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Wenn ein Programm exzessiv auf die Platte zugreift, während die Zugriffszeit gemessen wird, hat das sehr wohl Einfluss auf das Ergebnis. Das Gleiche gilt auch für die Messung der Transferrate. Eine andere Möglichkeit für das schlechte Ergebnis ist eine mechanisch angeschlagene Platte.
Demolition-Man schrieb:
Dem muss ich wiedersprechen, so low kann der nicht sein. Bei mir jedenfalls erhalte ich nur saubere Ergebnisse, wenn ich die Platte woher defragmentiert habe. Anderenfalls bekomme ich auch die "Drops" beim Benchmark.
Die "Drops" entstehen wenn Programme oder Dienste des Betriebssystems während des Benchmarkdurchlaufs auf die Platte zugreifen oder die Platte Probleme beim Lesen eines oder mehrere Sektoren hat. Mit der Fragmentierung von Dateien hat das nichts zu tun, denn dafür müsste das Dateisystem berücksichtigt werde, was es aber nicht wird. Das Benchmarkprogramm greift direkt auf die Sektoren zu. Es weiß nicht welche Daten darin gespeichert sind und in welchem Zusammenhang die mit anderen Sektoren stehen (Stichwort Fragmentierung). Diese Informationen hat nur das Dateisystem.
Naja du hast deine Meinung, ich habe meine, bleiben wir dabei.
Trotzdem nochn bisschen Senf:
Das in meinem Fall statistisch nachzuweisen, dürfte dir aber sehr schwer fallen.
PC im "Leerlauf" HD Tune Benchmark -> immer Drops
Danach (immer) mal defragmentiert, wieder Leerlauf dann Bench -> perfekter Bench
(der PC ist währendessen nicht neugestartet usw.)
PC im "Leerlauf" HD Tune Benchmark -> immer Drops
Danach (immer) mal defragmentiert, wieder Leerlauf dann Bench -> perfekter Bench
(der PC ist währendessen nicht neugestartet usw.)
Zufall? Windows lädt und arbeitet auf der Festplatte immer noch weiter wenn der Desktop schon zu sehen ist und das einige Zeit lang. Wenn du den Benchmark laufen lässt, während Windows noch am werkeln ist (auch wenn es nur gering ist), sind Einbrüche vorprogrammiert. Wenn du Windows eine Zeit lang laufen lässt, was bei einer vorherigen Defragmentierung (ohne zwischenzeitlich den PC neuzustarten) wohl der Fall ist, wird der Benchmarkdurchlauf weniger "gestört". Wobei ich dir nicht glaube, dass du bei einer Systemplatte einen "perfekten Bench" hinbekommst (außer du hast an den Einstellungen von HD-Tune gespielt und die Blockgröße und/oder die Genauigkeit des Tests verändert).
Überlege doch mal. Wenn der Benchmark die einzelnen Dateien lesen und somit die Fragmentierung Einfluss haben würde, müsste der Verlauf der Transferrate, wie die vom Screenshot des Threadstarters, die Regel sein. Denn jede Fragmentierung bedeutet die Neupositionierung des S-/L-Arms ebenso wie das Überlappen der Blockgröße, mit der der Benchmark misst, mit dem Dateiende. Außerdem müsste sich der Benchmark an die Partitionsgrenzen halten. Bei mehreren Partitionen auf der Festplatte müsste man eine zum Benchen auswählen. HD-Tune misst aber über die gesamte Kapazität der Festplatte ohne Rücksicht auf die Partitionierung und somit auch ohne des Dateisystems, das für die Bestimmung der Dateipositionen und Fragmentaufteilungen unabdingbar ist.
Habe die SSD jetzt drin und die Situation hat sich merklich verbessert.
Mein System hängt nicht mehr alle paar Sekunden und es funzt alles wunderbar.
Die Smartwerte der verbliebenen Festplatten werde ich noch nachreichen. Ich glaube da ist was faul (bei den Festplatten).
Ich habe vor mir nächsten oder evtl noch diesen Monat neue Hardware zu kaufen. Ne Bulldozer CPU (Mir ist völlig egal, ob Intel besser ist. Ich mag Intel einfach nicht und kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden eine Intel CPU zu kaufen. Ich benutze zwar einiges von Intel, aber das nur auf der Arbeit.), neues Mainboard, neuer Ram und ein neues Netzteil.
Edit:
Bulldozer enttäuscht mich aber großartig -.-
Ich kauf mir wohl doch lieber nen 1100T.