Einsteiger Fotografie

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Apr. 2014
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Guten Morgen miteinander,

Ich plane demnächst hobbymässig in die Digitalfotografie einzusteigen.

Motive würde vor allem beim Reisen oder Motorradfahren gefunden, hin und wieder auch Objekte daheim.

Jetzt die erste Hürde, brauche ne vernünftige Anlaufstelle zum Einlesen, also n gutes Forum, Buch, How-to, etc...immer her mit den Links.

Kamera würde ich jetzt erstmal nach was gebrauchtem gucken, mir schwebt da die Olympus OM-D E-M10 vor. Wurde als gute Einstiegskamera benannt.

Aber bei den Objektiven bin ich nun direkt überfordert, will erstmal n gutes (gebrauchtes) Allroundobjektiv, bevor ich merke was ich so spezieller benötige. Sollte nach Möglichkeit auch nicht zu groś sein, da ich denke je fetter die Cam um so weniger oft hat man se dabei.

Bin dankbar für Tipps und Anregungen, auch was sonstiges Zubehör betrifft.

Danke!
 
PC-Zocker schrieb:
Wenn Du gute Kameras haben möchtest,dann schau dich mal bei NIKON und CANON um.

So ein Schwachsinn ...hast du dir seine Einsatzgebiete durchgelesen ?? Ich benutze die erst omd e M5 und bin damit total zufrieden. Habe mehrere gute und lichtstarke Festbrennweiten und nehme die Kamera trotzdem sehr gerne mit weil sie eben nicht 5 kg wiegt. Abstriche muss man bei der Tiefenunschärfe machen (manchmal sogar von Vorteil)

Edit: Benutze das 20mm (bei mft umgerechnet 40) 1,7 pancake , das sigma 60mm (120) 2,8 und den 75-300 zoom.
Meine Schwester und mein Vater haben sich wegen der guten Erfahrung mit der omd die M10 geholt und haben unter anderem den pancake zoom und das 45mm 1,8 (letzteres ist wirklich genial vor allem, wenn man den niedrigen Preis bedenkt obwohl alle objektive eigentlich nicht so teuer sind )

Edit 2: Es gibt auch von Sony beeindruckende Systemkameras, die z.T wirklich unglaubliches Rauschverhalten bei hohen isos haben
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Er will in die Fotografie einsteigen und es werden NIKON, CANON und Objektive ab 800 Euro empfohlen...

Die OM-D ist eine super Wahl. Hab auch eine gebraucht gekauft und die hat schon mehrere Urlaube super überstanden.

Das Olympus 12-40mm 2.8 Objektiv ist gut aber halt trotzdem relativ groß. Und teuer.
Für den Anfang ist ein Standard Objektiv schon sehr gut. Mit dem kannst du ja erstmal rumspielen. Gutes Equipment zu haben bedeutet ja nicht gute Bilder zu schießen.

Ich bin mittlerweile ein Freund von Festbrennweiten geworden. Das Panasonic 25mm 1.7 ist hervorragend scharf bis in die Ecken und das sieht man. Dafür ist es recht günstig und man kann es immer drauf lassen. Leicht ist es auch.
Aber das nur als Beispiel.

Als Reisetasche kann ich dir ein Lowepro Slingshot empfehlen. Da bekommt man die Olympus + 3-4 Objektive, Akkus, Ladegerät, Filter, usw. optimal rein.
 
Fotografieren ist wie Fußball: Jeder der gegen den Ball treten kann / eine Kamera einigermaßen ruhig halten kann ist gleich Experte / Trainer. Letztendlich zählt bei beiden aber nur das Ergebnis. Und gute Bilder sind vor allem Ergebnis von Übung und Erfahrung, und die bekommt man nur durch viel fotografieren und sich kritisch mit dem eigenen Tun auseinandersetzen.

Zwei Tipps: Probiere Kameras aus, alle möglichen, Spiegelreflex aber auch z.B. solche mit fest verbautem Objektiv (wie Sony RX100) usw. und entscheide erst dann, welche FÜR DICH die beste Kamera ist. Heute kommen ja immer mehr Leute zu dem Ergebnis, dass die nächste Smartphonegeneration für sie die beste Kamera ist ...

Zweiter Tipp: Nach wie vor das wichtigste Buch für Fotografen: Harald Mante: Bildaufbau und Farbdesign (waren früher zwei Bücher, gibt es seit einigen Jahren in einem zusammengefasst). PS.. H.M ist Professor für Fotografie und einer der Ikonen der deutschen Fotografie (hat z.B. für den Stern gearbeitet und endlos publiziert.
 
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Hallo!

Er will in die Fotografie einsteigen und es werden NIKON, CANON und Objektive ab 800 Euro empfohlen...

Die OM-D ist eine super Wahl. Hab auch eine gebraucht gekauft und die hat schon mehrere Urlaube super überstanden.

Das Olympus 12-40mm 2.8 Objektiv ist gut aber halt trotzdem relativ groß. Und teuer.
Für den Anfang ist ein Standard Objektiv schon sehr gut. Mit dem kannst du ja erstmal rumspielen. Gutes Equipment zu haben bedeutet ja nicht gute Bilder zu schießen.

Ich bin mittlerweile ein Freund von Festbrennweiten geworden. Das Panasonic 25mm 1.7 ist hervorragend scharf bis in die Ecken und das sieht man. Dafür ist es recht günstig und man kann es immer drauf lassen. Leicht ist es auch.
Aber das nur als Beispiel.

Als Reisetasche kann ich dir ein Lowepro Slingshot empfehlen. Da bekommt man die Olympus + 3-4 Objektive, Akkus, Ladegerät, Filter, usw. optimal rein.
 
Also mit der Olympus wären wir ja bei MFT. Ein gutes Allroundobjektiv bedeutet für mich keine Festbrennweite. Das 14-140mm Panasonic oder das 15-150 mm Olympus wären echte und relativ günstige Allroundobjektive. Allerdings muss man bei bei diesen starken Zooms Abstriche bei der Bildqualität machen . Für den Zoombereich sind die Objektive relativ klein aber dennoch ist man weit entfernt von einer Kompaktkamera.
Wenn für den Einstieg auch wenig Zoom ausreicht, dann gibt es bei MFT das sehr gute 12-32 mm Panasonic Pancake-Kit. Bessere Bildqualität als die Superzooms und mit 2,5cm sehr kompakt.

Lichtstarke Zooms gibt es zwar auch aber diese sind relativ teuer und deutlich größer.
 
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Ich würde das 12-32mm Panasonic Pancake für den Anfang nehmen.

Das Objektiv wirst du auch noch später behalten wollen, wenn du deinen Objektiv-Park erweitert hast. Denn die kompakten Maße erlauben es die OM-D E-M10 auch mal "einfach so" mitzunehmen. ;) Daneben ist 12mm vs 14mm doch ein sichtbarer Unterschied.

Erweitern würde ich das nach oben mit dem Olympus 40-150 4.0-5.6 (kompakt und leicht) sowie einer lichtstärkeren Portrait-Brennweite um auch etwas mit Freistellung spielen zu können (Olympus 45mm 1.8 oder Sigma 60mm 2.8).

Und es wurde gerade die OM-D E-M10 III vorgestellt, von daher schauen eine günstige E-M10 II zu bekommen.

[Das einzige Reisezoom was mich bei mFT wirklich überzeugt ist das 12-100mm F4 - aber das ist ein anderes Budget ;) ]
 
Alexus6677 schrieb:
So ein Schwachsinn ...hast du dir seine Einsatzgebiete durchgelesen ?? Ich benutze die erst omd e M5 und bin damit total zufrieden. Habe mehrere gute und lichtstarke Festbrennweiten und nehme die Kamera trotzdem sehr gerne mit weil sie eben nicht 5 kg wiegt. Abstriche muss man bei der Tiefenunschärfe machen (manchmal sogar von Vorteil)

Edit: Benutze das 20mm (bei mft umgerechnet 40) 1,7 pancake , das sigma 60mm (120) 2,8 und den 75-300 zoom.
Meine Schwester und mein Vater haben sich wegen der guten Erfahrung mit der omd die M10 geholt und haben unter anderem den pancake zoom und das 45mm 1,8 (letzteres ist wirklich genial vor allem, wenn man den niedrigen Preis bedenkt obwohl alle objektive eigentlich nicht so teuer sind )

Edit 2: Es gibt auch von Sony beeindruckende Systemkameras, die z.T wirklich unglaubliches Rauschverhalten bei hohen isos haben

Warum Schwachsinn????
Er sollte sich gerade als Anfänger nicht gleich die billigste Kamera holen sondern gleich was ordentliches. Nicht das er nach 1-2 Jahren ankommt,das ihm die nicht mehr reicht.
Nikon und Canon haben fast für jeden Geldbeutel gute Kameras. Es gibt auch für seine Bedürfnisse da was und wenn es gebraucht ist.
Er soll selber schauen und ausprobieren was er will und braucht.
PS: Bei der Olympus OM-D E-M10 ist es blöd,das sie keinen Staub und Spritzwasserschutz hat.
 
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Vielmehr ist es blöd sein Gear komplett over the top zu kaufen und dann nach nem halben Jahr zu merken, dass die Fotografie dann doch nicht so das Wahre ist. Jede Kamera ab 300-400€ ist heutzutage "was Anständiges" und wird dem OP als gutes Einstiegssystem dienen. Es wird eine Weile dauern bis er damit wirklich an seine Grenzen stößt. Dann kann er sich immer noch etwas Besseres kaufen. Dann hat er aber tatsächlich das nötige Know-How um das "Bessere" tatsächlich ausnutzen zu können.

Mit der Olympus hast du schon eine starke Wahl getroffen. Mit der Kamera und einem entsprechenden Objektiv wirst du schöne Bilder machen können. Suche dir dafür einfach eines der vorgeschlagenen Objektive nach Budget aus.

Ein kleiner Tipp: in der Größenordnung der Oly bietet fast jeder namhafte Hersteller anständige Kameras an. Gehe doch einmal in ein Fachgeschäft und nehme verschiedene Modelle in die Hand. Welche Kamera fühlt sich besser beim Greifen an? Mit welchem Bedienkonzept kommst du besser klar? Diese Fragen würde ich an deiner Stelle vorrangig klären.
 
Hab mich selbst letztes Jahr auch umgesehen bei Einsteiger-Kameras und die überzeugenste Bildqualität hat mir Fujifilm abgeliefert.
Bis ISO 6400 kaum Bildrauschen, wo andere schon bei 800/1600 anfangen. Das ist schon sehr gut und toppen dann erst Vollformat-Kameras.
Aber mein Hauptkriterium war auch gute Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen zu knipsen. Kommt halt drauf an, was du damit vor hast.

Hier: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/systemkamera-fujifilm-x-a2/701986571-245-3947
Preis ist sensationell, Objektiv ist mit dabei.
Zum Üben bekommt man auch sehr günstig Objektive mit Festbrennweite und manuellem Fokus (kann z.B. 35mm F1.7 oder F2.0 sehr empfehlen).
 
Alexus6677 schrieb:
So ein Schwachsinn ...hast du dir seine Einsatzgebiete durchgelesen ?? Ich benutze die erst omd e M5 und bin damit total zufrieden. Habe mehrere gute und lichtstarke Festbrennweiten und nehme die Kamera trotzdem sehr gerne mit weil sie eben nicht 5 kg wiegt. Abstriche muss man bei der Tiefenunschärfe machen (manchmal sogar von Vorteil)
[...]

Bitte mal runterkommen. Ich weiß hier im Forum ist zwar Mirrorless-Fanboy-Tum das Maß aller Dinge, aber das tut alles nichts zur Sache.
Die Einsteigerkameras befinden sich alle mehr oder weniger auf dem selben Niveau. In keinem Fall wird man in die Situation kommen, als Einsteiger eine 5kg-Spiegelreflex-Kombination zwischen den Fingern zu halten. Das wiegt nicht mal meine 6D mit einem Sigma 150-600C. Es gibt aber schlicht Leute, welche die Haptik einer Einsteiger-Spiegelreflex der einer Mirrorless gegenüber bevorzugen. Ich hab letztens einem befreundeten Pärchen auch eine Spiegellose als Urlaubskamera nahegelegt, letztendlich war die 1300D aber die Kamera der Wahl.

Von daher: Auch mit der E-M10 macht er hier definitiv nichts falsch. Wenn ich mir die Kaufberatungsthreads ansehe und was danach aus den Leuten wurde (falls man weiter Bilder sieht oder neue Kaufberatungen ;) ) dann stellt man fest, dass die intuitive Wahl der Kamera meistens schon sehr treffend war und dann auch dazu führt, dass der Einsteiger-Status allein schon durch Übung schnell verlassen wird.

Ich würde bei mFT (also der besagten Olympus) als erstes zu einer 25mm-Festbrennweite und einem Standardzoom greifen. Da ist man schon gut aufgestellt. Wenn man will kann man sich noch ein lichtschwaches Telezoom dazu nehmen und hat dann erstmal 95% aller alltäglichen Use-Cases abgedeckt.

---
Die ganze Rausch- und ISO-Diskussion ist halt auch nicht zielführend, am Ende landet man damit ohnehin bei Fanboy-Talk, auch weil jeder ein anderes Empfinden dafür hat, wann Rauschen "gut" oder "schlecht" ist und wie viel davon akzeptabel ist.

Generell gute Einsteiger-Tipps gibt's hier: https://gwegner.de/foto/tipps/

Den Kauf von Büchern...letztlich kaum Zielführend. Letztlich gibt's auch zig Youtube-Videos wo die Einstellungen und ihre Auswirkungen beschrieben werden, wo man sie findet steht in der Bedienungsanleitung....
 
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Um mal für ein Forenmitglied Werbung zu machen kannst Du dir hier klick pcpaniks Fotokurs und OM-D Tutorials anschauen.
Er kann dir mit Sicherheit auch weiterhelfen wenn´s um Fragen zu mft geht.

Auch wenn mft jetzt nichts für mich ist, aber zu deinen Anforderungen (Reisen, Motorrad) sollte dieses sehr gut passen.
 
B.XP schrieb:
Ich weiß hier im Forum ist zwar Mirrorless-Fanboy-Tum das Maß aller Dinge,

Bitte mal runterkommen... :D

Und ganz ehrlich so eine pauschale Fanboy Aussage auf die Alexus geantwortet hat, ohne weitere Erläuterung, ist tatsächlich Schwachsinn und hat in einer Kaufberatung nichts zu suchen.

Ansonsten gibt es BXP kaum was hinzuzufügen. Auch wenn es technisch manchmal die schlechtere Entscheidung sein kann, ist persönlich Präferenz gerade als Anfänger schon wichtig, damit man die Kamera dann auch nutzt.
 
Der Vorteil bei Canon und Nikon ist einfach, dass es viel mehr Foren, Diskussionen, Tutorials & howtos sowie Ausrüstung und Zubehör gibt
 
Für Beispielbilder und Tests kann ich z.B. dkamera.de empfehlen. Da siehst du Aufnahmen in fast allen Lebenslagen zu fast jeder Kamera und kannst auch Model A und B bei gleichen Einstellungen vergleich.

Die FujiFilm X-A2 (Praxis) ist eine gelungene Einsteigerkamera, die vor allem bei der Bildqualität auftrumpft. Mit ihrem CMOS-Bildwandler in APS-C-Größe kann sie selbst deutlich teurere Modelle hinter sich lassen und gehört beim Bildrauschen zu den besten Modellen unterhalb der Kameramodelle mit Vollformat-Sensor. Das Bildrauschen bleibt bis ISO 3.200 auf einem geringen Niveau, selbst ISO 6.400 lassen sich mit kleineren Abstrichen noch gut verwenden. Wer nur eine Kamera mit guter Bildqualität sucht und auf Profi-Features verzichten kann, ist bei der X-A2 daher sehr gut aufgehoben. Aber auch in anderen Punkten erreicht die spiegellose Systemkamera mit X-Bajonett solide Ergebnisse.
 
dkamera ist eine ganz brauchbare Seite aber bei dem Bildvergleich muss man aufpassen. Teilweise werden da z.B. Raw und jpeg Bilder vermischt. Die Schärfe hängt ja auch von der Blende ab und hier werden zum Teil deutlich unterschiedliche Einstellungen verwendet. Dazu passt nicht immer der Focus zu 100%. Wenn man das alles bedenkt, dann kann man den Bildvergleich gut nutzen.

dpreview hat aber oft den besseren Vergleich.
 
Vielen Dank für die zahlreichen Tipps, ihr habt mir sehr gut geholfen!

Meine Kamera hab ich inzwischen. Eine Olympus E-M10 (1. Version) mit Pancake-Objektiv. Und bin fleißig am üben. Hab auch schon 1-2 ganz nette Fotos hingekriegt ;) Durch die geringe Abmessung kann ich sie gut beim Moped fahren mitnehmen.

Nun bräuchte ich weitere Empfehlungen:
Ich hätte gerne ein Objektiv für Makro-Fotografie. Würde gerne diverse Pflanzen und Gegenstände fotografieren.

Des weiteren bräuchte ich ne Empfehlung für ein gutes Alltags-Objektiv. Sozusagen die eierlegende Wollmilchsau, das auf Reisen und bei sonstigen Situation top ist und mit allem zurechtkommt. Da wäre auch die Größe egal.

Am liebsten würde ich beide (Makro- und Standardobjektiv) gebraucht kaufen. Hab auch null Kaufdruck, da ich ja eh noch mit der jetzigen Equipment überfordert bin. Will nur Wissen in welche Richtung ich gucken muss.
 
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