Ravenstein schrieb:
Jo wen man unendlich viel Zeit hat kann man das machen. Das Rad liegt nicht umsonst bei 10% Nutzung und der öpnv vei 13% zumindest laut letzten ausgewerteten mikrosensus, wohingegen der kfz Verkehr 68% ausmacht.
Dein Argument ist also "Hom wa scho imma so jemocht!"?
Nur weil aktuell das KFZ zu 68% verwendet wird bedeutet das ja nicht, dass man in Zukunft auch das KFZ zu 68% verwenden soll. Es geht ja gerade darum diese Zahlen zu ändern.
In den Niederlanden funktioniert ÖPNV + Fahrrad im Übrigen wunderbar.
Ravenstein schrieb:
Wäre öpnv und rad tatsächlich so extrem geil überlegen und ein attraktives produkt wäre die Nutzung anders.
In Regionen mit ausgebautem ÖPNV und vernünftiger Radinfrastruktur ist dies tatsächlich der Fall. Selbst hier in Deutschland.
Schau dir mal Freiburg oder den Ballungsraum um Stuttgart an. Da ist in einem gut 40km großen Umkreis alles mit der S-Bahn problemlos zu erreichen und dann im Kleinen mit Bus, Rad/Roller oder Taxi.
Ravenstein schrieb:
An dem Bahnhof in meiner Stadt fahren nur RB's um genau zu sein ner der alle 60 Minuten fährt. Um dort hinzukommen zu gelangen muss ich zum ZOB mit dem Bus, der fährt morgens 2 mal, mittags 3 mal und abends 4 mal, Sonntags gar nicht. Samstags nur bis 14uhr. Zum ZOB hält der Bus einige Male, fahrrzzwit 20 Minuten, vom ZOB fährt ein weiterer BUS zum Bahnhof, 10 Minuten warten +20minuten Fahrt. Vom Bahnhof erreicht man dann die Größen ortschaften. Wo dee RB zufällig hinfährt Ich kann vom ZOB aber quxh einen Bus ins Gewerbe Gebiet nehmen 15minuten warten +30minuren Fahrt.
Bei dir in der Region ist also der ÖPNV "ausbauwürdig" ... Okay, aber das macht den ÖPNV nicht pauschal schlecht.
Ravenstein schrieb:
Ich kann ber quch in 20 Minuten fie 16km direkt zur arbeit fahreb ubd ignorieren zob, Bahnhof und Innenstadt einfach komplett.
Auf den 16km fahrtweg mit dem kfz liegt auch der Supermarkt.
16km mit dem PKW sind aber auch ohne Probleme mit dem Fahrrad zu schaffen. Ich selbst fahre jeden Tag solch eine Strecke auf Arbeit und die Gleiche zurück. Ja, bei sehr schlechtem Wetter nehme ich das Auto, aber so 2/3 der Zeit bin ich per Fahrrad unterwegs.
Benötige nur 10 Minuten länger als mit dem PKW, da man weniger im Stau steht, wenn ich Besorgungen in der Stadt machen muss ist das Fahrrad sogar schneller.
- keine Spritkosten
- keine Parkplatzsuche
- gesünderes Leben
Ravenstein schrieb:
Das Vereinsheim wird übrigens gar nicht direkt per Bus angefahren, weder von hier noch vom ZOB.
Und deswegen ist ÖPNV pauschal schlecht?
Ravenstein schrieb:
Und ja wir sprechen NICHT vom Land sondern einer Stadt.
Aber andere blöd anquatschen wie würden keine Ahnung vom Landleben haben.
Ravenstein schrieb:
Warum sollte ixh also einen lebensfeindlichen weil zeitfressenden öpnv in Betracht ziehen ?
Du hast halt objektiv keine Ahnung was guter ÖPNV eigentlich ist und bist nicht gewillt deine Blase zu verlassen.
Ravenstein schrieb:
Warum sollte ich mich nach irgendwelchen dummen Bahnhöfen richten von denen man nirgends die tatsächlichen altagsziele erreicht ?
Eine Aussage die man nur tätigen kann wenn man keine Ahnung von ÖPNV hat.
Also so grundlegend keine Ahnung.
Ravenstein schrieb:
Öpnv ist in meinen augen ausschließlich was für Großstädte mir mehr als 200 000 Einwohnern sofern man diese niemals nie verlässt, denn bereits 10km daneben in der nächsten Stadt kommt man nirgendswo mehr in einer guten Fahrtzeit hin, sofern das Ziel überhaupt angefahren wird.
Das ist halt falsch.