News Keine Trilog-Einigung: Der Chatkontrolle könnte ihr Ende bevorstehen

mischaef

Kassettenkind
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Wird überarbeitet und dann wieder so oft versucht, wie es nur geht. Das Spiel kennen wir doch schon.
 
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Rückendeckung erhält Breyer von einer kürzlich veröffentlichten Studie.
Nicht nur das - es ist eigentlich noch viel schlimmer. Laut EU-Kommission selbst liegt die bisherige Trefferquote bei gigantischen 0,000002735 Prozent...das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Dass der eingeschränkte Vorschlag des Parlamets jetzt auch noch ganz fallen gelassen wurde, ist zwar absolut zu begrüßen, zeigt aber imho mehr als deutlich, dass es bei diesem demokratiefeindlichen Irrsinn nicht im Ansatz um die Kinder geht.

Warum sonst hätte man den reduzierten Übergangsansatz denn vollständig ablehnen sollen? Wäre ja immerhin noch besser als nichts, oder?

Wenn man aber primär auf anlasslose Überwachung aus ist, dann sieht die Lage natürlich anders aus: da hilft der reduzierte Ansatz natürlich überhaupt nicht - und kann daher dann auch gleich ganz weg gelassen werden.... :mad:

Es wäre zwar absolut wünschenswert, dass dieser hirnverbrannte, demokratiefeindliche Überwachungsalbtraum tatsächlich endlich zu Grabe getragen würde - ich fürchte allerdings, dass es, ähnlich wie bei der unsäglichen Vorratsdatenspeicherung, nicht lange dauern wird, bis die Überwachungsfanatiker den gleichen ekelhaften Wein im nächsten Schlauch auf den Tischen bringen 🖕
 
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Das muss wiederkommen, das Segment zur Telekommunikationsüberwachung ist beim CCC-Jahresrückblick fest eingeplant!
 
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Keine Sorge. Die Innenpolitiker werden die gleiche Kuh nächstes Jahr erneut durchs Dorf treiben. Und das Jahr danach nochmal. Und nochmal. So lange, bis es endlich durch geht. Denn was interessiert überwachungsgeile Innenpolitiker schon ein abgeschlossener, demokratischer Prozess?
 
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Gute Nachrichten ist man gar nicht mehr gewöhnt ...
 
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Und selbst wenn sie scheitert, wird sie in 1–2 Jahren unter anderem Namen dasselbe versuchen.
 
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Piktogramm schrieb:
Telekommunikationsüberwachung
Ich hoffe das diese dann auch mal wieder vom Tisch ist, zumindest vorerst, wir kennen ja die Pappenheimer.

Gut, das die EU-Kommissionen endlich mal selbst eingesehen haben, dass das großer Mist ist, genauso wie die Klarnamen Pflicht völliger Schwachsinn ist, was ja eigentlich die Leute schützen soll.

Es wäre eine Gute Idee, wenn die Logins wirklich sicher währen, aber wenn ich mir die großen Leaks der letzten Jahre so ansehe, waren sie es ja nie und wenn die AI so weiter spinnt, bringt es ja auch nicht viel da man durch die Kommentare genauso gut ermitteln kann, wer was geschrieben hat und zurückverfolgen kann, wer welchen Eintrag verfasst hat.
 
Schade aber auch /s ... ich wette wir werden noch 2026 einen neuen Anlauf sehen.
 
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Da behaupte noch einer, dass sich netzpolitisches Engagement nicht auswirke. Klar, man kann den Zusammenhang zwischen der aufklärerischen Arbeit der Netzaktivisten und dem Resultat nicht beweisen, aber es würde mich überraschen, wenn es da nicht mindestens eine partielle Kausalität gäbe.
Wir können uns bei allen bedanken, die sich dafür eingesetzt haben, dass die Chatkontrolle (vorerst) nicht kommt.
 
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Können wir das dann bitte auch gleich einbetonieren - jeder weitere Versuch eines Ansatzes ähnliche oder vergleichbare Ziele zur massenhaften anlasslosen Überwachung der Menschheit anzustoßen wird mit min. und nicht unter 10 Jahren All-Inklusive-Urlaub in Guantanamo belohnt. Unterstützer wie Lobbyvertreter und Verantwortliche Profiteure sind als Begleitung im Preise inbegriffen!

Ach wär das eine tolle Welt.
 
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Momentan ist das Social Media Verbot für unter 16 Jährige der neuste Shice von Daniel und Friedrich. Inkl Klarnamenpflicht für jeden.

Eine Forderung geht, die nächste kommt. Hauptsache immer mehr Einschränkungen und Verbote. :baby_alt:
 
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Nicht nur die verpflichtende Chatkontrolle muss begraben werden.

Selbst die Erlaubnis für eine anbieterseitige freiwilige Chatkontrolle ist nun unter die Räder geraten und wird nicht verlängert.
https://www.tagesschau.de/ausland/chatkontrolle-eu-kindesmissbrauch-104.html
https://www.lto.de/recht/nachrichte...ontrolle-keine-verlaengerung-kindesmissbrauch


https://www.tagesschau.de/ausland/chatkontrolle-eu-kindesmissbrauch-104.html schrieb:
Die sogenannte freiwillige "Chatkontrolle" in der EU läuft am 3. April aus. Unterhändler der EU-Staaten und des Parlaments konnten sich auf keinen Kompromiss einigen, teilte eine Sprecherin der zyprischen Ratspräsidentschaft mit.


@mischaef
 
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estros schrieb:
Social Media Verbot für unter 16 Jährige
Finde ich gut und nicht desderwegen weil 59 bin und mich das nicht mehr betrifft, nein ich finde es deshalb gut, weil es Sinn ergibt.
Solange es keine einheitliche Social Media Kompetenz an Schulen gibt, solange sollte man an diesem Gesetz festhalten, auch wenn es gar nicht durchgesetzt werden kann, wie sich jetzt in Australien zeigt, es ist aber der richtige weg diesen Firmen zu zeigen das Social Media, was anderes bedeutet als sie daraus gemacht haben. Wer Junge erwachsene beeinflusst muss, auch dafür Sorge leisten, dass sie geschützt sind /Werden.

Eine Klarnamenspflicht kann das auch nicht mehr ändern.
 
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Es sollte aber jugenschutzgerechte Plattformen für Kinder und Jugendliche geben, wo sich diese austauschen können.
So wie es früher SchülerVZ gab, bevor Facebook kam.

Entscheidend ist natürlich, dass diese im Gegensatz zu Facebook und Co ordentlich moderiert werden um nicht von KI-Müll und rechtsextremer oder islamistischer Propaganda geflutet zu werden.
 
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@Der Puritaner Man kann die Verzweiflung von alten Menschen verstehen die wie alle Generationen vor Ihr verlässlich reaktionär mit Verboten reagieren wollen.

Aber das war einfach noch nie die Lösung, Junge Menschen müssen den Rotz der Menschheit selbst begreifen um Ihre eigenen Werte und moralischen Grenzen zu entwickeln. Das können Ihnen die "Erwachsenen", die die Welt mit Krieg, Elend, Korruption und Egoismus überziehen, einfach nicht mehr glaubwürdig abnehmen.

Wären Eltern so konsequent wie in der Realität, würde man die Kinder nicht mit Handy im Kindergartenalter beschenken, Schließlich nimmt man Kinder auch nicht mit in den Puff in Barcelona oder?

Hier sind in erster Linie die Verantwortlichen zu suchen. Aber du hast Recht damit das eine gewisse Kompetenz notwendig ist. Doch was gehört dazu die Idiotie von Social-Media zu verstehen, wenn es genau das liefern kann was Menschen als soziale Wesen mal mehr und mal weniger aktiv suchen, Leitbilder, Vorbilder, Anerkennung und Bestätigung?

Für viele mag es sinnlos erscheinen sich zur Litfaßsäule zu machen indem man Follower sammelt um Ihnen behinderte Produkte zu verkaufen, 0,25%-0,5% Lead-Rate ist ein effektiver Motivator um wünschenswerte moralische Grenzen zu überschreiten und gegen irgendwas zu hetzen, bisschen Ragebait - ist doch eh egal, hat die Mehrheit in dieser schnelllebigen Welt übermorgen eh wieder vergessen.

Das Ding ist halt das Social Media für einige immer noch als das funktioniert was es mal machen sollte, Menschen näher zueinander bringen, aber die "Erfolge" von einigen wenigen Mr.Beasts und Andrew Tates da draußen vergiften die Gesellschaft und der Mehrheit ist es egal.

Heute gilt nur: HAVE FUN, GOOD LUCK, DON´T DIE!

Aber vielleicht hast du ja einen Vorschlag was gegen den Höhenflug des scheinheiligen libertären Egos hilft.
 
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Der Puritaner schrieb:
nein ich finde es deshalb gut, weil es Sinn ergibt.
...wenn da nur nicht die Realität wäre.
Auch wenn ich rein theoretisch eine solche Altersgrenze tendenziell befürworten würde (wenn man auch über das genaue Alter streiten kann), so bedeutet diese in der Praxis leider, dass für JEDEN Nutzer das Alter validiert werden muss.
Zwar haben wir für so etwas eigentlich tolle Lösungen, wie den ePerso, die das sogar "anonym" erledigen können - leider sehen wir ja, wie spärlich das genutzt wird und stattdessen lieber Schwachsinn wie z.b. VideoIdent Verwendung findet... :freak:
 
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