Differenz zwischen belegtem Speicherplatz und sichtbaren Dateien

Kinkerlitzchen*

Lt. Junior Grade
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Dez. 2014
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Wofür wird sie verwendet?

Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umschaue, so stelle ich um die 20 bis 100 Gigabyte Unterschied fest, wenn ich zunächst auf die Eigenschaften eines Laufwerks oder Partition klicke und anschließend mit STRG+A alle Dateien und Ordner darin markiere und mit ihre Größe anzeigen lasse.
 
gibt es probleme?
oder einfach nur ne frage zwecks verständnis?

- links treesize als admin. versteckte dateien werden miteinbezogen
- rechts treesize normal. versteckte dateien werden nicht miteinbezogen
Unbenannt.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Versteckte Dateien.
Gibt dutzende Threads dazu.
 
Auf diverse Ordner hast du erst mal keine Berechtigung, die fallen raus. Du musst ein Tool mit Adminrechten starten und damit den belegten Speicher messen.
 
Keine Probleme, reines Interesse.
Sind denn 100 Gigabyte versteckter Dateien auf einer reinen Systemplatte normal? Welche Programme, Dienste können so viel brauchen?
 
Nicht unbedingt versteckte, aber da wo du keine Rechte hast. Verschiedene Windows-Profile, diverse Windows-Systemordner, etc.
 
100 Gigabyte ist schon eine Menge....oder auch nicht.
Es gibt/gab z.B. Spiele, die ihren Spielstand in %AppData% gesichert haben. Der absolute Pfad ist C:\Benutzer\MeinBenutzer\AppData\Roaming. Die fehlende Info nun: jeder Spielstand hatte einen Screenshot als Bitmap integriert. Bei 100 Spielständen kamen da schon paar GB zusammen.
Aber auch andere Programme speichern auch temporär in diesen Ordnerstrukturen ihre Updates, die beim nächsten mal installiert werden.

Doch es gibt Ordner, die ein normaler entweder nicht betreten kann oder nur lesend, worin Windows-Updates o.ä. liegen können.
Um diese aufzuräumen, verwendet man die Windows-Datenträgerbereinigung.

Zu diesen Daten kommen noch Wiederherstellungspunkte, die ggf. viel Platz wegnehmen, wenn man sie 5 Jahre lang nicht entfernt hat.
Alleine durch die Wiederherstellungspunkte habe ich mal nach 3-4 Jahren 40GB auf der Windowspartition zurückgewonnen.
 
Zumindest 90 der 100 Gb können nun mit System Volume Information erklärt werden. Heftig! Aber man kann ja nicht zu viele Systemwiederherstellungspunkte haben...
 
Der Unterschied zwischen der Größe und der Größe auf dem Datenträger kommt zustande, da jede Datei immer ganze Cluster belegt. Daher wird statistisch pro Datei ein halber Cluster mehr genutzt als ihre Größe eigentlich erfordert. Bei den üblichen 4k pro Cluster ist dies nicht so viel, aber manche wählen die Cluster auch größer, was ja bei FAT32 bei größeren Volumen gar nicht zu vermeiden ist. Bei vielen kleinen Dateien ist der Unterschied größer als bei wenigen großen Dateien.
 
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