Mondgesang
Cadet 1st Year
- Registriert
- Aug. 2026
- Beiträge
- 9
Liebe Freunde,
in unserem Einfamilienhaus steht noch eine tadellos funktionierende Ölheizung von den Vorbesitzern. Es ist eine Buderus Logano G115. Sie versorgt sowohl den Heizkreislauf als auch den Brauchwasserspeicher und somit alle Zapfstellen im Haus.
Jetzt besonders im Sommer fällt uns auf, wir brauchen die Heizung ausschließlich zum Duschen. Und da ist sie sehr träge. Bis der Warmwasserspeicher erstmal warm ist muss die Ölheizung eine gute halbe Stunde arbeiten. Wenn nicht mehr. Dabei verbraucht sie nicht nur Öl sondern auch Strom.
Bei uns auf der Arbeit gibt es die Strom-Lösung. Die kleine Küche hat einen Boiler mit einem etwa 5L großen Tank, das WC hat nur einen Durchlauferhitzer ohne Tank. Der Durchlauferhitzer ist sehr klein, wie eine Brotdose. Das dürften kaum 2kW sein. Dennoch wird auch er binnen Sekunden so bombenheiß, dass Wasserdampf wie aus einer Kaffeetasse aufsteigt und man sich buchstäblich verbrühen kann.
Da dachte ich mir, klar, so eine Leistung bringt er ja nur bei der Durchflussmengen eines kleinen Wasserhahns. Ja, aber in der Dusche stellen wir die Temperatur kaum jemals höher als 38°C (kleiner Stop im Drehknauf). Außerdem haben wir einen großen flachen Duschkopf wo auch mit weniger Wasser große Flächen abgedeckt werden.
Ich Frage mich, ob so ein Durchlauferhitzer a) nicht auch die Dusche mit bedienen kann von seiner Leistung her und b) ob es wirtschaftlicher (günstiger) ist als die Ölheizung. Falls a und b zutreffen, ob man nicht sogar auch im Winter die Ölheizung einzig und allein für den Geizkreislauf benutzen könnte, was sie ja entlastet und das Brauchwasser on demand durch die Durchlauferhitzer bereitgestellt wird.
Hier wäre zu ermitteln, wie viel Öl exakt die Heizung verbraucht, um das Brauchwasser auf Temperatur zu bringen. Problematisch ist ja auch, dass auch wenn man nur 2 Minuten abduschen möchte, erstmal der gesamte große Warmwasserspeicher aufgewärmt werden muss. Und dieses Aufwärmen wird dann nur zu einem Bruchteil genutzt und kühlt später wieder an die Umgebung ab. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen dass das günstiger sein soll als ein DLE.
Selbst WENN wir von einem Boiler mit Speicher reden. Der Strompreis beträgt sagen wir 38ct pro Kilowattstunde. Sowohl ich als auch Chefin machen nie exzessive Badesessions. 3-5 Minuten und gut ist. Eigentlich immer sogar zusammen, es sei denn einer ist noch arbeiten. Wenn ich 38 geteilt durch 60 ergibt 0,63ct pro Kilowattminute.
Jetzt müsste man die kW Leistung des DLE und die Dauer einer Duschsession einberechnen. Angenommen wir nehmen einen 5kW DLE. Und die Duschdauer ist 5min.
Also 38:60x5x5=15,83ct für eine 5minütige Duscheinheit unter einem 5kW DLE aber nur WENN man sich dabei lebendig kochen möchte. Diese Nennleistungen beziehen sich ja auf besagten Fall wo ich mich an den kleinen DLE auf der Arbeit schon fast verbrannt habe. Ich habe nicht gemessen wie heiß das Wasser war, aber über 70° dürften es gewesen sein. Nimmt man die Hälfte dieser Leistung haben wir also
38:60x2,5x5=7,91ct für eine 5minütige Duscheinheit unter einem 5kW DLE dem aber etwa 2kW abverlangt werden.
Ich glaube die Ölheizung alleine läuft während des Brennens mit gut 200W. Das eine halbe Stunde bis Stunde lang plus das Öl was da verbraucht wird?
Sagt mir bitte ob meine Rechnung aufgeht oder ich irgendwo völlig auf dem Holzweg bin.
PS: als ich diese Info meinem bekannten Sanitärmeister mitteilte antwortete er schockiert "mach das bloß nicht. Die Dinger fressen dir die Haare vom Kopf! Da zahlst du dich dumm und dämlich!"
War das nur Bias eines Sanitärmannes der seine Sparte verteidigt? Oder hatte er Recht? Klar im Vergleich zu einer Wärmepumpe mit PV und Solarthermie vielleicht. Aber im Vergleich zu einer Ölheizung aus den 90ern?
Wie ist eure Meinung und vielleicht sogar Erfahrung?
in unserem Einfamilienhaus steht noch eine tadellos funktionierende Ölheizung von den Vorbesitzern. Es ist eine Buderus Logano G115. Sie versorgt sowohl den Heizkreislauf als auch den Brauchwasserspeicher und somit alle Zapfstellen im Haus.
Jetzt besonders im Sommer fällt uns auf, wir brauchen die Heizung ausschließlich zum Duschen. Und da ist sie sehr träge. Bis der Warmwasserspeicher erstmal warm ist muss die Ölheizung eine gute halbe Stunde arbeiten. Wenn nicht mehr. Dabei verbraucht sie nicht nur Öl sondern auch Strom.
Bei uns auf der Arbeit gibt es die Strom-Lösung. Die kleine Küche hat einen Boiler mit einem etwa 5L großen Tank, das WC hat nur einen Durchlauferhitzer ohne Tank. Der Durchlauferhitzer ist sehr klein, wie eine Brotdose. Das dürften kaum 2kW sein. Dennoch wird auch er binnen Sekunden so bombenheiß, dass Wasserdampf wie aus einer Kaffeetasse aufsteigt und man sich buchstäblich verbrühen kann.
Da dachte ich mir, klar, so eine Leistung bringt er ja nur bei der Durchflussmengen eines kleinen Wasserhahns. Ja, aber in der Dusche stellen wir die Temperatur kaum jemals höher als 38°C (kleiner Stop im Drehknauf). Außerdem haben wir einen großen flachen Duschkopf wo auch mit weniger Wasser große Flächen abgedeckt werden.
Ich Frage mich, ob so ein Durchlauferhitzer a) nicht auch die Dusche mit bedienen kann von seiner Leistung her und b) ob es wirtschaftlicher (günstiger) ist als die Ölheizung. Falls a und b zutreffen, ob man nicht sogar auch im Winter die Ölheizung einzig und allein für den Geizkreislauf benutzen könnte, was sie ja entlastet und das Brauchwasser on demand durch die Durchlauferhitzer bereitgestellt wird.
Hier wäre zu ermitteln, wie viel Öl exakt die Heizung verbraucht, um das Brauchwasser auf Temperatur zu bringen. Problematisch ist ja auch, dass auch wenn man nur 2 Minuten abduschen möchte, erstmal der gesamte große Warmwasserspeicher aufgewärmt werden muss. Und dieses Aufwärmen wird dann nur zu einem Bruchteil genutzt und kühlt später wieder an die Umgebung ab. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen dass das günstiger sein soll als ein DLE.
Selbst WENN wir von einem Boiler mit Speicher reden. Der Strompreis beträgt sagen wir 38ct pro Kilowattstunde. Sowohl ich als auch Chefin machen nie exzessive Badesessions. 3-5 Minuten und gut ist. Eigentlich immer sogar zusammen, es sei denn einer ist noch arbeiten. Wenn ich 38 geteilt durch 60 ergibt 0,63ct pro Kilowattminute.
Jetzt müsste man die kW Leistung des DLE und die Dauer einer Duschsession einberechnen. Angenommen wir nehmen einen 5kW DLE. Und die Duschdauer ist 5min.
Also 38:60x5x5=15,83ct für eine 5minütige Duscheinheit unter einem 5kW DLE aber nur WENN man sich dabei lebendig kochen möchte. Diese Nennleistungen beziehen sich ja auf besagten Fall wo ich mich an den kleinen DLE auf der Arbeit schon fast verbrannt habe. Ich habe nicht gemessen wie heiß das Wasser war, aber über 70° dürften es gewesen sein. Nimmt man die Hälfte dieser Leistung haben wir also
38:60x2,5x5=7,91ct für eine 5minütige Duscheinheit unter einem 5kW DLE dem aber etwa 2kW abverlangt werden.
Ich glaube die Ölheizung alleine läuft während des Brennens mit gut 200W. Das eine halbe Stunde bis Stunde lang plus das Öl was da verbraucht wird?
Sagt mir bitte ob meine Rechnung aufgeht oder ich irgendwo völlig auf dem Holzweg bin.
PS: als ich diese Info meinem bekannten Sanitärmeister mitteilte antwortete er schockiert "mach das bloß nicht. Die Dinger fressen dir die Haare vom Kopf! Da zahlst du dich dumm und dämlich!"
War das nur Bias eines Sanitärmannes der seine Sparte verteidigt? Oder hatte er Recht? Klar im Vergleich zu einer Wärmepumpe mit PV und Solarthermie vielleicht. Aber im Vergleich zu einer Ölheizung aus den 90ern?
Wie ist eure Meinung und vielleicht sogar Erfahrung?