Eine Gliederung im Fach DEUTSCH

nedim89

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Ich muss so Gliederung zum Thema "zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft, Schulen und Familien" machen, ist überhaupt nicht mein Gebiet, aber vielleicht könnt ihr mir ja bisschen weiterhelfen :D, die Ursachen hab ich schon mal fertig gemacht, die Entgegenwirkung schreib ich grad ;)

Zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft, Schule und Familie


A. Die Gewaltbereitschaft kann man aus familien bedingten Faktoren, dem eigenen Status und dem gesellschaftlich bedingten Faktoren definieren.

B.

1. Ursachen von Gewalt

1.1 . Familiär bedingte Faktoren

1.1.1. Steigende Gewaltanwendung
1.1.1.1. Ohrfeigen
1.1.1.2. Prügel
1.1.1.3. Misshandlung
1.1.1.4. Züchtigung

1.1.2. Sozialer Status der Eltern
1.1.2.1. Arbeitslosigkeit
1.1.2.2. Sozialhilfeempfänger
1.1.2.3. Armut
1.1.2.4. Arbeit für Hungerslohn

1.1.3. Erziehungsverhalten
1.1.3.1. Gewaltreiche
1.1.3.2. Widersprüchliche
1.1.3.3. Gewaltreiche

1.2 Eigener Status und Gesellschaftlich bedingte Faktoren

1.2.1. Arbeitslosigkeit
1.2.1.1. Lustlosigkeit
1.2.1.2. Faulheit
1.2.1.3. keine Perspektive

1.2.2. Freundeskreis
1.2.2.1. Druck zum Gruppenzwang
1.2.2.2. Gewaltanwendung
1.2.2.3. Abhängigkeit durch Angst

1.2.3. Schule
1.2.3.1. Art der Schule
1.2.3.2. Nicht qualitativer Unterricht
1.2.3.3. Schlechte Noten
 
Ich glaube nicht, dass Dein Punkt A wirklich ein eigener Punkt ist. Das ist doch eher ein einleitender Satz zu der Struktur von B, oder? Nun weiß ich nicht, wie lang der Text letzten Endes sein wird. Doch wahrscheinlich ist die Gliederung viel zu feingliedrig. Der Punkt „steigende Gewaltanwendung (innerhalb der Familie)“ muss nicht weiter untergliedert werden, um zwischen Prügel und Züchtigung zu unterscheiden.

Auch der zweite Unterpunkt „Sozialer Status der Eltern“ bringt wenig, weil sich die nachfolgend genannten Faktoren gegenseitig bedingen. Zumal ist der Punkt „Arbeit für Hungerlohn“ alles andere als objektiv formuliert.

Worin liegt der Unterschied zwischen 1.1.2 und 1.2? Wenn hier auf Kinder abgestellt wird, dann unterscheidet sich der soziale Status der Eltern doch eigentlich kaum von dem der Kinder. Daher würde ich das nicht trennen.

Viel interessanter wäre die Frage, welcher Bereich auf den anderen ausstrahlt. Spiegelt sich die Gewalt in der Gesellschaft und in den Schulen als eine Folge dann auch in den Familien wider? Oder ist die familiäre Gewalt die Ursache dafür, dass die Gesellschaft bzw. das Leben in den Schulen gewalttätiger geworden ist?

Spielen die Medien eine Rolle? Wenn ja, warum tauchen sie bei Dir an keiner Stelle auf?

Außerdem bist Du nicht auf die bösen Homosexuellen und auf Gottlosigkeit eingegangen. ;-)

http://www.ift-nord.de/ift/neu-ift/projtxt/daphne/material/daphne_de.pdf
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würd´s so machen:

A. Die Gewaltbereitschaft kann man aus familien bedingten Faktoren, dem eigenen Status und dem gesellschaftlich bedingten Faktoren definieren.

(-> Einleitungsgedanke!)

B. Ursachen von Gewalt (Die Nummerierung passt jetz halt nicht)

I Familiär bedingte Faktoren

1.1.1. Steigende Gewaltanwendung
1.1.1.1. Ohrfeigen
1.1.1.2. Prügel
1.1.1.3. Misshandlung
1.1.1.4. Züchtigung

2.1.2. Sozialer Status der Eltern
1.1.2.1. Arbeitslosigkeit
1.1.2.2. Sozialhilfeempfänger
1.1.2.3. Armut
1.1.2.4. Arbeit für Hungerslohn

3.1.3. Erziehungsverhalten
1.1.3.1. Gewaltreiche
1.1.3.2. Widersprüchliche
1.1.3.3. Gewaltreiche

II Eigener Status und Gesellschaftlich bedingte Faktoren

1.2.1. Arbeitslosigkeit
1.2.1.1. Lustlosigkeit
1.2.1.2. Faulheit
1.2.1.3. keine Perspektive

2.2.2. Freundeskreis
1.2.2.1. Druck zum Gruppenzwang
1.2.2.2. Gewaltanwendung
1.2.2.3. Abhängigkeit durch Angst

3.2.3. Schule
1.2.3.1. Art der Schule
1.2.3.2. Nicht qualitativer Unterricht
1.2.3.3. Schlechte Noten

C) Schluss

(-> Synthese -> Ergebnis - Schlussgedanke)
 
@3 These-Antithese-Synthese, allerdings in diesem Fall Einleitung-Erörterung-Ergebnis und daraus sich ergebende Schlussfolgerung, ich finde die Aufzählung mit kurzer Einleitung und dem ersten Teil der Erörterung vom Threadsteller gut, wenn auch etwas ausführlich, einige Punkte kann man wie gesagt zusammenfassen um es übersichtlicher und aussagekräftiger zu machen
 
Ja - das stimmt. Die Unterteilung ist viel zu genau (v.A. die Punkte Ohrfeigen,Prügel;etc. - da wird man kaum 3 Seiten zu schreiben)

Natürlich könnte man im Schluss auch seine eigen Meinung in Form einer Synthese präsentieren
 
Hi!

Wie keshkau schon zu Recht betont hat, ist die geplante Aufteilung der Arbeit viel zu feingliedrig und in Relation des zu erwartenden Umfangs des Textes unpassend.

Worüber Du Dir m.E. Gedanken machen solltest, und zwar vorab, wäre, welche These Du in dem Dir zur Verfügung stellenden Rahmen entwickeln möchtest. Dabei ist es sinnvoll, Dir von vorneherein darüber klar zu werden, an welchen konkreten Beispielen und in den Medien beschriebenen Fällen Du Dein Interesse an der Fragestellung beschreiben willst. Dazu gehört auch vorab eine kurze Definition von "Gewaltbereitschaft" sowie die Frage, inwiefern sich der Fokus bzw. die Aufmerksamkeit auf dieses Phänomen in der jüngeren Geschichte der BRD gerichtet hat, sprich: seit wann ist das überhaupt ein öffentliches Thema?

Anhand der zuvor erwähnten Einzelfälle müsstest Du nun jeweils eine kurze Ursachenforschung betreiben, um zu diskutieren, welche Faktoren in welchem Fall die entscheidenden waren. Zusätzlich gilt es die frage zu stellen, inwiefern bestimmte Einzelfälle als solche zu werten sind oder ob diese Bestandteil einer allgemeinen Entwicklung darstellen. Das leitet zum nächsten Punkt über ...

Dann, sozusagen als zweite Ebene, wäre es möglich, allgemeine Tendenzen der Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft zu diskutieren. Welche Rolle spielen also Schulart bzw. -abschluss, werden entsprechende Gewaltvergehen ausreichend geahndet bzw. wie wird mit den Tätern umgegangen (nicht nur strafrechtlich, sondern auch in Bezug auf pädagogische Maßnahmen!). Gibt es einen Zusammenhang mit etwaigen Migrationshintergründen? Welche Rolle spielen die sozialen Verhältnisse der Familien? Wie verändert sich die Mentalität der jungen Menschen, welche Einschätzung haben sie zur alltäglich feststellbaren Gewalt? Wie entwickelt sich das Verhältnis des Einzelnen zur Gruppe?Gibt es ein Bewusstsein dafür, dass sich etwas verändert?

Als letzten Punkt wäre es sinnvoll, anhand konkret beschriebener Misstände (Medien, unzureichende, gleichgültige Erziehung, gesamtgesellschaftliche Mentalitätsverschiebungen u.ä.) Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen oder deren Schwierigkeiten und Hindernisse zu skizzieren.

Wenn Du Dich daran orientierst und eine Fragstellung/These stringent verfolgst, solltest Du demnach keine feingliedrige Struktur brauchen. Bedenke, dass eine Text-Struktur bzw. eine etwaige Unterteilung immer der Lesbarkeit bzw. v.a. der Argumentation dienen soll. Gestalte sie auch dementsprechend ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Überschrift „Ursachen“ lautet, ist es keineswegs ausreichend, nur die Formen der Gewalt aufzuzählen, so wie es in 1.1.1 der Fall ist. Wichtiger wäre vorab eine Aufteilung z. B. nach körperlicher, psychologischer und z. B. sexualisierter Gewalt, um nur einmal die verschiedenen Ausprägungsformen zu nennen. Das ist gut in meinem obigen Link nachzulesen.

Auch die Konzentration auf den sozialen Status der Eltern halte ich für problematisch, weil sich die häusliche Gewalt durch alle Gesellschaftsschichten zieht. Sie ist keineswegs ein charakteristisches Merkmal „armer Leute“. Aber ich weiß ja nicht, ob das in dem Text, der bei diesem Gliederungspunkt steht, herausgearbeitet wird.

Wenn man nach den Ursachen fragt, dann sollte darauf abgestellt werden, wer in welcher Situation die Anwendung von Gewalt als Lösung für welches Problem betrachtet. Damit nähert man sich der eigentlichen Motivation für Gewaltanwendung. Anschließend kann man untersuchen, ob sie zum Erfolg führt, um dann in einem dritten Schritt Alternativen aufzuzeigen. Diese sind dann sozusagen die Argumente zur Eindämmung von Gewalt.

Ich weiß auch nicht, was es bringen soll, auf die Art der Schule abzustellen. Das klingt für mich zu sehr nach Vorurteilen als nach einem brauchbaren Maßstab für die Bewertung der Ursachen.
 
Auch die Konzentration auf den sozialen Status der Eltern halte ich für problematisch, weil sich die häusliche Gewalt durch alle Gesellschaftsschichten zieht. Sie ist keineswegs ein charakteristisches Merkmal „armer Leute“.

Das ist durchaus möglich, allerdings kann man davon nicht als Grundvoraussetzung ausgehen. Zudem äußert sich "Gewalt" in ganz unterschiedlichen Formen, so dass auch hier zumindest die Frage aufgeworfen werden müsste, inwiefern der soziale Status der Familien etwas aussagt oder nicht, bzw. wann genau und wann nicht.

Ich weiß auch nicht, was es bringen soll, auf die Art der Schule abzustellen. Das klingt für mich zu sehr nach Vorurteilen als nach einem brauchbaren Maßstab für die Bewertung der Ursachen.

Auch hier geht es zunächst darum zu klären, ob dies möglich ist oder nicht. Von vorne herein dies auszuschließen, käme im Gegenteil viel eher einer vorgefertigten Meinung gleich, die keine Abweichung mehr zulässt. Statistische Erhebungen dazu, auf welchen Schulen es bevorzugt Probleme mit Gewaltbereitschaft gibt, könnten sehr wohl dazu hingezogen werden. Weshalb soll man sich potentieller Erkenntnis-Gewinnung verschließen, bloß, weil sich dies nicht in den eigenen (politisch korrekten) Horizont einfügen lassen will?
 
Stimmt schon und ich bin auch dafür, diese möglichen Einflussfaktoren zu untersuchen. Allerdings liest sich das aus meiner Sicht in der Gliederung anders, nämlich etwa so, dass die Prügel zu Hause, die Arbeitslosigkeit oder Armut der Eltern sowie Freunde und Schule den Ausschlag geben.

Das allein erklärt meines Erachtens nicht unbedingt die Ursachen der Gewalt, jedenfalls nicht, wenn man die Schulform als solche als Kriterium betrachtet. Anders ist es, wenn man darauf abstellt, dass sich die sozialen und wirtschaftlichen Hintergründe der Schüler bestimmter Schulen unterscheiden. Die Schüler bringen dann die häuslichen Probleme mit in die Schule. Aber die Schule selbst wäre dann immer noch keine Quelle der Gewalt.
 
keshkau schrieb:
Ich glaube nicht, dass Dein Punkt A wirklich ein eigener Punkt ist. Das ist doch eher ein einleitender Satz zu der Struktur von B, oder? Nun weiß ich nicht, wie lang der Text letzten Endes sein wird. Doch wahrscheinlich ist die Gliederung viel zu feingliedrig. Der Punkt „steigende Gewaltanwendung (innerhalb der Familie)“ muss nicht weiter untergliedert werden, um zwischen Prügel und Züchtigung zu unterscheiden.

Auch der zweite Unterpunkt „Sozialer Status der Eltern“ bringt wenig, weil sich die nachfolgend genannten Faktoren gegenseitig bedingen. Zumal ist der Punkt „Arbeit für Hungerlohn“ alles andere als objektiv formuliert.

Worin liegt der Unterschied zwischen 1.1.2 und 1.2? Wenn hier auf Kinder abgestellt wird, dann unterscheidet sich der soziale Status der Eltern doch eigentlich kaum von dem der Kinder. Daher würde ich das nicht trennen.

Viel interessanter wäre die Frage, welcher Bereich auf den anderen ausstrahlt. Spiegelt sich die Gewalt in der Gesellschaft und in den Schulen als eine Folge dann auch in den Familien wider? Oder ist die familiäre Gewalt die Ursache dafür, dass die Gesellschaft bzw. das Leben in den Schulen gewalttätiger geworden ist?

Spielen die Medien eine Rolle? Wenn ja, warum tauchen sie bei Dir an keiner Stelle auf?

Außerdem bist Du nicht auf die bösen Homosexuellen und auf Gottlosigkeit eingegangen. ;-)

http://www.ift-nord.de/ift/neu-ift/projtxt/daphne/material/daphne_de.pdf

Das scheint genau dein Element zu sein :D

vielen Dank und vielen Dank auch den anderen :D
 
Ich hab es nochmal überarbeitet, komme jedoch nicht bei den Lösungsvorschlägen voran :(

Zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft, Schule und Familie


A. Die Gewaltbereitschaft kann man aus familiären und soziologisch bedingten Faktoren definieren.

B.

1. Ursachen von Gewalt

1.1 . Familiär bedingte Faktoren

1.1.1. Ebene der Gewaltanwendung
1.1.1.1. körperlicher
1.1.1.2. psychologischer
1.1.1.3. sexualisierter

1.1.2. Status der Erziehungsberechtigten
1.1.2.1. Arbeitslosigkeit
1.1.2.2. Drogenabhängigkeit
1.1.2.3. Armut

1.1.3. Erziehungsverhalten
1.1.3.1. aggressiv
1.1.3.2. unkontrolliert
1.1.3.3. traditionell

1.2 Soziologisch bedingte Faktoren

1.2.1. Medien
1.2.1.1. Gewalt verherrlichende Filme und Spiele
1.2.1.2. Internet
1.2.1.3. Brutale Handyvideos

1.2.2. Freundeskreis
1.2.2.1. Druck zum Gruppenzwang
1.2.2.2. Gewaltanwendung
1.2.2.3. Abhängigkeit durch Angst

1.2.3. Schule
1.2.3.1. Waffen
1.2.3.2. Nicht qualitativer Unterricht
1.2.3.3. Mangelhafte Noten





Wie man Gewalt entgegenwirken könnte

2. Gewalt entgegenwirken

2.1. Familiär bedingte Faktoren

2.1.1. Strafen statt Schläge
2.1.2. Aufsuchen eines Pädagogen
2.1.3. …?
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Der Gewaltbegriff

1.1 verhaltenswissenschaftliche Sichtweise (Gewalt als Anwendung von Zwang)

1.2 gesellschaftlich-politische Sichtweise
- legitimes Zwangsmittel zur Sicherung von Recht und Ordnung (Amtsgewalt)
- unrechtmäßiges Mittel zur Durchsetzung von Herrschaft gegen den Willen der Opfer

1.3 Ausprägungsformen
- direkt/indirekt
- offen/versteckt
- personal/institutionell/strukturell
- körperlich/psychologisch/sexualisiert
- familiär (häuslich)/schulisch/…
- Gewalt gegen Frauen/Pflegebedürftige/ Ausländer/…

1.4 Definition
„Gewalt liegt dann vor, wenn Menschen so beeinflusst werden, dass ihre aktuelle somatische und geistige Verwirklichung geringer ist als ihre potenzielle Verwirklichung.“


2. Ursachen von Gewalt
[Ob die Gewaltbereitschaft steigt oder gestiegen ist, müsste man später erst noch klären]

Hier könnte man zwei Strategien einschlagen:
Erstens ließen sich die Bereiche (Familie, Schule, Gesellschaft) nacheinander abklopfen.
- Ursachen innerhalb der Familie
- Ursachen im schulischen Bereich
- Ursachen im gesellschaftlichen Bereich (inkl. Medien)

Dabei sollte es nur am Rande um die konkrete Ausgestaltung der Gewalt gehen (z. B. Prügel), sondern tatsächlich um die Ursachen. Die Frage ist hier, in welchen familiären Konstellationen Gewalt öfter bzw. seltener auftritt. Interessant könnte es in diesem Zusammenhang jedoch sein, die jeweils bevorzugten Formen der Gewalt (z. B. körperliche oder psychologische) herauszuarbeiten, sofern sich Unterschiede feststellen lassen.

Die zweite Strategie könnte auf die Ziele abstellen, die in den einzelnen Bereichen (Familie, Schule usw.) mit der Anwendung von Gewalt verfolgt werden. Beispiel: Wenn der alkoholisierte Familienvater seinen aufmüpfigen Sohn schlägt, dann vielleicht deshalb, weil dieser ihm sprachlich oder intellektuell überlegen ist und er sich nicht anders zu helfen weiß. In der Schule dagegen dürften die Gegebenheiten zumindest im Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern völlig andere sein. Außerdem sind einige Gewaltformen wie Schlagen für einen Lehrer tabu. Dafür stehen ihm wiederum ganz andere disziplinarische Maßnahmen zur Verfügung (Ausschluss von einer Klassenfahrt usw.) als einem Familienvater.

Man sieht schnell , dass es darüber hinaus noch weitere Herangehensweisen an das Thema gibt. So ließe sich der Bereich der Ursachenforschung in Punkt 2 auch von weiteren Aspekten (wie z. B. dem Grund der Gewaltanwendung) trennen, die man gesondert behandeln könnte.

Wenn es in der Arbeit auch um Gegenmaßnahmen gehen soll, darf ein Kapitel zur Wirksamkeit der Gewaltanwendung nicht fehlen. Was haben z. B. der Vater und der Sohn im Endeffekt davon, wenn der Vater den Sohn schlägt? Das ist schließlich die zentrale Frage, die auch auf die anderen Formen der Gewalt übertragen werden muss.

Zum Schluss kann man dann ein differenziertes Fazit ziehen. Dabei könnte man ohne Weiteres auf den Ausgangspunkt zurückgreifen und die unterschiedlichen Formen der Gewalt einzeln bewerten. So ist das staatliche Gewaltmonopol sicher anders zu bewerten als die Gewalt von Ehemännern gegenüber ihren Ehefrauen.
 
1. bis 1.4 ist zu Explizit :D


die Ursachen haben wir ja schon eigentlich geklärt gehabt, nur muss da jetzt noch eine Gliederung zur Entgegenwirkung dieser entstandenen Ursachen da stehen :D
 
Ich formuliere es mal so: Deine Gliederung zu den Ursachen von Gewalt ist meiner unbedeutenden Meinung nach kompletter Mist. Du gehst die Sache irgendwie falsch an. So nennst Du das Kapitel 1 zwar "Ursachen von Gewalt", aber dann fährst Du fort mit Kapitel 1.1.1 "Ebenen der Gewaltanwendung". Die Ebenen sind aber nur Erscheinungsformen/Ausprägungen, jedoch keine Ursachen. Deshalb muss das in der Gliederung voneinander abgegrenzt werden.

Meine Idee dazu war, dass Du ein Kapitel für die Klärung des Begriffs voranstellst. Das ist nicht nur eine professionelle Herangehensweise, sondern erspart Dir auch diesen Gliederungsfehler.

Und was ist mit Kapitel 1.2? Sind "brutale Handyvideos" tatsächlich eine Ursache für Gewaltanwendung? Und wie kann ein Gliederungspunkt "1.2.2.2. Gewaltanwendung" heißen, wenn die Überschrift des gesamten Kapitels "Ursachen von Gewalt" heißt? Du kannst wohl schlecht schreiben, dass die Anwendung von Gewalt die Ursache der Gewalt ist. Dafür würde ich Dir als Lehrer den Kopf abreißen, um Dir auf gewaltsamem Wege zu zeigen, dass man das so nicht untergliedern kann.
 
keshkau schrieb:
Ich formuliere es mal so: Deine Gliederung zu den Ursachen von Gewalt ist meiner unbedeutenden Meinung nach kompletter Mist. Du gehst die Sache irgendwie falsch an. So nennst Du das Kapitel 1 zwar "Ursachen von Gewalt", aber dann fährst Du fort mit Kapitel 1.1.1 "Ebenen der Gewaltanwendung". Die Ebenen sind aber nur Erscheinungsformen/Ausprägungen, jedoch keine Ursachen. Deshalb muss das in der Gliederung voneinander abgegrenzt werden.

Meine Idee dazu war, dass Du ein Kapitel für die Klärung des Begriffs voranstellst. Das ist nicht nur eine professionelle Herangehensweise, sondern erspart Dir auch diesen Gliederungsfehler.

Und was ist mit Kapitel 1.2? Sind "brutale Handyvideos" tatsächlich eine Ursache für Gewaltanwendung? Und wie kann ein Gliederungspunkt "1.2.2.2. Gewaltanwendung" heißen, wenn die Überschrift des gesamten Kapitels "Ursachen von Gewalt" heißt? Du kannst wohl schlecht schreiben, dass die Anwendung von Gewalt die Ursache der Gewalt ist. Dafür würde ich Dir als Lehrer den Kopf abreißen, um Dir auf gewaltsamem Wege zu zeigen, dass man das so nicht untergliedern kann.

haha, hast recht...

deswegen hab ich immer 3- bei den dummen "Aufsätzen"

Dank meiner Mitarbeit schaffe ich es jedes Jahr auf ne 3 xD
 
Also noch einmal:
In der Gliederung geht es darum zu zeigen, dass man das Thema für sich selbst durchstrukturiert hat. Hat man das noch nicht geschafft, dann sieht die Gliederung entsprechend wirr bzw. unlogisch aus. Doch wenn die Gliederung erst einmal steht und in sich schlüssig ist, schreiben sich die Texte zu den einzelnen Punkten fast wie von selbst, weil man eben keine Probleme mehr hat, die einzelnen Inhalte richtig zuzuordnen und voneinander abzugrenzen.

Daher steht am Anfang immer die Frage, wie man die Sache grundsätzlich aufrollen will. Mit einer Definition fällt der Einstieg nicht nur leichter, sie dient auch der Beschreibung dessen, worüber man im Folgenden schreiben will und worüber nicht. So wäre es kein Problem, in der Definition darauf hinzuweisen, dass man z. B. die staatliche Gewalt nachfolgend außen vor lässt und sich nur bestimmten anderen Aspekten widmet.

Ein Kriterium für die Gliederung ist ja bereits durch das Thema gegeben, nämlich die Unterscheidung zwischen Gesellschaft, Schule und Familie. Das sind auf jeden Fall dankbare Gliederungsmöglichkeiten.

Jetzt ist zu überlegen, welche Kriterien man überhaupt abarbeiten will. Das können z. B. sein: Ursachen von Gewalt, Ausprägungen von Gewalt, Ziele von Gewalt, Gefahren von Gewalt, Alternativen zur Gewalt usw.

Für die Struktur des gesamten Textes kann man sich dann wiederum aussuchen, wie man verfahren will.

Möglichkeit 1:
Gesellschaft, Schule und Familie bilden die Oberpunkte. Unter jedem dieser Punkte werden dann die zu besprechenden Kriterien (Ursachen, Ausprägungen usw.) besprochen. Also z. B.

Gewalt in der Gesellschaft
- Ausprägungen
- Ursachen
- …

Gewalt in der Schule
- Ausprägungen
- Ursachen
- …

Gewalt in der Familie
- Ausprägungen
- Ursachen
- …

Möglichkeit 2:
Hierbei dreht man die Gliederung sozusagen um:

Ausprägungen von Gewalt
- in der Gesellschaft
- in der Schule
- in der Familie

Ursachen von Gewalt
- in der Gesellschaft
- in der Schule
- in der Familie
 
Möglichkeit 2 find ich besser, hat die Lehrerin uns auch empfohlen
 
ich fand das mit züchtigung gut :lol:

spaß beiseite: schreib mal wie das ding dann letztenendes bewertet wurde.


grüße
 
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