- Registriert
- März 2017
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Hallo zusammen,
hier mal ein kleiner, schmerzhafter Exkurs aus meiner persönlichen Odyssee mit dem EASupport. Gleich vorab fürs Protokoll: Der Fehler, dass die Kiste damals überhaupt wegkam, lag ganz klassisch bei mir. Lehrgeld bezahlt, Haken dran. Jetzt geht es mir nur noch um die reine Schadensbegrenzung oder Psychohygiene.
Die Vorgeschichte (oder: Als Passwörter noch recycelt wurden)
Wir schreiben das Jahr 2017/2018. Meine damalige Emailadresse inklusive Originaccount wurde gehackt schlau wie ich war, hatten beide natürlich exakt dasselbe Passwort. Aufgefallen ist mir das Drama logischerweise erst ein gutes Jahr später. Ich habe also direkt ein Ticket beim Support eröffnet. Die Antwort der "Experten" damals: Sie bräuchten unbedingt Kreditkartenabrechnungen. Blöd nur: Ich besaß zu dem Zeitpunkt gar keine Kreditkarte.
Was ich stattdessen hatte? Die originalen Kaufbelege und gut 90 % der Spielekeys, da die DVDs inklusive Rechnungen hier physisch im Schrank standen und immer noch stehen. Das wurde eiskalt abgelehnt. Es müssten Kreditkartenabrechnungen sein obwohl ich nachweislich immer via PayPal bezahlt habe(Ingame BF3 Premium, usw)... Großes Kino.
Während Corona (2021) kam mir die Sache wieder in den Kopf. Also Runde 2, neues Ticket, dieselbe Leier, selbes Ergebnis ohne Erfolg. Diesmal mit dem genialen Ratschlag des Supports, ich solle mir doch einfach erst mal meine gehackte Emailadresse vom Provider zurückholen. Ja, danke für nichts.
Das Hier und Jetzt: Der ungebetene Gast
Kürzlich schreibt mich ein ehemaliger Clankollege bei Steam an: „Sag mal, warum änderst du eigentlich ständig deinen Ingamenamen in Battlefield, heißt bei Steam aber völlig anders? Und warum hast du mich vor Jahren aus der Origin Freundesliste geworfen?“
Da war die alte Geschichte wieder hellwach. Und da ich gerade Zeit hatte, habe ich angefangen, in den tiefen Untiefen meines sehr, sehr alten Emailpostfaches zu graben. Und siehe da: Ich habe tatsächlich die originalen PayPal Kaufbelege an EA Swiss Sarl aus den Jahren 2015 und 2017 aufgestöbert, inklusive echter EA Rechnungsnummern und TransaktionsIDs.
Also voller Hoffnung das nächste Ticket aufgemacht, Screenshots der Belege angehängt, Story erklärt uuuuund: wieder eine Wand. Die Daten „matchen“ laut Support einfach nicht. Na ja, ich konnte halt logischerweise auch nicht beantworten, was auf dem Account in den letzten 12 Monaten gekauft wurde das Ding ist schließlich seit fast 10 Jahren in fremder Hand. Die Supportmaske prüft starr das Hier und Jetzt, und da daddelt nun mal "der Hacker".
Die Preisfrage an euch
Um den Account und die Spiele selbst ist es zwar schade, aber im Grunde ist mir der Zugang inzwischen völlig egal. Was mich aber massiv fuchst: Irgendjemand (vermutlich irgendwo in Russland) nutzt seit Jahren ungestört meinen Account, und EA schaut seelenruhig zu. Damit will ich mich nicht abfinden.
Da die normale Wiederherstellung scheitert: Gibt es hier jemanden, der EA schon mal über die reine Sicherheits- oder DSGVO Schiene gezwungen hat, einen nachweislich kompromittierten Account komplett einzufrieren oder zu löschen? Greift da irgendein internes Protokoll, wenn man den UrBesitz per PayPal Rechnungsnummer belegen kann, aber nur die Löschung fordert?
Kleine historische Randnotiz: Die damaligen GMX Adressen stammen noch aus der Zeit, als man bei der Registrierung absolut alles eintragen konnte. Was ich da als „Kind“ angegeben habe, weiß nur der Wind aber garantiert nicht meinen echten Namen. Datenschutz wurde damals schließlich noch großgeschrieben, hat Mama zumindest gesagt!
Vermutlich war das Ganze gut 10 Jahre vor Merkels Neuland Internet.
hier mal ein kleiner, schmerzhafter Exkurs aus meiner persönlichen Odyssee mit dem EASupport. Gleich vorab fürs Protokoll: Der Fehler, dass die Kiste damals überhaupt wegkam, lag ganz klassisch bei mir. Lehrgeld bezahlt, Haken dran. Jetzt geht es mir nur noch um die reine Schadensbegrenzung oder Psychohygiene.
Die Vorgeschichte (oder: Als Passwörter noch recycelt wurden)
Wir schreiben das Jahr 2017/2018. Meine damalige Emailadresse inklusive Originaccount wurde gehackt schlau wie ich war, hatten beide natürlich exakt dasselbe Passwort. Aufgefallen ist mir das Drama logischerweise erst ein gutes Jahr später. Ich habe also direkt ein Ticket beim Support eröffnet. Die Antwort der "Experten" damals: Sie bräuchten unbedingt Kreditkartenabrechnungen. Blöd nur: Ich besaß zu dem Zeitpunkt gar keine Kreditkarte.
Was ich stattdessen hatte? Die originalen Kaufbelege und gut 90 % der Spielekeys, da die DVDs inklusive Rechnungen hier physisch im Schrank standen und immer noch stehen. Das wurde eiskalt abgelehnt. Es müssten Kreditkartenabrechnungen sein obwohl ich nachweislich immer via PayPal bezahlt habe(Ingame BF3 Premium, usw)... Großes Kino.
Während Corona (2021) kam mir die Sache wieder in den Kopf. Also Runde 2, neues Ticket, dieselbe Leier, selbes Ergebnis ohne Erfolg. Diesmal mit dem genialen Ratschlag des Supports, ich solle mir doch einfach erst mal meine gehackte Emailadresse vom Provider zurückholen. Ja, danke für nichts.
Das Hier und Jetzt: Der ungebetene Gast
Kürzlich schreibt mich ein ehemaliger Clankollege bei Steam an: „Sag mal, warum änderst du eigentlich ständig deinen Ingamenamen in Battlefield, heißt bei Steam aber völlig anders? Und warum hast du mich vor Jahren aus der Origin Freundesliste geworfen?“
Da war die alte Geschichte wieder hellwach. Und da ich gerade Zeit hatte, habe ich angefangen, in den tiefen Untiefen meines sehr, sehr alten Emailpostfaches zu graben. Und siehe da: Ich habe tatsächlich die originalen PayPal Kaufbelege an EA Swiss Sarl aus den Jahren 2015 und 2017 aufgestöbert, inklusive echter EA Rechnungsnummern und TransaktionsIDs.
Also voller Hoffnung das nächste Ticket aufgemacht, Screenshots der Belege angehängt, Story erklärt uuuuund: wieder eine Wand. Die Daten „matchen“ laut Support einfach nicht. Na ja, ich konnte halt logischerweise auch nicht beantworten, was auf dem Account in den letzten 12 Monaten gekauft wurde das Ding ist schließlich seit fast 10 Jahren in fremder Hand. Die Supportmaske prüft starr das Hier und Jetzt, und da daddelt nun mal "der Hacker".
Die Preisfrage an euch
Um den Account und die Spiele selbst ist es zwar schade, aber im Grunde ist mir der Zugang inzwischen völlig egal. Was mich aber massiv fuchst: Irgendjemand (vermutlich irgendwo in Russland) nutzt seit Jahren ungestört meinen Account, und EA schaut seelenruhig zu. Damit will ich mich nicht abfinden.
Da die normale Wiederherstellung scheitert: Gibt es hier jemanden, der EA schon mal über die reine Sicherheits- oder DSGVO Schiene gezwungen hat, einen nachweislich kompromittierten Account komplett einzufrieren oder zu löschen? Greift da irgendein internes Protokoll, wenn man den UrBesitz per PayPal Rechnungsnummer belegen kann, aber nur die Löschung fordert?
Kleine historische Randnotiz: Die damaligen GMX Adressen stammen noch aus der Zeit, als man bei der Registrierung absolut alles eintragen konnte. Was ich da als „Kind“ angegeben habe, weiß nur der Wind aber garantiert nicht meinen echten Namen. Datenschutz wurde damals schließlich noch großgeschrieben, hat Mama zumindest gesagt!