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Da würde ich es jetzt wohl einfach kaufen mit Rückgaberecht und das vorm Einbau mal testweise mit einem Kaltgerätekabel einphasig anschließen wenn das möglich ist. Dann kannst du es einfach selbst ausprobieren, natürlich nicht stundenlang auf Vollgas.
Nochmal als Gedankenanregung. Soviel macht das im Endeffekt nicht aus und ob es dann Zeit und Geld wirklich wert ist sich stundenlang damit zu beschäftigen? Dazu dann vielleicht noch ein vielleicht hoher Mehrpreis solcher Geräte den du nicht wieder reinholst.
Wenn du vielleicht 5 Sekunden in der Minute verlierst, wo du Strom beziehst, für vielleicht gemittelt 500W, sind das in der Stunde 5 Minuten in Summe 25W Verlust. Bei 30Cent/kW ergibt das 0,75 Cent.
Einen Stromvertrag musst du so oder so abschließen. Und wenn du eine 0 Einspeisung über alles erreichen willst, fällt die mtl. Grundbepreisung noch mehr ins Gewicht.
Wir haben ein Bora Induktionskochfeld und das war der Hausverbrauch gestern beim Kochen:
Habe jetzt nicht immer genau auf die Kochstufe aufgepasst, aber am Anfang war es Powerstufe (3kW), dann die Konstant 1,1kW war Stufe 7 oder 8 und danach das Takten müsste Stufe 5 gewesen sein.
Was ich mich gerade Frage: ich kann meine PV-Anlage auch im Inselbetrieb betreiben. Wie funktioniert das dann da mit dem Takten? Schafft das der WR oder bricht dann da die Spannung ein bzw. schaltet der WR ab?
Puh, das hätte ich jetzt von so einem Luxusgerät nicht erwartet. Wie man sich täuschen kann. War das eine einzelne "Platte" oder eine verbundene Zone?
Ohne mit Inselanlagen Erfahrung zu haben: Hier muss ja nicht zur Vermeidung einer Einspeisung die Leistung gedrosselt werden und somit sollte auch jegliche Reaktionszeit entfallen. Wenn der WR eine bestimmte Leistung abgeben kann, dann erwarte ich auch, dass das von 0 auf 100% sofort funktioniert.
Das Energiemeßgerät ist nur ein Mittel, woran man eine Aus-, Unter- oder Überlastung des Netzes sieht und woran der eingespeiste Strom angepasst wird. Bevor das Energiemeßgerät neue Daten übermitteln kann, wird der WR bei einer Erhöhung der Last sofort einen Spannungsabfall registrieren, ebenso wird Strom und Spannung etwas aus der Phase laufen. Daran kann der WR schon sehen, mehr Einspeisung nötig, und genau das tut er auch. Im Inselbetrieb ist die Hauptaufgabe des WR nicht, das Energiemeßgerät auf Null zu bringen oder soviel einzuspeisen, dass das Null anzeigt. Nein, er soll die Spannung nach seinen Möglichkeiten einfach nur auf 230V mit 50Hz in Phase halten. Daraus ergitb sich dann auch die Null am Energiemeßgerät. Nicht im Inselbetrieb kann der WR so nicht arbeiten, da er dann ggfs gegen das Netz regelt und die beiden sich dann auch aufschaukeln können. Da muss sich der WR am Energiemeßgerät orientieren.
Sehr interessant. Und bestätigt meine Vermutung zum Takten (auch von Induktionskochfeldern). Der Effekt den ich minimal halten möchte, tritt auch nur bei einer Regelung auf , welche eine Nulleinspeisung umsetzt. Dort versucht der WR ständig dem Leistungsverbrauch zu folgen und kommt leider beim Takten immer zu spät und bring sein Leistungspeak dann in der Taktlücke ins Netz. Bei normalen Inselbetrieb ist das nicht so. Da nehmen sich die Verbraucher was sie bekommen können.
Ich habe inzwischen auch ein Antwort von Miele erhalten:
ZITAT:
Das Kochfeld taktet im Sekundenbereich unter einer realen Leistungsabgabe von ca. 300-400 Watt. Dies lässt sich nicht eindeutig mit den Leistungsstufen beschreiben, da die abgegebene Leistung auch von der Kochfeldgröße und dem Durchmesser und der Qualität des Topfbodens abhängt.
Ganz sicher taktet das Kochfeld in den Stufen 1 bis 3. Aber auch in den Stufen 4 -7 ist ein Takten möglich, z.B. wenn der Topfbodendurchmesser deutlich kleiner ist als die Kochzone.
ZUTAT-ENDE.
Und zum Inselbetrieb hat man folgendes mit gesendet: