News Download-Musik demnächst in 24 Bit?

Solange die Musik in ihrem Dynamikumfang weiterhin so stark komprimiert wird, sehe ich keinen Sinn in einer Erhöhung der Abtasttiefe.
 
smashen schrieb:
Ich bezog mich wiederum passend zum Thema auf den Vergleich eines 16/44.1 Wandler, der dem CD-Format entspricht, zum Referenzsignal.

Worauf du dich beziehst halte ich für irrelevant. Ich habe in meinen unendlichen Favoriten mal einen Link herausgesucht, wo 1990(!) ein Vergleich zwischen analoger und digitaler Aufnahme durchgeführt wurde. Man höre und staune: von der STEREOPLAY. Die Ergebnisse - und wie man einen richtigen Test durchführt - darf sich jeder selbst in Ruhe zu Gemüte führen.

Schönen Abend noch :)
 
ja diese diskussion geht seit bald 30 jahren und wird wohl nie zu einem ende kommen....am besten hört jeder so wie ers mag und behält seine meinung für sich:-) zum glück gibts hier noch andere diskussionen als grafikkarten rösten
 
Kopi80 schrieb:
Ich habe in meinen unendlichen Favoriten mal einen Link herausgesucht

Der da nur gespeichert war um ihn irgendwann mal jemanden vor den Latz zu knallen. :rolleyes:

Immer wieder schön, dass hier jeder die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und selbst der größte Profi ist. Teilweise wollen Leute immer wieder zeigen wie toll sie hören und teilweise wollen andere Leute sie dann immer unbedingt als Idioten da stehen lassen. Die Diskussionen zeigen eigentlich immer nur eines. Wie es wirklich ist weiß wohl keiner.

Manchmal ist ne neue CD auch einfach total schlecht gemastert und die orginale LP hört sich trotz einiger Unzulänglichkeiten trotzdem besser an. Oder die neue LP wurde schon im Studio verhauen und hört sich auf der CD mindestens genauso an. Oder... Oder... Oder...
Und am Ende steht doch die Musik vorne und da wird doch auch jeder eingestehen, dass die Bewertung gut/schlecht extrem subjektiv ist. Warum sollte dann die Hardware ein rein objektives Thema sein?

Ich würde mir lieber einbilden, dass mein Plattenspieler/CD Spieler einen unglaublich tollen Klang hat und somit nen Grund haben die Musik die ich höre noch mehr zu genießen, als dass ich mir dauernd Sorgen mache, dass mein Unterbewusstsein dafür sorgt, dass ich den Klang meiner Anlage nicht total objektiv bewerten kann und mich vor anderen Experten im Internet mit meinen Höreindrücken zum Idioten mache.
 
Schade, wollte gerade loslegen... :D

Aber es lässt sich doch nicht abstreiten das die Entwicklung in diesem Bereich keine riesen Sprünge gemacht hat oder ?
 
GrambleX schrieb:
Immer wieder schön, dass hier jeder die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und selbst der größte Profi ist.

Kein Grund gleich so angsäuert zu reagieren. :) Ich tausche lediglich belegbare Fakten in einer Diskussion aus. Und im Gegensatz zu anderen lasse ich mich weder auf ein persönliches herablassendes Gespräch ein sondern überlasse jedem seine eigene Meinungsbildung.

Für haltlose Aussagen werden doch wohl Gegenargumente erlaubt sein? ;)

Und am Ende steht doch die Musik vorne ...

Völlig deiner Meinung. Und da kommt es auch zur Geltung wie leicht uns unser Verstand einen Streich spielen kann. Sei es ob man beim Umschalten von Loudness zu Flat den Sound als zu "dünn" und fade empfindet, oder sei es dass man zwischen 16 und 24 bit Unterschiede hören 'will'.
 
jaa 24Bit Musik.. das wär doch mal was ;) Dieses komprimierte Zeug kann manchmal wirklich auf die Senkel gehen :D
 
Kopi80 schrieb:
Die Ergebnisse - und wie man einen richtigen Test durchführt - darf sich jeder selbst in Ruhe zu Gemüte führen.

Lese ich das richtig? Das Signal der Platte wurde digitalisiert und dann mit dem Original der Platte verglichen? Was ist dass denn für ein Test?

Es geht doch nicht darum, Wandler zu vergleichen. Die CD und LP haben von sich aus schon einen ganz anderen Frequenzumfang, Signale müssen anders bearbeitet werden. Daher geht es um die Klangmöglichkeiten der beiden Medien. Hier kann man höchstens vergleichen ob der Wandler das Signal naturgetreu wiedergeben kann oder es verfälscht. Über die Klangmöglichkeiten beider Medien sagt der Test wegen dem Quellmaterial rein gar nichts aus.

Natürlich kann es sein dass ein Signal durch die Wandlung "abgerundet" wird. In der Zeit (anfang der 90er) als ich mir noch keinen DAT-Recorder leisten konnte, CD-Brennen aber auch noch kein Thema waren, habe ich mir CD's auf Hifi-Video gesichert. Und viele Aufnahmen von CD klangen dort auch besser, weil evt. manche Frequenzen "abgerundet" wurden. Nur wird damit letzten endes das Signal wieder verfälscht. Und das kann hier auch der Fall gewesen sein. Also als Test relativ nutzlos: Wenn ich zwei Weine mitteinander vergleichen will muss ich auch beide nehmen - es reicht nicht einen Teil des einen in die leere Flasche des anderen zu schütten...


GrambleX schrieb:
Manchmal ist ne neue CD auch einfach total schlecht gemastert und die orginale LP hört sich trotz einiger Unzulänglichkeiten trotzdem besser an. Oder die neue LP wurde schon im Studio verhauen und hört sich auf der CD mindestens genauso an. Oder... Oder... Oder...

Meiner Erfahrung nach wird sich bei der Umsetzung auf Vinyl mehr Mühe gegeben, weil man weiß dass man ein kritisches "Publikum" hat. Letzten endes ist - wie ich schon gesagt habe - der Grund doch egal warum Vinyl oftmals besser klingt. Es ist dann doch eher ein Armutszeugnis für die CD-Ersteller, dass sie das, was man bei Vinyl ja umsetzen kann, für die CD nicht umsetzen und damit evt. die CD unter ihern Möglichkeiten bleibt - egal ob es möglich ist oder sie einfach nicht wollen weil die CD anscheinend zu einem wischiwaschi-Produkt verkommen ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
Butschre schrieb:
jaa 24Bit Musik.. das wär doch mal was ;) Dieses komprimierte Zeug kann manchmal wirklich auf die Senkel gehen :D

Komprimiert ist aber auch die Formatunkomprimierte Version. :D


Wie bereits vorhin geschrieben... jeder richtige Kniff beim Abmischen bringt locker einen 1.000.000.000-fachen "Qualitäts"gewinn, ggü. der hier gestellten 16bit vs 24bit Frage.

Ergo: Thema unnötig und pures Marketing. Wenn die Hörer dann vll weniger illegal Downloaden und mehr kaufen, solls mir recht sein. Egal ob's dumm vom Konsumenten ist oder nicht :D
 
Ein grosser Vorteil auf den noch nicht eingegangen wurde: Durch ein verlustfreies Format hat auch jeder die Moeglichkeit, sein eigenes Zielformat zu waehlen. wenn jemand kieber aac benutzt dann kann er das format ohne zusaetzliche verluste (wie mp3 in aac) umwandeln...
 
Lapje schrieb:
Es geht doch nicht darum, Wandler zu vergleichen.

Nun mal langsam. Der Test beschreibt eigentlich nur die Digitalisierung einer analogen (verlustfreien) Quelle.

Niemand der Testprobanden hat einen Unterschied zwischen analog und digital gehört. Egal welcher Wandler da jetzt zum Einsatz kam (und diese sind im Laufe der Zeit eher besser als schlechter geworden, nehme ich an). Und jetzt wollen hier einige meinen den reinen Unterschied zwischen 16 und 24 bit zu hören?

Die Klangmöglichkeiten sind ja gut und schön, nur was nutzt es wenn schon bei so einem simplen Vergleich keine Unterschiede harauszuhören sind.

Ich bleibe weiter ... skeptisch. ;)
 
Konti schrieb:
24bit hat rein garnichts mit "verlustfreies Format" zu tun.
16bit WAV ist auch verlustfrei.
Indirekt schon, denn sowohl 16 als auch 24 Bit sind immer verlustfrei.
 
@Kopi80

Es hat aber auch einiges damit zu tun wie das Material auf den Tonträger gebracht wird. Wenn da bei der Schallplatte "behutsamer" umgegangen wird, dann ist das Signal der CD schon schlechter als das gewandelte der Schallplatte. Damit wäre der Versuch nur in der Hinsicht zu gebrauchen wie gut Wandler sind, also ob es Unterschiede zwischen analog und digital gibt. Über den generellen Klangunterschied zwischen Schallplatte und CD sagt er gar nichts aus...
 
Lapje schrieb:
Wenn da bei der Schallplatte "behutsamer" umgegangen wird, dann ist das Signal der CD schon schlechter als das gewandelte der Schallplatte.

Das halte ich für unwahrscheinlich. Wir hatten das hier schon öfter im Forum, sogar mit dir als Diskussionspartner. Ich darf mich zum Dynamikumfang mal selbst zitieren:

Kopi80 schrieb:
Habe mich gerade nochmal etwas belesen: aktuelle CD-Player 95db; Plattenspieler etwas über 50db, dann aber schon High-End

Wurde das Signal für beide Tonträger unterschiedlich gemastert, könntest du vllt. recht haben, aber das sollte in einem guten Vergleich ja nicht passieren.

Über den generellen Klangunterschied zwischen Schallplatte und CD sagt er gar nichts aus...

Wie hätte man sonst vergleichen sollen? Es wäre wohl sogar mir möglich mit den vorhandenen Störgeräuschen einen Plattenspieler von einer CD zu unterscheiden. Das zeigt mit Sicherheit auch einen "Klangunterschied" auf, aber über die "Klangqualität" sagt es eben gar nichts aus.

Ps: Ich persönlich bevorzuge übrigens auch Musik auf Vinyl wegen den hinreichend bekannten akustischen Effekten. Das heißt aber noch lange nicht, dass das Signal so "richtiger" ist als von CD. Richtig ist ein 1:1 Signal des Produzenten. Und das kann eine LP Prinzip bedingt nicht.
 
ich glaube auch, dass es für die wenigsten einen wirklichen (hörbaren) nutzen bzw. Vorteil hätte.
Man sollte dran arbeiten, dass es bessere Angebote gibt und vielleicht bei einigen ausgewählten Titeln höhere Qualitätsstufen anbieten (z.B. Klassikfans die auch wirklich teure Anlagen haben).

Ich arbeite auch im Clubbereich und der Unterschied zwischen Analog (Platte) und digital (CD) ist auf definitv hörbar! Eine Platte klingt viel voller, einfach besser. Allerdings ist es eigentlich nur zu hören wenn man den direkten Vergleich hat.
 
Auch analog kann das Orginal sein. Auch bei aufnahmen neueren Datums ;-) auf der Red Hot Chilli Peppers - Stadium Acardium 4 LP Box prangt ein Sticke Full Analogue Recording.

Es Gab in den 70er und 80er Jahren zb von Labels wie Sheffield Records und Jeton sogenannte Direktschnitt Schallplatten bei denen der Zwischenschritt über das Tonband ausgelassen wurde.

MfG
 
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