Dlan unterschiede

Eck

Lt. Commander
Registriert
Juli 2015
Beiträge
1.121
Moin,

Ich überlege mir ein dlan-set zu besorgen, da ich mir einen besseren ping beim daddeln erhoffe. Nun stehe ich vor der frage welche adapter ich mir zulegen soll.

Ich habe momentan nur dsl mit max 4 mbit und gehe per wlan ins netz. Daher wird eigentlich keine hohe übertragungsrate benötigt. Mir stellt sich nur die frage, ob ein (gebrauchter) dlanadapter mit 200mbit reicht, bzw die neueren modelle generell besser funktionieren was die konnektivität betrifft. Oder läuft das bei dlan nach dem prinzip “läuft einer, laufen alle“?
 
Wenn jemand staubsaugt im selben Stromkreis läuft dann auch mal nix mehr, aber besser als Wlan über 2 Etagen ist es jedenfalls.
Bei Dlan hilft wirklich nur probieren.
 
Hast du überhaupt mal geprüft ob die hohe Latenz durch das WLAN oder dein sehr langsames Internet bedingt ist?

Ein normal funktionierendes WLAN hat seitens der Latenz keine spürbaren Nachteile mehr gegenüber einer kabelgebundenen Lösung. Allerdings kann es bei WLAN eben zu anomalien kommen wenn die Funkkanäle, beispielsweise durch ein benachbartes WLAN-Netzwerk, zu stark ausgelastet werden oder das Funksignal zu schwach ist.

DLAN würde ich nur als Notlösung sehen da das auch anfällig seien kann und in Verbindung mit V-DSL sowieso problematisch ist.
Die Geschwindigkeit der DLAN Verbindung hängt sehr stark von den lokalen Gegebenheiten ab. Eine Verbindung über mehrere Stromphasen hinweg dämpft das Signal schon deutlich. So kann es seien dass du von den angegebenen 200 MBit/s nur noch 10MBit/s erreichst. Da hilft dann wieder ein modernerer Adapter welcher generell einfach schneller ist.

Sag doch mal was du aktuell für einen Router hast. Vielleicht lohnt sich ein Umstieg auf 5 GHz WLAN zusammen mit einem ordentlichen Repeater auf halber Strecke.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: chartmix
was geschwindigkeit und stabilität angeht sind geräte mit mimo zu empfehlen. das sind z.b. bei avm die powerline 12xx reihe oder bei devolo die 1200+ geräte.

es sollte immer geräte mit durchsteckdose verwendet werden, da die störende einstrahlungen der geräte dahinter ausfiltert:

csm_fritzpowerline_1220e_set_left_de_640x600_17a0225fe8.png
ansonsten ist ein dlan-netzwerk immer abhängig von den lokalen gegebenheiten, da hilft nur ausprobieren.
 
die neueren gehen schon besser.
aus eigener Erfahrung 2x dlan 54 mbit schafften gerade mal 4-5 mbit. zwei neue 500er schaften ca 20-25 mbit.
im Prinzip ist dlan murks. Da werden Kabel für etwas missbraucht für etwas wofür sie gar nicht ausgelegt sind.
Meine Erfahrung ist auch das man sobald man über den Sicherungskasten muss die Datenrate deutlich einbricht.

So ein wlan Repeater ist oft deutlich die bessere Wahl.
 
wie ich bereits sagte, sollte man die 1200er generation verwenden, da diese zusätzlich auch den schutzleiter verwenden, was geschwindigkeit und stabilität steigert. deine erfahrungen mit älteren generationen stimmen nur noch bedingt.
 
und die kupferdoppelader war auch nie für hf vorgesehen und trotzdem haben wir heute bis zu 212MHz drauf...
 
Vielen Dank für die infos. Ich hab ein bißchen rumgefragt und ein kumpel von mir hat alte dlandapter zu hause, er kommt mit denen mal vorbei und dann teste ich es einfach mal.
 
Und was ist mit deiner aktuellen WLAN Hardware?
 
Signal ist gut, störer in der nähe gibts nicht. Aber der ping von 40-50 stört mich halt. Mal schauen ob mit dlan da noch was geht.
 
eine latenz von 40-50ms hast du aber nicht im eigenen netzwerk. mit wlan und dlan wirst du da bei ~1ms sein. ping doch mal deinen router an und nicht irgendwas im internet.
 
du darfst es auch kurz und verständlich für alle erklären :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Madman1209
Wlan läuft per b/b/n adapter, hab auch ein gutes signal, aber mein gedanke ist halt, dass ich an dem 40-50ms ping noch was drehen kann. In 2 jahren ca. kommt eh glasfaser dann wird alles per kabel vernetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also hast du es nicht verstanden, sonst könntest du es ja mit deinen eigenen Worten kurz grob zusammenfassen ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Madman1209
Wie soll man jemanden was erklären, wenn er selbst die Grundlagen nicht beherrscht.
Ist so, was einem Blinden die Farben zu erklären.

Aber ich versuche es trotzdem:
Jedes Kabel hat neben dem ohmschen Widerstand, der sich auf Gleichspannung bezieht auch noch einen Frequenzabhängigen Widerstand.
Der ist abhängig von der Länge, dem Leiterquerschnitt, dem Abstand der Leiter untereinander und natürlich der Frequenz.
So hat z.B. ein Koaxkabel 50 Ohm ein Ein Flachkabel ca. 240 Ohm.
Die Isolation versch. Kabeltypen hat auch noch einen Einfluss auf die Dämpfung.
Wenn man ein 2-Leiter Antennen Anschluss (Hühnerleiter) bauen will, so sind umfangreiche Berechnungen nötig, das die ganze Mimik nicht zu hohe Verluste hat.
Bei einem NYM-Kabel, so wie es in den Häusern verlegt ist, Hat man 1. keinen Einfluss auf den Aufbau und 2.
sendet der DLAN-Schrott ein breites Frequenzspektrum, das keine verlustfreie Übertragung möglich ist.
 
Zurück
Oben