DS215j JBOD Upgrade

N_O_K_I_A

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Moin Moin,

ich nutze aktuell eine DS215j mit 2 Platten:
WD Red 3TB
WD Red 4TB
Beide sind als JBOD eingebunden.
Macht nach Anzeige im DSM 6,5TB verfügbarer Speicher.
Ich hatte überlegt, ob ich vielleicht auf das Maximum, also 2x 8 TB gehen soll. Die 3er und die 4er könnte ich dann als Backup der wichtigsten Daten nutzen und wegpacken. Somit könnte ich 7TB der 16TB spiegeln.
Frage ist hier nur, wie könnte ich die aktuellen Platten auf die neuen migrieren?
 
Platte A raus, neue (größere) Platte A rein und aktuelles Backup auf die neue Platte A kopieren. Danach kann die alte Platte A formatiert / anderweitig verwendet werden.
Danach das gleiche Vorgehen für Platte-Tausch B.

Edit: Solltest du kein Backup haben, dann könntest du die alte Platte A ausbauen und am PC per Linux darauf zugreifen (geht so: https://www.synology.com/en-us/know...I_recover_data_from_my_DiskStation_using_a_PC ). Wenn du darüber Zugriff auf die Platte hast, dann kannst du die erste, neue 8TB Platte ins NAS einbauen, wieder neu starten und die neue Platte einrichten. Danach dann per Netzwerk die Daten auf die neue 8TB Platte kopieren.
 
Zuletzt bearbeitet: (Edit war Mist, da JBOD verwendet wird. Hatte ich übersehen.)
Und das geht, also die beiden eingebauten zu "zerstückeln", obwohl die beide zusammen in einem JBOD sind?
Hatte immer gedacht, dass die ab dann nur als Einheit funktionieren.
 
Nein, das geht so nicht. Mangels einer Synology + Shellzugriff kann ich es nicht garantieren aber in der Regel sind solche JBOD-Lösungen ein LVM über alle vorhandenen Disks. Fällt eine aus, sind alle Daten futsch. Auch kann man nicht eine Disk raus nehmen und die Daten da einfach auslesen.

Anhand deiner Beschreibung lese ich heraus, dass du aktuell gar kein Backup hast bisher, korrekt?
In dem Fall: Zuerst darum kümmern, alles andere ist echt kritisch und hat viele mögliche Fehlerquellen. Einmal vertippt, verklickt oder nicht aufgepasst und die Daten sind futsch.
Wenn du ein Backup hast oder dir wirklich über das Risiko im klaren bist dann geht's weiter.
 
N_O_K_I_A schrieb:
obwohl die beide zusammen in einem JBOD sind?
Mist hatte JBOD übersehen. Sorry dafür. Da wird es nur über eine Backup / externe Auslagerung gehen.
 
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Eine Möglichkeit die auf jeden Fal gehen würde:

  • 2x 8 TB Platten kaufen.
  • Eine davon per Docking Station extern anschliessen.
  • Vorhandene Daten darauf kopieren, und die Einstellungen der Diskstation darauf sichern.
  • Die alten Platten ausbauen, und die andere neue 8 TB Platte einbauen.
  • DSM neu installieren, und die Einstellungen von der externen 8 TB importieren.
  • Die Daten von der externen 8 TB wieder aufs NAS kopieren
  • Die zweite 8 TB ins NAS einbauen und Speicherpool/Volume damit erweitern.
Wenn ein aktuelles Backup vorhanden wäre (was sowieso ratsam ist) dann wäre es aber nur halb so viel Streß, immerhin müsste man dann nichst rumkopieren, sondern könnte gleich beide Platten einbauen und vom Backup Wiederherstellen.
 
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@NobodysFool
Danke für die Info!
Das kam mir auch in den Kopf eben und dann lese ich es gerade hier von dir.
Denke, damit geht es. Zukünftig sollte ich mir dann vielleicht etwas Besseres als JBOD überlegen.

Ein Voll-BackUp mit dann nochmal 16TB brauche ich eigentlich nicht, weil nicht alles wichtig ist.
Wichtig sind halt paar Dokumente, Urlaubsbilder und so. Und da würden dann auch die "ausgemusterten" HDDs reichen, die ich dann einmal alle paar Monate anstecke und ein BackUp ziehe.

Habt ihr Tipss, für aktuell günstigen Speicher in Form von 2x 8TB?
Lautstärke ist eigentlich eher irrelevant. Hauptsache Haltbar und günstig.
 
Danke, doch paar € billiger, als ich gefunden habe!

Ich habe gerade mal mit meiner Regierung geredet und sie meinte, warum ich dann nicht direkt auf eine 4-Bay gehe. Die nächste wäre ja die DS420+, aber mit 500€ doch schon etwas teurer, dafür das ich nur upgraden wollte :D
Gibt es vielleicht Vorgänger, die man nun "günstig" abstauben kann bzw. lohnen sich die Vorgänger?
 
Es gibt einige Möglichkeiten. Oben steht du verwendest eine DS 215J. Aus der J-Einstiegsklasse gibt es auch eine 4Bay Variante (420J). Da wärst du mit ~290€ dabei.

Generell wäre es wichtig zu klären was du genau machen willst und welche Leistung du brauchst. Insbesondere wenn man keine großen Ansprüche hat und das NAS einfach nur ein zentraler Datenspeicher ist, dann muss es nicht zwingend das schnellste oder aktuellste Modell sein. Sicherlich kann man dann ggf. auch noch was durch ein älteres Modell sparen.

Habe hier auch noch eine DS416J als zweites Backup im Einsatz. Für Datenübertragung und einfach nur Speicherplatz völlig ausreichend.

Und wenn es nicht Synology sein soll / muss, dann könnte man natürlich auch eine andere und ggf. günstigere Marke nehmen. Da habe ich aber keine Erfahrung mit, um was empfehlen zu können.
 
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@M@rsupil@mi

Also ich nutze die NAS für:
-Datenablage (Ablegen der Scans vom Drucker, Steuern, Downloads, etc.)
-Foto Speicher für Urlaubsfotos
-Videos (Streaming via RaspPi im Netzwerk)
-Musik

Ansonsten habe ich keine Anwendungen darauf laufen.
Hatte gedacht das ich mal sowas wie TS3 laufen lassen könnte, aber das ist für diese Architektur (ARM) nicht gemacht. Bei einer NAS mit "üblicher" Architektur, sollte das ja gehen?
Daher meist eher als Daten- und Medienablage.
Vielleicht werde ich es in Zukunft auch als Alternative nutzen wollen zu Google Photos. Noch habe ich mit dem Pixel ja keine Probleme, aber auch das wird sich bestimmt ändern. Da wären dann ein paar "intelligente" Sachen wie Bilderkennung ganz nett, was Synology ja auf ihrer Seite angibt.

Gibt es vielleicht Sachen, die man mittlerweile damit noch machen kann, von denen ich aktuell nicht weiß, dass es geht, ich es aber haben wollen würde? :D

EDIT:
Wäre vielleicht die Frage, sind die 200€ mehr für die DS420+ gegenüber der DS420j berechtigt?

EDIT 2:
Ich habe eben einen Anruf von einem Freund bekommen, dass seine externe Platte mit vielen Jahren persönlicher Daten abgeraucht ist.
Also würde ich jetzt doch relativ sicher etwas neues bestellen. :daumen:

Meine DS215J kann ich ja als BackUp NAS nutzen.
Die Frage ist, wie stelle ich das SetUp jetzt zusammen?

Haupt-NAS:
-Modell offen (DS420+ oder DS420j)?)
-Wie viel Kapa? --> 2x 8TB --> Dann wären 2 weitere Slots für Erweitungen möglich
-Welches Dateisystem? RAID?

BackUp-Nas:
-DS215J
-Kapa basierend auf den aktuellen Platten: 1x 4TB + 1x 3TB
-Welches Dateisystem? RAID?

Ggf. könnte ich ja auch erstmal eine 8TB Platte kaufen und dazu die 3TB, die ich bisher genutzt habe.
--> 11TB Kapa
Und in der BackUp-NAS dann die 4TB, wo ich per BackUp-Plan nur die wichtigen Sachen regelmäßig spiegel.
Kommt halt drauf an, welche Option, welches Budget erfordert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unterschiede zwischen den beiden Geräten -> https://www.computerbase.de/forum/threads/ds215j-jbod-upgrade.2006959/#post-25339878

Tests zu beiden Geräten hier auf Computerbase:
420: https://www.computerbase.de/artikel/storage/synology-ds420-nas-test.72415/
420J: https://www.computerbase.de/artikel/storage/synology-ds420j-nas-test.70559/

Zu den anderen Fragen:
Kalkuliere zuerst einmal deine Datenmenge. Wie viele GB hast du aktuell? Was kommt in den nächsten 1-2+ Jahren dazu? Wie groß ist das Wachstum und wie viele der Daten müssen gesichert werden?

Generell würde ich ab 2+ Platten immer auf ein RAID mit Ausfallsicherung setzen. Bei nur 2 HDDs wäre das SHR / RAID 1 und ab 3 HDDs RAID 5.

RAID ersetzt zwar kein Backup, aber erspart doch einiges an Arbeit, Zeit und Mühe, wenn halt nur eine Platte ausfällt und außerdem gibt es ja auch immer einen kleinen Teil an der Daten, der gerade noch nicht gesichert wurde. Daher würde ich auch im Heimbereich immer - zusätzlich zum eigentlichen Backup - auf eine Ausfallsicherung im Form von RAID 5 / SHR setzen. Insbesondere wenn die Datenmenge größer wird.

Hat allerdings auch den Nachteil man braucht eine Festplatte "mehr". Bei 2 x 8 TB hat man also nur knapp 7,2 TiB Speicherplatz. In deinem Fall (aktuell 3 und 4 TB) wirst du wohl zum Start 3 x 8 TB benötigen. Als nutzbarer Speicher wären das dann 2 x 8TB, also ~14,4TiB.

Wenn du was im Bereich 8TB + 3TB machst, dann würde ich die aber nur als Basis-Datenträger einrichten und kein JBOD nutzen. Gleiches gilt auch fürs Backup-NAS, wenn du da irgendwie die 3 und 4TB einbauen willst.

Als Dateisystem wird ext4 verwendet, wobei die 420+ auch noch btrfs kann:
Durch btrfs kann die Datensicherheit erhöht werden, indem die gespeicherten Daten mittels Prüfsummen bei jedem Leseprozess auf ihre Integrität geprüft werden, wodurch Datenkorruption verhindert wird. Darüber hinaus ermöglicht btrfs die Erstellung von Snapshots, so dass versehentlich gelöschte Daten, sofern ein passender Snapshot gespeichert wurde, wiederhergestellt werden können.
(Aus dem Computerbase-Artikel)


Edit: Im Bezug auf neue HDDs wäre vielleicht auch 2 x 12 (10,9TiB nutzbar) statt 3 x 8TB (14,4TiB) eine Option. Preislich sind die 12TB pro TB kaum teurer und man hat für die Zukunft zwei weitere freie Slots.
 
Zuletzt bearbeitet:
N_O_K_I_A schrieb:
Datenmenge heute nehmen, prozentuales jährliches Wachstum bestimmen (gucken wie es sich entwickelt hat die letzten 2-3 Jahre) oder wenn du es nicht bestimmen willst oder kannst setze 20-25% an.
Aus den Werten erinnerst dich an Schule Klasse 8 oder so zurück an den guten alten Zinseszinz dann weißt du die voraussichtlich vorhandene Datenmenge in 5 Jahren (durchschnittliche Lebenszeit bzw. Erwartung von HDDs). Ich würde noch einen Puffer einplanen, sprich aufrunden bis zum nächsten TB.
Je nach gewünschtem Raid-Level ergibt sich daraus dann die notwendige Kapazität der einzelnen HDDs.

Soweit zum Primär-NAS. Das NAS wo du dann die Backups hin schieben willst, sollte eigentlich mehr Kapazität aufweisen weil du im besten Fall ja mehrere Versionen vorhalten möchtest.
 
@M@rsupil@mi
@snaxilian

Moin,
erstmal vielen Dank für euer Feedback!


Aktuell habe ich 7TB.
Ersteinrichtung der NAS 2015 mit 3TB.
2017 dann Erweiterung der NAS um die 4TB im JBOD.
Diese sind (noch) nicht voll ausgereizt, aber trotz ausmisten nähert man sich an.
Seit 2015 waren es also so 5-6TB. Man kann also sagen so mindestens 1TB pro Jahr, bei der bisherigen Speichererfordernis, welche ja steigt. Besonders wenn auch die Medien von Full HD auf 4k etc. gehen.

Zur Ausfallsicherheit:
Also ich kann meine Daten in 2 Kategorien einordnen:
1. Allgemeine Daten, sind immer wieder beschaffbar, falls sie wegkommen
2. Wichtige, persönliche Daten, die ich gerne sichern würde

Daher würde es mir reichen, wenn ich die Daten der Kategorie 2 regelmäßig sichern würde.
Ein RAID1 würde ja immer die doppelte Kapazität voraussetzen, da hier simpel gespiegelt wird.
Ein RAID5 setzt ja sinnigerweise voraus, dass man gleichgroße Platten hat, ansonsten ist man ja an kleinste Platte im Verbund bezogen auf ihre Kapa gebunden.
Daher weiß ich aktuell nicht, ob mir ein RAID-System etwas bringt.

Was JBOD angeht stimme ich zu. Das ist relativ unflexibel und davon möchte ich weg.
Ich hätte folgende Idee für den Status "heute", den ich erweitern kann.
Ich bin jetzt nur auf diese doch etwas "größere" Erweiterung gekommen, da ein Freund seine Daten verloren hat :D Dieses Budget war so nicht berechnet... :D

DS215j (alt):
1x 3TB oder 4TB
--> Diese Platte nutze ich ausschließlich für eine regelmäßige Spiegelung der Kategorie 2 Daten

DSXXX (neu) (DS420j oder DS420+? Gibt es eine 4-Bay mit Intel-Prozessor im "günstigen" Segment oder eine alte Version?)
1x 8TB oder 12TB
1x 3TB oder 4TB (je nachdem was ich in der DS215j einsetze)
--> Dies wird einfach mein üblicher NAS mit allen Daten.
-->2 Slots wären frei bei einer 4-Bay und diese könnten dann jeweils auch mit 8TB oder 12TB erweitert werden. Also eigentlich ausreichend für die nächste Zeit. Bis dahin ist die Hardware der zukünftigen NAS vermutlich sowieso überholt.
--> Da ich die DS215j als BackUp nutze, brauche ich hier ja kein RAID-System, zumindest nicht aus dem Sicherheits-Aspekt. Verfügbarkeit ist nicht so relevant in meinem Fall. Wenn das Gerät defekt sein sollte und mehrere Tage nicht läuft, dann ist das so. Die Daten sind trotzdem auf DS215j sicher.
Frage wäre hier nur: Wie diese beiden Platten einbinden als praktischere Alternative zum JBOD?
 
Zuletzt bearbeitet:
N_O_K_I_A schrieb:
Man kann also sagen so mindestens 1TB pro Jahr
Das ist halt Käse und ich habe nicht grundlos von prozentualem Wachstum gesprochen aber wir leben ja in einer post-faktischen Zeit wo selektive Wahrnehmung immer beliebter wird...

Habe ich vor 5 Jahren im Urlaub 200 Bilder geschossen, benötigen diese selbst im RAW Format weniger Speicherplatz als die 200 Bilder aus dem letzten Urlaub. Der Grund liegt in der besseren Kamera, die einfach viel mehr Bildpunkte und Informationen sammelt. Gleiches gilt für irgendwelche Videos. Vor 10-15 Jahren waren es DVDs mit ~4 GB Kapazität und SD-Auflösung, dann kamen die BluRays mit 25-50GB und FullHD und jetzt sind es 4K.
In dem Augenblick wo du lediglich ein lineares Wachstum annimmst bedeutet das im Umkehrschluss, dass über die Zeit weniger Daten anfallen da die einzelnen Daten größer werden.

N_O_K_I_A schrieb:
Wie diese beiden Platten einbinden als praktischere Alternative zum JBOD?
Naja du hast nur begrenzte Optionen...
Bei gleich großen HDDs kannst entweder ein JBOD oder Raid0 machen wenn du viel zusammenhängen Speicherplatz möchtest oder richtest die HDDs als einzelne Laufwerke ein aber musst dann manuell die Sicherungen darauf verteilen.
Bei unterschiedlich großen HDDs bleibt nur JBOD wenn du nur ein großes Volume willst oder eben als Einzellaufwerke mit manuellem Aufwand.
Ich sehe da jetzt nicht warum das JBOD in dem Fall als unpraktisch angesehen wird.
 
Deswegen war ich ja auch bei mindestens 1TB pro Jahr.
Mit einer 4-Bay NAS, bei 2 belegten Slots mit z.B. 12TB+3TB = 15TB, wäre ich noch sehr gut bedient momentan. Dazu habe ich noch 2 weitere freie Slots. Da ich durch die beiden freien Slots sehr flexibel in der Erweiterung bin, denke ich, ist eine Hochrechnung nicht so sehr wichtig, als wenn ich mich jetzt schon für die Kapa komplett festlegen müsste und sie nicht mehr ändern könnte.
Nur momentan brauche ich keine 4x 12TB oder Ähnliches. Ich würde gerne einfach die Option haben, dass ich bei Bedarf erweitern kann.


Ja, gebe ich dir recht, wenn ich nochmal drüber nachdenke.
Da ich nicht exakt die gleich-großen Platten habe, wird es wohl auf JBOD hinauslaufen.
Lief bis jetzt ja auch immer und wenn ich dann angenommen 4 einzelne Laufwerke habe....ist auch wieder "unbequem".
 
Jup, bei einer Synology mit SHR bist du da deutlich flexibler bei der Aufrüstung.
 
Ich hätte hier noch eine DS418j übrig, die stand auch schon mal hier im Marktplatz. Ich hab den Thread dann irgendwann nur nicht mehr hochgeschoben. Die wäre bei Interesse für 200 € zu haben. Einziges Manko (vielleicht): ich habe bei der zum Antesten inzwischen schon mal die Beta von DSM 7 installiert. Das heißt auch bei einer Neuinstallation kann man hier jetzt erstmal nicht mehr zurück auf DSM 6.2. Muss aber sagen dass die Beta an sich prima läuft. Ich weiß nur nicht ob das auch schon für alle zusätzlichen Pakete gilt, die habe ich natürlich nicht alle getestet.
 
Du musst bei der Geschichte genau wissen, was du willst. Die Synology bietet ja eine unglaubliche Palette an Diensten, die man vielleicht mal ausprobieren möchte. Ich stand vor ca. 2 Jahren auch vor dem gleichen Problem wie du und habe mein 2-Bay NAS gegen ein 4-Bay NAS aufgerüstet. Dabei war ich auch nicht bereit den vollen Preis zu zahlen, weil das ja wie bekannt eine schöne Stange Geld ist. Bei mir ist es eine gebrauchte DS414 geworden und bin damit total zufrieden.

Meine Minuspunkte bist heute:
  • kein Docker, aber war auch kein Abbruch
  • kein BTRFS Dateisystem

Ich persönlich kann dir nur den Kauf einer gebrauchten DS4XX nur empfehlen.

Was das JBOD angeht, je nachdem wie schnell du planst weitere Platten zu kaufen, würde ich auf das Synology eigene SHR gehen. Das verhält sich bei zwei ähnliche großen Platten wie ein RAID1. Aber insgesamt werden im Gegensatz zu traditionellen RAID Arrays nicht ganze Platten für Parity etc. genutzt, sondern Segmente der PLatten. Dadurch ist SHR deutlich flexibler und du kannst ohne Weiteres verschieden große Platten nutzen ohne dabei einen großen Speicherplatzverlust zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
N_O_K_I_A schrieb:
ie Daten sind trotzdem auf DS215j sicher.
Korrekt, aber bedenke es sind nur die Daten, die vorher gesichert wurde. Sicherst du z.B. jede Woche, dann hast du im Schadensfall ggf. Datenverlust von dieser einen Woche. Somit ist es nicht nur ein Ausfall bei der Verfügbarkeit, sondern auch beim Datenbestand.

N_O_K_I_A schrieb:
Frage wäre hier nur: Wie diese beiden Platten einbinden als praktischere Alternative zum JBOD?
Als Basis-Datenträger bzw. einzelne SHR Volumes. JBOD würde ich nicht nehmen weil dadurch primär die Ausfallwahrscheinlichkeit steigt. Es reicht ja schon wenn eine Platte da Probleme macht.

Noch kurz zu SHR: Das ist eine spezielles RAID von Synology, womit man auch Platten unterschiedlicher Größer in RAID-Konstellationen mit Ausfallschutz verwenden kann. Ist ne feine Sache, wenn man sehr unterschiedliche Größen "stückelt", aber bringt auch erst was ab 3+ Platten. Aber man kann durchaus mit SHR (ohne Ausfall-Schutz) mit 1 nur einer HDD anfangen und später mit weiteren Platten ergänzen.
Gibt auf der Synology-Seite einen RAID-Rechner, wo man unterschiedlichen Plattengrößen experimentieren kann: https://www.synology.com/de-de/support/RAID_calculator
 
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