Diverse VPNs können keine zuverlässige Verbindung herstellen

Ambisonte Nibor

Lt. Junior Grade
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Dez. 2016
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274
Hallo habe ein Problem,
Ich habe mittlerweile den 4 VPN Anbieter ausprobiert und jeder hat Verbindungsprobleme.
Sei es UDP, TCP oder ein anderes Protokoll.
System wurde mehrmals sauber neuaufgesetzt.
Folgende VPNS wurden ausprobiert:

Cyber Ghost
Express VPN
PureVPN
TunnelBear

Habe einen Magenta M VDSL Anschluss Annex B 50mbit down/ 10mbit up
(div. Speedtest zeigen genügend Bandbreite 43mbit zu 7mbit an).
Des Weiteren habe ich eine Fritzbox 7590, sowie Win 10 Pro mit der Hardware siehe Signatur.
Die VPNs wurden mit 2 Fritzboxen 7590 ausprobiert, einmal mit der 7590 vom ISP (Telekom) und einmal die selbst gekaufte.
Einmal mit OS 07.01 und einmal mit aktuellem OS 07.12.

Ich habe mir das Routing bzw. die Verbindung mit Pingplotter darstellen lassen, leider habe ich vergessen Screenshots zu machen und diese zu dokumentieren, aber schon beim 2 oder 3. Hop gab es Paketloss bis zu 75% und einen hohen Ping.
Da ich nach schlechter Verbindung sofort von der "30Days Moneyback guarantee" gebrauch gemacht habe, also den Refund beauftragt habe, konnte ich die SItuation nicht mehr nachstellen.

Jetzt meine Frage woran kann es liegen, dass ich mit jedem der o.g. VPN Anbieter Probleme habe?
 
Also die Streams laufen alle nicht flüssig, sind diese dann auch nicht so priorisiert ?
Ich dachte es gilt Netzgleichheit?
 
Vielleicht guckt hier noch ein Experte rein. Aber Pingplotter arbeitet ja mit einem "Ping-Paket" und die werden evtl. weniger wichtig gehandelt. Manche ignorieren die komplett.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ping_(Datenübertragung)
Du kannst Windows auch so einstellen, dass es darauf nicht antwortet. Paketverlust zum angepingten Windows-PC wäre dann 100%.

Bei "normalen" Sachen, Streams, sollte das nicht passieren. Wie schnell waren die VPNs denn? Wenn's ruckelt, ist's natürlich doof.

PS: Was ich sagen will, es kann sein, dass Pingplotter einen Paketverlust "misst", der bei normalen Verbindungen aber gar nicht da ist.
 
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Ambisonte Nibor schrieb:
Habe einen Magenta M VDSL Anschluss
Ambisonte Nibor schrieb:
Ich dachte es gilt Netzgleichheit?
Da klingelt doch was bei mir:
 
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@Wilhelm14 ah ok verstehe =),
Bei einem Kumpel 2 Km weiter war PureVPN& ExpressVPN schon sehr schnell ca. +30 Mbit und nen Ping zu twitch.tv oder Amazon von ca. 35 ms
Ergänzung ()

@habichtfreak danke xD ich hab aber Magenta TV auch noch, hab ich vergessen zu sagen ich dachte ich wär davon befreit...
Deswegen hinkt Deutschland einigen Ländern hinterher -.-

und was mach ich jetzt wenn jeder VPN dem Anschein nach vom ISP geblockt wird?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich benutze gelegentlich ProtonVPN als FreeUser.

Ohne VPN
1576147070632.png


Mit VPN (NL):
1576147180931.png


Mit VPN (US und A):
1576147543607.png


Ich streame oder spiele aber nicht, daher reichen mir die Werte aus
 
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Ping ist bzw. kann völlig unerheblich sein. Ich kann beispielsweise wunderbar einen Webserver betreiben und gleichzeitig z.B. 50% der ping Anfragen verwerfen lassen per Hostfirewall.

Ebenso bieten die meisten VPN-Anbieter mehr als einen Server an zu dem man sich verbinden kann. Bitte teste folgendes:
Ohne VPN am PC eine CMD öffnen und netstat -s -p tcp udp ip tcpv6 udpv6 ipv6 und dann surfst du ein paar Seiten an wie z.B. die Webseite deines Routers, dann Google, computerbase, heise, etc.
Zeigt dir netstat bereits Fehler und Paketverluste an? Falls schon am Anfang zum Router > Problem in deinem Netzwerk. Falls erst Probleme bei diversen Webseiten auftreten > Störung bei deinem ISP eröffnen.

Jetzt schließst/beendest die CMD oder machst eine neue auf, schließt den Browser und dann baust du eine VPN-Verbindung auf. Jetzt wieder in die CMD gucken, o.g. Befehl starten und erneut die "Tests" durchführen. Tritt der Fehler erst jetzt auf, teste einen anderen VPN-Server des Anbieters, im besten Fall gleich ein anderer Kontinent oder Land damit der VPN-Tunnel einen möglichst anderen Weg nimmt. Wie sehen dann die Ergebnisse aus?
 
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Da ist ja der erwartete Experte!
Ambisonte Nibor schrieb:
und was mach ich jetzt wenn jeder VPN dem Anschein nach vom ISP geblockt wird?
Glaube ich nicht dran, der Fehler wird woanders liegen.
habichtfreak schrieb:
Ich benutze gelegentlich ProtonVPN als FreeUser.
Auch Telekom oder welcher Anbieter als ISP?
 
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Danke @snaxilian werd ich testen!
Ergänzung ()

Ich muss sagen gestern mit dem "gelben VPN" ging dermaßen gut rein, endlich brauch ich kein halbes Magazin sondern nur ein Drittel bzw ein Sechstel
 
snaxilian schrieb:
Ping ist bzw. kann völlig unerheblich sein. Ich kann beispielsweise wunderbar einen Webserver betreiben und gleichzeitig z.B. 50% der ping Anfragen verwerfen lassen per Hostfirewall.

Ebenso bieten die meisten VPN-Anbieter mehr als einen Server an zu dem man sich verbinden kann. Bitte teste folgendes:
Ohne VPN am PC eine CMD öffnen und netstat -s -p tcp udp ip tcpv6 udpv6 ipv6 und dann surfst du ein paar Seiten an wie z.B. die Webseite deines Routers, dann Google, computerbase, heise, etc.
Zeigt dir netstat bereits Fehler und Paketverluste an? Falls schon am Anfang zum Router > Problem in deinem Netzwerk. Falls erst Probleme bei diversen Webseiten auftreten > Störung bei deinem ISP eröffnen.

Jetzt schließst/beendest die CMD oder machst eine neue auf, schließt den Browser und dann baust du eine VPN-Verbindung auf. Jetzt wieder in die CMD gucken, o.g. Befehl starten und erneut die "Tests" durchführen. Tritt der Fehler erst jetzt auf, teste einen anderen VPN-Server des Anbieters, im besten Fall gleich ein anderer Kontinent oder Land damit der VPN-Tunnel einen möglichst anderen Weg nimmt. Wie sehen dann die Ergebnisse aus?

Ich gehe davon aus, dass der Befehl wie folgtlautet: "netstat -s -p tcp www.google.de" oder ?
Da der komplette Befehel "netstat -s -p tcp udp ip tcpv6 udpv6 ipv6+ Website" bei mir funktioniert.
Sorry ich bin in dem Thema nicht bewandert!
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu netstat kann ich leider keine verlässlichen Tipps geben. Ich würde da nur blind herum fummeln.
Wer ist der "gelbe" VPN? Meinst du als doch, dass es evtl. an den VPNs liegen könnte?
Du spielst via VPN? Darf ich fragen was das ist, was nicht auch ohne geht? (Neugier meinerseits. Zum Spielen brauchte ich noch kein VPN.)
 
@Wilhelm14 In CSGO wurde früher immer zu einem VPN geraten da man sich so vor DDOS kiddies schützen musste, nach ner Zeit machte Valve was dagegen das auch kurz gewirkt hatte.
Daher um sich in Spielen wie CSGO zu schützen macht es sehr viel Sinn.
Auch die oben genannte Problematik mit der Paketdrosselung zu Spitzenzeiten macht ein VPN Sinn, da die Pakete verschlüsselt sind und der Provider/ISP nicht mehr die Pakete rausfiltern kann, die er dann zu Spitzenzeiten nach nem gewissen Verbrauch des Kunden drosselt.
Laut dem oben geposteten Video ist die Drosselung Provider bzw. Konditionsabhängig, gerade im Bezug auf Magenta M leiden hier viele Kunden unter Vectoring das Maximal 50 Mbit schafft und sich die Telekom Geld spart bzw. mehr einnehmen kann.

Stellt sich nur die Frage warum kann die Telekom mehr Geld einnehmen?

Vermutung:
Weil die meisten Nutzer nicht mehr brauchen als einen 50Mbit Anschluss, daher mehr Nachfrage für einen 50 Mbit Anschluss gegeben ist und man somit den 50 Mbit Anschluss auch teuer halten kann(Angebot/Nachfrage).

Wären mehr z.B. 500 Mbit Anschlüsse verfügbar (durch Ausbau), würde der Preis für 50 Mbit sinken, da der Markt die Relation wieder herstellen würde. (Die Relation von 500 Mbit zu 50 Mbit wär dann so ca. 50Mbit zu 16 Mbit eigene Schätzung)
Man würde nicht mehr die große Masse für den jetzigen Ausbau abkassieren können.
Des Weiteren würde man sich die Ausbaukosten sparen, die man schlussendlich dann auch mehr oder weniger für die Konkurrenz macht.
 
Die Telekom hatte vor zu drosseln, wegen Protesten aber doch nicht eingeführt. Bis jetzt ist mir kein Beweis bekannt, dass die Telekom drosseln würde. Wenn ein Spiel nach sonstwo zusätzlich über einen VPN Probleme macht, können die Gründe sehr vielschichtig sein. Den Grund bei der Telekom zu suchen halte ich für falsch. Das hilft dir natürlich nicht bei der Spieleproblematik.

PS: Vor allem scheint ja der "gelbe" VPN zu laufen. Wieso nennst du nicht den Namen? Dann können andere vielleicht auch von profitieren. 🙃
 
Es ist vielleicht auch nicht direkt die Telekom, aber irgendwer muss für seine angebotene Dienstleistung auch Verantwortung übernehmen.

Warum ist nur indirekt die Telekom Verantwortlich ?

Weitere Vermutung:
Da Sie die Server soweit ich weiß einmieten müssen, (hetzner, telia etc.) um das Routing drüber laufen lassen zu können (einfach ausgedrückt).
Daher müsste Sie mehr Server an "heißen" Knotenpunkten einmieten, um die großen Datenmengen flüssig laufen zulassen, die natürlich viel Geld kosten würden.

Wie kann man das jetzt günstig lösen um die große Masse mit dem bisherigen Ausbau mehr schlecht als recht zu händeln? (Fragte sich die Telekom)
Man drosselt & puffert bis zum geht nicht mehr und verkauft dann einfach Business-Verträge für Nutzer die "Mehr wollen" und man kassiert hier vermutlich doppelt.
 
Ambisonte Nibor schrieb:
Wie kann man das jetzt günstig lösen um die große Masse mit dem bisherigen Ausbau mehr schlecht als recht zu händeln? (Fragte sich die Telekom)

Diese Frage stellt sich für die Telekom nicht, erfahrungsgemäß steckt sie beträchtliche Summen in den Ausbau.


Man drosselt & puffert bis zum geht nicht mehr

Verwechselst Du das möglicherweise mit dem Anbieter des 99cent billig-billig VPN?

Aber Du hast die Frage von @Wilhelm14 noch nicht beantwortet. Wie heißt denn nun Dein VPN bzw. sein Dienstleister?
 
ok =) sorry
Ja CyberGhost is es, der läuft bei mir super und hat in Deutschland genügend Server!
Die Verbindung mit dem Ghostery VPN ist deutlich stabiler!

Hab ja geschrieben Vermutung ?=)
 
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Ambisonte Nibor schrieb:
Da Sie die Server soweit ich weiß einmieten müssen
Die Telekom oder die VPN-Anbieter? Die Telekom sollte Peering mit anderen Netzen kostenneutral machen, die mieten sich nirgends ein. https://de.wikipedia.org/wiki/Peering
Die VPN-Anbieter müssen natürlich Server bereitstellen. Ich gehe auch davon aus, dass teure Bezahlversionen dabei besser laufen als "Free"-Angebote.
Nochmal, dass die Telekom pauschal VPN drosselt wäre mir neu.
 
@Wilhelm14 ich meine die Telekom und kann mir nicht vorstellen, dass die Telekom die notwendigen Server alle selber aufstellt, betreibt und wartet?
Der Service-Aufwand wär ja immens!

Wilhelm14 schrieb:
Nochmal, dass die Telekom pauschal VPN drosselt wäre mir neu.

Das glaube ich mittlerweile auch nicht um ehrlich zu sein ( Dass die Telekom VPNs teilweise blockiert)
Ich meine die Telekom drosselt den normalen Anschluss, mit dem VPN kann sie ja die verschlüsselten Pakete nicht mehr rausfiltern!
 
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