Elektronik der Festplatte kaputt

Cassavetes

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Schönen guten Tag an alle!
Ich weiß, dass mein Problem hier schon einige male aufgetaucht ist. Ich habe mir die Beiträge auch durchgelesen, habe aber dennoch einige Fragen.

Problem:
Beim Starten meines Rechners ist meine Festplatte in sofern kaputt gegangen, dass sie nicht mehr im Bios erkannt wird. Sie gibt auch keine Vibrationen mehr von sich, oder andere Zeichen des Funktionierens. Ich habe sie an mehreren Stromanschlüssen ausprobiert. Die Elektronik riecht veschmorrt. An besagten Tag roch es im ganzen Zimmer nach verschmorrter Elektronik. Brand oder Rauchstellen konnte ich jedoch an der Festplatte nicht erkennen. Die Festplatte hat vorher einwandfrei funktioiert. Garantie ist jedoch schon abgelaufen.

Ich gehe davon aus, dass die Platine der Festplatte einen Kurzschluss bekommen hat, es handelt sich um folgendes Modell:

WD Caviar SE WD1600JD-00HBC0

Ich habe mich informiert und herausbekommen, dass mir eventuell ein Platinenwechsel schon abhilfe verschaffen könnte. Wichtig ist wohl, dass die Revisionsnummer der Festplatten genau übereinstimmtl, wenn ich eine zweite Festplatte besorgen möchte. Ich konnte allerdings auf meiner Festplatte keine Revisionsnummer finden. Es gibt auf der unterseite der Festplatte auf Jumper-Höhe noch einen kleinen Aufkleber mit 2 langen Nummer, allerings ohne irgendwas mit Rev. Es handelt sich um folgende Nummerm:
2061-701267-200 AK <-- Ist das die Revision? und die zweite ist:
XW 2C75 P3VK 8 0002470 5472 <--- diese Nummer ist unterschstrichen.

Ich habe auf eBay WD Festplatten gefunden, die die gleiche DCM nummer haben, allerdings sich vom Modell unterscheiden, es wäre eine WD1600JD-00HBB0, anstatt 00HBC0. Inwiefern spielt das eine Rolle?

Auf welche dieser Nummern muss ich genau achten, damit ein Wechsel auch erfolgreich sein kann?
MDL
DATE
DCM
REVISION


Vielen Dank für das Lesen meines Post.
Liebe Grüße
 
Es sollten nach möglichkeit alle gleich sein, aber mindestens MDL (modell) und Revision. DCM gibt aufschluß über d motor, lesekopf usw. Date, also Herstellungsdatum ist egal, solange gleiches Model und revision.

Bei der Revisionsnummer steht oft rev hinter.

Die wahrscheinlichkeit eines erfolges ist aber verdammt gering, grade wenn man sowieso noch nie eine solche platine gewechselt hat.
Waren denn so wichtige daten drauf?


Edith: berichtige mich jemand, falls ich was durcheinander gebracht habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin!

Der Wechsel der Platine ist meist sehr einfach, da lediglich mit ein paar (meist Torx) Schrauben befestigt.

Problem ist aber, dass die ausgetauschte Platine ja gar nicht den letzten Standort des Lesekopfes kennt und somit auch mit der Platte nichts anfangen kann.

Habe hier genau mit solchen Sachen zu tun und schon Platinen absolut identsicher (Revision, Modell, Herstellungdatum, etc.) Festplatten getauscht. Ohne Erfolg.

Wenn es ganz wichtige Daten waren, dann kann nur noch eine dafür spezialisierte Firma helfen. Ontrack z.B.

Gruß und viel Erfolg!
 
Wenns verschmort gerochen hat, geh ich mal von einem Motorschaden aus. Bei defekter Platine und intaktem Motor würdest Du ihn anhand der Vibrationen merken. Motorschaden und Plattencrash liegen eng beieinander. Ich denke mal, die HDD ist hinüber.
 
Ich würde das auch lassen. Die erfolgschancen sind gleich null, zumal du auch nie eine Festplatte nach Batch bestellen kannst.
Das Platinentauschen ist zwar einfach, aber wie Itzak geschrieben hat auch relativ sinnlos.

Auch wenn das jetzt abgedroschen klingt: Setze Dich mit der Thematik Backup auseinander, bzw Laufwerksredundanz
 
mal so ein kleiner einwand. Das mit dem Letzten Stand der Platte versteh ich nicht, sobald die Platte kein Strom mehr bekommt, geht der Lesekopf in die Ruheposition. Wenn man dann die Platine wechselt und wieder einschaltet, sollte das doch kein Problem sein?
Habe das gerade schon ein einer Seagate durch und muss es nochmal machen, da die Nummer nicht 100% identisch war, aber immerhan hat die andere elektronik was im Bios gefunden, und zwar die Nummer und größe der Festplatte, nicht der, der elektronik.

Also ich versuche dies, denn eine Firma verlangt für 500GB run 600€ und ne Platte zum Testen kostet so um die 70€. Selbst wenns ned geht, kann man die elektrik wieder zurück bauen und hat ne neue Platte.
Also würde ich, sofern dir die daten das Risiko wert sind, das ausprobieren. Wie gesagt, ich warte gerade drauf, dass meine Seagate Platte kommt, damit ich das ausprobieren kann. Dann kann ich dir weiteres Berichten.

Grüße,
Floely
 
also ich habe schon erfolgreich Platinen bei zwei Baugleichen Maxtor IDE 40GB getauscht. Es gab keine Probleme mit der Positionierung oder ähnlichem. Die Platten machen doch bei jedem Start einen Selbsttest,
wenn ich einfach wärend des lesens oder schreibens den Strom abschalte, weiß die Elektronik doch auch nicht mehr wo der Kopf gestanden hat. Wenn ich den Strom wieder einschalte geht die Festplatte je auch immer noch. Bei mir hat es vor Jahren jedenfalls problemlos funktioniert.
 
Vielen Dank für die hilfsbereiten Antworten und Meinungen!!

Wenns verschmort gerochen hat, geh ich mal von einem Motorschaden aus. Bei defekter Platine und intaktem Motor würdest Du ihn anhand der Vibrationen merken. Motorschaden und Plattencrash liegen eng beieinander.

Die HDD macht keinen einzigen kleinen Murks, also kann man davon ausgehen, dass die Mechanik der Fesplatte zerschossen ist und ein Platinenwechsel überhaupt keinen Sinn macht?

Bei Ontrack gibt es für die Datenrettung einen Studentenfestpreis für 130€. Der würde doch für mich totalen Sinn machen, oder? Ich habe nämlich tatsächlich studienrelevante Daten verloren. Es ist zwar keine große oder wichtige Arbeit, aber ich glaube nicht, dass Ontrack da schärfstens kontrolliert. Was meint ihr?

Einen Platinenwechsel würde ich vielleicht auch noch in Betracht ziehen, zum Versuch. Immerhin haben die beiden letzten Posts gute Argumente hervorrgebracht. Wenn man aber mit Sicherheit sagen kann, dass die Mechanik hinüber ist, macht dies natürlichen keinen Sinn.

Ich bin am überlegen...
 
Nach den bisherigen Informationen würde ich eher davon ausgehen, dass die Electronic ausgefallen ist. Die Spndelmotoren fallen sehr selten aus, da stirbt schon eher die Motorsteuerung und die liegt auch auf der Platine.
Wie hast Du die fehlenden Vibrationen festgestellt, im ausgebauten Zustand? Das Startverhalten sollte man sich im ausgebauten Zustand ansehen oder besser mit aufgelegter Hand oder gar Ohr beobachten. Sollte auf der Platine etwas 'gestorben' sein, kann man es meistens sehen, IC's platzen gerne bzw. haben kleine Haarrisse, auch die Gehäuse (Keramik / Plastik) verfärben sich gerne. Wenn etwas 'durchgeschmort' ist, sind kurzzeitig derbe Ströme geflossen, die hinterlassen sehr häufig auch Spuren auf der Platine (evtl. auch mal ausbauen und die Unterseite in Augenschein nehmen), man braucht allerdings i.d.R. ein geschultes Auge. For die Drive-Electronic braucht man für gewöhnlich einen Torx-Schraubendreher (oder Bit's). Bei der Kabelverbindung muss man etwas vorsichtig sein, denn es werden außer Pfostensteckverbindungen auch häufig sogen. Band-Flex-Cable verwendet die in kleinen Fassungen mit einer Verriegelung gehalten werden.
 
Western Digital Service:
Leider geben wir auch keinen Support zu etwaigen Reparaturversuchen.

tja...


Wie hast Du die fehlenden Vibrationen festgestellt, im ausgebauten Zustand? Das Startverhalten sollte man sich im ausgebauten Zustand ansehen oder besser mit aufgelegter Hand oder gar Ohr beobachten

Beim Bootvorgang des Computers, bzw. beim Einschalten (ein Bootvorgang findet ja nicht statt...) halte ich meine Hand auf der Festplatte und fühle, ob sich irgendetwas tut. Die Festplatte bleibt allerdings als einzigste Komponente im Computer still, vibrationslos, tot, etc. Da kommt gar nichts.

Ich besorge mir mal einen passenden Torx-Dreher, dann kann ich mehr zur Platine sagen.

Vielen Dank
 
holl dir ne plate und probirs
 
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