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Eigenbau NAS / Server, reicht diese Hardware ?

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Hallo,

da mein Synology NAS mittlerweile fast voll ist würde ich mir gerne mal ein NAS / Server als Alternative zusammenbauen.

Aktuell würde ich auf AMD AM4 gehen da ich dafür noch 32 GB Ram hätte.
Die Leistung sollte doch eigentlich für meine Anforderung reichen.

Folgende Hardware würde ich aktuell nehmen:

Gehäuse: Jonsbo N5
CPU: AMD Ryzen 7 5700G
Mainbaord: Gigabyte B550M Aorus Elite
Netzteil: be quiet! Pure Power 13 M 850 W

Das Teil soll 24/7 laufen, als NAS, sowie für VM und Docker Container genutzt werden.

2 NVME`s sowie 4 HDD`s kommen zu Anfang rein.

Für Verbesserungen und Tips wäre ich dankbar.

Oder doch auf AM5 gehen mit DDR5 ?


 
Für nur ein NAS ist das ziemlich overkill..
Meine Partnerin spielt auf so hardware anno1800
Die hardware kaum klein kriegen. :)

Ein 250-350w Netzteil tut es auch. Du wirst (hoffentlich ) selten mehr als 100w brauchen

Schau bei der SSD, dass wenigstens TLC chips verbaut sind.
Mit Dingen die man üblicherweise zuhause betreibt, wirst du
 
Zuletzt bearbeitet:
Schmeisse mal meine Konfiguration in den Raum:
  • Gigabyte B760M DS3H DDR4 (BIOS: F22)
  • Intel® Core™ i5-12400 @ 2475 MHz
  • 2x 16GB DDR4-RAM Crucial CT16G4DFD832A 3200MHz
  • be quiet! SFX Power 3 450W, PC-Netzteil (BN321)
  • Asmedia1064 SATA Controller PCI-Express X1 4-Port (BIOS: 11180000.rom)
Als OS nutze ich Unraid.
Läuft sehr performant und sparsam. Habe auch VMs diverse Docker Container laufen.
 
Hallo.
Für ein 24/7 NAS ist das Board ok. Das Netzteil ist viel zu groß dimensioniert, damit kommst du nie auf ein gute Auslastung. Außer du brauchst auch 3D Rendering und damit eine separare Grafikkarte. Ansonsten denke ich, reicht ein 350er oder 400Watt reicht dicke aus. Der Ryzen 7 5700G ist vielleicht auch schon too much, hängt aber auch davon ab wieviel Docker und VMs du laufen lassen magst.
1 GBit reicht für das meiste daheim locker, wenn nötig kann man ne 2,5Gbit Karte nachrüsten.

Hab selber ein Homelab auf Basis Ryzen 5 4650GE (35w TDP), Asus B550 Board, 2xNVMe, 3xIronwolf und das ganze mit 350watt NT wg Effizienz. Ein paar Docker laufen dazu.

Soll dein NAS dann mit Unraid oder TrueNas laufen?
 
Was ist dein UseCase?

Wie viele Docker Container, VMs?

Wie sieht dein Heimnetzwerk aus?

Eher Strom sparen oder volle Power für irgendwelche Anwendungen?
 
1GbE und dann den Rest an Hardware? Meiner Meinung nach ziemlich sinnlos, bzw. sinnlos aufgeteilt.
wozu sollte man da 2 NVMe brauchen? (als Privat-Mensch)

ich habe mich damit bisher nicht weiter beschäftigt und bin gerade selber fürchterlich auf die Schnauze gefallen. Ich Naivling hatte mir gedacht, steckst‘e mal eine 10GbE Karte in dein Aorus B550 Elite AX V2 und gut ist. Nix da, mit dem 5900X und GraKa gibt es nicht genug PCIe Lanes mehr, selbst wenn ich versuche die GraKa zu „drosseln“ (die Einstellungen im BIOS für 16/0 und 8/8 funktionieren nicht).
ich weiß jetzt nicht, ob das mit dem „alten“ Board und einer „G“ CPU besser ist ode ob man sich da in eine Sackgasse manövriert?!?
 
Für ein 24/7-System würde ich mich auch ganz klar für Intel aussprechen. Die sind im Idle und bei Niedriglast einfach deutlich sparsamer.

Das Gehäuse kann man nehmen, aber beim Netzteil von dem Modell das kleinste - das wird dicke reichen.
 
harryhirsch1976 schrieb:
Das Teil soll 24/7 laufen, als NAS, sowie für VM und Docker Container genutzt werden.

Oder doch auf AM5 gehen mit DDR5 ?
Du hast die Qual der Wahl mit AMD mit viel Stromverbrauch oder Intel ohne ECC.
Ich habe ein Sockel 1700 System mit DDR5 und I5 14400, was ich als guten Kompromiss verstehe.
Der 14400 ist im Leerlauf extrem sparsam, hat 20 Threads und ist nicht von dem Problem der größeren 13th/14th Generation betroffen. Ich habe zwar kein ECC aber zumindest mit on-Die ECC etwas mehr Sicherheit als mit dummen DDR4 Speicher. Bei einem System, was 24/7 läuft und wo alle Daten nachher geschrieben und abgelegt werden, wäre es gut, wenn der RAM fehlersicher ist. Es macht halt einen Unterschied, ob das System beim Gaming einen Fehler macht, oder abstürzt, oder ob das NAS Fehler auf die Platte schreibt.

Netzwerk, ja da wäre es schön, was schnelleres zu haben. Ist halt auch davon abhängig, was dein LAN hergibt. Hier wäre, wegen dem Stromverbrauch eine onboard Lösung die sinnvollste.

Das Netzteil sollte eine ATX3.1 sein, da in den Vorgaben dort auch endlich der niedrige Lastbereich eine gute Effizienz haben muß. Das kann nämlich bei älteren Netzteilen durchaus sein, dass wenn dein System 30W braucht, es 60W aus der Steckdose zieht.
Da muß man mal googlen, ob man Tests zu den niedrigen Bereichen gibt.
 
@SavageSkull Naja, so ist es nicht unbedingt. Ich nutze seit Jahren Builds mit Intel-Soc. Seit letztem Jahr dann Umstieg auf ein AMD-Build mit AM4, Ryzen Pro APU als GE Version die einerseits Energiesparend ist und ECC unterstützt. Mein zweiter Build wird bald auch auf ein Ryzen Pro GE umgestellt, da der Celeron 3455B nun an seine Grenzen kommt.

Natürlich ist der Ryzen 7 5700G vom Eingangsposter hier dazu eher too much, was ich ja weiter oben auch schon meinte.
 
@Skyloar
Die kleinen APUs können (auf dem richtigen Board) sehr stromsparend sein. Sind dann aber auch bei Bedarf allerdings deutlich schwächer, als ein großer Ryzen. Die Intel sind hier die ideale Kombination. Die brauchen im Idle sehr wenig und unter Last haben sie auch viel Leistung (und Kerne).
Wenn eine APU reicht (und man ECC Speicher nutzt) kann AMD die bessere Lösung darstellen.
 
@SavageSkull Jupp, aktuell erfüllen diese APU's genau mein Ziel "Effizient und doch genügend Power für das Unraidsetup." Wenn das mal mehr werden sollte käme auch wieder ein Intelsystem infrage.
Ergänzung ()

@Harryhirsch:
Aktuell fehlt uns allen hier das Ziel, was Du mit deinem NAS-System erreichen möchtest? Einfach Datengrab mit paar Dockern und 1 / 2 VMs ab und zu und das alles Energieeffizient oder doch härtere Anforderungen mit mehreren parallel laufend VM's/Dockern/Diensten und Hauptsache alles flüssig und energieverbrauch eher zweitrangig?
 
SavageSkull schrieb:
Bei einem System, was 24/7 läuft und wo alle Daten nachher geschrieben und abgelegt werden, wäre es gut, wenn der RAM fehlersicher ist.

Nur fehlersicher ist er trotzdem nicht. Du kannst theoretisch Multi-Bit-Errors haben, die vom ECC-RAM - der nur 1-Bit-Fehler korrigieren kann - nicht korrigiert werden können. Je nach Mainboard und BIOS kannst du diese aber zumindest erkennen.
Ist alles eine Frage von Wahrscheinlichkeiten. Wenn man als Privatperson nicht etliche TB pro Jahr mit dem System schreibt, ist es m.E. ziemlich unwahrscheinlich, dass man im Jahr überhaupt einen Bit-Fehler auf diesem Weg erlebt (und wenn, dann eher im ganz niedrigen einstelligen Bereich). Auch ist es bei vielen Datei-Arten recht unwahrscheinlich, dass einem ein einzelner Bitfehler diese merklich zerstört. Bei Videos und Musikdateien ist dies z.B. sehr unwahrscheinlich.

Bevor man sich über ECC-RAM Gedanken macht, sollte man mMn auf jeden Fall erst mal ein Dateisystem mit Blockprüfsummen (ZFS, BTRFS etc.) nutzen. Das hat deutlich mehr Einfluss auf die Datenintegrität. ECC-RAM ist eher das Sahnehäubchen bzw. kleine Stück noch mehr Sicherheit im Privatbereich.
 
Der Einwand von @Banned war schon an der richtigen Stelle. Bevor die Empfehlung(auch für Mitlesende), für eine rudimentäre NAS Beratung, ECC durchgeht, was Unmengen an Kosten verursacht.
 
@dideldei Wobei es auf AM4 zumindest in der Vergangenheit ziemlich günstig zu haben war. Aber die PRO-APUs sind da auch nicht mehr so gut und günstig verfügbar und auch DDR4-ECC-RAM ist aktuell ziemlich teuer. Somit hast du schon recht. Aktuell wirklich wieder eine teurere Sache.

SavageSkull schrieb:
zum Beispiel Unraid nutzt sowieso btrfs als Standard

Das ist positiv. Früher hatten die doch immer XFS als Standard. Nur automatische Korrektur auf Dateisystemebene mit BTRFS wird sicherlich trotzdem nicht funktionieren. Aber auf jeden Fall positiv, dass man so scrubben und u.U. korrumpierte Dateien relativ leicht identifizieren kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Banned schrieb:
Das ist positiv. Früher hatten die doch immer XFS als Standard. Nur automatische Korrektur auf Dateisystemebene mit BTRFS wird sicherlich trotzdem nicht funktionieren. Aber auf jeden Fall positiv, dass man so scrubben und u.U. korrumpierte Dateien relativ leicht identifizieren kann.
in pools war schon immer btrfs Standard, array disks haben xfs als Standard.

boot pool/s partition/s haben zfs als Standard

Standard Layout (Beispiel)

1788554812511.png
 
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alturismo schrieb:
boot pool/s partition/s haben zfs als Standard

Ein großer Schritt von FAT32. :daumen: Frage mich aber, was dieser wilde Mischmasch soll. Warum hat man für die Boot-Partition nicht einfach auch BTRFS genommen?
 
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@Banned gute Frage 😁

aber jemand wie ich will auch kein btrfs, leider öfters schlechte Erfahrungen damit gemacht, ich bin die Fraktion
"single drive pool xfs und Backup Strategie"

seither nie wieder Probleme gehabt, mit btrfs immer mal wieder "Ausfälle", ja, scrub, repair, alles fein,
aber bei xfs hab ich es einfach nie gebraucht ;)

Gibt aber einige da läuft btrfs einfach super, hier wollte es nicht, daher seit ein paar Jahren, kein btrfs mehr.
 
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