Eigener Homeserver

Crumar

Lt. Commander
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Apr. 2009
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1.092
Hallo zusammen,

ich würde mir gerne einen Homeserver zu Hause hinstellen.

Folgende Sachen möchte ich damit machen:

-NAS
-DLNA
-GitLab Server hosten
-Owncloud mit meiner owncloud online instanz syncen
-+evtl weitere Dienste

Wichtig ist mir dabei vor allem auch der Stromverbrauch im Idle und die Möglichkeit mehrere HD Streams gleichzeitig.

Wollte mir eigentlich jetzt den Banana Pi M3 holen, sobald verfügbar.. Aber da scheint es auch enorme Probleme zu geben.
Am einfachsten wäre ja wohl ein x86 Rechner, wo debian oder so drauf läuft.

Dazu hab ich mir folgende Hardware rausgesucht:
http://geizhals.de/eu/?cat=WL-596134&wlkey=9018d60c4554905578a5b8f8aafc6741

Da ich mich aber nicht auskenne wollte ich mal Fragen, ob das für meine Anforderungen richtig ist.
Zusätzlich dann eben WD-Red.

Datensicherheit ist mir zunächst nicht so wichtig, was wirklich wichtig ist wäre dann ja auf meinem PC, dem HomeServer und dem vServer per ownCloud gesynced.

Zum OS noch:

Ich würde ja eigentlich gern Debian nehmen, aber anscheinend widerspricht das dem NAS Ansatz und ich sollte da FreeNAS für nehmen. Kann man denn da auch noch eigene Sachen nachinstallieren, die nicht von FreeNAS Modulen abhängig sind?


Vielen Dank schonmal!
 
Aloha,

zu deiner HW Auswahl -> An sich ist das Board sehr passend für deinen Ansatz, denn das, was du willst, erledige ich z.B. mit einem uralten ASRock ION 330. Beachte aber, dass du NUR zwei SATA Anschlüsse hast. Spätere Erweiterungen des Plattenspeichers wären also immer erstmal "kompliziert", da du nicht einfach zustecken kannst.

Debian eignet sich dafür an sich auch. Verwende den akt. Debian Release und hoste darauf Git, Samba, TS3, FTP, Apache, etc. - FreeNAS ist aber schon vorbereitet für das, was du willst. Ergo deutl. simpler. Erweiterbar ist das System auch.
 
SteelFisH schrieb:
Wichtig ist mir dabei vor allem auch der Stromverbrauch im Idle und die Möglichkeit mehrere HD Streams gleichzeitig.

Und damit ist das schon fast das Aus für ein selbstgebautes, performantes NAS.
Am ehesten noch mit Baytrail oder Braswell Plattformen zu erreichen.
 
Okay, mehrere wäre maximal 3-4 (wobei das schon zunächst unwahrscheinlich ist, ich tippe auf eher 2, max 3). Sicher, dass dies nicht möglich ist?

Aufwand für Software ist mir eigentlich nicht wichtig, mit Debian komme ich klar und/oder lese mich gerne ein. Frage ist halt wie sich das mit Windows Desktops als NAS verbinden lässt. Einfach als Netzlaufwerk geht ja afaik nicht

Zu den 2-Sata Anschlüssen:

wollte eine 2 TB Red reinpacken. Kriege aktuell auf meinem Desktop nichtmal meine SSD voll und auf der HDD liegen meist Daten, die nicht wirklich wichtig sind. Deswegen seh ich da kein Problem, selbst wenn ich nochmal 4 TB dran hänge. Möchte allerdings auch nicht meinen Desktop laufen lassen, nur um auf den jeweiligen FireTVs Filme / Serien zu gucken oder ähnliches.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schnapp dir nen HP Proliant Gen8 Der celeron ist schneller und du hast nen kompaktes gehäuse mit allem drin und fernwartung etc

kriegst auch 4 platten + Systemplatte rein und bist auch bei knapp 200€
 
Zuletzt bearbeitet:
Der sieht mir aber auch nach höherem Stromverbrauch aus + nur 2GB RAM (ja okay, aufrüstbar)

2x NICs würde mir im selben Netz doch keinen Vorteil bringe, denke ich? Habe ja keinen LoadBalancer davor
 
Wenn du einen geringen Stromverbrauch willst, musst du ein Celeron j1900 Mainboard mit 19V DC Anschluß nehmen. Kein ATX Netzteil!
Wenn du ein ATX Netzteil nimmst, kannst du auch gleich den HP Microserver nehmen.
 
SteelFisH schrieb:
Aufwand für Software ist mir eigentlich nicht wichtig, mit Debian komme ich klar und/oder lese mich gerne ein. Frage ist halt wie sich das mit Windows Desktops als NAS verbinden lässt. Einfach als Netzlaufwerk geht ja afaik nicht
Hm? So ein Mist... Das geht nicht? Komisch, warum komme ich mit meinem Windows-PC dann auf die Freigaben meines Ubuntu-Servers? Magie..

Spaß beiseite, mit einem Samba-Server kannst du problemlos Freigaben erstellen, die du an Windows-PCs anschließend als Netzlaufwerke anbinden kannst. Das ist nicht weiter kompliziert und mit den gefühlt 3,57 Milliarden HowTos im Netz geradezu banal ;-)
 
Raijin schrieb:
Hm? So ein Mist... Das geht nicht? Komisch, warum komme ich mit meinem Windows-PC dann auf die Freigaben meines Ubuntu-Servers? Magie..

Spaß beiseite, mit einem Samba-Server kannst du problemlos Freigaben erstellen, die du an Windows-PCs anschließend als Netzlaufwerke anbinden kannst. Das ist nicht weiter kompliziert und mit den gefühlt 3,57 Milliarden HowTos im Netz geradezu banal ;-)

Deswegen ja auch "As Far As I Know"

Also gehts doch einfach. Gut!

Was für einen Nachteil hätte ich den mit einem 19V DC anschluss anstatt atx?

Gibts denn da ein Board für?

Ansonsten könnte es ja dann doch wirklich der HP werden. Obwohl ich bei den 200 schon über meinem Budget war :D

Zuerst war ja ein BananaPI M3 geplant.. >.>
 
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