News Einfluss von ChatGPT: Ermittlungen gegen OpenAI nach Amoklauf an Universität

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Banned schrieb:
Stimmt, hat bei Grok und der Bildgenerierung hier aber auch nicht wirklich interessiert. #Doppelmoral
Ist halt ein gewaltiger Unterschied,
  • ob man sich über die KI Informationen besorgt, die ohnehin öffentlich verfügbar sind und die Beschaffung von Informationen per se keine Gesetze verletzt oder
  • ob im Falle von Grok es um eine Plattform geht, die explizit darauf ausgelegt ist, Bilder ohne Schutz vor Missbrauch zu generieren und zu veröffentlichen, womit die Plattform unmittelbar für Persönlichkeitsrechtsverletzungen verantwortlich ist.
#Whataboutism
 
Alphanerd schrieb:
Aber vlt könnte man ja mal ermitteln, ob es damit zusammenhängt, dass jeder noch so instabile Mensch Waffen im Supermarkt kaufen kann, solange er vorher nicht auffällig war?

[...]

Edit: ah, es war die Dienstwaffe der Mutter

Artikel erst lesen, dann nachdenken, erst zum Schluss kommentieren. ;)

Alphanerd schrieb:
Aber auch auf die hatte niemand außer der Mutter Zugriff haben dürfen. Waffe und Munition getrennt abschließen, etcpp.

Nö. Ist nicht mal in Deutschland Pflicht. War es früher mal, bei den alten A/B Waffenschränken. Seit der Waffenrechtsreform wo die deutlich sicheren Schränke der Klassen 0/1 zur Pflicht bei Neuanschaffungen wurden (seit 2017), darf man diese gemeinsam aufbewahren. In NRW dürfen die Schränke zudem seit 2023 keine Schlüssel mehr haben, sondern brauchen Zahlen- oder biometrische Schlösser. Das verdanken wir einem gewissen Jäger namens Hendrik Wüst, der den Schlüssel zum Waffenschrank während einer urlaubsbedingten Abwesenheit am Küchenbrett aufbewahrt hat... :rolleyes: Meinen PIN Code darf ich natürlich absolut niemandem sagen oder auch nur aufschreiben.
 
anexX schrieb:
In den meisten Staaten sind die Wafffengesetze so umfrisiert das die Waffenhersteller grundsätzlich immer mitverdienen. Ich bin mal gespannt auf den ersten US-Präsidenten der wirklich mal den Arsch in der Hose hat die komplette Bevölkerung zu entwaffnen - aber ob wir das jemals erleben werden ? Ich denke eher nicht.

Das haben die schon versucht. In Washington gab es mal ein Waffenverbot. Der Erfolg war das die Kriminalität gestiegen ist. Nachdem das Waffenverbot gekippt wurde sank die Kriminalität um ca 25%
Ein großes Problem ist die hohe Drogen und Bandenkriminalität....
 
Ghost_Rider_R schrieb:
Ist das nicht in etwa so, wie wenn man den Hersteller von einem Messern dafür verantwortlich macht, wenn damit eine Straftat begangen wurde?!

Axxid schrieb:
Schwieriges Thema.

Hätte die Tat auch ohne ChatGPT stattgefunden? Hätte es einen Unterschied gemacht wenn er selber bei Google/Bing/Yahoo gesucht hätte? Hat die KI von seinen Plänen “gewusst” und hätte evtl. Alarm geben können?
Ja, ja, und ja. KI vereinfacht es massiv. Ob mam es verhindern kann ist etwas anderes. Ich denke auch nicht, daß hier bestraft werden. Aber mam sollte versuchen solche Aspekt zu erschweren. Imho versuchen die Anbieter es auch, man sah es ja an der Proaktivität.
calluna schrieb:
Und zu welcher Zeit eine Einrichtung wie stark besucht ist, zeigt z.B. GoogleMaps an.
Ja, aber mit KI wird es einfacher. Man kann auch weiterhin google und Co statt KI verwenden, genau damit wird ja auch argumentiert, KI macht soetwas leichter. Also wenn Du so argumentierst, mußt Du generell gegen KI sein, sonst verwendest Du dasselbe Argument mal so und mal so.
aspro schrieb:
Mal wieder ein durchschaubares Ablenkungsmanöver, um sich nicht mit dem Waffenrecht beschäftigen zu müssen.
Genauso durchschaubar wie Dein Kommentar. Das Waffenrecht macht aus einem genauso wenig einen Amokläufer wie KI. Beides kann lediglich erleichtern. Aber dann kann man auch auf Autos, Äxte (beides schon geschehen) etc zurückgreifen.

Ich denke, es ist richtig diesen Weg zu denken. Nicht aber um zu bestrafen, sondern um wirkungsvolle Maßnahmen zu ergreifen. Ich sehe aber große Bereitschaft bei OpenAI das auch genau zu tun.
 
Muntermacher schrieb:
Genauso durchschaubar wie Dein Kommentar. Das Waffenrecht macht aus einem genauso wenig einen Amokläufer wie KI.
In der Theorie hast du Recht. In der Realität spricht die Statistik da eine offensichtlich ganz andere Sprache. Der letzte Amoklauf in Deutschland mit Schusswaffe ist bereits 3 Jahre her. Im Durchschnitt gibt es eine kleine einstellige Zahl Tote pro Jahr nach Amokläufen in Deutschland.
In den USA sind es hunderte Tote pro Jahr. Also Faktor >100 mehr bei nur Faktor 4 mehr Einwohnern.

Muntermacher schrieb:
Beides kann lediglich erleichtern. Aber dann kann man auch auf Autos, Äxte (beides schon geschehen) etc zurückgreifen.
Gerade WEIL Schusswaffen so reglementiert sind, weichen Attentäter in Deutschland eben auf Alternativen aus. Die sind aber meistens kaum so "effizient". Attentate mit Autos bei Großveranstaltungen lassen sich meist gut mit baulichen Maßnahmen und Verkehrskonzepten schon im Ansatz verhindern.
Aber Autos und Äxte sind halt Dual-Use-Güter, die kann man nicht verbieten. Das trifft auf Schusswaffen eben nicht zu. Niemand "braucht" eine Pistole, außer man ist Polizist o.ä. Daher spricht auch objektiv nichts gegen ein strenge Regulierung.

Aber das ist in den USA eben eine genauso ideologisch geführte Debatte, wie bei uns das Tempolimit.
 
Zuletzt bearbeitet:
aspro schrieb:
n der Theorie hast du Recht. In der Realität spricht die Statistik da eine offensichtlich ganz andere Sprache.
Diese und die anderen Sätze von Dir aind richtig, dennoch muß ich einen Einwand bringen, der nicht automatisch widersprecheb soll: Du bringst mit dem Waffenrecht einen monokausalen Zusammenhang. Es gibt viele Faktoren, die eine Rolle spiwlen, nicht zuletzt der wichtigste Punkt: warum kommt es dazu, daß jemand überhaupt amolaufen will? Wenn keiner mehr will, könnte jeder eine Waffe haben. Übertrieben gesagt.
Andere Punkte: wieviele Amokläufe geschehen mit legalen Waffen bzw. die ordentlich verschlossen sind? Gäbe es in den USA,mit weniger Waffen noch mehr Tote, weil die illegalen Waffen durch schärferes Recht nicht weniger würden?
In Texas gibt es eine Kleinstadt, die aufgrund ausufernder Kriminalität Knöllchen verteilte, wenn man OHNE Waffe draußen war. Die Kriminalität gibg auf null. Ich glaube nicht, daß dies die Löaung ist, ich will nur zeigen, so eunfach ist das nicht. Mach härterem Waffenrecht zu schreien ist eine Reflexreaktion wie Egoshooter verantwortlich zu machen. Und solange man nicht an die wahren Ursachen herangeht, wird das Problem bicht gelöst.
 
aspro schrieb:
In der Realität spricht die Statistik da eine offensichtlich ganz andere Sprache.
Da gibt es auch genug Gegenbeispiele. Waffen töten keine Menschen, dass tun immer noch nur Menschen.

"Moderne" Sicherheitsmaßnahmen aka Massenvideoüberwachung (UK z.b.), "Merkelpoller", Verbote und Regulierungen noch und nöcher, usw. sind alles Sympthombekämpfung.
Damit will ich gar nicht sagen dass ich das alles ablehne aber die Konsequenzen die sich vor allem aus der verringten Wirtschaftlichkeit von vielem ergeben sind sehr schade. Bei öffentlichen Festen/Bräuchen wird alles verkompliziert, teurer und weil sich fast nichts mehr lohnt bzw. bezahlbar ist auch die Leistung schlechter oder wie bei mir im Ort werden Jahrzehnte alte Feste gleich ganz abgesagt.

Zurück zum Thema.

Ich frage mich nur wo das alles noch hinführen soll. Wenn die Amerikaner jetzt schon in diese Richtung schlagen - die Argumente sind ja durchaus nicht schlecht. Wären die Antworten von einer Person gekommen träge sie Mitschuld. - dann ist es mMn. sehr wahrscheinlich, dass weitere Schritte in Richtung Userüberwachung und -Analyse vollzogen werden. KI kommt der amerikanische Mentalität ja sehr entgegen. Wären die Deutschen oder Europäer federführend wie das Netz aussehen soll dann hätten wir schon längst so etwas wie die Klarnamenpflicht oder irgendwie anonymisierte Verifikationen. Das wäre für die US-Amerikaner zu viel Staat und zu wenig freiheitlich. Durchleuchtung ohne dass man es mitkriegt, das passt ihnen aber, besonders wenn es keine staatlichen Akteure sind. In Australien findet die altersverifikation für social Media auch nur durch algorithmen statt, die das grob schätzen.
Auch hier ich weiß nicht ob ich das geil finden soll, ich bin mir jedoch sicher dass die Entwicklung weiter in diese Richtung geht und die aktuelle Diskussion ein logischer Schritt ist.
 
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Ford_Prefekt schrieb:
Da gibt es auch genug Gegenbeispiele. Waffen töten keine Menschen, dass tun immer noch nur Menschen.

Das beliebte Kredo der Waffenlobby.
Die Wahrheit ist: Menschen mit Waffen töten andere Menschen!
In den wenigsten fällen töten unbewaffnete Menschen andere unbewaffnete Menschen.
 
So wild erscheint mir die ganze Sache nicht nicht einmal. Trotz laxerer Waffengesetze. Ist halt meist ne Tagesnews.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_mass_shootings_in_the_United_States_in_2025

Ich weiss, hört sich wieder zynischer an als ichs meine. Sind zwei Fugzeuge mit Toten (420) und knapp 2000 Verletzten. Ist eher nicht so das ständig Leute ausflippen. 350 Mio Einwohner....

Im selben Zeitraum gabs in den USA 36000 Verkehrstote.

Könnte demnach auch für mehr KI sein, für mehr autonomes Fahren....da werden aber auch KI Fehler passieren.Dafür werden vielleicht 20000 Leben gerettet weil die KI durch lange Nächte fährt. (Sekundenschlaf)

Selbst wenn jetzt ne KI jedem potentiellem Amokläufer direkt raten würde: "Bring sie alle um..."
 
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Das heißt, wir klagen Professor Slughorn dafür an, dass Tom Riddle letzlich 7 Horcruxe erschaffen hat. Lets go!
 
wern001 schrieb:
Das haben die schon versucht. In Washington gab es mal ein Waffenverbot. Der Erfolg war das die Kriminalität gestiegen ist. Nachdem das Waffenverbot gekippt wurde sank die Kriminalität um ca 25%
Ein großes Problem ist die hohe Drogen und Bandenkriminalität....
Ja, das ist ein schwieriger und langatmiger Prozess - man muss natürlich erstmal alle Waffen von den Strassen kriegen - aber irgendwann fängt es an sich zu lohnen wenn die Banden kaum noch Nachschub kriegen.
 
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