus 16 %. Auch Käse kostet deutlich mehr: plus 15,5 %. Teurer als vor einem Jahr sind auch Obst und Gemüse: plus 13,4 %. Für Babynahrung müssen die Verbraucher ebenfalls mehr ausgeben: plus 11,1 %. Und auch Milchprodukte haben kräftig im Preis angezogen: plus 9,8 %.

Nur wenige Produkte sind billiger geworden.
Bei alkoholhaltigen Getränken zum Beispiel ist der Preis um 5,4 % gefallen. Günstiger als im Vorjahr sind derzeit auch Wasch- und Putzmittel: minus 2,7 %.

Insgesamt sind die Preise für Lebensmittel und andere Küchenprodukte im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Verpackte Waren sind um 7,1 % gestiegen und frische Produkte um 5,6 %.

Entsprechend zeigt unser ARD Ratgeber Geld Küchenindex, den wir in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung GfK in Nürnberg erstellt haben, deutlich nach oben. Die Teuerung liegt bei 6,6 %.

(Quelle: http://www.daserste.de/ratgeber/geld_beitrag_dyn~uid,u60d8q88eihzu5v3~cm.asp)
 
Zuletzt bearbeitet:
@keshkau

Der Artikel ist von 2005 und die Daten von 2003 :rolleyes:

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verwendeten die privaten Haushalte in Deutschland nach den jetzt insgesamt vorliegenden Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) im Jahr 2003 durchschnittlich gut die Hälfte (51%) ihrer monatlichen Konsumausgaben in Höhe von 2 177 Euro für Grundbedürfnisse. Zu diesen zählen die Ausgaben für Nahrungsmittel (303 Euro), Wohnen (697 Euro) und Bekleidung (112 Euro).

Du bist ja Top Aktuell. :freak:



gut die Hälfte (51%)

51% ist sogar mehr als die Hälfte :rolleyes: Da hat der Autor wohl einen speziellen Blickwinkel :freak:

Nahrungsmittel (303 Euro)

Das sind 13,9 %. An was einen nicht umbring macht einen hart :rolleyes: Oder manchmal auch verdammt wütend :mad:.
Im Vergleich zu anderen eruopäischen MIttelmeerländern erschreckend wenig. Dafür haben diese auch die höhere Lebenserwartung ;)


Ausserdem ist die Inflationssrate im Vergleich zum Vorjahr erheblich gestiegen . Im September 2007 lag diese bei 2,4 % ! Wir sind jetzt bei über 3 %, Tendenz steigend :mad:

Also dann mal los Hartz Römisch 4 = IV :D
351 Euro
13,9 Prozent fürs Essen (unwürdiges wie gesagt !)
=48,79 Euro fürs Essen.
Das sind etwa 1,62 Euro pro Tag ( Divisor = 30)

Mein lieber Gott, das reicht gerade für einen Chickenburger und einen mitleidigen Blick bei MAcDoof, weil die würzige Soße doch so durstig macht! :mad:

Und was sagt da unser Student mit seinen 60 Euro Büdget ;) ?
 
Der erste Link basiert auf Erhebungen aus dem Sommer 2006. Ich glaube nicht, dass sich seither etwas Fundamentales geändert hat. Ich weiß auch nicht, was es an der Formulierung "gut die Hälfte (51 %)" auszusetzen gibt. Der genaue Prozentwert wurde angegeben und es ist nun einmal etwas mehr als die Hälfte. Man kann auch sagen: gut die Hälfte.

Mir ist klar, dass auch Zahlen aus dem zweiten LInk nicht ganz aktuell sind. Aber haben sich z. B. die Mieten seit 2003 oder seit 2005 wesentlich verändert? Es geht doch darum, wie viel man insgesamt zur Verfügung hat und wie viel davon in den Küchenindex fließt. Wie man dem ersten Link entnehmen kann, hängt dies ganz erheblich von der Höhe des gesamten Nettoeinkommens ab.

So mag es also sein, dass der ARD-Küchenindex (über den ich keinerlei Informationen habe), um 6,6 Prozentpunkte gestiegen ist. Der Index für die Verbraucherpreise liegt trotzdem noch deutlich darunter, auch wenn wir von einer Inflationsrate von 3 oder 4 Prozent sprechen.

Es ging mir im Grunde nur darum, dass der Küchenindex für sich allein genommen wenig aussagt, wenn man nicht auch andere Produktgruppen berücksichtigt.
 
Ich lese hier schon länger mit, habe aber keine Lust groß zu diskutieren, jedenfalls hier. Wenn man was ändern will, dann reicht es nicht hier bei ForumBase zu debatieren und dann mit einem besseren Gewissen einzuschlafen. Geht raus, geht in die Politik.

@MunichRules

Deine Einstellung ist super. Find ich gut, dass du dir den Link von Keschkau durchgelesen hat, was er wohl nichtmal selbst geschaft hat. Und Keschkau. Das dir das Leben der Unterschicht wenig Wert ist, sieht man an deiner Aussage "ich denke die Statistik ist schon aktuell"

Da du offensichtlich mehr von Hardware als Politik und Leben verstehst: Ist eine Grafikkarte von vor 2 Jahren aktuell? Und eine CPU? Kostet die gleich viel oder hat diese über 50% Wertverlust?

Nur ein Denkanstoß..
 
Dann ziehe ich es noch einmal anders auf, über die Entwicklung der Lebensmittelpreise in den letzten 24 Monaten.

http://www.destatis.de/jetspeed/por...raucherpreisindex,templateId=renderPrint.psml

Wenn jemand also 30 Prozent seines Einkommens für Lebensmittel ausgibt und diese Preise um 10 Prozent gestiegen sind, dann schlagen sie nicht in dieser Höhe durch. Außerdem müsste noch überlegt werden, welche Lebensmittel dort berücksichtigt werden - das werden die des Warenkorbs sein - und ob all diese Lebensmittel für Geringverdiener relevant sind.

Dein Vergleich von Technikartikeln mit Lebensmittelpreisen ist natürlich Nonsens.
 
Nur weil du den Kern des Vergleiches nicht verstanden hast, ist es kein Nonsens. Nonsens, Naiv und absolut Inkompetent ist die Aussage "24 Monate before seien aktuell". Das disqualifiziert dich als Gesprächspartner.
 
Odium du scheins an Realitätsverlusst zu leiden, wo bekommt mann den bitte 1Kg Brot(richtiges) für 1€ kannst froh sein wenn du 1Pfund dafür bekommst, was aber auch meistens 1,29€ Kostet und das ist noch günstigst.

Willst du jeden tag Fleisch essen, roh und ungewürzt ? 100Gramm Salami giebts für 1€ Aufwärts bie günstige eingepackte 200Gramm 1€ (wers mag ich ned)

Trinken sollte mann auch noch was das Kostet zusätzlich, ja auch Wasser was mann auch nicht immer trinken will, mann mmöchte ja schließlich nicht leben wie ein Gefangener.

Und jeden Tag das selbe essen ne das ist nichts würde ich auch keinem zumuten wollen, 4€ klar könnte mann davon exestieren aber Leben ist das keins, mit einer Familie nicht zu schaffen.

Harz4 oder ALG2 wies jetzt so schön heisst ist eine frechheit, aber manchen würde ich nichtmal das gewähren.
 
Zuletzt bearbeitet:
@N-rG
Ich weiß langsam nicht mehr, was das soll. Dieser ganz Zirkus könnte vermieden werden, wenn alle auf die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zurückgreifen würden. Dann müsste nicht jeder seinen eigenen Index bemühen.

Der Verbraucherpreisindex für Deutschland ist im August 2008 gegenüber August 2007 um 3,1% gestiegen. (…)Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich im Schnitt um 6,9% gegenüber dem Vorjahr. Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im August 2008 um 3,3% höher als im August 2007.

In dem Link kannst Du auch zahlreiche Einzelposten nachlesen.

http://www.destatis.de/jetspeed/por...herpreise/Aktuell,templateId=renderPrint.psml
 
MunichRules schrieb:
@keshkau

Der Artikel ist von 2005 und die Daten von 2003 :rolleyes:

Du bist ja Top Aktuell. :freak:

das sind gerade mal 5 jahre.
so schnell Dreht sich die Welt nun auch wieder nicht.
zumal Keshau nur eine Tendenz zeigen wollte.


Also dann mal los Hartz Römisch 4 = IV :D
351 Euro
13,9 Prozent fürs Essen (unwürdiges wie gesagt !)
=48,79 Euro fürs Essen.
Das sind etwa 1,62 Euro pro Tag ( Divisor = 30)

ich wusste gar nicht das Hartz 4 Empfänger selber Miete zahlen müssen.
und da gibt es noch so ein paar mehr ausgaben die sie nicht haben.

Meine Essenskosten:
Morgens Müßli 0,5-1€
mittags Tiefkühlkost 2€
abends Wurstbrot 1€
zum Trinken gibt es Apfelschorle 1€
d.h. 5€ am Tag (großzügig geschätzt)
und das obwohl ich kein Geldproblem hab.
 
keshkau schrieb:
Das kann so sein und ist auch sinnvoll, etwa aufgrund der Tatsache, dass man die Arbeitsfähigkeit der Menschen erhalten will (morgens aufstehen, pünktlich am Arbeitsplatz erscheinen, einen Arbeitstag durchhalten usw.). Es gibt schließlich auch Leute, die aufgrund langjähriger Arbeitslosigkeit völlig von Arbeit entwöhnt sind.

Es ist aber längst nicht so, dass jeder arbeitsfähige Hartz-IV-Empfänger 200 Tage im Jahr für Arbeiten herangezogen wird. Bei jüngeren Leuten wird man sicherlich häufiger auf eine Beschäftigung drängen. Aber man sieht auch Männer, die von morgens bis abends mit einem Bier in der Hand vor der Trinkhalle hocken. Die scheinen ganz offensichtlich nicht zu arbeiten.

Das ist auch nicht das Thema dieses Threads. Es geht nicht um Hartz IV oder die Frage, ob man davon gut oder schlecht leben kann. Die Stoßrichtung für diesen Thread steht im Eingangsbeitrag. Alles andere ist ohnehin schon an anderer Stelle hier im Forum durchgekaut worden.

Diese fragen habe ich schon längst beantwortet, deshalb vertehe ich ned weshalb über irgndwelche säufer das bedürfniss verspürst zu berichten :freak:
 
@ florian ist du das jeden Tag? Müsli legt keine grundlage für einen ALG2 empfänger würde es warscheinlich reichen ich könnte damit nicht leben, mann kann überall sparen aber beim Essen das ist der falsche weg mann möchte ja ein wenig Qualität im Leben haben. Was aber das schlimmste ist ist bei Familien wenn die selbige Leistung bekommen Kinder sollte mann schon gut ernähren können und nicht nur auf Sparrflamme.

Ich muss auch sagen ich bewundere Leute die im Monat mit 1000€ (für einen Haushalt)oder weniger auskommen können ich würde ausrasten, gut das ich das Problem nicht habe.
 
Die von euch diskutierten Punkte sind wirklich langweilig bzw. Haarspalterei. Es geht doch um etwas ganz anderes, was ich auch im Eingangsbeitrag geschrieben habe:

- Können wir uns eine Sockelarmut auf Dauer leisten, z. B. auch in demografischer Hinsicht?
- Wie macht man die Menschen fit für den (ersten) Arbeitsmarkt, wenn sie lange nicht gearbeitet haben?
- Wie (re-)integrieren wir Problemfälle dauerhaft in die Arbeitswelt und in die Gesellschaft?

Angesichts dieser grundlegenden Fragen ist es völlig irrelevant, ob ein Frühstück ein oder zwei Euro kostet und ob der Regelsatz bei 351 Euro oder bei 400 Euro liegt.
 
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