Diverse Distributionen frieren mit Ryzen 2600 ein

Discovery_1

Rear Admiral
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Moin! :D
Ich habe die letzten Wochen diverse Linux-Distros mit unterschiedlichen Desktop-Umgebungen auf meinen beiden PCs ausprobiert. Dazu kann ich jetzt ein Fazit abgeben. Mit meinem Ryzen 2600 bekomme ich keine Linux-Distro (egal mit welcher Desktopumgebung) stabil zum Laufen. Das, obwohl ich ja zwischendurch den RAM getauscht hatte. Irgendwann friert das System immer noch ein oder ich bekomme einen schwarzen Bildschirm, das passiert besonders häufig beim KDE Desktop.
Mit meinem Ryzen 1200 im Zweit-PC hingegen laufen alle Linux-Distros mit jedem Desktop und mit meinem alten Corsair RAM super stabil. Ich gehe jetzt davon aus, das entweder a) der Ryzen 2600 kein Linux mag oder b) das mein Asrock Mainboard irgendwie eine Macke hat. Evtl. werde ich aber den Ryzen 2600 demnächst noch gegen den 2700 oder den 3700X austauschen. Mal sehen. Eigentlich wollte ich ja kein Geld mehr in den AM4 Sockel stecken.
 
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Es könnte durchaus sein, das unter linux eben ein besonders niedriger idle zustand getriggert wird im gegesatz zu Windows. Es ist einfach andere Software. Nun könnte durchaus schon einfach ein Bios Update helfen gegen das Problem, das bei Windows einfach nicht getriggert wurde, weil es die CPU nie in so einen geringen idle/stromsparstatus gelassen hat.

Oder auch, wenn du im Bios den idle modus von low current bzw auto stattdessen auf typical current idle umstelst. Das kann auch vorbeugen, das bei nicht vollständig dem aktuellen standard entsprechende Netzteile einfach abschalten, weil sie auf grund des so geringen stromverbrauchs der Cpu annehmen der Rechner wäre heruntergefahren.

Jedenfalls wären das die 2 ersten sachen die ich checken würde abgesehen von den Log ob da was eindeutiges steht :)

meinen 2700x hab ich damals auf typical current idle eingestellt.
 
Discovery_1 schrieb:
Mit meinem Ryzen 2600 bekomme ich keine Linux-Distro (egal mit welcher Desktopumgebung) stabil zum Laufen. Das, obwohl ich ja zwischendurch den RAM getauscht hatte. Irgendwann friert das System immer noch ein oder ich bekomme einen schwarzen Bildschirm, das passiert besonders häufig beim KDE Desktop.
Hallo!
wenn du eh einen zweiten Rechner hast, würde ich da mal folgendes Empfehlen: Wenn der Ryzen 2600 abschmiert, schau vom anderen Rechner aus mal ob der noch "pingbar" ist. Wenn ja, ist nämlich eventuell "nur" die Grafikkarte am hängen.

Gerade in der Anfangszeit meiner Vega56 waren noch ein paar Bugs im Kernel-Treiber, oder halt auch mal im Userland (Mesa & Co). In den seltensten Fällen war so ein einfrieren aber wirklich ein Todesurteil - meist konnte ich den Rechner sauber vom Smartphone oder Laptop aus per SSH herunterfahren. Man kann dann auch Live schauen was los ist, ein erster Indiz ist hier immer "dmesg".

Wenn der Rechner sonst stabil ist, und nicht Hardware verbaut ist die bekannt dafür ist miese Treiber zu haben, sollte Linux eigentlich sauber laufen ;)
 
Die Bedingungen bei den PCs sind ziemlich gleich, inkl. jeweils einer GTX 1060. Sogar der Ryzen 1200 im Zweit PC ist eine Zen+ CPU (Zeigt mir jedenfalls CPU-Z an, Pinnacle Ridge 12nm), wie auch der Ryzen 2600. Ich hatte die Grafikkarten sogar schon mal untereinander getauscht gehabt, was jedoch keine Besserung beim Ryzen 2600 System brachte. Ein Bios-Update kommt für mich auch nicht in Frage, da mein Ryzen 2600 mit der jetzigen Bios-Version unter Windows 10 am besten performt. Ich werde es jetzt so lassen. Ich kann Debian ja beim Zweit PC sehr gut nutzen. Nutze ich zurzeit eh nur fürs Online-Banking und meine Einkäufe. Leider funktioniert Streaming (Netflix, Prime Video etc.) ja unter Linux auch nicht in FHD. ;)
 
Discovery_1 schrieb:
Die Bedingungen bei den PCs sind ziemlich gleich, inkl. jeweils einer GTX 1060. Sogar der Ryzen 1200 im Zweit PC ist eine Zen+ CPU (Zeigt mir jedenfalls CPU-Z an, Pinnacle Ridge 12nm), wie auch der Ryzen 2600. Ich hatte die Grafikkarten sogar schon mal untereinander getauscht gehabt, was jedoch keine Besserung beim Ryzen 2600 System brachte. Ein Bios-Update kommt für mich auch nicht in Frage, da mein Ryzen 2600 mit der jetzigen Bios-Version unter Windows 10 am besten performt. Ich werde es jetzt so lassen
Ach, wenn das nicht dringend ist dann kannst es ja ruhig angehen lassen. Falls es nochmal vorkommt: Der Test ob SSH oder zumindest Ping geht würde mich interessieren ;)
Discovery_1 schrieb:
Leider funktioniert Streaming (Netflix, Prime Video etc.) ja unter Linux auch nicht in FHD. ;)
Es gibt wohl ein Plugin, dass zumindest FHD funktioniert. Immerhin ist das ganze in Arbeit - Intel und AMD sind dabei in ihren Treibern im Kernel DRM zu aktivieren. Wenn dann dass Widevine-Modul im Browser meint dass es eine "geschützte" Grafikausgabe hat, sollte auch 4K erlaubt sein. Ich glaub sogar dass da Google mit im Boot sitzt, die wollen künftig Chromebooks mit AMD-APU und eben "validem" DRM für Netflix&Co.
 
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