DynDNS im LAN

Daniel_SGE

Ensign
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Juli 2006
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171
Hallo,

ich habe mehrere Clients in meinem Netzwerk, von denen serverseitig ein Backup gefertigt wird, d.h. der Server benötigt die aktuellen IP-Adressen der Clients.
Ich möchte die IP-Adressen der Clients aber ungern statisch vergeben, da vor allem die Notebooks dann in anderen Netzen immer umkonfiguriert werden müssten.

Gibt es eine Dynamische DNS - Lösung auch fürs LAN? Ich suche etwa einen DNS-Server für meinen Server, der immer die aktuellen dynamischen IP-Adressen den jeweiligen Netzwerkarten oder MAC-Adressen zuordnet.
 
Dein Router kann das nicht? Router haben meist einen eingebauten DNS-Server.
Die Rechner teilen diesem bei der DHCP-Anfrage ihren Namen mit, so dass auch andere Rechner im Netz ihn erkennen.
 
Eigentlich kannst du sowas auf dem Router oder was sonst bei dir DHCP macht sowas direkt angeben.
Dann wird halt für eine spezfische MAC-Adresse immer die selbe IP verwendet.

Ich mache es immer so, dass ich *.*.*.10 - 50 fest vergebe und alles über 50 darf DHCP :)
 
Sondai schrieb:
Ich mache es immer so, dass ich *.*.*.10 - 50 fest vergebe und alles über 50 darf DHCP :)
Was ich so gelesen hab sollte es genau umgekehrt sein, sprich die "niedrigeren" IP's sollten automatisch vergeben werden!
Soll was mit Konflikten der Hardware zu tun haben!
 
Warum sprichst Du die Rechner nicht über die Namen an, anstatt der IP.
DER ist immer der gleiche. Kann Dir die IP egal sein.
 
Hmm, da hatte ich doch vorhin glatt die Einstellung übersehen, dass mein Router doch anhand der MAC-Adresse auch feste IPs vergeben kann; dann wäre ja schon alles gelöst :)

Sonst hätte man wohl wirklich noch einen DHCP-Server oder ähnliches aufsetzen müssen.

Das mit dem "Namen" funktioniert leider nicht so ohne Weiteres; mindestens dann, wenn man die Windows-Welt verlässt.
 
99,9% der Router werden einen DHCP Dienst an Bord haben. Da brauchst du keinen separat installieren. :D
IP automatisch beziehen unter Windows aktivieren und fertig. :rolleyes:
 
Das Feature was du suchst nennt sich "DNS-Clientregistrierung" das wurde mit Win2k eingeführt. (Meines Wissen nach)

Benötigt wird da für ein lokaler DNS (Windows Server) oder DNSMASQ (Unix).

Bei dem Windows DNS muss die DNS-Clientregistrierung aktiviert sein. (Voreinstellung)

Bei DNSMASQ muss DNSMASQ gleichzeitig als DNS und DHCP dienen.

Mit BIND und DHCPD geht es auch, aber da sind je nach Distribution weitere Konfigurationen erforderlich. (Fragt mich nicht bin kein Linux Spezi)

Edit:
Wenn ein Windows DNS eingesetzt wird muss dieser natürlich per DHCP als primärer DNS bekannt gegeben werden.
 
@Suxxess: Das langt aber so erstmal noch nicht, da sich die IP-Adressen ja durchaus ändern können. Ich brauche aber eine feste Adresse, sei es IP oder hostname, um die Clients zu erreichen.

@Wilhelm14: Das stimmt zwar, aber bei meinem konkreten Problem hilft das nicht so viel, denn ich muss im config-file von rsnapshot IP-Adressen bzw. einen host-name angeben. Ich wüsste jetzt nciht, wie ich dort einen dynamischen Befehl eingeben könnte (etwa nmblookup - I NETBIOSNAME). Wenn das geht, ändert das natürlich alles, obwohl das anders natürlich robuster wäre, da sich die MAC-Adresse seltener ändern dürfte, als der NetbiosName.

Die aktuelle Lösung scheint aber zu funktionieren, wenn ich die IP-Adressen durch den DHCP fest vergeben lasse(s.o)
 
mouzzza schrieb:
Was ich so gelesen hab sollte es genau umgekehrt sein, sprich die "niedrigeren" IP's sollten automatisch vergeben werden!
Soll was mit Konflikten der Hardware zu tun haben!

Aha.. Ein DHCP-Server (meist .1 oder .254) vergibt an jeden Client, der sich anmeldet eine IP-Adresse aus seinem Adress-Pool. Ob der Pool jetzt von .2-.10 , 2.-.250, .100-.200 oder auch .17-.49 reicht, ist dabei vollkommen unerheblich. Natürlich sollte man sich ein paar Gedanken darüber machen und einen sinnvollen Bereich vorgeben, aber letztendlich ist das egal. Wenn sich ein Client mit statischer IP natürlich genau in den Bereich setzt, sind IP-Konflikte vorprogrammiert, weil der DHCP-Server die IP evtl. an den nächsten DHCP-Client vergibt oder schon vergeben hat. Das gilt aber für jeden IP-Bereich, egal wo der liegt.

Der Hardware ist das sowieso egal. Im Gegenteil: Es wäre äußerst fragwürdig, wenn eine Netzwerkschnittstelle Probleme mit hohen/niedrigen IPs hätte...... Ich stelle mit gerade das Handbuch vor: "Bitte keine IP-Adresse über 192.168.0.23 einstellen, wir verwenden hintertukmenistanische Netzwerkchips mit eingebauter Buschtrommel, die können nur bis .23 zählen"

:evillol:

Wie gesagt, ob es Sinn ergibt die DHCP-Range ganz vorne, hinten oder in der Mitte des Subnetzes anzusiedeln, obliegt dem Admin bzw. dem Anwendungsfall. Evtl. reserviert man den vorderen Bereich (zB .1 - .10) für Server und den hinteren Bereich (zB. .240-.254) für Peripherie wie Drucker, etc.. Dann bleibt natürlich nur noch ein mittiger Bereich für DHCP übrig sofern man die festen IPs nicht durch DHCP-Leasing realisiert (DHCP gibt dann jedem Client seine gewohnte, reservierte dynamische IP). DHCP-Leasing geht leider nicht immer, mein Speedport 921 bietet zB eine maximale Lease-Time von 3 oder 4 Wochen, keine permanente Einstellung! Ich bin allerdings auch mal bis zu 2 Monate beruflich unterwegs -> aus die Maus, alles auf Anfang :-/
 
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