DS218+ oder Qnap251B?

-hybrid-

Lieutenant
Registriert
März 2015
Beiträge
804
Hallo was meint ihr? Welche ist die bessere NAS?

Ich hatte schonmal eine DS216J vor einiger Zeit, da kenne ich also die Software. Mich würde es aber nicht stören auf eine andere Software umzusteigen.

Die NAS soll hauptsächlich als eigene Cloud dienen und 4K/HD Material zum TV streamen.
VM finde ich auch sehr spannend, um so Linux z. B. zum Testen zur Verfügung zu haben.
Sicherlich werde ich auch noch mehr nutzen.

Die Qnap 253 ist mir leider zu teuer, obwohl das ja die neueste glaube ich ist.

Bei der Qnap251B finde ich zudem interessant das sie einen HDMI Ausgang hat und man auch Kodi darüber direkt verwenden kann.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich auch eine Nvidia Shield hier stehen habe, ich weiss nicht ob die Qnap da mithalten kann bei Kodi.
 
Möchtest du einen Glaubenskrieg auslösen?
Eigentlich ist es so das jede von denen Vor und nachteile hat und du wirst im Nachgang viele pro und kontras lesen.
ich hatte beruflich mit Qnap zutun und privat mit Syno, also tendiere ich zur syno.. weil aus einem guss ich nicht friemeln will, möchtest du aber mehr ausreizen würde ich dir Qnap ans Herz legen.
meine Empfehlung +1 Syno.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: kamanu
Neutrale Antworten sind mit lieber :)

Was könnte ich denn z.b. mit der Qnap mehr ausreizen?
 
Beide haben so ihre Vorteile und sind für den Alltag gut ausgestattet.

Wenn ich vom TO lese im Eingang, das 4K-Video eine vordere Anforderung ist neben Anderen, so wäre mir die Anbindungsgeschwindigkeit wichtig, also Optionen auf 5-/10GbE. Beides wäre mit dem Qnap möglich. Zum Einen wegen dem PCI-Slot und zum Anderen wegen dem gerade in den Handel kommenden 5GbE-Adapter, der einfach am USB3-Anschluss angesteckt werden kann. Damit steckt im Qnap aus meiner Sicht mehr Zukunft.
 
VM kannst du mit beiden vergessen. Die CPUs sind dafür einfach zu schwach!

Synology bietet etwas weniger Funktionen etc... ist dafür meiner Meinung nach einfacher zu bedienen.
Bei QTS haste dafür mehr Möglichkeiten, teilweise ist das Handling aber etwas komplizierter bzw. nicht soo selbsterklärend.
Bei den kleinen Kisten finde ich die Synos interessanter da der Funktionsumfang eher zu den kleinen CPUs passt.
QNAPs finde ich eher interessant wenn man nen Gerät wählt mit mehr Leistung (sprich mit richtigen CPUs - i5,i7, Ryzen 3/5/7), da man dann die Spielereien wie VM etc... erst richtig nutzen kann.

Nen 4k Stream (oder auch mehrere) schaffen beide Geräte auch mit 1GBE problemlos solange sie nicht transcodieren müssen. Dann wäre eh wieder die CPU der Flaschenhals.
Die erwähnte Upgrademöglichkeit auf 5/10GBE bei der QNAP ist ein nice to have wobei sich da die Frage stellt ob du überhaupt vorhast in nächster Zukunft dein Netzwerk aufzurüsten. Und selbst wenn ja, müsste man schauen ob sich das überhaupt lohnt (kommen die HDDs hinterher, brauch man ne SSD als Cach etc..)
 
ok danke, nicht mal für Linux VM ausreichend? Windows brauche ich nicht unbedingt.
 
Doch klar, die wird ohne Probleme laufen, aber darin hast du halt nur die Performance des Celeron. Für kleine Anwendungen absolut ausreichend. Gibt ja auch genug Dinge, die man auf nem Raspberry laufen lassen kann, und der hat weniger Leistung.
 
Ich habe nicht vor mit der NAS TV zu schauen. Siehe Eingangspost.
 
Eigenbau ist eben das Problem mit der Effizienz der Netzteile da bekommt man einfach nichts gutes
Wobei wenn man Leistung haben möchte dann muss man damit leben
Klar gibts Pico PSU aber da hänge ich sicher keine 6 HDD dran mit einem großen Anlaufstrom

Wenn man VMs drauf laufen lassen möchte dann muss es schon eine Potentere Kiste werden
ich hab einen AMD 5350 den würde ich am liebsten aus dem Fenster werfen wenn ich eine VM starte
Aber als Datenschleuder und OPNsense auf Hyper V reicht die Kiste allemal

Nur ich darf keinen Blick auf ein Messgerät an der Steckdose werfen da die Kiste 24/365 läuft
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bagbag hat es schon gesagt, doch es ist wert es noch einmal hervorzuheben.

VMs kann man z.B. mit einem QNAP TS-251 durchaus nutzen. Natürlich nicht zum spielen, auch als Desktop PC wären mir die VMs zu tüddelig.

Doch z.B. für kleine Serveranwendungen sind die VMs prima geeignet. Ich muss mir kein extra dedizierten Server kaufen, die verbrauchte Energie ist geringer als wenn ich zwei separate Geräte betreibe.

Ein Beispiel: Ich betreibe seit Jahren einen Nextcloud Server für eine handvoll Personen auf meinem NAS als VM. Das funktioniert wunderbar.

Am besten noch aufs RAM achten, hier wären für den Betrieb von VMs 4 statt 2GB schon angebracht, da das NAS selbst ja auch noch ein wenig Speicher verwenden will. Außer natürlich Du weißt das Deine VM Anwendung nur wenig RAM benötigt.
 
Zurück
Oben