DSL und Kabel gleichzeitig

Nur so als kleines Update für den Fall, dass andere das gleiche Problem haben. Ist alles problemlos vonstatten gegangen, ist gerade angeschlossen worden und 200.000er Speed liegt an. Im Sommer wird hier 400.000er verfügbar sein, worauf wir dann auch upgraden werden und in 2 Jahren soll hier bereits 1.000.000 geschaltet werden laut Techniker. :freaky:
 
Iconoclast schrieb:
worauf wir dann auch upgraden werden und in 2 Jahren soll hier bereits 1.000.000 geschaltet werden laut Techniker. :freaky:
Seit bitte Vorsichtig mit den Aussagen der Techniker. Natürlich sind jetzt schon mit Docsis 3.0 1,3 Gbit/s möglich und mit mit Docsis 3.1 sogar 10 Gbit/s.
Aber es müssen für die 1 Gbit/s einiges an Backend Technik erneuert werden. Und da steckt der Techniker nicht drin. Ausserdem wird es wohl eher herrausgezörgert. Da es ja sonst ein Konkurrenz Produkt zu den eigenen Glasfaser Angeboten von Unitymedia wird.
 
was ist hier denn aktueller Stand der Dinge im Jahr 2026 ?

mal angenommen DSL Kupferdraht und Vodafone TV - Kabel gelegt 198x liegen nebeneinander und man leistet sich die Grundgebühr für beide Netze

wie geht es dann technisch weiter ?

ein Router der DHCP macht im Heimnetz

an den müssen dann zwei Router, einer für DSL und einer für Kabel

DSL Router an die DSL Dose
Kabel Router an den Kabel Anschluß

aus dem Heimnetz kommt
Telefonie
HTTP
FTP
TV
....


und alles soll mit maximaler Geschwindigkeit und maximaler Ausfallsicherheit redundant sein

also muss ein PC zwischen den Router im Heimnetz und den beiden Routern nach außen der alles jedem Router schickt und die schnellere Antwort und den schnelleren download ins Heimnetz schickt ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie schon im anderen Thread geschrieben.

Es gibt es Geräte von Unifi die können das

1783196820660.png


In diesem Fall ist es ein UDM-SE

CU
redjack
 
siebengescheit schrieb:
ein Router der DHCP macht im Heimnetz

an den müssen dann zwei Router, einer für DSL und einer für Kabel
Damit baust du dir nur unnötig Probleme rein. Du brauchst einen Router und dann zwei Modems oder Router, die sich als reine Modems konfigurieren lassen.
Bei (V)DSL gibt's z.B. Modems von Vigor, im Kabelbereich wüsste ich aus der Hüfte nicht, welche Geräte einen reinen Modembetrieb unterstützen. Mit einer Minute Recherche scheint zumindest das Technicolor TC4400 dafür geeignet zu sein.
Beide Modems werden dann an je einen WAN-Anschluss deines Routers verbunden und diesen konfigurierst du dann so, wie du's brauchst. Selbiger Router kann dann auch nach Bedarf alle anderen Jobs wie etwa DHCP im Heimnetz übernehmen.
 
https://www.bueromarkt-ag.de/gatewa...a36b6dbbfcb64f1&emid=6a496d6353dd92aea308477e


  • Multi-WAN für unterbrechungsfreie Internetverbindung durch automatisches Failover bei Leitungsausfall und optionales UniFi LTE Backup
  • Load Balancing zur effizienten Verteilung des Datenverkehrs auf mehrere Internetleitungen

nach welchen Kriterien sucht man ?

load balancing ?
2 * WAN

und was noch ?

https://geizhals.de/?cat=wlanrout&h...v=e&hloc=at&plz=&dist=&mail=&sort=r&bl1_id=30
 
Das MatZe schrieb:
wahlweise PPPoE oder DHCP, je nach ISP können. Ebenso, falls ein ISP das verwendet, Dual Stack Lite.

ne Menge tobak wo ich mich nicht auskenn ...

Ein Heimnetz - Router der DHCP macht mit 2 WAN Ports
dahinter
1 * Router DSL
1 * Router Kabel ?

vom Heimnetz Router geht
1 Kabel vom WAN in den DSL Router
1 Kabel vom WAN in den Kabel Router

man nehme:
Telekom DSL
Vodafone TV Kabel gelegt 198x

und der Heimnetz Router muss die Anforderungen oben im Zitat haben
 
Ziemlich viel Aufwand, um dann ausgerechnet diese Anbieter auszuwählen. Ich würde da bei Kabel eher zu o2 gehen und bei DSL falls Versatel verfügbar zu 1&1, andernfalls Vodafone Kabel und o2 DSL.
 
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siebengescheit schrieb:
Ein Heimnetz - Router der DHCP macht mit 2 WAN Ports
dahinter
1 * Router DSL
1 * Router Kabel ?
Nope.
Aus Sicht des Heimnetzes davor (nicht dahinter) je ein Modem (nicht Router!) für DSL und Kabel.

Ansonsten pflichte ich @redjack1000 und @DLMttH bei. Wofür so viel Aufwand? Ein zuverlässiger Internetanschluss sollte es tun.

Von Vodafone würde ich aufgrund der jüngsten Entscheidung zu private Peering Abstand nehmen. Für die Telekom, die diese Praxis schon deutlich länger pflegt, ebenfalls.

Bei den Empfehlungen zu Drillisch (=1&1) für VDSL oder O2 für Kabel und wahlweise VDSL gehe ich mit.
O2 hatte ich selbst via VDSL und alles lief, bei 1&1 bin ich zur Sekunde. Läuft ebenfalls.
Bei der Telekom war ich bedingt durch eine Anschlussübernahme ebenfalls für zwei Monate und konnte Probleme resultierend aus dem private Peering bestätigen.

Falls dennoch die Entscheidung zugunsten dieser Anbieter fallen sollte, speziell die Telekom hat "echtes" Dual-Stack, der Router muss im konkreten Fall also kein DS-Lite können. Dennoch würde ich unbedingt darauf achten, dass ein Router im Falle eines Anbieterwechsels auch Dual-Stack Lite unterstützt.
PPPoE ist in jedem Fall nötig, DHCP via WAN können eigentlich fast alle.
 
Das MatZe schrieb:
Sicht des Heimnetzes davor (nicht dahinter) je ein Modem (nicht Router!) für DSL und Kabel.

Ach so .....

Die Zugangsdaten für DSL und Kabel werden im einzigen Heimnetzrouter hinterlegt

nur das Modem ist unterschiedlich je nach Typ - DSL und Kabel - und Anbieter

Das MatZe schrieb:
Ein zuverlässiger Internetanschluss sollte es tun.

hier ist Telekom absolut zuverlässig ich weiß nicht wann wir die letzte Störung hatten - aber dennoch Interessehalber:

Anforderungen an den Router
  • Dual Stack
  • DS-Lite
  • PPPoE
  • DHCP

wie findet man diese Router ? mit Geizhals ??

https://geizhals.de/?cat=wlanrout&h...v=e&hloc=at&plz=&dist=&mail=&sort=r&bl1_id=30
 
siebengescheit schrieb:
Die Zugangsdaten für DSL und Kabel werden im einzigen Heimnetzrouter hinterlegt
Exakt.
siebengescheit schrieb:
nur das Modem ist unterschiedlich je nach Typ - DSL und Kabel - und Anbieter
Fast. Der Anbieter ist technisch betrachtet egal, VDSL bleibt VDSL.
Lediglich bei Glasfaser hängts vom Netzbetreiber ab. Aktuell gibt's am weitesten verbreitet GPON, langsam zunehmend XGSPON und vereinzelt auch AON. Das sind je unterschiedliche Modems.
siebengescheit schrieb:
wie findet man diese Router ? mit Geizhals ??
Ich für meinen Teil würde mir sowas mit nem MiniPC und OpenWRT, pfSense oder sowas selbst bauen.
 
Das MatZe schrieb:
MiniPC und OpenWRT, pfSense oder sowas selbst bauen.

und den MiniPC wohin ? wohl als Heimnetzrouter nicht aber zwischen den Heimnetzrouter und die DSL modems ?

Ich bin keiner der sich gut genug auskennt um selber zu bauen - deswegen die Frage ob es z. B. über

https://geizhals.de/?cat=wlanrout&h...v=e&hloc=at&plz=&dist=&mail=&sort=r&bl1_id=30

oder eine andere Suchmaschine Möglichkeiten gibt so einen Heimnetzrouter zu finden

wie gesagt DSL Telekom läuft hier problemlos und so haben wir keinen Handlungsbedarf und so interessiert mich das Thema eben einfach nur

aber mich wundert dass so wenig Nachfrage bzw. Interesse an der doppelten Verbindung ins Netz besteht wo doch DSL Nutzende über DSL und Kabel Nutzende über das Kabel jeweils für sich jammern
 
siebengescheit schrieb:
wohl als Heimnetzrouter
Richtig.
siebengescheit schrieb:
nicht aber zwischen den Heimnetzrouter und die DSL modems ?
Zwischen Heimnetzrouter und den jeweiligen Modems sollte auch genau nichts sitzen. (Außer natürlich dem Netzwerkkabel, welches die beiden miteinander verbindet.)
siebengescheit schrieb:
wo doch DSL Nutzende über DSL und Kabel Nutzende über das Kabel jeweils für sich jammern
Bedenke, dass Menschen dazu neigen, sich nur über negative Dinge zu beklagen. Wenn man mit etwas zufrieden ist, spricht man deutlich seltener drüber.
Bei DSl beklagen sich die meisten über die begrenzte Bandbreite, bei Kabel sind es oftmals technische Probleme am Anschluss selbst oder zu volle Segmente und damit Bandbreiteneinbrüche genau dann, wenn man sie braucht.

Natürlich, DSL ist am technischen Ende der Fahnenstange angekommen, ich hab hier rund 200Mbit. Reicht mir aber auch vollkommen aus.
Und wenn dann die Glasfaser kommt, muss ich auch nicht der erste sein, der direkt einen Tarif bucht.

Dass nur so wenig Leute zwei Anschlüsse buchen ist aus meiner Sicht recht einfach. Die wenigsten sind bereit, zwei Anschlüsse zu bezahlen und wenn dann noch der im Vergleich zur Fritzbox geradezu exorbitante Konfigurationsaufwand dazu kommt, sind die meisten Nutzer einfach raus.

//Edith// nur als Beispiel, mit dem hier würde ich ein solches Setup nicht bauen wollen. Selbst wenn der zweite RJ45 Port auch als WAN genutzt werden kann, bleibt dann kein LAN mehr über, ich wäre also limitiert auf WLAN. Für mich ein absolutes No-Go.

Und auch das Vorhandensein zweier WAN fähiger Anschlüsse sagt noch nicht, dass ein Router auch Dual-WAN kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das MatZe schrieb:
Vorhandensein zweier WAN fähiger Anschlüsse ... dass ein Router auch Dual-WAN kann.

deswegen ist das erste Problem wie (vollständige Liste aller Eigenschaften, z. B.

dual WAN
Load Balancing
Dual Stack
DS-Lite
PPPoE
DHCP )

man so ein Teil überhaupt findet bzw. über welche Suchmaschine und welche technische Beschreibung nötig ist
 
Zuletzt bearbeitet:
@siebengescheit da hilft im Zweifel nur das Lesen der Produktbeschreibung.
Aber wie schon gesagt - wer sich wirklich so ein Setup bauen möchte, weiß auch, was er zu tun hat.
Denn beides gleichzeitig nutzen geht ohne Loadbalancer auf Netzbetreiberseite ebenfalls nicht.
Schicke ich eine Anfrage ins Netz auf WAN1 raus, wird diese auch an WAN1 zurück kommen. Einen Download also einfach auf beide aufteilen funktioniert ebenfalls nicht.
Ausnahme stellen hier redundante Anschlüsse für Firmen und Behörden dar. Bei meiner Uni gibt's nach meinem Informationsstand zwei unabhängige Anschlüsse vom selben Anbieter (DFN) an zwei verschiedenen Standorten.

In der hiesigen Internetlandschaft laufen die Internetanschlüsse für Privathaushalte i.d.R. stabil genug, dass ein solcher Aufwand nur in Ausnahmefällen zu rechtfertigen ist bzw. im Zweifel ein Technologiewechsel das Problem ebenfalls adäquat lösen kann.

Dort, wo die Bandbreite und/oder Stabilität zu wünschen übrig lassen, gibt's meist schon von einem Anbieter ein passendes Produkt, welches oftmals das kleinste Übel darstellt (z.B. die Hybridtarife der Telekom) oder ggf. auch Starlink als Alternative.
 
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