Dsl Mitnahme nicht möglich bei Auszug

icecreamcooky

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Hallo

ich bin echt verzweifelt und hoffe dass ich hier jemanden finde der mir hefen kann.
Mein Verlobter und ich haben aufgrund von erwartendem Nachwuchs unsere Wohnung gekündigt und ziehen ende November zu meinem Schwiegervater ins Haus. Unser DSL Vertrag läuft bei 1&1 und ist bereits fristgerecht gekündigt. Dieser läuft bis zum 20.12.2018.
Das Problem ist, dass mein Schwiegervater bereits einen DSL Vertrag im Haus hat und wir unseren dementsprechend nicht mitnehmen können. Meine Idee war es, ich kenn mich mit der Materie nicht aus, einfach 1&1 zu fragen, ob sie pünktlich zum 1.12 die Leitung für den Nachmieter freimachen können und ich dafür bis zum Vertragsende weiter bezahle. Pustekuchen. Sowas machen die nicht. Dann habe ich Angeboten den Vertrag 20 Tage vor Vertragsende aufzulösen wenn ich die 20 Tage einfach bezahle, von mir aus hätte ich denen auch den ganzen Dezember bezahlt, auch hier, nein machen sie nicht.

Jetzt stehe ich hier und hab das Problem, dass der Nachmieter am 1.12 hier einzieht, evtl. mit einem eigenen DSL Vertrag und diesen eben nicht nutzen kann weil wir die Leitung blockieren.
Ich habe Angst dass der Nachmieter oder gar der Vermieter gegen uns einen Schadensersatz geltend machen kann wenn er seinen Vertrag nicht nutzen kann. Aber was sollen wir denn machen? Ich telefoniere mir den Mund fusselig und komme mit den Mitarbeitern auf keine Einigung. Fakt ist: die Leitung bleibt bis zum 20.12. geschaltet.

Ich hab im Internet viel gelesen dass dieses Problem weit verbreitet ist in Deutschland, allerdings finde ich diese Themen in Foren nur aus der Sicht des Nachmieters und nicht aus meiner Sicht. Hat jemand mal dieses Problem gehabt und weiß was der Nachmieter notfalls von mir einfordern kann oder wie ich doch aus der Misere rauskomme?


vielen Dank schonmal


lg
 
kopf frei machen und das nichtvorhandene problem ignorieren , es gibt keins.

wenn 1&1 erst zum 20.12. die leitung frei gibt, dann ist das halt so.
dadrüber musst du dir keine gedanken machen.
 
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Wieso sollte der Nachmieter was von dir Fordern können?

Weder habt ihr eine vertragliche Verpflichtung dem gegenüber, noch könnt ihr von eurem Anbieter verlangen, dass er die angemietete Leitung vorab wieder freigibt.

Ich würde mal sagen, dass das leider alltägliches Lebensrisiko ist, wenn man in eine neue Wohnung einzieht, nicht von Anfang an Internet hat.
erging mir auch schon so, Telefon konnte gelegt werden, aber DSL nicht, war noch vor VoIP, da keine freien Ports am Verteiler zur Verfügung standen. Ärgerlich, aber ist leider in dritte Welt Ländern so :(
 
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Atme durch.
Es gibt kein Problem.

Selbst wenn du den Vertrag noch zwei Jahre weiter zahlen würdest, weil du z.B. vergisst zu kündigen, wird die Leitung nicht für dich blockiert.

Der Nachmieter wird ganz normal einen anderen Anbieter wählen können.

Ich habe bei einem Umzug mal Internet angemeldet.
Dabei konnte ich solange die Leitung des Vormieters nutzen, bis mein Vertrag freigeschaltet wurde.
Und die Freischaltung meines eigenen Vertrages ging dann sofort, auch wenn da noch der Vertrag des Vormieters aktiv war.

Kündige den Vertrag wie von dir gesagt zum 20.12. und fertig.
 
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Wie gesagt, kein Problem für dich.
Das machen die Provider dann unter sich aus (im Fall das der Nachmieter einen Anschluss mit bringt)
 
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Da dein jetziger Anbieter Dir keine Leitung an Deiner neuen Wohnadresse anbieten kann, sollte auch eine sofortige Kündigung möglich sein. Damit bist Du erstmal vom Tag des Auszugs erstmal komplett raus.

Der Nachmieter ruft dann, sollte die Leitung belegt sein, seinen Anbieter an. Dieser wiederum telefoniert dann mit Deinem alten Internetanbieter zur Leitungsfreigabe. Spätestens am nächsten Werktag sollte dann die Leitung frei sein.

Ansprüche können Dich keine gestellt werden.
 
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Da eine Mitnahme des Vertrages in die neue Unterkunft durch Vorhandensein eines anderen Vertrages nicht möglich ist habt ihr sogar Sonderkündigungsrechte und könnt daher ausserhalb der Vertragsfristen kündigen.

Somit könntet ihr sogar zum 30.11. kündigen.. Probleme alle gelöst und sogar noch ein paar Tage Geld gespart.

Wie der Nachweis der Sonderkündigung sich dort darstellt muss man halt nachfragen.
 
Da hatte ich auch nachgefragt. Da hieß es, dass sie die Sonderkündigung erst nach Umzug anleiern können (Mit der Ummeldebescheinigung) und dann auch noch 3 Monate zu bezahlen ist. So lange geht der Vertrag ja nicht mehr. Ich glaube bis das durch wäre ist der Vertrag von alleine geendet
 
Redirion schrieb:
das stimmt nicht! siehe den Beitrag von jackjo22 §TKG 46

Und kann man das überhaupt anwenden ... denn es passiert ja gar kein Wechsel ergo ist der ganze Paragraph nicht anwendbar.
 
ich danke euch für eure Antworten. Dann bleibt wohl nichts anderes als es so passieren zu lassen. Der Nachmieter hat bereits einen Vertrag,ich hab nachgefragt, aber nicht bei 1und1.
 
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Mach dir keinen Kopf, man kann das zwar beschleunigen aber wirklich bringen tut es nicht (da die Bearbeitung meist länger dauert) :D
So aus eigener Erfahrung:
Ich hab vor ein paar Wochen ein Haus gekauft, die Kündigungsfrist des alten Besitzers ging bis über die Hausübergabe hinaus (logisch bei 3 Monaten Frist).
Bei 1&1 hatte ich meinen Anschluss bereits für den Umzug angemeldet, naja war klar das die Info kommt, dass sie erst nach Lösung des Leitungsmangels schalten können. (1&1 erhält ja nur die Info das keine Leitung zur Verfügung steht von der Telekom als Leitungsinhaber).

Kurzerhand hatte ich bei der Telekom angerufen und gefragt was man tun könne, da ich keine 6 Wochen warten will bis zum Ende der Kündigungsfrist + dann nochmals bestimmt 2 Wochen Bearbeitungszeit für die Schaltungsbeauftragung von 1&1.
Der nette Herr von der Telekom meinte dann ich könne das ganze über den Eigentumsnachweis (Alleineigentümer) beschleunigen.
Ich hatte dann also alle Unterlagen bereitgestellt/ausgefüllt und bei der Telekom für die vorzeitige Leitungsräumung bereit gestellt.
Aber naja was soll ich sagen, es war den Aufwand nicht wert am Ende, da ich nur eine Woche gespart habe (Bürokratie etc. ;-) ).

Bleib also entspannt und lehn dich mit deiner fast vollständigen Familie zurück :)
Das ist alles Sache des neuen Mieters/Eigentümers und dieser muss auch mit solchen Dingen rechnen bei Einzug/Erwerb :) und muss dich nicht im geringsten Kümmern.
 
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icecreamcooky schrieb:
Da hieß es, dass sie die Sonderkündigung erst nach Umzug anleiern können (Mit der Ummeldebescheinigung) und dann auch noch 3 Monate zu bezahlen ist.

Kenne ich auch so.
Bei Anwendung des Sonderkündigungsrechts tritt eine Kündigungsfrist von 3 Monaten Inkraft, nach Vorlage der Umlegung.

Daher ist es richtig, wie du es jetzt gemacht hast!
 
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Ist das nicht, dass der Anschluss auch für einen Nachmieter geschaltet bleibt, halt auf deinen Namen. Wenn das so ist (müßtest du noch gesondert verifizieren), solltest du dich gegenüber dem Nachmieter versichern, dass du keine Haftung bzw. Kosten (Shopping) übernimmst.
 
warum habe ich dieses Forum nicht schon viel früher gefunden :D

mir geht es schon viel besser. Ich mache mir grundsätzlich immer einen zu großen Kopf um alles (Muss an der Hormonschleuder in mir liegen :D)

@Ost-Ösi In der Hotline haben Sie gesagt dass es möglich ist dem neuen Mieter den Vertrag bis Vertragsende übernimmt. Allerdings hat er einen Vertrag bereits. 1&1 hat uns auch angeboten dass wir den Mieter den Vertrag nutzen lassen können gegen eine Mitzahlung der Grundgebühr. Auch wenn man Sonderrufnummern sperren kann, ist es mir trotzdem zu heikel. Der kann über meinem Namen (ich unterstelle niemandem was) ja weiß Gott was anstellen. Darkweb, illegale Webseiten, illegale Videos.... der Anschluss läuft auf meinen Namen, dann noch extra eine Haftung auszuschließen, was ein Akt...
 
@Lord B.
Warum sollte die Leitung tot sein, wo sich doch bis 20.12. bezahlt ist. Und, der Provider mischt sich in Haftungsfragen, die er nicht zu verantworten hat, sich nicht ein.
 
Die Leitung ist auch nicht tot, sie bleibt bis Vertragsende geschalten und man kann da ein Modem anschließen und mit etwas Glück (wie bei mir) fünktioniert auch der Zugang mit meinen Daten.
Hatte dann halt ADSL16 statt VDSL100 ;)

Hätte ich schmunzeln getrieben wäre trotz das die Leitung für den Vorbesitzer geschalten war alles ich ausbaden müssen, da die Zugangsdaten meine waren statt seine.
 
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