perfekt!57
Commodore
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- Feb. 2003
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kurz noch mal der bekannte Link mit dem recht interessanten und mutigen Fazit:
Finger weg von Dual-Core-Bauteilen im Highend-Bereich
Wer sich ein schnelles Dual-Core-System aus Leistungsgründen zulegt, der wird zurzeit noch enttäuscht. Die im Profibereich angesiedelten Dual-Core-Chips, z.B. die Dual-Core-Opteron-Modelle von AMD oder Intels Xeon Dualcore mit 2,8 GHz, sind kein bisschen billiger als zwei gleichwertige Single-Core-Prozessoren mit gleicher Taktrate. Dabei ist der Preisunterschied aber noch immer so groß, dass man sich ein professionelles Dualprozessor-Mainboard mit dem zusätzlich benötigten teuren Registered-Speicher zulegen kann - und dabei unter Umständen immer noch Geld spart. Im Gegenzug erhält man zwei Prozessorsockel und kann dann, wenn es später einmal erforderlich wird, auf zwei Dual-Core-Produkte aufrüsten.
Das Ganze wird besonders interessant, wenn man sich die Dual-Core-Produkte von AMD und auch von Intel im Highend-Desktop-Bereich ansieht, z.B. den Athlon 64 X2 4800+ oder den Pentium Extreme Edition 840. Auch hier sind die Preise hoch genug, dass man dafür ein Mainboard der Workstation-Klasse mit Registered-Speicher und zwei Single-Core-Prozessoren mit der gleichen Performance kaufen kann.
Während sich die Mehrzahl der Benutzer auf Grund der mangelnden Verbreitung nicht für ein Xeon-Mainboard mit Sockel 604 entscheiden wird, so gibt es doch etliche Opteron-Mainboards, die auf der Professional-Version von NVIDIAs nForce4-Plattform basieren. Das ermöglicht den Einsatz der üblichen Kühler für 939/940-Sockel und des Plattformtreibers von NVIDIA. Dabei stehen zwei PCI Express x16-Steckplätze sowie hochmoderne Funktionalitäten zur Verfügung.
All das macht ziemlich klar, dass die Preisstrategien von AMD und auch Intel ziemlich arrogant sind, sobald man sich von den Dual-Core-Einstiegsmodellen entfernt. Einerseits soll laut beiden Unternehmen die Zukunft ganz klar den Multicore-Chips gehören. Andererseits wird mehr thread-optimierte Software benötigt, um das volle Potenzial der Multicore-Technologie auch tatsächlich ausschöpfen zu können. Was könnte aber die "Threadisierung" von Software-Programmen besser vorantreiben als eine breite Basis von installierten Dual-Core-Systemen? Wir sind der Meinung, dass in jedem Mainstream-Prozessor zwei Cores als Basis integriert sein und in nur wenigen Jahren mindestens vier Cores einen wirklichen Durchbruch bei der Prozessor-Power bringen sollten."
http://www.de.tomshardware.com/cpu/20051107/index.html
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- "Unsere Benchmark-Ergebnisse zeigen, dass AMDs neueste 90mn-Cores mit E-Revision im direkten Vergleich mit 130nm-Bauteilen die eindeutig schnelleren Produkte sind. Verbesserungen bei den Memory-Controllern und die SSE3-Unterstützung zeigen offensichtlich Wirkung.
- Heute können Dualcore-Chips nur im Einsteiger- oder Mainstream-Segment als vernünftige Wahl gelten, oder dann, wenn Rechendichte in den Server-Racks das wichtigste Ziel darstellt.
- Die Dual-Core-Bauteile im professionellen Bereich sind noch immer ziemlich teuer, und ihr Preis-Leistungs-Verhältnis liegt weit unter dem einer Maschine mit zwei Single-Core-Prozessoren (von der Rechendichte einmal abgesehen).
- Im Moment bekommt man mit einer Dualprozessor-Maschine mit Single-Core-Prozessoren am meisten für sein Geld.
Finger weg von Dual-Core-Bauteilen im Highend-Bereich
Wer sich ein schnelles Dual-Core-System aus Leistungsgründen zulegt, der wird zurzeit noch enttäuscht. Die im Profibereich angesiedelten Dual-Core-Chips, z.B. die Dual-Core-Opteron-Modelle von AMD oder Intels Xeon Dualcore mit 2,8 GHz, sind kein bisschen billiger als zwei gleichwertige Single-Core-Prozessoren mit gleicher Taktrate. Dabei ist der Preisunterschied aber noch immer so groß, dass man sich ein professionelles Dualprozessor-Mainboard mit dem zusätzlich benötigten teuren Registered-Speicher zulegen kann - und dabei unter Umständen immer noch Geld spart. Im Gegenzug erhält man zwei Prozessorsockel und kann dann, wenn es später einmal erforderlich wird, auf zwei Dual-Core-Produkte aufrüsten.
Das Ganze wird besonders interessant, wenn man sich die Dual-Core-Produkte von AMD und auch von Intel im Highend-Desktop-Bereich ansieht, z.B. den Athlon 64 X2 4800+ oder den Pentium Extreme Edition 840. Auch hier sind die Preise hoch genug, dass man dafür ein Mainboard der Workstation-Klasse mit Registered-Speicher und zwei Single-Core-Prozessoren mit der gleichen Performance kaufen kann.
Während sich die Mehrzahl der Benutzer auf Grund der mangelnden Verbreitung nicht für ein Xeon-Mainboard mit Sockel 604 entscheiden wird, so gibt es doch etliche Opteron-Mainboards, die auf der Professional-Version von NVIDIAs nForce4-Plattform basieren. Das ermöglicht den Einsatz der üblichen Kühler für 939/940-Sockel und des Plattformtreibers von NVIDIA. Dabei stehen zwei PCI Express x16-Steckplätze sowie hochmoderne Funktionalitäten zur Verfügung.
All das macht ziemlich klar, dass die Preisstrategien von AMD und auch Intel ziemlich arrogant sind, sobald man sich von den Dual-Core-Einstiegsmodellen entfernt. Einerseits soll laut beiden Unternehmen die Zukunft ganz klar den Multicore-Chips gehören. Andererseits wird mehr thread-optimierte Software benötigt, um das volle Potenzial der Multicore-Technologie auch tatsächlich ausschöpfen zu können. Was könnte aber die "Threadisierung" von Software-Programmen besser vorantreiben als eine breite Basis von installierten Dual-Core-Systemen? Wir sind der Meinung, dass in jedem Mainstream-Prozessor zwei Cores als Basis integriert sein und in nur wenigen Jahren mindestens vier Cores einen wirklichen Durchbruch bei der Prozessor-Power bringen sollten."
http://www.de.tomshardware.com/cpu/20051107/index.html
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