Eine Frage des Möglichen (Ghz Erhöhung)

Das_Fossil

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Ein Hallo in die Runde werf*

Auch wenn es eine chaotische Frage ist, deren Anwendung durch den zu hohem Stromverbrauch recht fraglich ist, so frage ich mich dennoch ob es möglich ist ältere PC´s zusammen zu verbinden um eine höhere Leistung zu erhalten. Ich spreche nicht von Netzwerken zusammen zu verbinden, ausserdem raubt diese Frage mir bereits seit einigen Tagen den Schlaf.

Als Beispiel diene ein Intel Pentium II Processor mit 300mhz von denen X-tausend im Keller stehen.
Diese sollen nun zu einem Rechner verknüpft werden der somit eine Gigahertz Zahl von einem Mittelklasse PC erreicht.
Sagen wir mal so bei 2,5 bis 3 ghz.

Wäre so eine Verknüpfung möglich?

Oder, da es heute ja 32 bit und 68 bit Systeme gibt, und diese nicht miteinander kompatibel sind. Die gleiche frage auf ein 32 bit System in dem ich mehrere 100 Pc´s zusammen verknüpfe und quasi einen Superrechner erschaffe.

ist so etwas möglich?
Wenn Ja, wie?

Abgesehen ist es noch fraglich bei den gamern ob und wie man bei den Retro Processoren eine aktuelle Grafikkarte zum laufen bekommen würde. :o
 
Ja natürlich ist sowas möglich - auf nichts anderem laufen die Server von google, facebook & Co weltweit. Distributed computing. Netzwerk ist Pflicht, die Anwendungen müssen es auch unterstützen.

Genau, es passt keine aktuelle Grafikkarte in älteren Systemen, da schon der Einbauplautz mechanisch/elektronisch völlig anders ist.
 
Ja natürlich ist sowas möglich - auf nichts anderem laufen die Server von google, facebook & Co weltweit. Distributed computing. Netzwerk ist Pflicht, die Anwendungen müssen es auch unterstützen.

Heisst das die nutzen von jedem der die Seite besucht etwas Leistung?

Nachtrag: Anscheinend nicht, habe mir gerade das Distributed computing bei wiki bis zum Client-Server-Modell durchgelesen, und verstehe ...nicht einmal die Hälfte. :(
 
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Wenn du versuchst, dir mit eBay-Kleinanzeigen/oä Büro-PCs einen Spielerechner zu virtualisieren, lass es sein.
 
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Nein, was du erwartest geht nicht. Prozessoren lassen sich nicht beliebig verbinden.
Man muss Arbeitslast teilen über das Netzwerk und das managen die „Programme“ oder ein Hypervisor. Das ist für normale, private Anwendung nicht nutzbar.
 
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Du hast von @Seby007 jetzt ein klares "Ja" als Antwort bekommen, und ich schieb mal ein klares "Nein" hinterher: Sowas ist nicht möglich. Aber es kommt etwas drauf an, wie genau deine Frage gemeint ist.
Grundsätzlich kann man natürlich mehrere Rechner zu einem Rechnerverbund zusammenschließen und gemeinsam an einer Aufgabe rechnen lassen. Je nach Art der Berechnung geht das auch deutlich schneller als mit einem einzelnen PC (siehe Parallelisierbarkeit).
Deine Frage nach der Erhöhung des Taktes ist dabei aber nicht machbar. Das erinnert etwas an das in Anfangszeiten von Mehrkernprozessoren häufig aufgetauchte Missverständnis (vermutlich auch durch Werbung verursacht), dass bspw. ein Vierkernprozessor mit einem Takt von 3 GHz (4x3GHz) als Prozessor mit 12 GHz bezeichnet werden kann. Das ist aber nicht so. Die Last auf mehrere Threads/Kerne/Prozessoren aufteilen zu können erlaubt es, mehr Berechnungen gleichzeitig durchzuführen, aber schneller wird das dadurch erstmal nur, indem es weniger Unterbrechnungen durch andere zu erledigende Berechnungen gibt.

Edit: Da du Gamer erwähnt hast: Spiele sind meistens recht schlecht parallelisiert. Es gibt mittlerweile Spiele, die mehrere Kerne nutzen, teilweise werden auch schon vier als Minimum vorausgesetzt. Mehr als acht werden aber selten benutzt.
 
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Wenn ich mir den Kabelsalat vom Netzwerk bei 1000+ PII vor Augen führe und den Verwaltungsaufwand, denn bei 1000+ Rechnern ist die Chance, dass da mal einer rumzickt auch nicht so gering, aufgrund des alters -> 🤪

Könnte mir das ganze noch als nettes Schülerprojekt vorstellen 😁
 
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Das_Fossil schrieb:
Diese sollen nun zu einem Rechner verknüpft werden der somit eine Gigahertz Zahl von einem Mittelklasse PC erreicht.
Sagen wir mal so bei 2,5 bis 3 ghz.
das ist schon mal technisch einfach falsch, hier wird nicht einfach die Taktrate dann aufsummiert. Der Takt ist auch nicht wirklich die Kennzahl fuer die Leistung eines Rechners, da muesstet du andere nehmen. Und dann waere es auch nur die theoretische Rechenleistung deines "Clusters". Dass dein Netzwerk dabei dann

Das_Fossil schrieb:
Oder, da es heute ja 32 bit und 68 bit Systeme gibt, und diese nicht miteinander kompatibel sind. Die gleiche frage auf ein 32 bit System in dem ich mehrere 100 Pc´s zusammen verknüpfe und quasi einen Superrechner erschaffe.
es sind 64bit Systeme.. Und was willst du jetzt mit 32 vs 64 bit? Auch das kannst du nicht aufsummieren.


Naja, gut. Du hast dir ja mittlerweile schon etwas zu Distributed Computing angesehen. Ich denke dann hast du auch verstanden dass Intra- und Interkommunikation auch irgendwie verwaltet werden muessen und ueber ein schneller Medium stattfinden muessen. Kurzum, lass es - so funktioniert das nicht. Oder meinetwegen mach, aber du wirst nicht zufrieden sein. Spaetestens wenn du dann Richtung Gaming gehen wuerdest
 
Für Cluster müssen alle Rechner baugleich sein mit Glasfaser vernetzt und es werden die Rechenlasten verteilt. Aber nicht bei Games.
 
Verwaltung wird halt nochmals anstrengender mit unterschiedlicher Performance je Node im Cluster...
Wie dem auch sei, der Post klingt mehr nach: „kann man die in Reihe schalten wie Batterien“. Und darauf ist und bleibt die Antwort ein komplett simples NEIN.
 
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Es gibt einige wenige Boards, die für 2 CPUs ausgelegt sind. Das aber muß alles auch schaltungstechnisch dafür konzipiert sein. Ein primitives Zusammenstecken von herkömmlichen Geräten ist natürlich nicht möglich. Auch softwaremäßig ist dann noch eine Lastverteilung erforderlich, die Threads auf andere CPUs weiterleitet. Nicht zuletzt muß dann noch das Userprogramm dafür ausgelegt sein - also so auf die Schnelle ist da nichts zu machen.
 
Das_Fossil schrieb:
Als Beispiel diene ein Intel Pentium II Processor mit 300mhz von denen X-tausend im Keller stehen.
Diese sollen nun zu einem Rechner verknüpft werden der somit eine Gigahertz Zahl von einem Mittelklasse PC erreicht.
Sagen wir mal so bei 2,5 bis 3 ghz.
Klares NEIN. Wenn du die PCs verbindest, hast du halt 1000 PCs mit jeweils 300MHz. Du kannst dann Jobs auf verschiedene Systeme verteilen, du kannst mit Load-Balancing Services auf mehreren Systemen parallel laufen lassen und so für eine höhere Performance beim Zugriff sorgen, Bsp. Webserver. Auch kannst du bestimmte Anwendungen auf sämtliche PCs verteilen und dann von der gemeinsamen Leistung profitieren.

Aber das was du vorhast: Ein Gaming PC aus einem Cluster abbilden, dass geht nicht. Und würde auch Performancetechnisch keinerlei Sinn ergeben, allein schon wegen den Netzwerklatenzen, etc.
Du kannst etwas von diesen PCs gemeinsam rendern lassen (Film, 3D Applikationen, etc.) aber nichts in Echtzeit.

Und noch einen Punkt möchte ich hinzufügen: Wenn man so eine Frage stellt, dann fehlt auf jeden Fall das technische Know-How, eines der funktionierenden anderen Szenarien, umzusetzen.
 
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Dann hoffen wir mal das der TE jetzt wieder schlafen kann...… nicht das ihm diese, durch Google und gesundem Menschenverstand, einfach zu beantwortende Frage noch in den Wahnsinn treibt.....
 
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So einfach ist die Frage nicht zu beantworten, da kommen immer wieder neue Fachwörter wie "Cluster" und Verfahren oder Modelle dazu. Besonders der Menschenverstand multipliziert gerne, und somit bin ich meinen Verstand auch auf dem Leim gegangen. Denn bei einem PC mit 17 Kernprozessoren bei 3 Ghz bin ich davon ausgegangen das das ganze Ding somit über 50 Ghz aufbringt (deswegen auch meine Überlegung mit dem Pentium 3). Das das ganze dann in Richtung Geschwindigkeit für mehrere Aufgaben geht, hab ich nun dank euch verstanden. Beim verschieben von mehreren Ordnern, bleibt die dauer Konstant. Gut gut. - (kleiner Nachtrag... da spielt der Arbeitsspeicher auch noch eine Große Rolle, aber ich denke ich habs langsam verstanden.)-


Der 17 Kernprozessor Pc für 10000 € hat mich erst auf diese qualvollen Gedanken gebracht.
Soviel würde ich nicht mal für ein Auto Ausgeben, geschweige denn für einen PC... allein die Stromkosten die das Ding mit sich bringt, da es ein 1000 Watt Netzteil eingebaut hat, was dann auch nochmal 300€ extra an Strom pro Jahr sein könnten. :o
Abgesehen davon Frage ich mich, ob es für den Privathaushalt überhaupt Sinn macht für dieses Gerät soviel Geld auszugeben, wenn man für 1/5 weniger Ausgaben einen von Ghz gleichwertiges Modell bekommt, nur halt mit weniger Kernprozessoren. Welcher Privatbesitzer hat denn so einen Aufwand, das er dieses Pensum voll oder nur teilweise auslastet?

...und daran kann ich mich nun, dank euch, genüsslich drüber auslassen.
Herrlich, jetzt kann ich auch sicher wieder schlafen. Danke! :p
Ergänzung ()

@Axxid: nein die Frage war rein Hypothetisch

aber wenn doch würde ich mich spätestens jetzt in den allerwertesten treten. :D
 
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das ist ja nur der Prozessor! Oo

ne den ich mene ist komplett:
Prozessor:Intel® Core™ i9-9980XE Prozessor (bis zu 4,40 GHz mit Intel® Turbo-Boost-Technik 2.0, 24,75 MB Intel® Cache)Cache-Speicher Typ:Intel CacheProzessor-Taktfrequenz mit Turbo:4.4 GHzProzessor-Marke:Intel®Prozessor-Nummer:i9-9980XEProzessor-Modell:Core™ i9Anzahl Prozessorkerne:18 ...


Die PC´s die ich mir hole kosten im ganzen nicht so viel wie der erste Prozessor den du vorstellst. :D
DAs ist (mmn) Verrückt. :P
 
Wer solche Prozessoren kauft, hat auch Anwendungen, die so viele Kerne/Threads auslasten. (Wobei ein guter Teil wohl in irgendwelchen “m0nSt4-g@m!nG”-Boliden für 24/7 Fortnite missbraucht werden.)
Die Leistung einer CPU lässt sich nicht einfach in Takt und Kerne aufteilen. Es kommt auf die Anwendungen an. Der CB-Test zum 3990X sollte das Thema aufgreifen.

Nur am Rande: ein 1000W Netzteil zieht keine konstanten 1000W aus der Steckdose. Es zieht so viel Strom, wie der Rechner braucht (eben bis 1000W).
 
Axxid schrieb:
bei einen handelsüblichen Netzteil mit 80% Wirkungsgrad sind es unter Last dann bis zu 1250W. Und wenn nur 100W "gezogen" werden sind es 125W aus der Steckdose.

Den man darf nicht vergessen:
Leistungsaufnahme = Leistungsabgabe + Verlustleistung

Bei dem in diesem Thema angegebenen Pentium II Rechnern wurden noch Netzteil mit einem Wirkungsgrad um die 70% oder schlechter eingesetzt.
Da bei dem angestrebten Versuch einen Supercomputer zu bauen, die CPUs dann voll belastet werden würden, wäre das Pro Rechner, alleine für die CPU eine Leistungsaufnahme von 43W bei den ersten Klamath oder 18.6W bei den zweiten Deschutes Modellen.
 
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