News DJI EV50: Neue Transportdrohne trotzt dem Everest

PhiE

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DJI hat seine neue Transportdrohne EV50 unter Extrembedingungen am Mount Everest eingesetzt. Bei einer Forschungsmission für die Peking-Universität stieg das eVTOL (electric Vertical Take‑Off and Landing) auf bis zu 8.861 Meter und transportierte mehrfach Messtechnik für Untersuchungen der hoch gelegenen Troposphäre.

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Heißt das, dass man endlich anfangen kann den ganzen Müll und Leichen da oben abzutransportieren?

Da sich das ganze als eher als Touristenattraktion für Reiche Leute etabliert hat, sollte doch etwas Budget frei sein...
 
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Krasse Entwicklung. Da fliegen nicht mal leistungsstarke Helikopter (mit Verbrenner) hoch. Man könnte damit vielleicht auch die gescheiterten Bergsteiger irgendwann wieder da runter holen. Mit der aktuellen Version und 50kg Nutzlast müsste man allerdings erstmal 🪚🥴
 
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Moin, danke für den Bericht. Schön zu sehen das nicht alle Drohnen für militärische Zwecke eingesetzt werden.

Die Reichweite und Nutzlast ist auch ordentlich. Heftiges Stück Technik.

Gruß
Holzinternet
 
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Holzinternet schrieb:
Schön zu sehen das nicht alle Drohnen für militärische Zwecke eingesetzt werden.
Schon irgendwie traurig, daß man das heutzutage feststellen muß.
 
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Mir fehlt da komplett die Größenrelation. Ist das Ding 5m breit oder 1m?
 
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PusteBlume0815 schrieb:
Schon irgendwie traurig
Komplett wertungsfrei - Ohne Krieg hätten wir die moderne Technik nicht.

Jongleur666 schrieb:
Da fliegen nicht mal leistungsstarke Helikopter (mit Verbrenner) hoch.
Es wäre ein kompletter Nischenmarkt. Da gäbe es evtl. 5 Helikopter für diese Extremsituationen und das baut dir halt keiner bzw. will dir halt niemand bezahlen. Ein (stark) modifizierter Eurocopter hatte das mal geschafft gehabt:
https://www.cockpit.aero/rubriken/d...stag-des-fai-helikopter-weltrekord-am-everest
 
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Den Sherpas gefällt das sicher nicht, die verdienen ihr Geld ja nur durch genau diese gefährliche Arbeit. Aber das wird die Zukunft sein, irgendwann fliegen die Leute da rauf, nur eine Frage der Zeit.

Zur Drohne selbst, wie groß ist das Ding denn? Wenn man 50 Kilogramm Last so weit hoch transportieren kann, muss das Ding ja riesig sein.
 
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Axxid schrieb:
Heißt das, dass man endlich anfangen kann den ganzen Müll und Leichen da oben abzutransportieren?
Steht ja auch im Artikel:
Die Schwerlastdrohne beförderte zwischen Basislager und Camp 1 insgesamt rund 10 Tonnen Material und Abfall.
 
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Indien betrachtet den Versuch sicherlich eher mit gemischten Gefühlen.
Das ist eben eine sehr deutliche Dual Use Technologie.

Heute Forschungsutensilien, morgen Sensoren und Munition.
 
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Klar kommen gleich wieder diese Kommentare mit der negativen Grundstimmung. Man könnte noch Aspekte hinzufügen: noch bessere Zugänglichkeit für Bergsteiger bzw. deren Gepäck, Sherpas arbeitslos machen usw. (ninja‘d)

Die Sache hat aber zwei Seiten: wie im Artikel angesprochen, können Drohnen den Sherpas die schwere und gefährliche Arbeit erleichtern. Sie können bei der Bergrettung helfen und dabei sogar Dinge möglich machen, die ohne sie nicht gingen.

Das Gerät ist zwar unter Extrembedingungen getestet worden, aber die Einsatzmöglichkeiten sind weltweit. Überall, wo sich Unglücke oder Katastrophen in unzugänglichem Gelände ereignen, könnte es zum Einsatz kommen. Vor allem, wo selbst ein Hubschrauber nicht landen kann. Erkundung, Notversorgung, Ortung von Überlebenden…

Ob man diese Art von Drohnen fürs Militär braucht, weiß ich gar nicht so recht. Im Krieg um die Ecke gibt es doch schon welche, die sind an ihren Einsatzzweck und die Umgebung schon angepasst.
 
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Irgendwo um 0:50 sieht man auch die Dimensionen.
 
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Richtig gut, das könnte die Sicherheit und Versorgung in extremen Höhen signifikant steigern. Aktuell werden ja noch Sherpas benötigt, die Sauerstoffflaschen & Co transportieren. Mit Drohnen könnte dieser Transport komplett revolutioniert werden. Daumen hoch, dass es zumindest technisch machbar ist.
 
Panoramix schrieb:
Sie können bei der Bergrettung helfen und dabei sogar Dinge möglich machen, die ohne sie nicht gingen.
Das ist richtig. Unsere Bergwacht in den Alpen probiert auch gerade aus, in welchem Umfang sich Drohnen einsetzen lassen.

Aber das ist wie bei Straßen. Mehr Spuren führen zu mehr Autos, nicht zu weniger Stau.
Und gerade an prominenten Bergen wird das nicht zu mehr Sicherheit führen, sondern zu noch mehr Tourismus und noch mehr Toten.
Denn wenn die Sicht im Schneesturm gleich 0 ist, fliegt auch keine Drohne mehr, um Zelte, Kaffee und Sauerstoff auf den Gipfel zu den 100 gestrandeten Extremselbstbewussten zu bringen. Immerhin muss sich dann keiner mehr in Gefahr bringen um die Leichen zu bergen.
 
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Axxid schrieb:
Heißt das, dass man endlich anfangen kann den ganzen Müll und Leichen da oben abzutransportieren?

Da sich das ganze als eher als Touristenattraktion für Reiche Leute etabliert hat, sollte doch etwas Budget frei sein...
So teuer ist das gar nicht. Mit 10k bist du dabei. Das geben viele für ihre Hochzeitsreise auch aus. Und bitte verschont mich mit kommentaren ala "Ich nicht blabla".
 
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ghecko schrieb:
Und gerade an prominenten Bergen wird das nicht zu mehr Sicherheit führen, sondern zu noch mehr Tourismus und noch mehr Toten.
Zumindest an den großen Bergen kann man hierbei schon mit Permits gegenregeln. Frage ist, ob der Staat auf die Einnahmen verzichten will oder nicht.

ghecko schrieb:
Denn wenn die Sicht im Schneesturm gleich 0 ist, fliegt auch keine Drohne mehr, um Zelte, Kaffee und Sauerstoff auf den Gipfel zu den 100 gestrandeten Extremselbstbewussten zu bringen.
Ich glaube, da reicht es schon, wenn es etwas böig ist.

ghecko schrieb:
Immerhin muss sich dann keiner mehr in Gefahr bringen um die Leichen zu bergen.
Leichen werden doch am Mt Everest ab einer bestimmten Höhe eh nicht mehr geborgen, weil das für die Menschen zu gefährlich ist.

xerex.exe schrieb:
So teuer ist das gar nicht. Mit 10k bist du dabei.
Nepal nimmt alleine schon für die Hauptsaison 15.000$ Permit Gebühren für den Aufstieg. Aber mit ~40k sollte man gut dabei sein. Das ist auch für einen Normalverdiener sehr gut machbar, wenn es ein großer Traum ist.

Panoramix schrieb:
Ob man diese Art von Drohnen fürs Militär braucht, weiß ich gar nicht so recht. Im Krieg um die Ecke gibt es doch schon welche, die sind an ihren Einsatzzweck und die Umgebung schon angepasst.
Und nüchtern betrachtet ist die Drohnentechnologie doch recht simpel. Das ist jetzt keine Hochtechnologie.
 
Ja, das Extrembergsteigen wird dadurch leider erleichtert.
Aber wie gesagt denke ich lieber an allgemeine Rettungseinsätze. Erdbebengebiete, Überschwemmungen, Bergrutsche.
Der Everest war doch nur die Feuertaufe. Auch die Prototypen eurer ganz normalen Autos wurden in der Arktis und der Wüste getestet!
 
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@xerex.exe : Laut INTERNET kostet die Genehmigung alleine $15.000. Im Schnitt werden da eher $60.000 ausgegeben.
 
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