News Download-Musik demnächst in 24 Bit?

Gut, das stimmt natürlich ... ist aber nu auch schon ein Weilchen her, daß man direkt auf Platte recordet hat.

Mein Punkt war, daß man die Effekte, die z.B. durch das be- und ab-spielen einer Schallplatte oder eines Tapes auftreten, danach auch wieder in ein digitales Format bringen kann, und daß dieses dann auch wieder genauso klingt (sofern alles vernünftig gemacht wurde und gute Wandler, etc. verwendet wurden).
 
Aber darum geht es doch gar nicht. Ich frage mich wirklich ob das so schwer zu verstehen ist. Es hat nicht nur etwas mit dem Medium zu tun, sondern mit dem ganzen Prozess, wie die Musik auf das Medium kommt.

Wenn sich dann damit rausgeredet wird dass anscheinend bei der Platte noch etwas gemacht wurde, damit sie besser klingt, dann frage ich mich, warum man das bei einer CD auch nicht macht. Oder wenn dann das Argument kommt, dass das nichts darüber aussagt, wie gut die Platte oder die CD an sich klingt. DOCH, GERADE DAS TUT ES. Bei dem gleichen Argument könnte ich doch sagen, dass man eine Platte und eine CD auf den Boden fallen lassen soll...dann merkt man wie sie klingt.

WARUM das eine oder andere für den Hörer besser klingt ist doch nur sekundär, DASS es besser klingt ist doch die eigentliche Sache.
 
Lapje schrieb:
Wenn sich dann damit rausgeredet wird dass anscheinend bei der Platte noch etwas gemacht wurde, damit sie besser klingt, dann frage ich mich, warum man das bei einer CD auch nicht macht.
1. Hier gab's nichts mit "rausreden", es wurden lediglich die Fakten genannt.
2. Es geht nicht so sehr darum, was noch "bei der Platte" gemacht wurde .. die Platte selbst "macht" einen gewissen Sound.
3. Zum Teil wird es gemacht .. von einigen Songs gibt es digitale Versionen zu kaufen, die ursprünglich von einer Schallplatte oder einem Tape kommen.
4. "Besser" ist subjektiv.
 
Es ist immer wieder amüsierend, was andere so als "Fakten" benennen...

Zu 2: Les Dir mal ein paar Antowrten hier durch, es gibt genügend User hier, welche genau das behaupten...

Zu3: Wenn eine Platte von einem Digitalen Medium erstellt wird, heisst es nicht unbedingt dass dieses im CD-Format vorlag (also 16Bit/44.1KHz) sondern von höher wertigem Ausgangsmaterial erstellt wurde. Wenn ich z.B. meine Platten in 24Bit/96KHz einspiele habe ich - selbst wenn ich auf 16Bit/44.1KHz runterrechne - einen besseren Klang, gerade was die Tiefen angeht - mal von den besseren Möglichkeiten störende Geräsche direkt nach der Aufnahme rauszufiltern.

Dieses Phänomen läst sich auch in anderen Bereichen beobachten...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu 2.
Ja, es ist nunmal auch so, daß beim Mastering für Vinyl noch anders gearbeitet wird als beim Mastering für CD. Das macht aber nur einen kleinen Teil des Vinyl-Sounds aus.

Zu 3.
Hab ich auch garnicht behauptet.
Und
Daß man zunächst in 24bit recordet, ist klar. 96kHz ist bei entsprechenden Wandlern jedoch nicht nötig, und wenn dann wären eher Unterschiede in den Höhen als in den Tiefen vernehmbar.
 
Ich glaube das hört man nicht sonderlich. Jedenfalls können so neue MP3 Player und Smartphones verkauft werden. Die Lieder kosten in 24 Bit bestimmt auch einiges mehr.
 
22€ pro Album ohne DRM halte ich durchaus für akzeptabel. SACDs und DVD Auudios haben ja ähnlich viel gekostet.
 
Gute Anlage, guten A/D Konverter am besten im Receiver und passend dazu gute Musik, die hochqualitativ aufgenommen und produziert wurde. Das macht richtig Spaß.... :-)

Ich wage von mir zu behaupten, dass ich teilweise zwischen FLAC und qualitativ guten MP3s unterscheiden kann. Aber das liegt weniger an Transparenz als an der Tatsache, dass zwar akustisch Töne auslöschen, aber die Lautsprecher trotzdem "schwingen". Besonders im Bass und bei prägnanten Mitten wo die Lautsprecher ordentlich arbeiten, sind verlustfreie Aufnahmen oft knackiger.

Beim Rest hör ich es größenteils nicht... habe gute Aufnahmen per LAME -v2 runtergesampled und bis auf die genannten minimalen Unterschiede nichts gehört. Das Problem liegt meistens in der Quelle und nicht dem Format, in dem es abgespeichert wird. Von totkomprimiertem 128kbit Internetradio mal abgesehen :-)
 
Also ich merke sehr wohl noch einen Unterschied zwischen 128kbps und 192kbps. Allerdings muss ich zugeben das die Unterschiede dann zu 256kbps nur noch sehr schwer hörbar sind und wie jemand bereits zuvor sagte das zu 320kbps gar kein Unterschied zu merken ist.

Allerdings merke ich bei MP3 Dateien die mit 44,1 khz und jene die mit 48khz gerippt sind sehr wohl einen Unterschied selbst auf einer 120 Euro 5.1 Anlage und ich bin beiweitem nicht so audiophil wie man andere Menschen.

Grundsätzlich muss ich aber sagen, dass es eine Frechheit ist wenn gekaufte MP3s nicht die bestmöglichste Qualität anbieten und grundsätzlich sollten sie überhaupt keinen Qualitätsverlust mit sich bringen (im Verhältnis zu einer CD).

Ich würde gerne mal auf einer guten Anlage den Vergleich zu einer CD und einer SACD hören.
 
Zu dem Vergleich CD - SACD kann ich dir was sagen.
Ich hab den Vergleich nämlich vor kurzem gemacht. Zwar kamen dabei keine SACDs, sondern Audio-DVDs mit 24bit und 96 Khz zum Einsatz.
Verglichen habe ich Track 1 (Rachmaninoff - Symphonic Dances No.1 Non Allegro) des FIM Samplers "This is K2 HD Sound!" (also eine CD, die mit dem K2 HD - Mastering verarbeitet wurde) und ebenfalls Track 1 (selbes Lied) der Audio-DVD des Albums "Symphonic Dances" von Rachmaninoff.
Gehört habe ich das auf meiner Anlage, die in meiner Signatur steht.
Und ja, man hört einen Unterschied zw. den beiden Medien. Aber der ist sowas von gering, dass ich in einem Blindtest nicht entscheiden könnte, welches nun besser klingt.
Mann muss dazu sagen, dass das K2HD-Mastering so ziemlich alles aus dem CD-Standard rausholt, was möglich ist, denn bei meinem zweiten Vergleich: Dire Straits - Brothers In Arms, einmal CD und einmal Audio-DVD konnte ich die Audio-DVD dieses mal wirklich als klanglich besser einstufen. Alles klang irgendwie offener und dynamischer.

Also: Ich bin der Meinung, dass das Format, sei es CD, SACD oder andere höher auflösende Medien, relativ wenig über den Klang aussagt. Viel wichtiger ist, wie gut das jeweilige Medium produziert wurde.

Edit: Anmerkung: Ich geh mal davon aus, dass, hätte ich Lautsprecher, die nicht so einen sensationellen Hochtöner (JET III) mit so einer mega Auflösung, wie meine Elacs haben, sondern nur eine olle Kalotte, ich diese Unterschiede nicht gehört hätte.

Gruß Timo
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben