Fireplace
Mobile Footer Layer

Duales Studium - Chancen trotz zu hoher Fehlstunden?

DarkDragN

Lieutenant
Registriert
Dez. 2005
Beiträge
881
Hallöchen!

Hab ja schon mehrere Threads schon aufgehabt, auch bzgl. der Uni-Wahl. Gehe momentan auf ein Wirtschaftsgymnasium um die Hochschulreife zu erlangen. Da ich aber auf so ziemlich allen Kosten alleine sitzen bleibe und meine Eltern auch nicht viel Geld haben um mich zu unterstützen wäre es schon sehr optimal wenn ich an ein duales Studium komme. Allerdings gibt es da für mich jetzt zwei Probleme:

- Fehlstunden. Je nachdem ob die Betriebe zwei oder vier Zeugnisse haben wollen schwanken diese zwischen 182 und 378, davon 2 unentschuldigt und 3 Verspätungen.

- Notenschnitt. In meinen LK-Kursen bin ich im zweier Bereich (BWL, Englisch und Mathe), der Rest ist aber mehr mittelmäßig. Schlusslicht bildet bei mir Spanisch mit 3 Punkten.

Aufwarten kann ich mit der Teilnahme an einer AG sowie das ich mich als Schulsprecher für die Schule engagiert habe. Desweiteren habe ich eine 2 Jährige abgeschlossene Ausbildung zur Technischen Assistenz für Informatik (ja ich weiß, größter Fehler meines bisherigen Lebens, dennoch mit einem glatten Schnitt von 2,0 abgeschlossen).

Wunschstudium wäre in Wirtschaftsinformatik oder Angewandte Informatik, ferner International Business Information Management, da spricht sich, denke ich jedenfalls, die Spanischnote zu sehr gegen aus.

Meine Frage/ mein Wunsch an euch ist nun, mir eine Einschätzung zu geben, ob ich überhaupt eine Chance hätte einen Studiengang in der Richtung zu ergattern.

Ich freue mich über eure Beiträge.
 
Man sollte es versuchen. Als groben Orientierungspunkt kann man sich 2,4 nehmen. EInen schlechteren Schnitt nehmen sie nicht mehr . (steht sogar in einem Vertrag von nem Kumpel drinne, der inzwischen bei VW dual studiert )

edit:
Die Fehlstunden sind natürlich nie gut, wenn sie auf dem Zeugnis vermerkt sind. Vor allem bei so vielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gott sei Dank stellen nicht alle Unternehmen nach den Abi-Noten ein. Sonst würden ja nur noch Hessen Arbeit finden ;-)

Ich habe mit einem Schnitt von 3,2 noch einen Platz gefunden und mein Lebenslauf war auch nicht furchtbar geradlinig.

Also einfach mal versuchen - allerdings mußt Du dir eben eine gute Begründung (wenn Du nicht schon eine hast) für die Fehlstunden einfallen lassen.

Ob es klappt siehst Du wenn das Licht angeht!
 
@Fabien
Ist sicherlich nicht immer so, aber bei den ganzen großen Unternehmen, würde man mit nem Schnitt größer 3 sofort in der ersten Selektionsphase rausfliegen außer man hat besondere Qualifikationen.
 
@Airbag
Das ist sicher richtig - aber mein Unternehmen hat in D immerhin noch 10.000 Angestellte und weltweit 100.000. Es kommt natürlich immer auf den Gesamtmix an.

Ich möchte hier den TE einfach ermutigen es zu versuchen - er muß sich halt mehr Mühe bei der Präsentation geben.
 
Ich sag ja auch nicht, dass er es nicht schaffen kann. Wenn er es bis zu den Eignungsprüfungen oder Assesments schafft, sollten die Noten dann zweitrangig sein.
 
Wie kommt man zu so hohen Fehlstunden? Und dann auch noch zum Teil unentschuldigt. Bei einem mittelklasse ABI kannst du da gleich zu hause bleiben. Wäre es mit deiner Laufbahn (Wirtschaftsgymnasium) und den gegebenen Voraussetzungen nicht angebrachter BWL zu studieren? Ich schätze die Situation so ein, dass du etwas zu hoch hinaus willst.
 
XaserLou schrieb:
Wie kommt man zu so hohen Fehlstunden? Und dann auch noch zum Teil unentschuldigt.

Das wird mich und einen potentiellen Arbeitgeber sicherlich auch interessieren.
Auf jedenfall sollte es in den Bewerbungen irgendwo ein triftiger Grund drinne stehen, wie es zu so vielen Fehlstunden kommt: lange Krankheit usw.
 
2 Stunden von 200 unentschuldigt? Da lag mein Verhältnis im Abi weit drüber. Da die restlichen im Umkehrschluss entschuldigt waren, gehe ich mal davon aus, dass es einen guten Grund dafür gibt, Krankheit o.ä.

Wer trotz solcher Fehlzeiten ein gutes Abitur erreicht, kann durchaus Potential haben. Natürlich kann es auch ein no-go sein. Aber das hängt von der individuellen Geschichte ab, und wollte der TO hier so ins Detail gehen, häte er es sicher schon getan.
 
Wer trotz solcher Fehlzeiten ein gutes Abitur erreicht, kann durchaus Potential haben.

Das ist sicherlich richtig, aber was bringt es später dem Arbeitgeber, wenn man nicht anwesend ist, trotz vorhandenem Potenzials? Da würde ich lieber demjenigen die Chance geben, der fleißig und weniger talentiert ist.
 
Unentschuldigte Fehlstunden zu bekommen ist ganz einfach. Je nach Schule gibt es da nämlich ein schönes Zettelsystem, wo man jede einzelne Stunden abzeichnen muss, da blickt nach einem Jahr weder der Lehrer noch die Schüler durch.
Da kann es schon passieren, dass Stunden die man durch Klausuren verpasst hat später auf dem Zeugnis stehen - denn Lehrer haben ja keine Pflicht etwas zu sagen.
Wobei 200 Fehlstunden trotzdem übel ist ;)
 
Das ist sicherlich richtig, aber was bringt es später dem Arbeitgeber, wenn man nicht anwesend ist,
Wenn die Krankheit oder was auch immer schon auskuriert/nicht mehr auftritt(besondere Umstände?) ist, spielt es keine Rolle.
 
DarkDragN hat es doch selber geschrieben, dass es nicht in einem Halbjahr zustande gekommen ist, sondern über mehrere Zeugnisse. Und in dem Alter ist man in der Regel nicht so häufig krank, also lässt sich dabei doch mehr als nur Krankheit vermuten. Das ist heutzutage doch gang und gäbe! Wer keine Lust auf Arbeit hat, geht nicht hin. Und die, die es wirklich wissen wollen, bekommen dann keine Chance und enden mit Hartz IV.

Reichtum für alle!
 
Nagut ganz falsch ist es nicht, wenn man einen Arzt kennt bzw. mit dessen Sohn/Tochter befreundet ist.
 
Wollte da eigentlich nicht viel mehr zu sagen, aber ich tue es doch. Die Fehlzeiten kommen durch mittlere bis schwere Depressionen zu stande. Habe das ganze mittlerweile auch gut im Griff. Ist denke ich allerdings auch nicht von Vorteil es in der Bewerbung/ im Bewerbungsgespräch anzuschneiden, da psychische Probleme doch eher in der Gesellschaft verhöhnt werden, ist jedenfalls meine Erfahrung.

@XaserLou
Bzgl. BWL Studium: Nur weil man an meiner Schule BWL auf erhöhtem Niveau unterrichtet, soll ich daraus mein Studienfach machen? Ich denke das ist nun ein wenig weit her geholt. Dem ganzen geht eine Ausbildung im IT-Bereich voraus, zumal ich mir da auch schon ausreichende Gedanken drüber gemacht habe. Das Optimum wäre halt Wirtschaftsinformatik, sollte es aber zum reinen Studium hinauslaufen, werde ich das Informatikstudium anstreben.

Desweiteren interessiert es mich, warum ich deiner Einschätzung nach zu hoch hinaus will. Ich ziehe nur meine Möglichkeiten in erwägung, und ich denke auch das ich dem realistisch entgegen Blicke. Mir ist durchaus bewusst das ich nicht die besten Möglichkeiten habe, aber versuchen kann man es ja. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt, und das ist auch die Meinung die sich hier wohl in den Posts durch kristallisiert.

Ich bedanke mich recht herzlich für alle bisherigen Posts und würde mich über weitere freuen.
 
Depressionen, die unsichtbare Volkskrankheit, die man nicht nachweisen kann und gerne mal von Gebrauch macht, um blau zu machen. Viel wollen, aber wenig dafür tun...
Und wieso sollte es weit hergeholt sein, nach dem Besuch eines Wirtschaftsgymnasiums, das auf BWL aufbaut ist, selbiges Fach zu studieren? Warum denn nicht gleich ein technisches Gymnasium? Hätte das nicht mehr Sinn ergeben?
Und Wirtschaftsinformatik wird nach deinem beschriebenen Arbeitsverhalten wohl eine schlechte Wahl sein, wenn man unter anderem bedenkt, dass die zweite Fremdsprache (Spanisch) in diesem Bereich nicht unwichtig ist. Da wäre BWL eine bessere und zugleich softere Variante. Wir wollen ja nicht, dass Du dich überanstrengst.
 
Depressionen, die unsichtbare Volkskrankheit, die man nicht nachweisen kann und gerne mal von Gebrauch macht, um blau zu machen.
Hör auf von Dingen zu reden von denen du keine Ahnung hast, dass ist für alle beteiligten besser.

Da du hier eh nur deine dämlichen Phrasen ablassen willst, suchst du dir lieber einen anderen Thread zum trollen.
 
Hoffentlich trägst du niemals Personalverantwortung, Xaser.

Erstens ist es vollkommen egal, ob jede dieser Fehlstunden der Krankheit geschuldet ist - sie sind entschuldigt (bei der Summe vermutlich größtenteils vom Arzt) und da hast weder du noch ein Personaler noch ein Vorgesetzter mehr reinzuinterpretieren als da steht. Deine Unterstellung, dass er die Krankheit nur vorschiebt ist eine Frechheit. Ob das so ist oder nicht, können wir sowieso nicht einschätzen. Aber sicherheitshalber erstmal alle unter Generalverdacht stellen?

Und was soll bitte die unterschwellige Unterstellung, dass er was 'richtiges' eh nicht schaffen kann/will und deshalb doch BWL studieren solle hier bitte beitragen? Hast du irgendwelchen verdrängten Ärger auf Krawattenträger? Und wieso ist Spanisch für Wirtschaftsinformatik relevant?

Kurz: wie wäre es, wenn du die (teilweise beleidigenden) Allgemeinplätze mal beiseite lässt und stattdessen lieber konstruktiv mitdiskutierst, deine Thesen wenigstens begründest?

Entweder habe ich deinen Beitrag vollkommen falsch aufgefasst, oder das war planlose Provokation - sowas kannst du doch bittte woanders auslassen? Naja ich lasse mich gern eines besseren belehren, ehe sich die Stimmung hier weiter aufheizt.

Dem TO kann ich nur raten: zieh' dein Ding durch! Und wenn dich nicht gleich Google als Dualstudenten nimmt, dann vielleicht ein kleinerer Betrieb? Aus sehr praktischer Erfahrung kann ich dir sagen, dass spätestens nach dem zweiten Arbeitszeugnis niemand mehr nach deinen schulischen Leistungen fragt.
 
Bestätigst meinen dritten Satz im oberen Post, desweiteren deswegen nicht ein technisches Gymnasium, weil der Schwerpunkt in Technik auf Luftfahrt- und Klimatechnik fokusiert ist. Alle anderen Fächer hätten sich soweit gedeckt. Auch würde ich nicht sagen dass das Gymnasium auf BWL aufbaut, er gibt dem Wirtschaftsgymnasium das entsprechende Profil, ist aber in anderen Fächern gleichzusetzen mit anderen Gymnasien. Ist auch eher mal Zufall wenn man in Mathe eine Funktion erwischt, mit der man den Gewinnbereich berechnet.

Naja, und Depressionen hier so runter zu reden ist auch unterste Schublade gegenüber allen Betroffenen, gleiches gilt für die, die meinen es ausnutzen zu müssen. Bei Kommentaren wie "viel wollen, aber wenig dafür tun..." und "Wir wollen ja nicht, dass du dich überanstrengst" kannst du auch direkt den Kopf wieder dicht machen, wenn du meinst trollen zu müssen mach das bitte wo anders ;>
 
Also ich kann auch nur sagen, du solltest es auf jeden Fall versuchen. Ich arbeite in einem Unternehmen mit weltweit knapp 200.000 Mitarbeitern und habe festgestellt, dass ein Großteil der Bewerber mit ordentlich erstellter Bewerbung zu einem Einstellungstest eingeladen wird, unabhängig vom Notendurchschnitt. In den Bereich, in den du gehen willst, Fachabi oder Abi vorrausgesetzt. Und das Ganze halt nicht nur für reine Ausbildungsberufe, sondern eben auch für duale Bildungswege.

Ist der Einstellungstest erst einmal ordentlich verlaufen und stimmt das Vorstellugnsgespräch, rücken die Noten in den Hintergrund, insofern sie nicht extrem schlecht sind, was bei dir nicht der Fall zu sein scheint.

Spanisch kann man für den Bereich Wirtschaftsinformatik oder Angewandte Informatik wohl vernachlässigen. Mit International Business Information Management kenn ich mich nicht aus, aber International lässt darauf schließen, dass gute Fremdsprachenkentnisse nicht hinderlich sein dürften:cool_alt:

Die Überlegung, ob man überhaupt Chancen hat, solltest du meiner Meinung nach schnell verwerfen und es einfach probieren. Kostet sicherlich Zeit und Mühe, aber es zahlt sich oft aus.

Auf XaserLous' Aussagen sollte man sowieso nichts geben.

Wünsche dir viel Erfolg und das Quäntchen Glück und alles Gute, dass du deine Depressionen auch im Griff behälst.
 
Zurück
Oben