DIY NAS Entscheidungshilfe ASRock / ASUS N100 vs ODROID h4+ vs AliExpress

Skullsplitter

Cadet 4th Year
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Hallo,
ich brauche Hilfe bei der Entscheidung für die Komponenten meines DIY NAS.

Aktuell habe ich noch kein NAS und ich bin auch neu in dem Feld. Ich möchte gerne TrueNAS oder eventuell UnRaid auf meinem NAS laufen lassen - soweit der Plan.

Aktuell betreibe ich eine Intel NUC Kit - Slim - Baby Canyon - NUC7i3BNK (BOXNUC7I3BNK) mit 20GB RAM und Kingston KC2500 NVMe PCIe SSD 250GB, M.2 2280 / M-Key / PCIe 3.0 x4 (SKC2500M8/250G) als Systemplatte. Das ist mein "Server".
Es läuft ein Ubuntu 24.04 LTS mit docker compose für diverse Dienste wie
  • Home Assistant
  • MQTT / Mosquitto
  • MongoDB
  • Unifi Controller
  • Jellyfin + Jellyseer + *arr
  • Container zum Auslesen meiner Heizung
  • Container zum Auslesen meiner PV
  • Container zum Auslesen meines Smart Meters
  • NGINX
  • AdGuard
  • Bald noch was für die Wallbox
  • ...
Für Jellyfin genügt mir eine Seagate IronWolf NAS HDD +Rescue 6TB, 24/7, 512e / 3.5" / SATA 6Gb/s (ST6000VN006) - davon nutze ich aktuell circa 1TB, da ich das Zeug immer wieder lösche, wenn ich es gesehen habe. Die Festplatte hängt aktuell einfach via USB an der NUC dran. Gestreamed wird via Android TV und der offiziellen Jellyfin App.

Diese Services hätte ich auf der NUC gelassen und hätte das vom NAS getrennt.

In Zukunft möchte ich auch gerne mehr Dokumente und Fotos z.B. vom PC und den Handies irgendwo im Netzwerk ablegen um eine zentrale Stelle zu schaffen, von der ich dann Backups ziehen kann. Aktuell ist das alles verstreut und nervt mich. :D
Darum die Überlegung ein NAS zu bauen.

Was habe ich noch rumliegen:
  • Crucial MX500 2.5" SSD 500GB -> Systemplatte für das NAS
  • Samsung Evo 840 2.5" SDD 120GB und Crucial M4 SSD 120GB -> eine von beiden würde ich als Cache-Platte nutzen
  • 2-3 1TB Festplatten von Samsung / WD
  • Und natürlich die Jellyfin-Festplatte.
Die Filme würde ich von der NUC auf das NAS verschieben.

Als Gehäuse würde ich ein Jonsbo N2 oder Fractal Design Node 304 nehmen.
Am Anfang werde ich vermutlich nicht sofort voll bestücken und nur 1-2 Festplatten einbauen.

Bei der Hardware schwanke ich noch etwas:
Was übersehe ich? Ich wäre froh über die eine oder andere Hilfestellung / Erfahrungen.
Wie gesagt, bin ganz neu im NAS-Bereich und lese mich gerade noch in alles ein.

Danke und beste Grüße,
Stefan
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Komponenten sind nicht schlecht und die Gedanken sind schon korrekt. Bei den China Boards wird, soweit ich weiß, das Lanesharing nicht weiter erwähnt. Die Performance von den SATA und/oder Netzwerkports können glaub bei Vollbestückung nicht vollsändig zur Verfügung gestellt werden, da die Lanes fehlen. Ob das bei den Asrock und ASUS Varinaten auch so ist, kann ich aktuell nicht beurteilen.

Anderer Gedankengang:
Macht es nicht mehr Sinn, sich da was fertiges zu kaufen? Die Ugreen Nas sind ja auch mit N100 oder wie in meinem Fall dem Pentium Gold unterwegs, haben 2 oder 4 HDD Bays und Platz für 2 x NVME, oder wenn man die OS NVME entfernt sogar Platz für 3 NVME hat.

OS kannst Dir aussuchen - ich betreibe mein DXP 4800 Plus mit Unraid seit über einem Jahr ohne Probleme.
Stromverbrauch mit 2 schlafenden HDD's und 3 NVME liebt bei mir um die 20Watt im Schnitt.
Unter Last und aufgeweckten HDD's geht es auf 50 Watt.

Hintergrund. Wenn ich Deine Komponenten so anschaue bzw. deren Preise kommst Du mit selbstbau nicht wirklich günstiger weg.
 
Mhm - ich komme aktuell auf circa 400€ für die ASRock Konfiguration. Ein Ugreen DXP 4800 mich aktuell im billigsten Shop, bei dem ich kaufen würde 459,00 + 10€ Versand.
Aber definitiv eine Überlegung wert.
 
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+1 für ein Fertig-NAS mit eigenem OS, grad wie die Ugreen DXP. Bei Terramaster kann man glaube ich auch sein eigenes OS installieren, das F2- oder F2-425 Plus eventuell? Mit N150, 3x M.2 Slots und 2x 5Gb NICs auch interessant!

Skullsplitter schrieb:
  • VT: 32GB RAM gegenüber dem Asus
Ich glaube das wird wie bei den Intel J41xx/J50xx sein: Offiziell wird von Intel relativ wenig supported, 16GB bei den N1xx, die 32GB werden wahrscheinlich trotzdem bei allen laufen. Mit DDR5 scheint sogar 48GB zu gehen!
https://techtest.org/wie-viel-ram-akzeptiert-der-intel-n100/
Zumindest bei DDR4 SODIMM ist bei 32GB Schluss, sonst würde da vllt auch mehr gehen.
 
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Moin moin,

da du offensichtlich mehr mit PCs bastelst und auch mal Hardware irgendwo übrig bleibt, würde ich das Asrock nehmen plus die "Adapter".

So bist du auch in Zukunft flexibel wenn mal Hardware getauscht werden soll und kannst zum Beispiel den SATA controller einfach mitnehmen.

Ein FertigNAS hat zwar seine Berechtigung, aber aus den oben genannten Gründen rate ich DIR zum Selbstbau.
 
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Wenn ich zwischen UGreen DXP4800 und Terramaster F4-425 aussuchen würde, gewinnt für mich das Ugreen.

Für das fertig NAS muss ich noch eine NVMe Platte kaufen, für das System, oder? Da kann ich keine meiner SSDs nutzen.

Das würde wieder für das DIY NAS sprechen, da ich Harfware rumliegen habe.

@Der_Dicke82 jap, das trifft zu - macht mir auch Spaß :)

Danke!
 
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Skullsplitter schrieb:
Wenn ich zwischen UGreen DXP4800 und Terramaster F4-425 aussuchen würde, gewinnt für mich das Ugreen.
Rein von der HW her: F4-425 < DXP4800 < F4-425 Plus
Skullsplitter schrieb:
Für das fertig NAS muss ich noch eine NVMe Platte kaufen, für das System, oder? Da kann ich keine meiner SSDs nutzen.

Das würde wieder für das DIY NAS sprechen, da ich Harfware rumliegen habe.
Deine kleinen 2,5" SATA passen wenn nur in die großen 3,5" Bays.
Beim DXP4800 kommt ein 32GB eMMC Speicher mit. Da wo beim non-Plus der rechts der weiße Aufkleber mit der SN ist, ist bei der Plus nochmal ein M.2 Slot.

DXP4800 (Click) - 32GB eMMC vs DXP4800 Plus (Click) - 128GB M.2 (Phison E13T YSO128GTLCW-E3C-2 - keine Rakete, sollte die eMMC aber überbieten)
Bei der Ugreen Plus-Variante wären es wie beim F4-425 Plus 3x M.2 für NVMe's.
 
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Skullsplitter schrieb:
Wenn ich zwischen UGreen DXP4800 und Terramaster F4-425 aussuchen würde, gewinnt für mich das Ugreen.

Für das fertig NAS muss ich noch eine NVMe Platte kaufen, für das System, oder? Da kann ich keine meiner SSDs nutzen.

Das würde wieder für das DIY NAS sprechen, da ich Harfware rumliegen habe.

@Der_Dicke82 jap, das trifft zu - macht mir auch Spaß :)

Danke!
Jain, bzw unraid läuft von nem USB Stick somit könntest direkt starten.
Ugreen hat das os beim normalen auf ner MMC und bei der Plus Variante auf ner NVME. Zumindest bei der Plus kannst das OS auch löschen - ich hab die Platte im BIOS einfach deaktiviert.
 
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Danke für die Infos und die Einblicke - das hilft sehr!

Die Plus-Varianten kommen preislich nicht in Frage. Soviel wollte ich eigentlich nicht ausgeben 😅
 
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