News Durch Hackerangriff: Dänischer Cloud-Anbieter verliert fast alle Kundendaten

Xiaolong schrieb:
Berichtige wenn ich falsch liege, aber mittlerweile ist man ja gezwungen bestimmte Dienste zu nutzen, da Exceltabellen "im Nachhinein bearbeitbar" sind und damit als Dokumentationswerkzeug nach GoBD rausfallen. D.h. wenn ich meine Dokumente über so einen Dienst laufen lasse, was ich ja eig. muss, und bei dem dann sowas passiert, wie sieht das denn dann aus?
Soweit mir bekannt musst als steuerpflichtige Person entsprechend absichern. Wenn es dann knallt und bei dir dann geschätzt werden muss, nimmst dann den Verursacher - also die Software-Firma, die es verbockt hat, bzw. deren Haftpflichtversicherung nach Möglichkeit in Anspruch und lässt dir deinen Schaden ausgleichen.

Aber nochmal - dem Amt ist es am Ende herzlich egal, wie du deine Geschäftsvorfälle dokumentierst, solange du die Anforderungen (revisionssichere Archivierung) erfüllst.

Mir ist nicht bekannt, dass Betriebsprüfer/Innnen da aktuell im Zweifel viel Spielraum haben. Wenn dem doch so sein sollte, gut für alle Betroffenen.
 
Die Techniker haben versehentlich was falsch verkabelt, klingt eher danach, daß das Management Kosten sparen wollte und die Techniker beauftragt wurden, diese redundante Infrastruktur zu beseitigen. Wenn die ein Rechenzentrum geräumt haben, war der Zeitplan, bis der Mietvertrag ausläuft offenbar auch sehr knapp. Die Techniker wurden also unter Drucke gesetzt und werden jetzt auch noch als Schuldige vorgeführt.
Ergänzung ()

Die Besserwisserei hier ist manchmal haarsträubend. Große Firmen sind keinen Deut besser, die haben nur die besseren Anwälte. In der Mainstream-Presse hat man nichts gelesen über den Angriff auf die Azure-Cloud. Den Hackern ist es gelungen einen wichtigen Key zu stehlen und damit eigene Token zu signieren. Damit hatten Unbekannte wochenlang Zugriff auf die Daten der Azure-Cloud und MS weiß nicht wer, was, wie lange.

Auch bein Thema offline-Backup kann man nicht sicher sein. Wer weiß denn, ob die Backupsoftware angegriffen wurde? Wurden Files bereits seit Monaten in Echtzeit verschlüsselt? Wird das OS mit gesichert und kann dann ggf unter Quarantäne mit altem Zeitstempel die Files lesbar machen, oder wird das OS neu aufgesetzt und damit ist die Schadsoftware mitsamt Schlüssel verloren?
Backupsoftware, Filesystemtreiber, Netzwerktreiber sind die lohnendsten Ziele für einen Virus.
 
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