News DJI EV50: Neue Transportdrohne trotzt dem Everest

xerex.exe schrieb:
Echolot und Radar eigentlich das gleiche. Radar ist für sowas zu langsam und Echolot mit Schallwellen hat eine zu geringe Reichweite.
Radar ist problemlos echtzeitfähig und mit ~0,5m Auflösung auf 100..200m kaufbar: https://www.bosch-mobility.com/en/solutions/sensors/radar-sensor/

Und das ist jetzt nicht das Ende der Fahnenstange des Möglichen. Das ist mittlerweile das Technologielevel, welches man in den Endkundenmarkt bringen darf.
 
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@R++
Mittelfristig geshen absolut kein Problem. Mittlerweile gehen immer mehr Synthetic Aperture Radar (SAR) - Satelliten live: https://www.earthdata.nasa.gov/learn/earth-observation-data-basics/sar
Hier eine kurze Erklärung was die Dinger (jetzt öffentlich verfügbar) können:

Wenn du genug davon im Orbit hast, dass quasi ein Live Feed jeden Ort der Erde beobachtet, dazu standardmäßig in jeder Drohne, die in solchen Extremgefilden unterwegs ist, Lasermessintrumente verbaut sind, die cm-genaue Topographiekarten erstellen (wenn das Wetter das zulässt) kannst du eine autonome Drohne mehr als bedenkenlos mit 0 Sicht im optischen Bereich fliegen lassen.

Dann ist eher Wind, etc. ein Problem, der mit reiferer Technik auch immer besser beherschbar wird.

@Piktogramm , @xerex.exe fyi
 
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Holzinternet schrieb:
Moin, danke für den Bericht. Schön zu sehen das nicht alle Drohnen für militärische Zwecke eingesetzt werden.

Ähm also du weißt schon das DJi ein Staatsunternehmen ist?

Und diese Art Drohen auch an die PLA liefert?

In der Ukraine werde drohnen dieser Art benutzt um Trupps zu versorgen

Für größere Lasten bis 5 Tonnen gibt es umgerüste Flugzeuge
 
estros schrieb:
Wäre toll, wenn die News einem sagt, wie welcher Antriebstechnik bzw Batterie/Tank die Drohne unterwegs ist.
Vermutlich mit BayernOil. Markus Söder hätte einfach eine Tankstelle am Basislager bauen lassen, mit einer Pipeline aus Kathmandu, und Hubsi Aiwanger einen Elektrolyseur. Beides natürlich bezahlt aus Berlin.

Scherz beiseite, das werden spezielle Li-NCM-Batterien sein. Die gravimetische Energiedichte ist hier entscheidend.
 
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Yakomo schrieb:
Irgendwo um 0:50 sieht man auch die Dimensionen.
trotzdem die Leute noch mit Verbrennern da hoch gefahren, sieht man ja auch im Video ;)

trotzdem beindruckend

am Ende feiert eh nur das Militär;)
 
Axxid schrieb:
Heißt das, dass man endlich anfangen kann den ganzen Müll und Leichen da oben abzutransportieren?

ist auf jeden fall ne marktlücke :D aber vermutlich nicht, um den berg sauber zu halten, sondern um die experience für die reichen zu verbessern. (was das säubern von zugemüllten lagerplätzen ja beinhalten dürfte)
 
PusteBlume0815 schrieb:
Schon irgendwie traurig, daß man das heutzutage feststellen muß.

Wer sagt denn das die nicht in ein paar Monaten Bomben unten dran hängen haben?
 
Nutzlast 50kg? Müll & Verunglückte bergen? Können die Drohnen zusammenarbeiten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Schön zu lesen, dass Drohnen heutzutage auch für was anderes verwendet werden ausser seine Mitmenschen über den Jordan zu befördern.
 
Alexander2 schrieb:
Die e-Mobile haben da keinen Leistungsverlust wegen Dünner Luft. Also doch etwas weniger überraschend wenn man kurz darüber Nachdenkt.
Dünne Luft wirkt sich durchaus auch auf die Kühlung der Leistungselektronik aus, ebenso heißt dünne Luft, weniger Masse, die der Propeller schaufelt und entsprechend weniger Auftrieb.
Beides kann man entsprechend auslegen, wenn man ganz bewußt da oben hin will.
 
Dann lässt sich die Wanderhütte auf dem Mount Everest oben leichter beliefern.
Die gibt es doch inzwischen, wo so viele da hoch wandern oder?
 
Spock37 schrieb:
Schaut, BOSCH, das hättet Ihr sein können. Ihr hattet alles im Haus: Die Elektromotoren, das LIDAR, die MEMS und die Batteriezellen.

Bis auf die MEMS ist jetzt alles in China.
Oh, ich las vorhin: Für die MEMS habt Ihr ein Joint-Venture in ShangHai gegründet. Dann können wir den Satzteil wohl auch streichen.

Ein "Hoch" auf die vorausschauende, deutsche Industriepolitik.
 
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der Artikel hat mich an einen alten 25 Jahre alten Artikel aus dem "Papierzeitalter" - also in der Zeitschrift "Aufwind" - erinnern lassen ;)
Damals schickte eine deutsche Uni eine Expedition ins Himalaya Gebiet um mittels Modellflugzeugen Wetterdaten in großen Höhen zu messen.
Mit von der Partie war Phillip Kolb, mehrfacher Modell-Segelflugweltmeister

sie setzen damals ca. 2m spannende Elektrosegler ein.
Lithium-Zellen waren noch nicht üblich, also noch mit Nimh geflogen

die Segler hatten eine unüblich Tragflächentiefe, also tiefer als üblich
unter anderem um sie in großen Höhen sehen zu können

als normaler Hobbydronenpilot heute ist bei 27m Höhe über Grund bzw. 120m Höhe über Grund schluß
(ältere DJI-Drohnen gehen auch noch bis 500m über Grund hoch)

die flogen damals bis 2400m über Grund !
um die Flieger überhaupt noch sehen zu können, hatten sie Ferngläser vor die Augen geschnallt
man durfte die Flieger nicht aus den Augen verlieren.. GPS-Kartenanzeige per Telemetrie so wie heute,
oder einen "Return-to-Home"-Button gabs nicht

gelandet wurde - mangels stein und felsfreier Landemöglichkeiten - in ein aufgespanntes Netz

Screenshot 2026-07-11 221633.png


bis zum Mount Everst hoch sind sie nicht geflogen. aber auch so war das damals schon sehr beeindruckend.. 2400m über STartplatz zu fliegen

hier der ARtikel von damals:
https://www.sanderbuitendijk.nl/Modelvliegen/Highlights 2016/Images/Aufwind raportage vliegen in Nepal 2001 deel 2.pdf

und hier noch mehr zur Expedition:
https://www.sanderbuitendijk.nl/Modelvliegen/Highlights 2016/Images/Aufwind raportage vliegen in Nepal 2001 deel 1.pdf
 
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Panoramix schrieb:
@Alexander2 Von der reinen Motorleistung her nicht, aber die Rotoren müssen in dünner Luft natürlich schneller drehen. Extrembeispiel: Der Mars-Helikopter Ingenuity hatte Rotorumdrehungszahlen von um die 2500/min.

Find ich jetzt gar nicht schlimm, mein 700er Modell Helikopter fliegt normal auch mit 1500-1600u/min
Die 3D Piloten dann eher 1800-2000u/min
 
Sehe die Entwicklung bei Drohnen, Robotik und KI mit sehr gemischten Gefühlen.
Wenn ich nicht genau wüsste das sich die Ethik bei uns Menschen oft noch auf der Stufe von Höhlenmenschen befindet ("Ich will haben") & es deswegen immer wieder zu Kriegen kommt, würde ich anerkennend klatschen. Aber so denk eich immer das diese Fähigkeit zum töten & unterdrücken genutzt werden.

Ich habe keine Angst das es ein Skynet-Szenario gibt, ich habe eher Angst das die Maschinen/KI zu gut auf uns Menschen hören & so zu willigen Helfern werden.

Wenn ich aber die ganzen Aufnahmen aus der Ukraine & Iran mit den ganzen Drohnenattacken sehe, muss ich unweigerlich an: "Heute Essen, Morgen Bomben/Munition" oder an "Heute tanzen die Roboter oder rennen Marathon, Morgen werden die genutzt um Menschen zu massakrieren".
 
Jongleur666 schrieb:
Krasse Entwicklung. Da fliegen nicht mal leistungsstarke Helikopter (mit Verbrenner) hoch. Man könnte damit vielleicht auch die gescheiterten Bergsteiger irgendwann wieder da runter holen. Mit der aktuellen Version und 50kg Nutzlast müsste man allerdings erstmal 🪚🥴
Ja, vielen ist gar nicht bewusst, daß (mit sehr wenigen Ausnahmen) Helikopter in solchen Höhen nicht einsatzfähig sind. Über 8500 Meter sind da schon beeindruckend. Und wahrscheinlich (leider) auch schon auf der Liste des Militärs auf beiden Seiten der Grenze.
 
Muss etwas ausholen:

Als vor rund 230'000 Jahren die frühen Menschen den Nutzen von Obsidian entdeckten und die scharfkantigen Steine als Klingen zu verwenden begannen (nebenbei: Nutzung von Silex/Feuerstein ist deutlich jüngeren Datums), stand der zivilisatorische Vorteil im Zentrum. Erst aus der Altsteinzeit ab ca. 30'000 vor unserer Zeitrechnung ist die Verwendung von Obsidian-/Silex-Klingen als Waffe gegen Menschen nachgewiesen (Verletzungen an Knochen ante mortem).

Seit mehreren hundert Jahren gehört die Produktion von Messern in (fast) allen Kulturen zu den grundlegenden technologischen Fähigkeiten, weil diese bei der Zubereitung von Nahrung unverzichtbar sind.

Ja, wir alle wissen, dass Messer auch als Waffe eingesetzt werden können, mit teilweise tödlichen Folgen. Aber deshalb würde niemand das Produkt "Messer" grundsätzlich in Frage stellen.

Drohnen sind "unbemannte, ferngesteuerte Flugkörper" (Quelle: (guter) Wikipedia-Artikel zu "Unbemanntes Luftfahrzeug"), die bereits im Kalten Krieg zu vielfältigen militärischen Zwecken eingesetzt wurden. Daraus haben sich auch 'zivile' Anwendungen entwickelt, beispielsweise der Einsatz zum gezielten Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln auf wenig zugänglichen Agrarflächen (wie Rebberge) oder die "Spielzeugdrohnen". Daraus wiederum haben sich Einsatzzwecke ergeben, an die weder Militärs noch die Drohnenproduzenten am Anfang gedacht haben.
Beispiele dafür:
  • Naturschutzinspektoren suchen in Zusammenarbeit mit Bauern vor der Heuernte mittels Drohnen grosse Grasflächen ab, um den Standort von Rehkitzen zu eruieren. Der Bauer umfährt dann diesen Standort (teilweise nach direkter Datenübernahme von der Drohnensoftware!) und lässt etwsa Grad stehen, was schon Tausenden von Rehkitzen das Leben gerettet hat.
  • In der Archäologie dienen kleine, aber hochpräzise Drohnen heute dazu, Fundstellen bzw. dortige Einzel-Fundstücke millimetergenau zu kartieren und zu vermessen. Das ist - abgesehen vom Effizienzgewinn gegenüber manuellem Arbeiten mit dem Messband - insbesondere bei (Not-)Grabungen unter hohem Zeitdruck enorm wertvoll.

Und nun scheint mit dem gezielten Transport von Lasten selbst in für andere Fluggeräte unerreichbaren Höhen ein Nutzen im Rettungsbereich hinzuzukommen (man denke an das gezielte Absetzen eines Sauerstoffgeräts in der 'Todeszone'). Ich könnte mir auch den sinnvollen Einsatz bei der Versorgung von abgelegenen Schutzhütten im Hochgebirge in Europa vorstellen. Solche Transporte werde heute vor allem mit dem (teuren) Helikopter erledigt.

Ohne Zweifel sind Bedenken gegen den militärischen Einsatz von Drohnen weiterhin 'erlaubt'. Aber man sollte über die Mauern der eigenen Bedenken hinausblicken können.
 
Spock37 schrieb:
Scherz beiseite, das werden spezielle Li-NCM-Batterien sein. Die gravimetische Energiedichte ist hier entscheidend.
ich denke dass so ziemlich jede DJI Drohne da oben fliegen könnte
die kleineren würden natürlich mit dem Wind ein Problem haben
aber an sich ist da nichts mysteriöses dran
Propeller mit mir pitch, größere blatttiefe oder mehr Durchmesser
das kompensiert die dünnere Luft und fertig
Akkus vor dem Flug noch vorwärmen
gib ja schon seit Jahren fpw drohnenvideos aus der Gegend
die haben jetzt halt der großen Drohne Propeller mal spendiert die da oben auch gut funktionieren - und mein werbestunt draus gemacht

Ergänzung ()

der Weltrekord für Modellflugzeuge stammt übrigens glaube ich immer noch aus dem Jahr 1970 wo ein verbrennerflugzeug mit 3/4 vollem Tank und etwas zu fetter vergasereinstellung trotzdem auf 27000 Fuß hochgeflogen ist
war mit Unterstützung des Militärs die die Höhe per Radar ermittelt haben
geflogen wurde mit fernrohren mit 40-facher Vergrößerung !
war glaube ich ein zwei-achs-modell, eigenstabil
habe ein Foto davon gesehen die Fernbedienung wie man sie halt von damals kannte ein großer Kasten mit einem Steuerknüppel
Ergänzung ()

EDIT:
https://www.dmfv.aero/spezialthemen...ung-an-den-hoehenweltrekord-von-maynard-hill/

weltrekord modellflugzeug.jpg
 
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